Beiträge von ZapZockt

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    Das ist mir bewusst bisher noch nicht selbst passiert. Ich habe aber schon mehrfach gelesen, dass andere sagten/schrieben, das es Ihnen passiert wäre.


    Hast Du schonmal andere Geräte und/oder Browser probiert, ob das tatsächlich der Fall ist, oder vielleicht an irgendwelchen falschen oder kaputten Cookies oder Browser-Daten liegen könnte?

    Hallo Ricardo :)


    vorweg:

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    Dann wäre es hilfreich, wenn man Deinen Kanal sehen könnte, dann bräuchte man da nicht rumraten, ob es eventuell an den Inhalten liegen könnte. Das kann man im Profil verlinken.


    Zur eigentlichen Frage:
    Normalerweise deaktiviert YouTube Kommentare vor allem für Inhalte, die für Kinder gedacht sind, oder wenn in den Kommentaren vermehrt Merkwürdigkeiten, Links, etc. auftauchen. Und manchmal gibt es hier durch die automatischen Untersuchungen falsche Einstufungen. Eventuell ist der Kanal noch sehr neu?


    Einige hilfreiche Informationen zu Kommentaren bei YouTube kannst Du hier finden:

    https://support.google.com/youtube/answer/9483359?hl=de

    Ein Gimbal ist ein gesteuertes Element, das versucht eine Kamera in Waage zu halten, egal wie man die Sache bewegt. Dies wird meistens durch Lage-Messungen (grob wie elektrische Wasserwaagen) und kleine Motoren realisiert, die in extrem kurzer Zeit auf Änderungen der Winkel in denen die Kamera gehalten wird reagieren und die Bewegungen sofort wieder ausgleichen. So kann man theoretisch wild mit dem Arm rumwackeln, hüpfen und über Stock und Stein laufen, und das Gimbal würde diese Bewegungen so ausgleichen, dass am Ende die Aufnahme völlig sanft aussieht und der Horizont jederzeit völlig gerade bleibt.


    Diese Technik wird auch in anderen Bereichen verwendet. Als ein Beispiel, die Raumfahrt Firma SpaceX verwendet Gimbals an ihren Triebwerken, und kann so die Rakete aufrecht halten, auch unter widrigsten Bedingungen, weil die Triebwerke in Millisekunden auf Lageänderungen reagieren und so die Rakete ständig "gegensteuern".

    Natürlich wollen diese Firmen, dass Du sozusagen "ihren" Werbeblock am Anfang einfügst. Zusätzlich zu eventueller Werbung von YouTube.


    Und ich denke, neben dem Gedanken, ob man damit nicht Zuschauer verschreckt, sollte man erstmal an zwei Dinge dabei denken:


    • Sind das real-existierende Firmen und auch wirklich deren Vertreter, mit denen Du dort schreibst/sprichst/verhandelst?

      Leider gibt es zur Zeit eine große Masche, die Creatorn solche und ähnliche Werbe-Kooperationen anbietet, und es handelt sich dabei aber nicht um die tatsächlichen Firmen, sondern um personalisierte Phishing Attacken. Ich hab das bisher noch nicht mit Kleidung gesehen, aber schon sehr oft mit Software. Dabei wird einem YT Kanal viel Geld geboten, um eine Werbung zu schalten und dann soll man sich eine bestimmte Software zum testen runterladen oder auf einer Webseite anmelden.

      Entweder wird dann irgendwann im Laufe dieses Prozesses direkt ein Trojaner installiert, der dann auf dem PC der Person, die den Kanal betreibt die Login-Daten abgreift oder noch direkter im Browser mit eingeloggter YouTube Session im Hintergrund die Daten und die verbundene eMail und eventuell sogar die 2-Faktor Anmeldung (2FA) ändert. Oder es wird in der primitiveren Variante eine Login-Seite gefaked und so versucht die Login-Daten des YouTube Kanals abzugreifen. Hinterher werden dann oft diese BitCoin-Scam Video Channels daraus. Das ist mit ein Grund, warum YouTube ab November von allen YPP Mitgliedern verlangt, dass sie 2FA aktivieren.

      Zur Prüfung unbedingt auf die eMail Adresse des Anschreibens achten, große Firmen nutzen extrem selten irgendwelche Maria958347@gmail.com-eMail-Adressen. Fordere sie auf, dass sie Dich über eine offizielle Firmen-Adresse anschreiben. Wenn sie auf Webseiten verlinken oder irgendwo Social Profile angeben, checke gegen, ob es sich tatsächlich um die richtigen Adressen handelt (teilweise werden auch billige Fake-Websites aufgebaut für sowas) und im Zweifelsfall schreib einfach mal diese Accounts der Firma an, und frag nach, ob die Anfrage wirklich von dort kommt. Gibt es die Firma schon länger? Einfach mal den Firmennamen googlen und schauen, ob es andere Quellen gibt, die über die Firma schreiben. Hat sie Social Media Profile auf der Webseite angegeben, die eine entsprechende Followerschaft besitzen und schon entsprechende Zeit existieren?
    • Im Falle von tatsächlichen Firmen: Für welche Zeit und wie viele Views will man hier bezahlt werden?

      Die Bezahlung, falls man auf so etwas eingeht, sollte nach den typischen Views in einem bestimmten Zeitraum gehen, das ein Video auf dem Kanal erzeugt, eventuell mit etwas Wachstumsrate einberechnet. Ich würde einer Firma dabei direkt vorschlagen, dass sie nur für eine bestimmte Zeit bezahlen, und dann danach das Video, mit dem YouTube Editor so verändert wird, dass der Werbeblock entfernt wird. Und typische CPM (Cost per Mille, also Kosten pro tausend Klicks) sind dabei wohl je nach Inhalt zwischen 5 und 25 € pro tausend zu erwartende Views. Ich habe leider keine Erfahrungswerte für die Musik-Branche.

      Meistens springen hier die Firmen dann schon ab, denn oft wird gehofft, dass man das für einen niedrigen Pauschal-Betrag realisiert. Bisher war es bei mir meistens so, wenn die Gegenseite gemerkt hat, dass man selbst nicht einfach jubelnd "JA" zu allen vorgeschlagenen Dingen sagt, sondern verhandeln will, dass sie dann die Verhandlung abbrechen. Aber es gibt positive Ausnahmen, gerade vor kurzem hat eine Userin hier um Forum eine ähnliche Sache ausgehandelt und da wurde dann die vorgeschlagene Summe direkt angenommen.

    Denk dran, dass Du im Falle eines solchen Sponsorings verpflichtet bist, das Video als "gesponsert" in den Einstellungen des Videos bei YouTube zu markieren (sonst Community Guideline Strike möglich). Und dass Du nach deutschen Medienrechten zusätzlich verpflichtet bist, das Video als Werbevideo zu markieren, in dem Sinne, dass im Titel und/oder in der Videobeschreibung darauf hingewiesen wird, z. B. mit #Werbung, #Ad, #sponsored oder ähnlichen Markierungen.

    Wenn ich es richtig verstehe, möchtest Du Inhalte von Dir, die andere nutzen nicht löschen lassen, sondern sie "claimen", und ihnen dabei einen Teil der Einnahmen belassen?


    Dies geht soweit ich weiß nur, wenn man Content ID freigeschaltet hat. Dies kann man beantragen, muss dazu aber einige Voraussetzungen erfüllen. Genauere Informationen zum Content ID System gibt es hier, auf der Seite kann man dann auch bei Bedarf die Sprache am unteren Rand umschalten.

    So, bitte mal die Kritiken an Sem etwas runterfahren, das geht langsam ein wenig zu weit hier. Ich weiß nicht, warum man so etwas in einer Kanalvorstellung lostreten muss. Ich hab da mal einen unschönen Post entfernt. Ein netter Empfang im Forum geht irgendwie völlig anders.


    Sorry, Sem, dass ist eigentlich nicht das normale Begrüßungs-Verhalten hier.


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    Weil ich es sehr viele Jahre fühlte und gerade merke, dass ich mehr und mehr da ankomme, wo ich sein wollte. Auch wenn es sich manchmal absolut nicht so anfühlt und man völlig verzweifelt, es kann besser werden. Kopf hoch, nicht aufgeben

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    Das kann von grundauf keine Urheberrechtsverletzung darstellen.

    Das ist Dein Rechts-Empfinden. Kann ich auch nachfühlen, dass man das so sieht. Die gängigen Entscheidungen von Gerichten sehen aber völlig anders aus. Und da können wir hier diskutieren, bis wir schwarz werden, das wird keinen Einfluss darauf haben.


    Und wenn es um Werke gehen würde, die Du geschaffen hast, und die vielleicht von anderen verwendet würden, könnte ich mir vorstellen, dass es sich für Dich auch anders anfühlen würde. Oder wärst Du glücklich, wenn, als krasses Beispiel, in einem Mercedes Werbespot Musik von Dir liefe, im Hintergrund "zufällig", und die damit zigtausende Autos verkaufen würden für Millionen, aber Du bekämst gar nichts dafür, nicht mal ein "Danke"?

    Ein paar Gedanken:

    • Ich find es immer schwierig Feedback zu einem Video zu geben, wenn der Kanal noch so neu ist. Es gibt viele Dinge, die man als Feedback Geber erst erkennen kann, wenn man mehrere Videos zum Vergleichen hat.
    • Ebenfalls halte ich es für sehr gefährlich, Statistiken anzuschauen und zu sagen "die Anzahl von Kennmetrik XYZ ist schwach", ohne eine ausreichende Menge an Daten zu haben. 135 Views auf dem Video und dem gesamten Kanal (da nur ein Video vorhanden) sind noch viel zu wenig, um irgendeine statistische Auswertung dazu zu machen. Statistiken brauchen, um halbwegs aussagekräftig zu werden, einige hundert oder besser tausende Datenpunkte. Je mehr Datenpunkte man hat, desto geringer die Chance, dass einzelne Punkte die gesamte Statistik in die eine oder die andere Richtung "ziehen".
    • Generell sollte man mit einem so jungen Kanal erstmal üben und Videos produzieren, nicht auf Zahlen schauen. Versucht erstmal mit dem Equipment, mit der Software und all den darum herum liegenden Techniken und auch Verhaltensweisen beim Dreh, beim Schnitt, bei der Veröffentlichung herumzuexperimentieren. Wenn dann irgendwann zumindest 20-30 Videos auf dem Kanal sind, kann man schauen, was lief gut, was lief nicht so gut. Bis dahin habt Ihr auch Erfahrungen gemacht, die eventuell viele Fragen, die Ihr jetzt habt, ganz von allein beantworten. Tut Euch selbst einen Gefallen und ignoriert die Analytics die ersten 6 Monate oder die ersten 20-30 Videos erstmal. Man gerät da schnell in eine "Über-Analysier-Phase" wo man dauernd auf die Zahlen starrt und Dinge dort hinein interpretiert, die dort gar nicht stehen (können), weil die Datenmenge viel zu gering ist.
    • Likes sind Engagements, das ist schon eine nette, positive Sache, die man anstreben sollte. Aber Engagement kommt mit der Zeit, daher ist es auch bei besonders jungen Kanälen noch sehr schwach. Engagement kommt oft auch einfach durch eine persönliche Bindung an den Kanal, die Zuschauer oft erst nach dem Schauen von mehreren Videos auf dem Kanal beginnen, genauso wie Abos. Auf jeden Fall gibt es in der momentanen "Lebensphase" des Kanals ungefähr ein paar Dutzend andere Dinge, die man im Kopf haben sollte und die wichtigste davon ist vermutlich "Macht mehr Content".
    • Eine CallToAction (CTA), also ein Aufruf zu liken, zu abonnieren, einen Kühlschrank zu kaufen, kann ganz schnell auch zu dem genauen Gegenteil führen. Und dies gilt ganz besonders, wenn man dies zu weit vorn im Video positioniert, an einem Punkt, an dem die Zuschauer eventuell noch gar nicht wissen, ob sie das Video mögen, ob ihnen die Art des Contents gefällt, ob sie wirklich liken oder disliken wollen. Daher halte ich zu frühe CTAs für sehr problematisch.

    Hat man eine solche Kamera, ist es wahrscheinlich eine geringere Qualität daheim mit Webcam oder z.B. Note 10 Plus zu streamen, oder?

    Ich kenne die Kamera jetzt nicht, aber meine alte Digi-Cam hat nur 720p, daher nehme ich RL-Szenen einfach mit dem Handy auf, das in meinem Fall 1080p50 oder 1440p25 anbietet. Und dann ist ein einfaches USB-Kabel ausreichend. Daher habe ich leider keine persönlichen Erfahrungen, ob es Unterschiede zwischen verschiedenen HDMI zu USB Adaptern gibt. Aber bei fast allen Adaptern, die mir bekannt sind, kommt es nur darauf an, dass die Stecker den neusten Standards entsprechen und auch wirklich alle Adern durchgeschleift werden. Von daher vermute ich mal, wenn man nicht gerade das aller billigste Kabel bei Wish bestellt, dass es für diesen Verwendungszweck ausreichend sein sollte.


    Der HDMI-Standard wird stetig erweitert um größere Auflösungen, mehr Bitraten, HDR, etc. Wenn die verwendete Kamera extrem neu sein sollte, muss man entsprechend wohl auch darauf achten, dass das Konverter-Kabel auch die neusten HDMI-Standards unterstützt. Aber bei älteren Geräten sollte das nicht wirklich ausschlaggebend sein.

    Ich hab mal eben kurz gegoogelt, es gibt da Kabel ab 4 €, die haben dann aber auch nur 3 Sterne Bewertungen. Aber sogar bei Sony selbst wird für genau diese Kamera ein Adapterkabel für ca. 20€ UVP angeboten. Die Spannweite ist da also nicht soo groß, dass man da jetzt viel sparen könnte, wenn man längere Zeit nach dem Aspekt "günstig aber gut" sucht.

    Unhöflich ist und bleibt es trotzdem, wobei ich dieses Verhalten "keine Antwort ist auch ne Antwort" ohnehin nicht mag, überhaupt nicht...

    Ich hab keine Ahnung, wie das in der Musik oder Film Branche aussieht. Aber bei Gaming Firmen sitzen dort teilweise 2-3 Leute, die neben vielen anderen Tätigkeiten hunderte eMail-Anfragen pro Tag bekommen. Da ist keine Zeit, alle zu beantworten. Dort wird dann eher kurz durchgescannt, ob irgendwas Wichtiges dabei ist und die antworten dann 20-30 Leuten, und die anderen werden in die Kategorie "nicht wichtig genug, um Zeit darauf zu verwenden" eingestuft. Zumal diese Arbeit oft nur ein kleiner Teil der Aufgaben dieser Personen ist.


    Tut vielleicht im ersten Moment weh, wenn man als "nicht wichtig" eingestuft wird, aber um über diese Grenze drüber zu kommen, muss man je nach Firma, erstmal auf 20-100k Abonnenten und eine aktive Community, Nachweise von garantiertem Einfluss auf Verkaufsaktionen, etc. kommen.


    Geht mir selbst auch andauernd so, dass ich sogenannte Pitch eMails an Firmen rausschicke, und im Endeffekt werden von 20 Mails vielleicht 1-2 beantwortet. Es gibt aber Firmen, die dann irgendwann, nach dem 3. Pitch oder später, doch noch antworten, weil man vielleicht ein wenig weiter gewachsen ist. Und irgendwann fangen dann die Firmen und deren Werbeagenturen an, ihrerseits eMail-Anfragen rauszuschicken.

    Ja, die Formulierung "YPP Creators" legt nahe, dass es nur um monetarisierte Kanäle geht, da YPP ja das YouTube Partner Program, also die Gruppe der Creator mit Monetarisierung, ist. Aber eigentlich kann ich mir jetzt keinen Grund vorstellen, warum es darauf beschränkt sein sollte. Warten wir also ab, wie das am Ende genau ausgeführt sein wird.


    Die Diskussion unter dem Post bei Twitter geht leider zu 90-95 % am Thema vorbei, da dort hunderte andere Support-Themen aufgeworfen werden. So konnte ich dort zumindest keine vertiefenden Infos dazu finden.

    Auf diesen Absatz gehe ich noch kurz ein, weil er indirekt gegen mich persönlich geht. Wenn Du jemanden, der Deine Meinung nicht teilt, sofort als Rechts einstufst, machst Du leider einen Fehler, der Dich indirekt zu Methoden verleitet, die man eher von Rechten kennt. Denn das ist genau die grobe, meistens unzutreffende, in-Schubladen-Einteilerei, die eine der grundlegenden und meiner Meinung nach falschen Basis-Denkweisen für Rechte Politik und Rechte "Du bist anders als ich, und ich bin doch immer viel besser als alle anderen" Ideologien ausmacht.


    Ich äußere mich nahezu niemals politisch im Internet, soweit ich das irgendwie vermeiden kann. Aber ich kann Dir versichern, Rechts bin ich garantiert nicht. Ich verstehe jeden Menschen auf der Erde als gleichwertig, egal auf welchen Stück Land oder hinter welchen Grenzzäunen man geboren wurde, auch Liebesleben, Hautfarben, Berufe oder fast alle anderen Unterscheidungsmerkmale die oft angewandt werden um Mensch in Schubladen zu stecken, halte ich nicht für geeignet, Menschen in lebenswert oder nicht lebenswert zu unterteilen. Ich denke, dass jede Form von Leben schützenswert ist, und alle Menschen gleiche Rechte haben sollten. Für mich ist am wichtigsten, ist jemand nett oder nicht nett?


    Leider habe ich damit nie viele Freunde gefunden, weil es unheimlich viele Missstände auf diesem Planeten gibt und die, die davon profitieren, dann meistens geschickt andere als Schuldige hinstellen. Im Endeffekt kämpfen dann zwei unterprivilegierte und marginalisierte Gruppen gegeneinander, und diejenigen, die vom Status-Quo profitieren, rücken sich selbst damit aus der Schusslinie. Eine Methodik, die leider viel zu oft Menschen davon ablenkt, warum sie eigentlich in den Umständen leben, in denen sie leben.


    Die meisten meiner Aussagen im Post zuvor sind auch nicht meine "politische" Meinung. Sie sind eine Analyse der momentanen Ist-Situation was YouTube und Gesetze angeht, wie ich sie sehe, als Außenstehender Nicht-YouTube Angesteller, als Nicht-Jurist und als Nicht-Politiker. Und das weitestgehend und hoffentlich so gut es geht, ohne persönliche Beurteilung. Das wird nicht immer klappen, aber ich gebe mir Mühe, möglichst wenig meiner Meinung und möglichst viele messbare oder nachweisbare Fakten in meine Posts zu schreiben. Mein Desinteresse, das ich ausdrückte, galt nicht den Menschenrechten allgemein, sondern ich zweifle eher daran, dass eine "Flaggenschändung", wie Du das nennst, in irgendeiner Form eine positive Wirkung für Menschenrechte erzielen könnte. Fast immer, wenn ich sowas sehe, erscheint es mir, wie ein Ausdruck von Hass. Nun ist Hass fast immer eine negative Emotion. Es gibt sicher auch Hass, der sich selbst gegen Hass und Unterdrückung richtet. Aber im Endeffekt wirkt das auf mich, wenn ich das mal naiv mit Star Wars vergleichen darf, wie ein Jedi, der gegen die dunkle Seite der Macht kämpft, aber dabei immer tiefer selbst in dunkle Seite abdriftet.


    In diesem Forum geht es um YouTube, um die Wünsche und Ideen von YouTubern und auch zum Teil um Zuschauer. Wir reden über Technik und Techniken, wie man einen YouTube-Kanal betreibt. Wir sprechen über Thumbnails, Videobeschreibungen, Kameras, Ton-Technik, SEO, Trends und viele Dinge, rund um Content Creation. Das ist der Hauptfokus dieses Forums, daneben möchten wir auch gern eine positive und gemeinschaftliche Community ausleben und auch mal Frust ablassen, wenn bei YouTube mal wieder etwas nicht so läuft, wie wir es gern hätten.


    Deine Posts beziehen sich fast immer auf diesen letzten Punkt, Dir passt etwas bei YouTube nicht. Deine Themen sind daneben aber meistens zu 95% politisch durchsetzt, und irgendwo am Rande geht es Dir darum, dass Du wohl irgendwie politische Aktionen machst, oder sie kommentierst, oder wie auch immer, das wird meistens nicht klar. Und Du fühlst Dich von YouTube dabei irgendwie eingeschränkt und dann lädst Du Deinen Frust darüber hier im Forum ab. Aber niemand hier kann Dir dabei helfen, weil wir einfach nicht die richtigen Ansprechpartner dazu sind. Wir sind fast durchweg Video-Creator, die versuchen über Reisen, Handwerken, Spiele, Haustiere, Kochen, Science-Fiction oder derlei Themen Inhalte zu erstellen. Nur die allerwenigsten von uns sind politisch in diesem Zusammenhang (abseits vom Forum und YouTube sieht das bestimmt anders aus). Und wenn es hier Creator gibt, die politisch aktiv sind, so reden sie hier nicht darüber, denn das ist Teil unserer Hausregeln, dass wir Politik so weit es geht draußen lassen.


    Und, das Folgende sage ich so wertneutral wie möglich, Deine Posts sind meistens sehr verwirrend formuliert. Oft weiß man, wenn man es gelesen hat, leider gar nicht so genau, worum es Dir eigentlich wirklich ging. Und ich vermute, viele Leser außer mir springen nach 1-2 Absätzen ab und lesen es nicht bis zu Ende. Hier sehe ich Verbesserungspotenzial für Dich, wenn Dir Dein Anliegen so wichtig ist. Versuche vielleicht etwas weniger erregt und durcheinander zu schreiben. Damit könnten vermutlich auch einige Missverständnisse und Fehlinterpretationen vermieden werden, worum es in Deinen Posts gehen könnte. Und vielleicht werden mehr Menschen es tatsächlich am Ende auch lesen. Und vielleicht versuchst Du Dein Anliegen dort vorzubringen, wo es angebracht ist und wo Menschen sind, die Dinge ändern können. Wir sind hier YouTube Nutzer, keine Entscheider, und wir können nichts ändern.


    Worauf ich hinaus will, meistens sind diese Posts an der Grenze zu OffTopic oder darüber hinaus, weil in den Zeilen 95 % Frust, Politik, Behauptungen zu Deiner Meinung stecken, und die restlichen 5 % Thema, was YouTube aus der Sicht von Kanalbetreiber*innen angeht, fast komplett untergehen. Wir können hier gern über die 5 % YouTube Regeln, etc. reden. Aber oft geht es Dir dabei auch nur um die "politische" Seite von YouTube, über deren Lobbyismus, den Einfluss von Politik auf YouTube und andersherum den Einfluss von YouTube auf Politik.


    Aber der große politische Anteil ist hier einfach fehl am Platz, und wenn man es genau betrachtet, verstößt einiges davon gegen unsere Regeln. Weil wir uns als neutrales Territorium verstehen und auch in den Regeln dieses Forums Grenzen für politische Äußerungen gesetzt sind. Nicht weil wir persönlich Politik unterdrücken wollen, die unserer Meinung widersprechen könnte, sondern einfach, weil Diskussionen über Politik fast immer in Aggressionen und Streit und nie enden wollende Kontroversen oder sogar Beschimpfungen und persönliche Anfeindungen enden. Und das ist nicht das, was wir in diesem Forum haben möchten.


    Darum, schreib uns gern, wenn Du Fragen zu YouTube hast, die Dich als Creator oder als Zuschauer betreffen und bei denen Du denkst, dass die Community Dir weiterhelfen könnte. Auch mal eine Diskussion über Kommentare und deren Begrenzungen, über erlaubte und nicht erlaubte Themen generell ist sicher möglich. Aber bitte, bitte, lass die ganzen politischen Aggitationen beiseite, das geht hier am Thema des Forums vorbei. Es gibt viele andere Orte, wo man sowas loswerden kann. Hier ist nicht der richtige Ort dafür.

    Ja, schwer verständlich.


    Ich habe mittlerweile bei ca. 30 verschiedenen Diensten 2FA aktiviert. Bin inzwischen an einem Punkt angekommen, dass ich mich oft ärgere, wenn eine Plattform, bei der es um Geld oder wichtige Daten geht, kein 2FA anbietet.

    Moin allerseits,


    kurzes News-Update zur Account-Sicherheit bei YouTube:

    Ab dem 1. November wird es für den Zugang zum YouTube Studio erforderlich sein, die 2-Faktor Authentifizierung für den YouTube Login zu aktivieren.


    Aktivieren kann man dies unter folgendem Link:
    https://myaccount.google.com/s…tion/enroll-welcome?pli=1


    Ich vermute mal, die vielen, vielen Phishing und anderen Account-Diebstahl Versuche, besonders aus der Crypto-Ecke, sind wohl nur so in den Griff zu bekommen.


    Offizielles Statement dazu:



    TeamYouTube @TeamYouTube 23. Aug.

    Important Security Update for YPP Creators:

    Starting Nov 1st, you’ll be *required* to turn on 2-step verification to access Studio.
    We want to help keep your account safe & 2SV is an important step!

    Protected yet? Enable on your Google Account →

    https://myaccount.google.com/s…tion/enroll-welcome?pli=1


    Eure Meinung dazu? Lasst uns gern darüber diskutieren.


    LG,

    Zap

    Da schließ ich mich mal mit einem meiner Lieblingslieder an (best consumed inside Mafia 3):

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    Farewell Charlie

    Disclaimer: Ich bin kein Anwalt, ich darf keine Rechtsberatung geben, höchstens meine Meinung und Erfahrung teilen. Für eine verlässliche Rechtsauskunft kontaktiere bitte einen Anwalt, in diesem Fall einen Fachanwalt für Urheberrecht und/oder Medienrecht.


    Ich habe keine Ahnung, was das meiste, was Du oben schreibst, bedeuten soll. Und ich weiß auch gar nicht, ob ich meine Lebenszeit dafür verwenden wollen würde, zu verstehen, was es jemandem bringen sollte auf Flaggen zu kacken oder nicht. Das ist irgendwie sehr weit jenseits meines Lebensraums oder meiner Wohlfühlzone. Wenn es jemanden irgendwie glücklich machen kann, nunja, macht halt, aber bitte nicht erwarten, dass ich mich dafür interessiere. Das berührt mein Recht auf Desinteresse. Und irgendwie geht das ganze Thema langsam gegen völlig OffTopic. Das ist wohl etwas, was Dich persönlich interessiert, aber ich nehme an, dass fast alle anderen Forennutzer da ähnlich wie ich denken könnten.

    Aber grundlegend gibt es bei vielen Entscheidungen in diesem Bereich einige Missverständnisse. YouTube ist kein Staat, sie sind eine Firma, eine (weitestgehend) kostenlose Plattform, die man freiwillig betritt, freiwillig Content dort veröffentlicht oder freiwillig dort Kommentare postet. Da unterscheidet sich eine Plattform von einem Staat oder staatlichen Stellen, wo man sich meistens nicht freiwillig im Einflussbereich befindet.


    Und anders als Staaten, die oft in ihren eigenen Verfassungen von "Gleiches Recht für alle" sprechen, und manche Staaten dies zumindest teilweise umsetzen (aber oft auch nur zum Teil oder gar nicht), ist YouTube (genauso wie alle Social Media und andere Internet Plattformen) nicht per se zu "Gleiches Recht für alle" verpflichtet. Und auch viele Staaten haben sehr, sehr abweichende Rechte, was "Gleiches Recht für alle" angeht. In fast allen Fällen haben Leute, die viel Geld haben, um teure Anwälte zu bezahlen, sehr viel mehr Recht, als Leute, die z.B. mit einem Sozialschein zum Anwalt gehen und versuchen damit vor Gericht zu ziehen. Aber das nur am Rande. Gerechtigkeit ist eine tolle Sache, aber weder ist immer 100%ig völlig klar, was "Gerecht" ist, noch sehen alle Leute das so, dass alle gleiche Rechte haben sollten, noch lässt sich das immer und für jeden vor Gericht durchsetzen.


    Plattformen müssen Gesetze einhalten, besonders wenn sie vor Gericht dazu verklagt werden. Solche Entscheidungen liegt dann aber nicht bei mir, bei Dir oder bei irgendeinem Internet-Mob, sondern bei Richtern, und oft dann auch mehreren, weil solche Prozesse oft durch mehrere Instanzen gehen, ehe sie rechtlich wirksam werden. Damit legen die Gesetze der Staaten oft die untere Grenze fest, wo eine Plattform nicht drunter gehen darf. Wobei das oft nach dem Schema geht "Wir reagieren, wenn es angezeigt wird, wir können nicht alles von sich aus prüfen". Hier entstehen oft schon sehr unterschiedliche Voraussetzungen für verschiedene Arten von Content auf unterschiedlichen Plattformen. Rein Textbasierte Plattformen lassen sich viel einfacher überwachen als z.B. Video-Inhalte. Manche werden oft gemeldet und damit wird auch öfter darauf reagiert. Und manche Themen sind eventuell akut illegal, aber nie meldet jemand den Kram, und dann wird auch fast nie darauf reagiert.


    Aber Plattformen wie YT können jederzeit ihre eigenen Hausregeln aufstellen und damit weiter gehen, als das Gesetz verlangt. Wenn YouTube morgen für sich entscheiden würde, dass sie eine Regel erlassen wollen, dass Videos mit Menschen mit roten Plastiknasen nicht mehr gestattet wären, dann wäre das okay. Zumindest, solange sie das halbwegs vernünftig in ihren Regeln ausdrücken und alle User diese Regeln einsehen können. Auch wenn diese Regeln nur im Keller hinten rechts den Gang runter, hinter vielen verstaubten Regalen zu finden sind, wo seit Jahren niemand mehr hingefunden hat. Aber bei der letzten Aussage bin ich mir nicht mal besonders sicher.


    Jedenfalls haben diese Plattformen ein Recht ihre eigene Hausordnung aufzustellen, und wer diese nicht einhalten möchte, der kann die Plattform jederzeit verlassen und aufhören sie zu benutzen. Anders als man das ja beim Leben in einem Staat oft kann, da ist die Aussage, dass man sich abmeldet und ab jetzt die Gesetze nicht mehr für einen gelten sollen zwar für einen dicken Lacher gut, aber davon ab müsste man schon auswandern. Und erstmal einen Staat finden, der Interesse hat, so jemanden aufzunehmen. Aber selbst wenn man auswandert, gelten so einige Gesetze weiterhin und die Gesetze des neuen Landes sowieso, aber ich schweife ab.


    Private Plattformen leben von Werbeeinnahmen, damit sind die Werbefirmen diejenigen, die im Endeffekt das letzte Wort haben, womit Geld verdient werden kann und womit nicht. Und damit ist für eine gewinnorientierte Plattform meistens auch diese Vorgabe der Werbefirmen ein sehr, sehr wichtiger Indikator, was sie auf ihrer Plattform zulassen sollten und was sie lieber gleich wegwerfen, weil das keine Werbeeinnahmen generiert.


    Wenn die Werbefirmen keine Lust mehr haben, dass Ihre Werbung auf Videos gezeigt wird, die Leute mit gelben Oberhemden zeigt, ist es YouTubes Recht, Regeln dagegen aufzustellen und alle Videos, die gelbe Oberhemden enthalten zu entfernen. Dazu muss es kein Land geben, dass ein Gesetz gegen gelbe Oberhemden erlässt. Und generell darf YouTube fast jeden Content von der Plattform entfernen, wenn ihnen danach ist. Und auch hier, nur weil einer gelöscht wird aus Grund XYZ, muss nicht jeder der XYZ im Video hat, gelöscht werden. Zum einen wird nicht immer alles gemeldet und erkannt, zum anderen haben Plattformen das Recht auf Einzelfall Entscheidungen, auf automatische Entscheidungen durch Software-Bewertungen, und auf manuelle Entscheidungen durch Prüfer, die eventuell heute so und morgen so entscheiden.


    Als betroffener Post-Ersteller kann man dann versuchen, dies vor Gericht anzufechten. Es gibt ein paar wenige Ausnahmefälle, wo das erfolgreich war. Aber ich bin kein Anwalt und habe dabei keine Erfahrung mit solchen Gerichtsprozessen. Aber die Grenzen sind hier wohl extrem fluide, abhängig von den Gerichten, vor denen die Prozesse stattfanden, von den Ländern, von den Umständen der Einzelfälle und vielen weiteren Faktoren. Oft wird dann auch einfach vor der richterlichen Entscheidung ein Vergleich geschlossen. So wird manchmal ein Einzelfall aus der Gesamtheit der Entscheidungen rausgenommen, und z.B. mal ausnahmsweise eine Hausregel außer Kraft gesetzt, um einen langen und öffentlichkeitswirksamen Prozess zu vermeiden. Was dann aber auch kein Recht für andere ableitet, genau gleich behandelt zu werden.


    Wir werden jedenfalls hier zu keinem effektivem Ende kommen. Die Entscheidungen liegen bei den Plattformen, und falls es zu Prozessen kommt, bei den Richtern. Unsere Meinung ist dabei nahezu komplett egal.