Rauchfrei!

  • Hi... 😕


    War heute Tabak kaufen. Ganze 80 Cent durfte ich pro Dose mehr zahlen. 😔

    Olaf Scholz will den Leuten unbedingt das Rauchen abgewöhnen. Charmant, ich liebe es, wenn jemand fĂŒr mich Entscheidungen trifft...đŸ€š

    NatĂŒrlich geht es nur ums Geld im Gesundheitswesen und Wirtschaft, ganze 97 Milliarden soll man kosten, wenn man durchs Rauchen krank wird im Jahr.

    Das mit der Wirtschaft verstehe ich nicht, so kostete Tabak ja schon immer Geld und versprach Einnahmen.

    Und jeder Mensch hat seinen Lebensstil, der voller Risiko ist. Ob man jetzt ParkourlĂ€ufer ist und man sich regelmĂ€ĂŸig Knochen bricht oder ob man andere Sportarten ausfĂŒhrt, die auch gerne zu UnfĂ€llen fĂŒhren... Alles vermeidbar, aber wenn man alles vermeidet, wofĂŒr lebt man?


    Prinzipiell habe ich nichts dagegen, gesĂŒnder zu leben und das Rauchen merke ich auch schon gut, aber Rauchen hat mich auch immer beruhigt und begleitet mich nun auch schon ziemlich lange.

    Ich muss zugeben, Geld zu sparen klingt fĂŒr mich am verfĂŒhrerischsten. Hatte auch schon drĂŒber nachgedacht.


    Aber: Rauchentwöhnung macht man nicht mal so nebenbei.🧐

    Wenn ich schon lese, dass man zwei Jahre lang noch Raucher ist, auch wenn man nicht raucht, weil einem die Zigaretten immer noch zurĂŒck ins Boot holen können, dann klingt das fĂŒr mich nicht gerade sehr motivierend.

    Zwei Jahre lang die Psyche austricksen, widerstehen... đŸ˜Č

    Das klingt verdammt anstrengend. Zumal ich ja gerne rauche. Und weiterrauchen wĂŒrde... Man, ich habs echt nicht leicht...

    đŸ˜¶

    Zumal es auch einen Teil meiner IdentitĂ€t ausmacht. Ich bin Raucher.🚬 Zigaretten habe ich immer dabei, Feuer immer in der Tasche und Kaffee und Kippe waren mein Quell der GemĂŒtlichkeit, mit denen zusammen ich wirklich ĂŒberall sitzen konnte und das 3 Stunden lang. Einfach so. Nur Kippe, Kaffee, meine Gedanken.


    Hat jemand von euch erfolgreich aufgehört und hat jahrelang leidenschaftlich geraucht?

    Hat jemand Tipps und zur Abwechslung mal auch was motivierendes in petto?


    Zuerst denke ich daran, weniger zu rauchen. Alleine das ist schon verdammt schwierig. Ich meine, das hatte ich mir auch schon öfter ĂŒberlegt.


    Wie schmecken Nikotinkaugummis?

    Helfen Nikotinpflaster um die Schmacht einzudÀmmen? Also das körperliche Verlangen! Was kann mir alles helfen, um meine IdentitÀt zu einem Nichtraucher umzupolen?


    Alles was hilft, motiviert und bestÀrkt, immer her damit. Bis dahin einen guten Abend,


    Clientless

  • Bin seit 10 Jahren Nichtraucher, nachdem ich vorher 20 Jahre (naja, eher fast 25 Jahre, die Zeit vergeht...) lang extrem geraucht habe, teilweise fast Kette, und aus stĂ€rkstem Tabak Selbstgedrehte. Ich habe meine erste Kippe mit 12 geraucht und mit 14 bereits eine Schachtel am Tag, oder alle 2 Tage einen Beutel Tabak (die hatten damals noch 50 Gramm). Also es kann gehen, aber ist eine totale Kopfsache, daran muss man arbeiten und es planen, ich denke nicht, dass sowas spontan geht.


    In meinem Fall habe ich mir ca. 1 Jahr vorher angefangen Gedanken zu machen, wie ich es hinbekommen kann, und hab mir dann ĂŒberlegt, wann in meinem Jahresablauf fĂŒr gewöhnlich die stressfreieste Zeit ist. Dann habe ich das gezielt angepeilt und mir ein Datum dafĂŒr ausgesucht, aber nur grob. Also bei mir ist der Februar eine eher ruhige Zeit, weil da das GeschĂ€ft eher ruhig ist. Und dann hab ich in jenem Februar an irgendeinem Tag, an dem ich besonders gut drauf war, zu mir selbst gesagt, so ich rauche jetzt noch diese 5 Zigaretten, die ich hier habe, und dann ist Schluss.


    Ich habe dann im Endeffekt nur 3 der Zigaretten geraucht und mich danach ganz bewusst sofort und immer wieder in eine Gruppe von Rauchern gestellt und dabei gestanden und ganz bewusst nicht mitgeraucht. Denn ich glaube der grĂ¶ĂŸte Fehler, den man machen kann, ist dabei, Rauchern aus dem Weg zu gehen oder Gelegenheiten zu meiden, wo man normalerweise geraucht hat. Denn wenn man dies vermeidet, trifft es einen irgendwann an einem Moment, wo man schlecht drauf ist und unerwartet in diese Situation gerĂ€t, dafĂŒr umso schlimmer. Ich habe dann die letzten 2 Zigaretten und einen ganzen Beutel Tabak aufgehoben und eine Zeit lang auch immer bei mir getragen. Ich hĂ€tte rauchen können, ich wollte nicht mehr. Und der Beutel Tabak liegt auch noch heute in meinem Nachtschrank, vermutlich ekligst vertrockneter MĂŒll, aber er erinnert mich heute daran, dass ich viel mehr schaffen kann, als ich mir das oft vorher vorgestellt habe.


    Achja, so Ă€hnlich habe ich mir selbst auch Kiffen, Saufen und vieles andere abgewöhnt, wie auch meine AngstzustĂ€nde. Alles Dinge, womit ich vorher eigentlich fast meine ganze Lebenszeit verbracht habe und kaum dazu kam irgendwas Sinnvolles mit mir anzufangen. Wenn ich mal nicht mit diesen Dingen beschĂ€ftigt war, musste ich arbeiten und irgendwie Geld ranschaffen, um meine seelischen UnzulĂ€nglichkeiten und SĂŒchte zu ĂŒberdecken, ich nenne das ganz gezielt nicht befriedigen, denn die einzige Befriedigung einer Sucht, ist dass man die Entzugserscheinungen weggedrĂŒckt bekommt. Nur das ist die Befriedigung, keine Entzugserscheinungen zu haben, sprich so normal zu sein, wie man es auch ohne die Droge Nikotin, Alkohol, oder was auch immer sonst wĂ€re.


    Ich bin mittlerweile 15 Jahre komplett nĂŒchtern, 10 Jahre rauchfrei, und gerade arbeite ich an meinen Pfunden, aber Corona war da nicht besonders hilfreich. Und Essen ist eine sehr viel schwierigere Sache, weil im Gegensatz zu den anderen Sachen, kann man dabei nicht einfach damit aufhören und gut ist. Man muss sich da einpendeln und das ist sehr viel schwieriger. Alternativ zu all der Zeitverschwendung von frĂŒher, habe ich dann Zeit gefunden, um mit meinem Bruder zusammen eine Firma aufzubauen, die so gut lĂ€uft, dass ich immer wieder genug Freizeit finde, fĂŒr Frau, Familie und Hobbies wie YouTube, Zocken oder auch dieses Forum. Ich werde damit nicht reich, aber es reicht fĂŒr uns, um stressfrei zu leben und die Rechnungen zu bezahlen und Work-Life-Fun-Herausforderung auszubalanzieren.

  • Helfen Nikotinpflaster um die Schmacht einzudĂ€mmen? Also das körperliche Verlangen! Was kann mir alles helfen, um meine IdentitĂ€t zu einem Nichtraucher umzupolen?

    Ich wĂŒrde von Nikotinpflaster und Ă€hnlchem dringend abraten! Ich bin Raucher, noch, will nicht als solcher sterben.


    Rauchfrei werden ist zunÀchst vor allem eine Kopfsache...ich werde mir einen geeigneten Zeitpunkt aussuchen, 2 Male wÀre mir das fast gelungen.


    Diese Werbung nun, dass diese Nikotinpflaster z. B. die "Lust" auf eine Lulle schmÀlern oder gar beseitigen sollen, scheint mir nach eigenen Erfahrungen kompletter Blödsinn...da hatte sich nichts getan bei mir, und, ganz gefÀhrlich, wenn man MIT aufgeklebtem Pflaster eine Zigarette qualmt - war bei mir so, weil der Jachter auch mit Pflaster ungeschmÀlert war -, gerÀt in die NÀhe einer schweren Nikotinvergiftung, das merkt man recht schnell, war garnicht witzig damals.


    Die Werbung solcher Produkte will vermitteln, dass durch die ZufĂŒhrung von Nikotin durch die Haut (Pflaster) oder Magen (Kaugummi) der Raucher-Drang nachlĂ€sst...Gewohnheits- oder Stressqualmerei (bei mir ist das etwa so) ist nicht vornehmlich die Sucht nach Nikotin...es gibt mittlerweile durchaus glaubhafte Berichte, dass durch den Genuss von E-Zigaretten (natĂŒrlich nikotinfrei) viel mehr Betroffene von der Qualmerei los gekommen sind.

    Wer will, findet Wege, wer nicht will, sucht GrĂŒnde...und der Mensch ist Weltmeister im Erfinden von GrĂŒnden :D

    Wenn die KlĂŒgeren immer nachgeben, haben am Ende die Dummen das Sagen ;)

  • es gibt mittlerweile durchaus glaubhafte Berichte, dass durch den Genuss von E-Zigaretten (natĂŒrlich nikotinfrei) viel mehr Betroffene von der Qualmerei los gekommen sind.

    Leider wird das alles teurer. Sowie auch Shishatabak. Einfach gÀnzlich alles, was mit Rauchern zu tun hat. Ziel ist es, 2040 gÀnzlich keine Tabakwaren mehr zu verkaufen.



    Schade, ich hĂ€tte so gerne Mittel gehabt, die das Verlangen unterdrĂŒcken.


    Nur das ist die Befriedigung, keine Entzugserscheinungen zu haben, sprich so normal zu sein, wie man es auch ohne die Droge Nikotin, Alkohol, oder was auch immer sonst wÀre.

    Genau so sehe ich das auch. Wenn man es einfach nicht vermisst, nicht dran denken muss und keinen Suchtdruck hat.

    Ich weiß schon gar nicht mehr, wie es war, als ich Nichtraucher war, denn genau wie du habe ich auch mit 12 angefangen.

    Nun bin ich 30 und es sind immerhin auch schon 18 Jahre. Pfuhhhh.

    Ein wundervoller Beitrag, dafĂŒr danke ich dir. Ich hoffe, ich kriege das umgesetzt. Stress habe ich ja eigentlich permanent, sowie Sorgen und so... Da gibt es eigentlich keinen perfekten Zeitpunkt fĂŒr einen ordentlichen Suchtdruck.


    Hm, vielleicht muss ich den Fokus auf das Geld legen.


    Einmal hatte ich den Entschluss schon gefasst und eine ganze Woche nicht geraucht. Dann wurde ich schwach.

    Ich konnte mich auf gar nichts konzentrieren. Weder auf meine Lieblingssitcom, noch auf was anderes. Ich konnte nur an eines denken: "ich will rauchen..."

    Tja, hatte meine Utensilien alle weggeworfen und mir danach neu besorgt. 😬


    Naja, auf ein neues. Ich reduziere das Rauchen erstmal. Vielleicht lande ich irgendwann auf Null. Wenn ich es erstmal schaffe, mich einzuschrÀnken, vielleicht schaffe ich es, es auch einzustellen.

  • romantisiert bitte nicht das rauchen, ich finde das wirklich gut. also mein rat ist auch dass du den fokus auf das geld legen musst. statt rauchen vielleicht lieber... musik? oder irgendein anderes hobby das einen beruhigt. bei mir ist es jedenfalls musik.

    Sie haben bereits einen Beitrag innerhalb der letzten 30 Sekunden geschrieben. Sie können erst in 4 Sekunden einen neuen Beitrag erstellen.

  • romantisiert bitte nicht das rauchen, ich finde das wirklich gut

    Du findest das Romantisieren des Rauchens gut, und wir sollen das nicht machen? Ich vermute, da fehlt irgendwie noch was, aber so ergibt es nicht viel Sinn. Und wenn Du den Thread gelesen hÀttest, wÀre Dir aufgefallen, dass es genau um das Gegenteil ging. Rauchen ist nicht romantisch, sondern nur eine extrem teure menschliche SchwÀche

  • Schade, ich hĂ€tte so gerne Mittel gehabt, die das Verlangen unterdrĂŒcken.

    Das - der sogenannte Jachter - ist auch wirklich der schwierigste unter den ersten Schritten.


    Ich erinnere mich noch, dass die ersten Stunden, also vom Entschluss und DurchfĂŒhrung, nĂ€mlich von jetzt auf gleich aufhören bis zum Abend vergleichsweise leicht waren, die Herausforderung kam am nĂ€chsten Morgen...meine Tage beginnen so gut wie ausnahmslos mit ner Tasse Herzkasper-Kaffee und einer Lulle, und der Tag darf kommen, das waren die schwersten Momente.


    Gerade deshalb werde ich - der ich ohnehin Werbung grundsĂ€tzlich ablehne, zu einigen Themen wie medizinisch/gesundheitliche wie z. B. Abnehmen oder Nichtrauchen gar abartig/pervers finde - auch zu diesem Punkt so stinkig...ist man mit dem Kopf, innerer Überzeugung und auch Disziplin nicht dabei, hilft kein Mittel, mit dem man sich ersatzweise Nikotin zufĂŒhrt....umgekehrt, wenn der Entschluss stimmt und sofort umgesetzt wird, braucht zukĂŒnftiger Nichtraucher kein Ersatz-Nikotin.


    Was ich noch nicht versucht habe - kommt vielleicht noch -, ist Akupunktur...es gibt dafĂŒr so gut wie keine kommerzielle Werbung, allein das spricht fĂŒr mich schon dafĂŒr, und ich meine gar, dass so etwas von einigen Krankenkassen unterstĂŒtzt wird, bin mir aber nicht sicher.

    Wer will, findet Wege, wer nicht will, sucht GrĂŒnde...und der Mensch ist Weltmeister im Erfinden von GrĂŒnden :D

    Wenn die KlĂŒgeren immer nachgeben, haben am Ende die Dummen das Sagen ;)

  • Du findest das Romantisieren des Rauchens gut, und wir sollen das nicht machen? Ich vermute, da fehlt irgendwie noch was, aber so ergibt es nicht viel Sinn. Und wenn Du den Thread gelesen hĂ€ttest, wĂ€re Dir aufgefallen, dass es genau um das Gegenteil ging. Rauchen ist nicht romantisch, sondern nur eine extrem teure menschliche SchwĂ€che

    entschuldige bitte, ich habe vorhin tatsÀchlich ein ganzes wort vergessen. was ich sagen wollte war, dass ich nicht möchte dass das rauchen romantisiert wird weil ich es NICHT so gut finde. ich habe es nicht bemerkt und daher nicht spÀter berichtigt.

    Sie haben bereits einen Beitrag innerhalb der letzten 30 Sekunden geschrieben. Sie können erst in 4 Sekunden einen neuen Beitrag erstellen.

  • Ich habe dazu noch mal recherchiert.

    Krankenkassen ĂŒbernehmen Kurse zur Rauchentwöhnung, aber keinerlei arzneiische Hilfsmittel.


    Dabei ist der körperliche Entzug der, vor dem es mir graust. Weil der mich permanent an die Zigarette erinnert.


    Abkenkung funktioniert nicht wie das sogenannte "Tu dies, tu das". Ich habe bei allen möglichen Gelegenheiten geraucht.

    Theoretisch gibt es eigentlich gar nix, was mich ablenken wĂŒrde.


    Was mir wirklich helfen wĂŒrde, wĂ€re, den Suchtdruck zu killen. Wenn ich mir die Kosten fĂŒr die Arzneien angucke, dann kann ich auch weiterrauchen. xD

    Immerhin ist Motivation auch Einsparung von Geld. Wenn ich alles selber bezahlen mĂŒsste, um durch die Sucht zu kommen, wĂŒrde dieser Punkt (ein wichtiger Motivator) wegfallen.


    DiesbezĂŒglich frage ich mich, was diese Kurse bringen sollen...

  • PaddelCore

    Genau das ist ja das Ding. Ich werde durch Scholz' Maßnahmen praktisch gezwungen.

    Ich an sich wĂŒrde weiterrauchen. Stichwort #leidenschaftlicherRaucher

    Es lÀuft einfach alles darauf hinaus, dass die Dinger mir zu teuer werden und es noch teurer wird und dann gÀnzlich abgeschafft wird.

    Daher ist das mit dem Kopf so ne Sache. Ich bin auf andere Dinge angewiesen, die mich praktisch unterstĂŒtzen.

  • Bei "Vor die TĂŒr" denke ich gerade nur NEID. Sitze hier in QuarantĂ€ne xD


    Finde das, was Zap gesagt hat ganz hilfreich. Sich mit diesem Gedanken ĂŒber lange Zeit vertraut machen und ihn reifen zu lassen, dass du Nichtraucher sein willst. So ein Umdenken geht nicht von heute auf morgen. Ging es bei mir auch nicht. Stell dir die Frage, wieso du weiterrauchen willst? Da kommt man am Ende immer nur bei "Ich bin sĂŒchtig raus und will, dass den Entzug nicht spĂŒren" wenn man ehrlich ist raus. Allen Carr wird dich bei diesen Gedanken unterstĂŒtzen.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklĂ€ren Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen ĂŒbermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer DatenschutzerklĂ€rung zur VerfĂŒgung gestellt.

  • Finde das, was Zap gesagt hat ganz hilfreich. Sich mit diesem Gedanken ĂŒber lange Zeit vertraut machen und ihn reifen zu lassen, dass du Nichtraucher sein willst. So ein Umdenken geht nicht von heute auf morgen.

    Gute Idee. Heute morgen hÀtte ich auch schwer auf die Zigarette verzichten können. Als mir mein Plan wieder einfiel, wurde mir ganz komisch.


    Stell dir die Frage, wieso du weiterrauchen willst? Da kommt man am Ende immer nur bei "Ich bin sĂŒchtig raus und will, dass den Entzug nicht spĂŒren" wenn man ehrlich ist raus.

    Prinzipell schon. Den Entzug will ich wirklich nicht spĂŒren. Aber ich weiß, warum ich rauche. Da hĂ€ngt so viel dran. Ich verbinde das tatsĂ€chlich auch schon mit GemĂŒtlichkeit. Meine Assoziationen mit Kaffee und irgendwo draußen in der Sonne sitzen. All das Schöne wurde mit ner Zigarette genossen.


    Gibt natĂŒrlich auch weniger schöne Seiten. Im Kino kann man nicht rauchen, bei Terminen kann man nicht rauchen, im Krankenhaus wurde das auch immer kompliziert, wenn abends die TĂŒren nur von innen aufgehen...


    Aber die guten gibt es dennoch...


    Bei "Vor die TĂŒr" denke ich gerade nur NEID. Sitze hier in QuarantĂ€ne

    Oh verdammt. Das tut mir leid. Wie lange denn noch?


    Danke auch fĂŒr den Link.

  • Kurz und prĂ€gnant hart auf den Punkt:

    Du musst es einfach wollen.


    tumblr_myy9si96Nq1t1zf6fo1_400.gif

    Rechtsberatung sollte man sich genau so wie medizinische Diagnosen nicht im Netz in Foren, sozialen Netzwerken oder Chat Gruppen suchen!




    Alle BeitrÀge dieses Accounts in diesem Board dienen lediglich der Informationsweitergabe und sollen keine Rechtsberatung darstellen.

  • All diese Gedanken kenne ich. "Kein Bier schmeckt mehr", "Kaffee ist danach Geschichte", "Beim Spaziergang wird mir etwas fehlen". All das habe ich genauso gedacht und heute denke ich da wirklich gar nicht mehr drĂŒber nach.


    Kino war auch immer son Ding. Nach ca. 70 Minuten dachte ich nur SCHMAAAAAAAAAAACHT. Und dann bin ich auch mal geflogen. Das war alles Àtzend.


    Vorschlag, denk doch nicht weiter drĂŒber nach. Hör dir das Buch an beim zocken oder lies es und mach erstmal nichts weiter. Da hast du dann ja nichts zu verlieren, oder? Das reicht fĂŒr den ersten Schritt ;)


    Mindestens bis Montag. Dann kann ich mich raustesten.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite?
Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!