Beiträge von ZapZockt

    Moin Seddy(TSG)


    Leider musste ich Deinen Video-Post (ohne jeglichen Text) löschen, da er nicht den Foren-Regeln entsprach. Der Post darüber entspricht ebenfalls nicht den Regeln, da er aber schon älter ist, lasse ich ihn mal stehen.


    Mit den Änderungen der Foren-Regeln vom 01. Januar 2020 ist es nicht mehr erwünscht, dass in der Kanalvorstellung Posts zu neuen Videos erstellt werden. Der Kanalvorstellungs-Thread ist jetzt ausschließlich für die Vorstellung, allgemeine Diskussion mit anderen Usern über den Kanal, für Meilensteine oder für größere Ankündigungen wie einen kompletten Themenwechsel des Kanals oder ähnliches.


    Für die Präsentation von neuen Videos, gibt es jetzt einen eigenen Forenbereich "Videos", und dort im Unterbereich Grafikdesign & Kunst [Videos] wäre der passendere Ort, um neue Videos von Deinem Kanal zu bewerben. Du hattest Du dort bereits ebenfalls gepostet, da warst Du eigentlich auf dem richtigen Weg.


    Allerdings gelten im Videos Bereich auch einige Regeln, die einzuhalten sind, die Dein Beitrag nicht erfüllt hat, daher wurde er ebenfalls gelöscht. Du kannst Dein Video dort gern nochmal neu posten, aber bitte die dort geltenden Bereichs-Regeln beachten, vielen Dank im Voraus.


    Bitte beachte zukünftig die Nutzungsbestimmungen und die jeweiligen Bereichsregeln für Kanalvorstellungen und den Video-Bereich. Bedenke bitte auch, dass unser Forum keine Plattform für stumpfe Werbung ist (mehr dazu).

    YT Premium User generieren Einkommen abhängig von ihrer Watchtime, dazu gab es mal einen Beitrag von einem YT Mitarbeiter, den ich aber leider derzeit nicht zur Hand habe und nicht finde.


    Wenn also ein Premium User 11,99 € pro Monat zahlt, zieht YT davon erstmal 19% Mehrwertsteuer ab , die an den Staat gehen (bleiben 10.07€), und dann ziehen sie noch ihre 35% Anteil ab, so dass davon 6,55€ über bleiben, die an die Creator ausgeschüttet werden, deren Videos der User anschaut. (alle Zahlen grob vereinfacht, es ist möglich, dass weitere Faktoren hier mit rein zählen)

    Wenn diese Userin nun theoretisch im Monat 10 Videos anschaut und als Beispiel auf 5 Videos 1 Minute schaut, auf 4 Videos 5 Minuten und auf 1 Video 15 Minuten, dann bekommen die Creator der jeweiligen Kanäle einen entsprechenden Anteil, umgerechnet auf die Watchtime. Im Beispiel hat der User insgesamt 40 Minuten geschaut, also werden seine 6,55€ durch 40 geteilt, das wären dann grob 16,4 Cent/Minute. Und so würden die Creator der ersten 5 Videos jeweils diese 16,4 Cent gutgeschrieben bekommen, die vier nächsten Creator bekommen 5x0,164€ = also knapp 65,5 Cent und der Creator vom letzten Video bekommt 15x0,164 = 2,46 € gutgeschrieben.


    Natürlich schauen die meisten Leute viel mehr Videos pro Monat, so dass die Umsätze selten so hoch ausfallen. Aber ich hoffe, das Rechenbeispiel macht deutlich, wie das verteilt wird.

    Thema darf dann gerne zu bzw. gelöscht werden.

    Super, wenn das Thema fürs Erste erledigt ist.


    Generell bin ich kein Freund vom Schließen alter Themen, weil bei ähnlichen Fragen dann wieder ein neues Thema aufgemacht werden muss. So besteht die Möglichkeit, dass jemand nur eine kurze Zusatzfrage hat und die hier gleich drunter setzen kann. Wenn ein Thema so richtig durch und ausdiskutiert ist, geht es nach und nach von allein unter.


    Und Löschen ist eine Sache, die ich wirklich nur in absoluten Ausnahmesituationen mache, denn zum einen geht damit der Inhalt komplett flöten und wenn nächste Woche jemand die gleiche Frage hat, muss man alles neu schreiben. Außerdem ist es auch nicht nett den Teilnehmern der Diskussion gegenüber, die sich extra Zeit genommen haben, um zu helfen. Denn mit einer Löschung eines Themas gehen alle Ideen, hilfreichen Gedanken und auch die Posts und Reaktionen flöten, die der Community zumindest ansatzweise anzeigen, dass hier ein Mitglied aktiv am Forum teilnimmt und Posts gebracht hat, die andere für gut befunden haben. Auch sämtliche Zitate in andere Themen wären damit plötzlich "geleert" und damit würde es nicht nur dieses Thema "vernichten", sondern eventuell auch gleich noch mehrere andere mit.

    ich möchte bestimmte urheberrechtlich geschützte Tracks zusammen mixen

    Hier liegt das Problem, denn dies ist sozusagen Verstoß gegen das Urheberrecht mit Vorsatz. Ich würde vermeiden, dass in der Öffentlichkeit so kund zu tun, denn sollte es mal zu einer Klage gegen Dich kommen, könnte man diesen Vorsatz vermutlich zu Deinen Ungunsten auslegen. Generell würde ich stark überlegen, ob dieses Ziel wirklich etwas ist, womit Du Deine Zeit verbringen oder vergeuden möchtest und falls ja, unbedingt einen Fachanwalt zu Rate ziehen und nicht auf irgendwelche Dudes im Internet verlassen.


    YouTube ist hier vor allem neutraler Vermittler zwischen zwei Parteien mit unterschiedlichen Interessen. Diese Parteien sind die Urheber und jene, die Urheberrechte verletzen, sei es unabsichtlich, am Rande oder manchmal auch ganz bewusst. Verstöße werden durch Prüfsummen ermittelt und vollautomatisch an die Urheber gemeldet. Diese Erkennung ist nicht perfekt, aber technisch absolut auf der Höhe der Zeit, die Fehlerquoten sinken stetig, sowohl beim Übersehen von Verstößen wie auch bei Falschmeldungen.


    Hierbei werden neue Uploads besonders intensiv mit aktuellsten Erkennungs-Mustern gecheckt, während ältere Videos gegen zur Uploadzeit jener Videos aktuelle Muster gecheckt wurden. Davon ab gibt es, je nach freier Rechenkapazität auf den entsprechenden Servern, immer mal wieder zusätzliche Stichproben in alten Inhalten mit aktuellen Mustern. So werden manchmal auch alte Videos oft Monate oder Jahre nach dem Upload plötzlich erkannt und behandelt, die vorher unbehelligt geblieben sind.


    In den meisten Fällen wird den Urhebern dann das Recht eingeräumt, für sich und individuell von Fall zu Fall zu entscheiden, ob sie den Content, der Ihre Rechte verletzt

    • einfach ignorieren (mit der Option, ihre Meinung später jederzeit zu ändern)
    • claimen (das Video bleibt online, sie bekommen die kompletten oder einen Teil der Werbeeinahmen)
    • oder löschen lassen (das Video verschwindet, der Rechte-Verletzter bekommt einen Strike, 3 Strikes in Folge = Kanal gelöscht)

    Diese Entscheidungen betreffen dann nur den Verbleib des Videos im Netz. Und wie die Urheber dabei entscheiden und nach welchen Kriterien sie dabei vorgehen, ist völlig und ganz und gar im Entscheidungsspielraum der jeweiligen Urheber beziehungsweise der betreffenden Person der Verwertungsgesellschaft, Plattenfirma oder vergleichbares. Hier gibt es kein "Gleiches Recht für alle", das können die Urheber nach Tageslaune, nach Nase, oder nach wirtschaftlichen Faktoren entscheiden oder wenn ihnen danach ist auch auswürfeln.


    Abseits davon steht es dem Urheber völlig frei vor Gericht zu ziehen und Klage einzureichen und/oder Schadensersatz zu fordern. Und genauso hat man als geclaimter/gestrikter Creator das Recht, seinerseits vor Gericht auszuklagen, dass man sich ungerecht behandelt fühlt. Die Entscheidung dazu fällt ein Richter, meistens enden solche Prozesse mit Vergleichen und Strafzahlungen.


    Es scheint aber auch eine Grenze von Verstößen zu geben, wie immer die genau ausschauen mag, ab der YouTube vollautomatisch für sich entscheidet, dass dieser Content zu weit geht, zu viele Rechte verletzt oder anderweitig gegen ihre Richtlinien verstößt. Und dann wird das Video einfach direkt komplett gelöscht. Wo diese Grenze liegt, gibt YouTube aber nicht bekannt, damit Creator die es darauf anlegen, nicht so genau "zielen" können, gerade noch unter dem Radar zu bleiben. In den AGBs/Guidelines von YouTube steht, dass sie das Recht haben, jeglichen Content von Ihrer Plattform zu entfernen, der in irgendeiner Form gegen ihre Richtlinien verstößt. Diese Guidelines hat man beim Anmelden akzeptiert. Die Entscheidung treffen oft automatische Systeme (nach von Menschen vorgegebenen Parametern) oder bei Widerspruch prüfen das YT Mitarbeiter auch noch mal manuell. Und da YT eine private Firma und keine staatliche Institution ist, können sie das weitestgehend frei entscheiden, Hausrecht sozusagen.

    wenn ich vorraussetze dass das Verhalten der vorherigen Abonnenten sich nicht maßgeblich ändert.

    Das kannst Du knicken. Es wird sich immer ändern. Denn es ist völlig normal, dass Abonnenten sich 1-3 Videos anschauen und danach nie wieder kommen. Und genauso ist es normal, dass man stetig immer wieder Abonnenten verliert, weil die irgendwas doof fanden, oder weil ihre Interessen einfach doch völlig andere sind. Aber das ist auch eigentlich gut so, denn dann werden zukünftig weniger Impressions an Leute "verschwendet", die gar nicht schauen wollen. Die Kunst ist, mehr neue Abonnenten (oder viel wichtiger Zuschauer) zu finden, als man alte verliert.

    Wie kommst du auf 3k Views / Monat? In Monaten ohne Push liege ich eher bei nur 1-1,5k. Im Februar hatte ich z.B. nur 1,3k.

    Ich habe bei Socialblade einen sehr kurzen Blick über Deinen Channel schweifen lassen und dort steht, dass Du 3102 Views in den letzten 30 Tagen hattest. Wenn es davor nur 1-1,5k waren, dann ist 3k wohl extrem über dem Schnitt und auch wenn Du das bestimmt nicht hören möchtest, rechne damit, dass es wieder runtergeht. Solche Werte ändern sich langsam, wenn es nicht zu Zufällen oder Auswirkungen von direktem Marketing kommt.

    Ich kenn nicht die Wahrheit, aber ich habe Gedanken dazu.


    Die Anzahl der Views sind weiterhin sehr ähnlich wie vor dem künstlichen Push. Dieser hat sich also wohl nur sehr kurzfristig auf die Views insgesamt ausgewirkt. Die meisten haben einmalig reingeschaut und ein Abo dagelassen. 150 neue Abonnenten ist eine schöne Stütze fürs Wohlbefinden und Creator-Ego, bringen aber langfristig halt auch nur etwas, wenn die Leute wirklich dauerhaft am Content interessiert sind. Das hat aber wohl nur bedingt Fortschritte gebracht.


    Und grob entsprechen die Views auch vergleichbaren Kanälen. Mit ca. 3k Views/Monat liegst Du da sogar eher im oberen Bereich der Vergleichsskala, es gibt natürlich immer ein paar Kanäle, die mehr Views generieren. Aber grob betrachtet ist es eher so, dass sehr, sehr viele Kanäle in dieser Größe sogar weitaus weniger Views pro Video und Views pro Monat haben. Also stehst DU eigentlich sogar ganz gut da, auch wenn Du so gern mehr hättest.


    Aber allgemein sind diese Vergleiche auch extrem schwammig und eher nichtssagend, da jeder Channel anders ist, sogar jedes Video anders ist. Das Problem ist in diesem Fall, dass Du irgendwoher Erwartungen aufgebaut hast, die sich nicht mit der Realität decken. Das liegt nicht an YouTube, nicht an Deinem Channel oder ominösen "Shadowbans" oder daran, dass Dein Content schlecht wäre, sondern einfach und allein an zu hohen Erwartungen.


    Und dennoch interssiert es den Algorithmus so garnicht! Wie kann das sein? Mittlerweile Frage ich mich sogar, ob mich YouTube "geshadowblockt" hat. Leider bekomme ich ja noch keine Info ob meine Videos alle gelb sind.

    "Der Algorithmus" ist erstmal nicht einer, sondern es sind mehrere verschiedene, mit ganz unterschiedlichen Zielen.


    Der Suchalgorithmus weiß vermutlich kaum, dass es Deinen Kanal überhaupt gibt, denn Deine Videos passen in der Suche wohl kaum auf eine Suchanfrage. Und wenn, sind die Titel Deiner Videos so allgemein, da versteht die Suche die dahinter liegenden Humorinhalte gar nicht und würde Deine Videos gegen irgendwelche Experten Trainings-Video ranken, wo Du einfach noch nicht stark genug für bist. Und die Suche ist normalerweise für die meisten kleineren Kanäle erstmal der einfachste Einstieg, aber das klappt mit Deinem Content nicht so gut.


    Die Algorithmen für Home, Browse oder Abo-Feed versuchen vermutlich ihr Bestes, ab und zu mal ein Video von Dir unterzubringen. Aber das erfordert halt auch, dass dann jemand von den neuen Abonnenten oder jemand mit ähnlichen Seh-Interessen auf Den Vorschlag für Dein Video klickt.


    Und der Suggested Algorithmus ist genauso wie der Trends Algorithmus eher was für "die ganz Großen". Diese zu "triggern" braucht einfach enorm viel mehr Impressions, Watchtime und sehr hohe Average Retention Werte (60-70% und höher). Und ehrlich gesagt ist "Suggest" eine kleine wählerische Zicke, wenn sie einen dann mal mag, hält das meistens nicht lange an ;)


    Insgesamt ist das Ziel der meisten Algorithmen, die Zuschauer zufrieden zu machen und dafür zu sorgen, dass sie lange schauen und viele Videos anschauen. Du, Dein Kanal, Deine Videos sind dabei nur so weit wichtig, dass sie ein Mittel zum Zweck sind. Wenn Zuschauer reinkommen, wird ihnen eine Auswahl an Videos präsentiert, die mit großer Wahrscheinlichkeit dafür geeignet sind, dass sie lange schauen.


    Es werden also Videos gesucht, die nach bisherigen Erfahrungen für den jeweiligen Zuschauer bestmöglich geeignet sind. Das sind meistens Videos von Kanälen, die sie oft anschauen (bei Deinen neuen Abonnenten also meistens eher Oniondogs Videos oder die dazu passenden Fernseh-Kanäle). Und am Rand werden immer mal wieder kleine "Nebenangebote" gemacht, wo dann auch mal kleine Channels mit verwandten Themen dabei sein könnten. Ziel der Algorithmen ist also Zuschauer zufrieden zu machen, nicht Creator glücklich zu machen oder bestimmte Videos zu pushen.

    Insgesamt ganz wichtiges Thema, es gibt ja dauernd Fragen dazu.

    Anmerkungen:
    Bedenkt, dass diese Quellen nicht nur für euch gelten, sondern auch für jeden einzelnen Konsumenten und somit deren Interaktionen euch abgezogen werden können.
    Bedenkt auch immer, dass um so kleiner die Datenmengen umso größer wirken kleine Unregelmässigkeiten. Like, Abo, Comment, View Schwankungen im 1-100 Stelligen Bereich sind die Norm, fallen bei kleinen Kanälen riesig auf, sind aber nichts schlimmes.
    Bedenkt aber ebenfalls, dass diese Werte (ausnahme Views) evtl. persönliche emotionale Werte für euch haben aber faktisch kaum Relevanz für den Erfolg eurer Videos bzw. die Streuung der Inhalte von den KIs haben.
    Bedenkt am ehesten aber, dass das stundenlange Starren auf Statistiken aus den Analytics euren Kanal kaum voran bringt, investiert diese Zeit lieber in eine ordentliche Marktanalyse und passt euren Content eurer Zielgruppe an um voran zu kommen.

    Aber dieser Teil ist der Allerwichtigste. Nehmt diese Zahlen nicht soo dramatisch wichtig. Man kann da mal hinschauen, aber dauernd auf diese Werte zu starren kann einen von wichtigen Dingen abhalten, wie zum Beispiel guten Content zu machen. Analytics sind spannend, sollten aber im Tagesablauf eines Creators nicht zu wichtig werden. Und wenn man nicht tausende Views pro Video hat, sind die Statistiken meistens eher irreführend, weil statistische Ausreißer zu starke Wirkungen haben und zu Fehlinterpretationen verleiten können.


    Besonders die Abonnenten Anzahl wirkt am Anfang, als wäre es ein enorm wichtiger Wert, weil auf fast allen Social Media die "Follower" Menge als DER große Kennwert angesehen wird. Aber gerade bei YouTube ist dieser Wert bis auf wenige Freischaltungen von Features und bei einigen etwas veralteten Social Media Managern von Firmen ziemlich unwichtig geworden. Die meisten Views kommen eher von Nicht-Abonnenten, und viele Abonnenten schauen vielleicht schon lange gar nicht mehr.

    Abos werden, genau wie Views, Kommentare, Likes etc. darauf geprüft, ob sie von echten menschlichen Zuschauern stammen, oder von Bots und anderen nicht erlaubten Quellen stammen, wie Pushing Gruppen, Sub4Sub, etc.


    Wenn solche Unregelmäßigkeiten in größerem Ausmaß festgestellt werden, kommt es oft dazu, dass Werte für eine Zeit eingefroren werden. Wenn also als Beispiel ein Video 500 Views hat und die Prüf-KIs bei 200 davon den Verdacht hat, dass sie durch Bots oder andere Unregelmäßigkeiten zustande kamen, werden diese Views noch genauer untersucht. In der Zeit in der diese Überprüfung läuft, wird die View-Anzahl eingefroren und kann vorerst nicht weiter steigen, auch wenn neue Views stattfinden. Dann kann es vorkommen, dass die 200 Views abgezogen werden, aber in der Zeit 150 normale neue Views passieren. Intern in den Analytics kann man dann auch oft sehen, wie die Views hoch und runtergehen, je nach Zeitrahmen in dem das passiert. Nach außen auf der Seite des Videos sieht man aber sehr lange die 500 stillstehen, bis irgendwann wieder mehr richtige Views hereingekommen sind, als Fakeviews gelöscht wurden. Ist der Prüfungsprozess abgeschlossen und wurden mit realen Views die 500 wieder überschritten, wird der "Freeze" aufgehoben und es zählt langsam wieder normal nach oben.


    Etwas sehr Vergleichbares passiert auch mit Abonnenten. Wenn Leute abonnieren, die sich nur wenige Sekunden auf dem Kanal aufgehalten haben und auch danach niemals wieder kommen, wird dies bemerkt und eventuell später wieder entfernt. Wenn ein Account in 5min 50 Abos verteilt, ist das auch ein ziemlich deutlicher Verdachtsmoment. Passieren solche Abos auf einem Kanal in größerer Anzahl z.B. durch Bots oder Sub4Sub, wird der Kanal genauso zeitweise eingefroren und alle Abos noch genauer geprüft. Und auch hier kann es zu seinem "Freeze" Moment kommen, wo die Abonnentenzahl eine Weile nicht mehr steigt.

    Ich kann mir nicht vorstellen, das plötzlich innerhalb von 3-4 Tagen ein Disabo peak aus der Luft heraus entsteht

    YouTube sammelt per KIs Daten zu den Accounts und dann werden diese vollautomatisch mit Markern versehen, wenn sie sich verdächtig machen. Später werden in Wellen Accounts gelöscht, die eine gewisse Menge Marker pro Zeit (seit der letzten Welle) angesammelt haben. Dadurch ist es fast immer so, dass eine Löschwelle größere Verluste innerhalb einer kurzen Zeit verursacht.


    Alle paar Monate gibt es Momente, wo in größerer Zahl plötzlich auf Twitter und in den größeren YouTuber Gruppen (FB, Reddit, Foren) parallel vermehrt Leute auftreten, die von größeren Abonnenten Verlusten berichten und wenn sie dann merken, dass andere auch betroffen sind, wird da schnell ein "Bei YouTube muss was kaputt sein" draus. Aber fast immer war es einfach eine solche Löschwelle. Und natürlich gibt YouTube ungern Details zu diesen Mechanismen heraus. Denn jede Info, die sie öffentlich machen, wird von den Bottern, Scammern, Spammern und anderem Getier direkt genutzt, um nicht so leicht erwischt zu werden.

    21:9 oder 32:9 sind schicke Dinger zum Zocken, absolut schönes Erlebnis zum Gamen.


    Für Content Creation ist das aber eher meeh. Denn es wird hinterher auf den meistens 16:9 Geräten der User massiv runter skaliert und das bei Beibehaltung des Bildseitenverhältnisses und als Maßstab nach der langen Seite, damit es passt. Aus 3440x1440 wird also auf einem 16:9 1080p Endgerät nicht nur 2560x1080, sondern sogar noch weniger, nämlich eher so etwas Schräges wie 1920x800 mit einer Menge schwarzen Balken oben und unten. Und die 800 Höhe sehen halt dann richtig daneben aus, ist halt nicht viel mehr als 720p nur ein bisschen breiter.


    Technisch möglich, ja absolut. Sinnvoll aber eher nicht. Und schön absolut nicht, für die meisten User. Außer es wird auf einem 21:9 Gerät abgespielt, aber da liegt der Marktanteil bei 1,16% laut aktueller Steam Hardware Umfrage:



    Und dann werden die meisten Videos von YT auf Mobile Geräten geschaut, die ebenfalls oft sehr viel kleiner sind und oft 16:9 Bildseitenverhältnisse haben. Wenn man dann vom kleinen Screen noch knapp 15% der Fläche verliert, sieht das halt noch kleiner aus. Ich würde mir so ein Video vermutlich nur antun, wenn das Video einen wirklich besonderen Inhalt hat, den ich nirgendwo anders bekommen kann und unbedingt wissen möchte.

    Vorweg, zur generellen Situation bei YouTube:

    Der YouTube Support wird Dir da bestimmt nicht helfen. Denn die Überprüfung warum wer wann bei welchem Video Daumen hoch oder Daumen runter gedrückt haben könnte, das sprengt den Rahmen wohl etwas. Zumal die Mitarbeiter dort weiterhin im Corona Home Office arbeiten und dadurch stärkere Belastungen haben, Personalmangel und schwierigere Anwerbung und Ausbildung von neuen Mitarbeitern sorgen da für weitere Probleme.


    Darum sind die KIs, die die meisten Überprüfungen bei YouTube durchführen, auch etwas schärfer gestellt seit einem Jahr, und das kann zu vermehrten Falsch-Flags führen. Die werden zum Teil zwar von Menschen kontrolliert, aber wie gesagt, die sind überlastet.


    Zum eigentlichen Problem:

    Diese KIs prüfen aber auch Views auf ihre Echtheit und löschen Views, die nur wenige Sekunden dauern wieder. Damit verbundene Likes werden dann auch genauso gelöscht, was eventuell ein paar der verschwundenen Likes erklären könnte. Aber für die Dislikes habe ich keine Erklärung.


    Bugs sind mir da nicht bekannt. Da läuft allerdings gerade in dem Bereich ein Experiment, wenn auch nur im kleinen Kreis, daher denke ich, eher unwahrscheinlich, dass Du da drin bist.

    Wenn das fast völlig unbekannte PC Indie Game, zu dem Du letztes Jahr ein sehr ausführliches Review gemacht hast, plötzlich ankündigt, dass es im Juni auch für Konsolen rauskommen wird und Dein Video auf Platz 1 für den Spielnamen in der Suche ranked:


    Ganz ehrlich?


    Nichts davon wirkt für mich undurchsichtig oder unseriös. Du kannst ja mal andere Internet-Dienste mit Auszahlungen ausprobieren, oder 50% aller Arbeitgeber, die sind fast immer bei weitem weniger komfortabel, was Informationen zu Zahlungen angeht.


    Wie viel gezahlt wird, ist immer abhängig davon, wie viele Views Du hast, und damit ist das erst 1-2 Tage nachträglich zu sehen. Dann steht es in den Analytics unter dem Tab "Umsatz", und zwar ziemlich deutlich nach Tagen, Monaten etc. aufgeführt. Bei Bedarf kann man es auch nach Video, Zeitraum, und hunderten anderen Voraussetzungen sortieren und anzeigen lassen. Ich sehe da nicht, wo das undurchsichtig und unseriös wäre. Man muss halt nur wissen, wo man nachschauen muss. Das lässt sich entweder sehr einfach herausfinden durch simples Ausprobieren, oder einmal kurz danach googlen.


    YouTube hat eine sehr hilfreiche und umfangreiche YouTube Creator Academy, mit zahlreichen lehrreichen Kursen rund um YouTube, einfach mal reinschauen. Einer der Kurse geht auch um Monetarisierung, wie sie funktioniert, etc. und auch, wo man in den Analytics nachschauen kann, wird dort Schritt für Schritt erklärt, sowohl als Text, wie teilweise sogar als Tutorial Video: https://creatoracademy.youtube…sson/m10n-analytics?hl=de - Generell kann ich die Creator Academy nur empfehlen, da sind alle Basics erklärt.


    Der folgende Schritt Richtung Adsense ist allerdings etwas schwieriger. Wann die Buchung von YouTube zu Adsense erfolgt, ist nicht direkt an Ort und Stelle zu finden. Dazu wäre ein Blick in die YouTube Hilfe ein guter Schritt: https://support.google.com/youtube/answer/1709858?hl=de


    Dort steht, dass nach dem 21. Tag im Folgemonat eine Zahlung veranlasst wird, wenn die Mindest-Auszahlungssumme erreicht wurde (70€ oder 100$). Dazu werden die Beträge aus YT meistens um den 15. des Folgemonats herum zu Adsense transferiert. Sprich die Einnahmen von März 2021 tauchen circa am 15. April bei Adsense auf und werden dann circa am 21. April angewiesen. Dort tauchen sie dann übrigens unter Zahlungen bei den Transaktionen auf.


    Neben anderen eventuellen Einnahmen durch Adsense oder Ausgaben für Werbung bei Google oder YT, steht dann "Einnahmen YouTube". Und wenn die 70€ überschritten wurden, wird grob um den 24 oder 25. April eine Zahlung auf dem angegebenen Konto eingehen. Werden die 70€ nicht erreicht, wird das Geld angespart bis irgendwann die 70 € überschritten werden und dann ungefähr zum 25. des Monats ausgezahlt. Dann wird dort ein Eintrag "automatische Zahlung: Bankkonto XYZ12341231234" mit Summe XY auftauchen, kurze Zeit danach ist das Geld auf dem Konto.

    Wie willst DU dagegen anstinken?


    Du bist kreativ? Cool, das trifft vermutlich auf fast jeden auf der Plattform zu.

    Du spielst gerne Videospiele? Ähm, ja, stell dich hinten an.

    Du kannst gut kochen? Cool, das können viele andere auch.

    Du bist witzig? Beeindruckend, nicht.

    Ich spiel gerne Spiele, stehe aber nicht gerne hinten an. Darum zeige ich heute keine 40h lahm kommentierten ungeschnittenen Gameplay Videos mehr, wovon sich die wenigsten mehr als 10 Minuten der ersten Folge anschauen. Und darum unterscheidet sich mein Content drastisch davon. Ich habe zwar auch mit den typischen Let's Play Inhalten angefangen, aber sehr schnell festgestellt, das dies ein totgerittenes Pferd ist, das zwar noch bei einigen großen läuft, aber auch nicht im Ansatz so, wie früher. Dafür muss man entweder ein extremer Entertainer sein, Lottogewinn-Glück haben oder jemand Großen kennen, der einen stark und dauerhaft pusht.


    Was ist besonders und anders bei mir, was es sonst nicht so oft zu sehen gibt?

    Da ich kein Grinse-Kasper-Rumschwafel-Entertainer bin, versuche ich meine jahrzehnte lange Erfahrung, meine technische Expertise und meine analytischen Fähigkeiten zu nutzen, um das Thema "Spiele" auf eine ganz andere Art und Weise anzugehen. Ähnlich wie Du die Fernseh-Sendungen "komprimierst", mache ich dies mit Computer-Spielen.


    Das ist ein Grund, warum Grafiker oft tausend oder mehr Euro für Monitore ausgeben, die es mit ähnlichen Werten auch für 2-3 Hundert gibt, wenn man von der Farbechtheit absieht.


    Es gibt Testprogramme für so etwas und manche Geräte haben spezielle Treiber, wenn es sich um PCs oder MACs handelt. Farbechtheit auf einem Handy oder Tablet ist eine Anforderung, für die diese Geräte einfach nicht gebaut wurden.


    Und leider gibt es keine "One size fits all" Einstellung, wie Du sie hier suchst, mit der man die vielen verschiedenen Display-Arten und die vielen verschiedenen Hersteller und deren oft sehr unterschiedlichen Farbprofile gleichermaßen gut abdecken könnte. Wenn man einen hochwertigen Monitor an einem PC betreibt, kann man vielleicht hinbekommen, dass das Material an sich, möglichst gut oder möglichst natürlich aussieht, was ja meistens zwei verschiedene Dinge sind. Aber das gilt dann auch nur für dieses Gerät und für Geräte, die ihrerseits eine derart gute Farbkalibrierung haben.


    Ein Notebook-Display erfüllt diese Anforderungen fast nie, und falls man so etwas anstrebt, gerät man in die 3000+ Euro Kategorie. Also ist das Video Editieren an einem Notebook eh schon ein Kompromiss in Sachen Farbqualität. Aber auch wenn man am PC dies alles möglichst perfekt kalibriert und justiert hat, dann ein gutes Farbprofil verwendet und auch richtig Ahnung davon hat, was man da macht, kann man nur hoffen, dass es auf allen anderen Geräten wenigstens halbwegs ungefähr so ähnlich aussehen könnte.


    Das ist ähnlich wie bei Musik. Der Musiker erschafft den Song auf seinem Instrument, dass einen ganz bestimmten Klang hat, bis es alle Bearbeitungsschritte und alle Komprimierungen, Übertragungen, Dekomprimierungen, Verarbeitungen in den Geräten und Ausgabe auf den unterschiedlichsten Formen von Boxen oder Headsets durchlaufen hat, klingt es völlig anders, als der Künstler sich das mal ausgedacht hat. Es klingt hoffentlich immer noch gut, aber nur im Ansatz so, wie es sein sollte. Und dann hat ja jeder Zuschauer/Hörer auch noch ein völlig anderes Farb-Empfinden und andere Hör-Fähigkeiten, etc.


    tl;dr: Mach es so gut es geht, und versuche nicht die Perfektion anzustreben.

    Weil ich gerade wieder so viel mit Zahlen, Statistiken, und derlei Gedöhns zu tun habe, und auch meine Betriebs-Quartals-Steuer-Klamotten wieder vor der Tür stehen, hör ich mir mal wieder diesen schönen Song an. Auch immer gut, wenn man mal wieder zu tief in den YouTube Analytics versunken ist:


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    Pack doch bitte mal den Kanal in Dein Profil, dann braucht man nicht immer erst danach suchen, wenn man etwas nachschauen will. Senkt meine Lust, da was zu analysieren etwas, wenn ich erst alles zusammen suchen muss.

    Hättest du noch einen Verbesserungsvorschlag für unser SEO? Vielleicht liegt ja auch da der Unterschied.

    Wie gesagt, SEO = Suchmaschinen-Optimierung, also betrifft dies vor allem nur eine Optimierung der Zugriffe durch die Suche. Wie groß ist denn dieser Anteil bei Euren Inhalten überhaupt? Gehe ich recht in der Annahme, dass der bei <15% liegt? Such-Traffic ist meistens eher dafür gut, um Fragen zu beantworten, und Vlogs beantworten eher selten Fragen. Vlogs erzählen Geschichten, aber Leute die Geschichten wollen, nutzen selten die Suche dafür. Daher ist die Suche nicht so sehr Euer Metier. Außer Ihr wollt plötzlich Segel-Kunde Videos zwischen die anderen streuen.


    Meta-Daten steuern ganz leicht auch mit, wie die Videos für Suggested, Browse, etc einsortiert werden, aber nur direkt nach Release. Sowie ein paar Hundert Leute geschaut haben, geht es vor allem um die Messdaten der tatsächlichen Zuschauer und die Meta-Daten werden mehr und mehr uninteressant. Und Zuschauer-Messungen kann man vor allem mit der Art von Content beeinflussen. Hier ist entscheidend, was im VIdeo passiert, wie der Flow des Videos ist, wie gut die Bearbeitung ist, wie gut Ton und Bildqualität ist, wie interessant der Inhalt ist, und nicht ob man draußen ein etwas anderes Keyword dranschreibt.


    Und Vergleiche mit anderen, vor allem größeren Kanälen sind fast immer eine wunderbare Quelle dafür sich die Laune zu verderben. Denn man sieht nicht so leicht, warum sie größer sind, was die Zuschauer an ihnen finden, welche Dinge sie anders machen, wo der entscheidende Unterschied ist. Man sieht aber sehr leicht, dass sie größer sind und baut dadurch negative Stimmung auf. Obwohl man eigentlich gut da steht, wird man plötzlich unzufrieden, obwohl man eigentlich gut zurechtkommt, will man plötzlich "mehr", mehr so sein wie der Andere. Das Gras des Nachbarn ist grüner als der eigene Rasen, etc. "Comparison is the Thief of Joy" steht nicht ohne Grund in meiner Signatur ;) .


    Man kann bei solchen Vergleichen eine Menge Vermutungen anstellen. Man kann dabei aber auch sehr schnell wichtige Dinge übersehen oder falsche Vermutungen anstellen. Und dann auf Basis solcher Vermutungen Content-Entscheidungen zu fällen, führt mit einer sehr hohen Quote zu unvorhersehbaren Ergebnissen. Um da zwischen die vielen Vermutungen überhaupt irgendwie einen halbwegs technischen oder analytischen Grund reinzubekommen, müsste man Euren Kanal genau analysieren, inkl. exakter Analytics aus dem Backend, und den anderen Kanal, der damit verglichen werden soll, ganz genau untersuchen. Solche Arbeit kostet viele, viele Stunden und das wird niemand umsonst machen. Und ob dabei etwas wirklich Hilfreiches rauskommen würde, wenn man die Analytics des anderen Kanals nicht gleichzeitig auch zur Hand hat, ist dann immer noch fraglich.

    Vorweg: Es wäre gut, wenn Du Deinen Kanal im Profil verlinken könntest, da man dann sich die tatsächlichen Umstände anschauen und genauere Rückschlüsse ziehen könnte. Ohne Angabe des Kanals ist das irgendwie Topfschlagen im Dunkeln, bei Nebel, mit verbundenen Augen, naja, ich denke Du verstehst.


    Daher kann das folgende nur ansatzweise passend sein, weil ich sehr allgemein an das Thema rangehen muss und keinen direkten Bezug zum Kanal herstellen kann.


    Die meisten Entscheidungen der verschiedenen Algorithmen arbeiten mittlerweile auf einer "per Video" Basis. Dabei geht es vor allem, aber nicht nur, um die Messwerte CTR, Watchtime und Retention, da sie am ehesten Aussagen zur Zufriedenheit der Zuschauer geben. Dabei werden auch viele Beziehungen der Zuschauer untereinander gemessen, und damit versucht zu ergründen, für welche Gruppen von Zuschauern der Content geeignet ist.


    Und im Endeffekt geht es bei YouTube nicht um die Creator, oder um die Videos, sondern darum Zuschauer zufrieden zu machen und ihre Seh-Wünsche so gut wie irgendwie möglich geht zu erfüllen. Das Ziel der Algorithmen ist es zu analysieren, was die einzelnen Zuschauer wohl sehen wollen und für diese Vorlieben und Wünsche werden dem Zuschauer dann 10-20 Videos angezeigt, wo die KIs ausgerechnet haben, dass diese Videos vermutlich am besten dafür geeignet sind, den entsprechenden Zuschauer zufriedenzustellen und die er/sie noch nicht gesehen hat bisher. Dabei werden dann Videos bevorzugt gezeigt, die sich als erfolgreich erwiesen haben, Zuschauern aus einer bestimmten Interessen-Gruppe zu interessieren.


    Ein Kanal der nun zwei sehr unterschiedliche Dinge auf seinem Kanal macht, hat oft auch zwei eher unterschiedliche Zuschauergruppen (stark vereinfacht, oft sind es eher dutzende Gruppen). Und lange Livestreams, in denen meistens viele Passagen drin sind, in denen mit der während der Live-Show vorhandenen Audience interagiert wurde, oder editierte, recherchierte und auf das Nötigste zusammen komprimierte Inhalte sind sehr unterschiedlich. Und dies kann zu Irritationen führen, weil manchmal der Inhalt, der für die eine Gruppe passend wäre, bei der anderen gar nicht so gut ankommt, und umgekehrt. Wenn dann nicht gut genug klargemacht wird, anhand der Metadaten und vor allem Thumbnails, dass es sich um völlig anderen Content handelt, kann dies die Algorithmen und auch die Zuschauer verwirren.


    Und wenn Zuschauer dann mehrmals Inhalte der "falschen" Seite zu sehen bekommen, dann sinkt das Interesse der Zuschauer. Die CTRs nehmen ab, die Retention sinkt enorm, weil sie im Endeffekt "enttäuscht" wurden bei vorherigen Klicks auf Thumbnails des Channels. Wo sie kompakte Videos erwarteten, kamen lange Livestreams. Oder wo sie direkte Interaktion mit Euch erwartet haben, kamen aufgezeichnete Videos ohne Interaktion, auch nicht das, was sie wollten. Also klicken sie seltener, weil das Interesse sinkt und die Zuschauer sich nicht mehr sicher sind, die Art Content zu sehen, die sie sehen wollten. Die KIs messen dann diese schlechtere CTR und Retention. So führt das zu einem generellen Abwärtstrend, nicht weil der Channel auf der Strafbank sitzt, nicht weil die Videos abgestraft werden, sondern weil die Zuschauer verwirrt und/oder enttäuscht wurden und dadurch weniger Klicken und weniger lange schauen.


    Ein klein bisschen kann hier helfen, wenn man Livestreams sehr deutlich als solche markiert und die Thumbnails von Livestreams und Videos wirklich komplett anders gestaltet. Dann sinkt zumindest die Wahrscheinlichkeit, dass Leute, die Inhalte von der einen Art wollen, aus Versehen auf Inhalte der anderen Art klicken und dann aber nach kurzer Zeit wieder rausklicken (=Retention Katastrophe). Oder man setzt die Livestreams einfach auf ungelistet oder Privat nach der Show. Auf jeden Fall sollte man sehr unterschiedliche Titel und Videobeschreibungen verwenden, damit auch für die KIs klarer wird, dass es sich um ganz anderen Content handelt.