Beiträge von ZapZockt

    Ist auf YouTube in den USA eigentlich mehr erlaubt als hier in Deutschland?

    Also nicht was die Gesetze angeht, sondern YouTube selbst.

    Was nach außen aussieht wie "Erlaubt", weil es auf der Plattform vorhanden ist und offensichtlich nicht gelöscht wurde bisher, bedeutet bei YouTube aber oft nur "wurde noch nicht gefunden".


    Bei 5-600h neuem Video-Material die jede einzelne Minute auf die Plattform hochgeladen werden, ist es unmöglich alles von Menschen und ausführlich prüfen zu lassen. Da müsste YouTube ganze Staaten an Mitarbeitern rekrutieren. Daher gibt es bei YouTube eine Kombination aus Meldesystem und automatischen Scans. Das kann nicht perfekt alles abdecken und finden.


    Ein paar Hintergrund-Informationen und auch ein paar Gedanken von mir dazu:

    YouTube hat ein enorm komplexes Regelwerk, dass zum einen die staatlichen Gesetze und Bestimmungen von hunderten Staaten berücksichtigen muss, dazu ihre eigenen, sich ständig wandelnden Regeln beinhaltet (Hausregeln) und dann kommen noch Wünsche und Forderungen der Werbetreibenden, die kein Geld dafür bezahlen wollen, dass ihre Werbung auf bestimmten Inhalten angezeigt wird, auch wenn diese Inhalte eventuell sogar legal sein könnten.


    Diese Regeln bestimmen ob Inhalte gelöscht werden, vielleicht weniger oft angezeigt werden, nur mit Beschränkungen oder in bestimmten Gebieten der Erde sichtbar sind oder ob sie demonetarisiert werden.


    Meldungen von Menschen

    Zuerst gibt es halt das Meldesystem. Zuschauer und Creator können Content, bei dem sie eigene Rechte oder generell Gesetze verletzt sehen, melden. Für Fälle, wo Content direkt gegen Gesetze verstößt (Netzwerkdurchsetzungs-Gesetz z.B.) gibt es eine besondere Priorität für solche Fälle, aber man muss mit Klarnamen dafür einstehen und Falschmeldungen können selbst zu einer Straftat werden oder zumindest riskiert man seinen YouTube/Google Account damit.


    Jedenfalls bekommen gemeldete Inhalte genauere Prüfungen, mit einer erhöhten Priorität und meistens sind hier dann auch menschliche Prüfer mit involviert. Aber wenn betroffene Personen den sie betreffenden Content bisher nicht gefunden haben, können sie ihn auch nicht melden. Oder sie wissen vielleicht nicht um Ihre Melderechte, und bei Grenzfällen, wo z.B. Satire, News, öffentliche Personen, etc. betroffen sind, müsste erst ein Richter vor Gericht die Fronten klären. Es ist also alles nicht so einfach, wie man das auf den ersten Blick denken könnte.


    Automatische Scans beim Hochladen

    Dann gibt es die automatischen Kontrollen. Mittlerweile gibt es sehr viel bessere Scanner-Software, als es die noch vor Jahren gab und heute wird alles Material zumindest grob geprüft, in dem Moment in dem es hochgeladen wird. Hier werden Urheberrechte genauso geprüft wie offensichtliche Verstöße gegen die Quality Guidelines und die Community Guidelines von YouTube.


    Und die KIs, die diese Prüfungen vornehmen, werden immer besser, aber sind trotzdem weit weg von Perfekt und Unfehlbar. Es werden CCs erstellt und auch OCR (Texterkennung) läuft über das Video. Die damit gefundenen Texte werden auf Signal-Wörter und Themen geprüft, die dafür bekannt sind, Probleme mit Werbetreibenden oder sogar Gesetzen zu verursachen. Und wenn ein Video in dieser Prüfung auffällt, wird es entweder direkt abgelehnt und niemals veröffentlicht, oder zwar "veröffentlicht" aber dafür nur extrem selten angezeigt und weiterhin geprüft und beobachtet.


    Selbst-Beurteilung

    Daneben gibt es mittlerweile ein Selbst-Einstufungssystem, in dem YouTuber sozusagen "ihren guten Ruf" einsetzen, um zu versichern "ich habe nichts Schlimmes in meinem Video". Klingt erstmal naiv, weil es wäre ja ein leichtes, Videos hochzuladen, die schlimme Verstöße beinhalten und trotzdem anzukreuzen "alles ist fein in meinem Video". Es hat aber eine langfristige Wirkung, die man nicht unterschätzen sollte.


    Wenn ein Creator 100 Videos hochgeladen hat, in allen hundert gesagt hat, "ist alles schick" und sich niemals jemand über seine Videos beschwert hat, lernt YT daraus, dass man dieser Person mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit vertrauen kann und nicht ganz so dringend prüfen muss. Wenn ein Creator aber 5 Videos hochlädt, immer sagt "alles easy" und es zu den 5 Videos hinterher 50 Beschwerden, 3 Claims und 2 Strikes gibt, ist das "Ansehen" dieses Kanals dadurch stark in Mitleidenschaft gezogen und die Videos dieses Kanals werden zukünftig wohl zum einen immer extrem genau geprüft und vielleicht auch direkt von Anfang mit einem Shadowban "unter dem Teppich" gehalten oder sogar direkt abgelehnt oder gelöscht.


    Das System ist nicht perfekt, aber damit werden heute schon sehr viele Fälle erkannt, bevor sie jemals online gehen. Aber trotzdem rutschen hier permanent Videos, die Verstöße beinhalten durch das Raster. Ganz abgesehen von vielen Grenzfällen, wo Gesetze in Land A etwas verbieten, aber in Land B nicht. Oder wo bestimmte Kulturen Dinge nicht tolerieren (wie Nacktheit in USA oder Asien vs. Waffennutzung in EU). Bei >200 Ländern, Gesetzeswerken, hunderten verschiedener Kulturen, ist das ein undurchschaubarer Dschungel an Regelungen, die hier eingehalten werden müssen. Und das funktioniert halt bei weitem nicht perfekt. Ist wie bei Sicherheit, man kann nur Perfektion anstreben, sie aber niemals erreichen.


    Alles bisher genannte gilt aber nur für neuere Videos.


    Wiederholte Scans in alten Videos

    Bei den fast unvorstellbar riesigen Mengen alter Videos "schlafen" aber zusätzlich immer noch Millionen Stunden ungeprüftes Material und weitere Millionen Stunden Material, das nach heute nicht mehr gültigen und veralteten Regeln geprüft wurde. YouTube lässt eine gewisse Menge Server permanent auch alte Videos mit den aktuellsten Erkennungsroutinen neu überprüfen, aber das ist ein Kampf gegen Windmühlen. So werden in altem Material zwar immer wieder einzelne "Verstöße" gefunden und die vorhandene Menge schrumpft ganz langsam, aber es wird vermutlich Jahrzehnte dauern, bis alles wirklich geprüft wurde. Und da dabei auch wieder nicht alles gefunden wurde, muss immer und immer wieder neu geprüft werden. Zumal sich die Regeln halt permanent ändern.


    Fazit: Für immer Unperfekt, aber stetig besser

    Die KIs lernen dadurch ständig alle möglichen Verschleierungs-Tricks und bekommen eine bessere Erkennungs-Rate, aber natürlich denken sich Creator, die die Regeln nicht einhalten wollen auch ständig neue Tricks aus, also ein ewiges Katz-und-Mausspiel. Menschliche Verschlagenheit und deren Wille zu Betrug und Ignoranz gegenüber sich dauernd ändernden Regeln und Prüfungen durch lernende KI und steigende Rechenpower, wer weiß wer irgendwann gewinnt.

    Ich bekomme relativ selten wirklich negative Kommentare, abgesehen davon, wenn ich mal wieder richtige Fehler im Video hatte. Aber auch dann ist es oft so ein "Ist echt gut, aber XYZ ist leider total falsch". Da kann man dann oft recht einfach mit umgehen.


    Bei Hatern mache ich mir oft einen Spaß daraus, sie psychologisch ein wenig in die Ecke zu drängen. Und gar nicht so selten kommen sie dann netter wieder aus der Ecke raus, als sie es eigentlich wollten:


    Text im Bild als reiner Text:

    Disclaimer: Ich bin kein Anwalt, ich darf keine Rechtsberatung geben, höchstens meine Meinung und Erfahrung teilen. Für eine verlässliche Rechtsauskunft kontaktiere bitte einen Anwalt, in diesem Fall einen Fachanwalt für Urheberrecht und/oder Medienrecht.


    Aber da steht weder Copyright noch sonst eine Quelle und das Video ist mehr als 1 Jahr alt. Also dann doch Creative Commons?

    Man muss kein Copyright oder © Symbol an etwas schreiben, damit es ein Copyright bekommt. Jedes Werk ist per se ein Werk und dem erschaffendem Künstler (oder Handwerker, je nachdem wie man sich sieht), zugeordnet. Nur wenn die Person es von sich aus einschränkt, sprich CC oder ähnliche Dinge daran schreibt, werden Copyrights eventuell eingeschränkt. Und es gibt eine Menge Ausnahmen vom Urheberrecht, zum Beispiel bei Personen des öffentlichen Interesses, bei News Formaten, und einigen anderen Dingen. Es gibt übrigens eine große Anzahl an verschiedenen CC Regelungen, und nicht jede bedeutet "jeder darf alles benutzen wie er lustig ist", ganz im Gegenteil.


    Wäre man der Urheber eines Werks, das auf YouTube kopiert wird, hat man das Recht, dies an YouTube zu melden und eine Entfernung zu beantragen. Eine solche Entfernung hätte für den Kanal einen Strike zur Folge, drei Strikes im Zeitraum von mehreren Monaten oder weniger und der Kanal wird gelöscht. Hier sollte man also gut überlegen oder sich von Fachleuten beraten lassen, ehe man viel Arbeit in einen Kanal steckt, der gute Chancen hat, wieder entfernt zu werden. Und eine Entfernung bei YT ist auch noch lange keine Garantie dagegen, dass man trotzdem die Anwälte der Urheber mit Abmahnungen und eventuell Schadensersatzzahlungen auf den Hals geschickt bekommt.


    Es gibt eine Menge Material auf YouTube, dass auf den ersten Blick offenbar Urheberrechte missachtet oder zumindest "beugt". Dies liegt meistens aber nur daran, dass es bisher noch nicht erkannt oder gemeldet wurde. Das kann jederzeit nachträglich passieren. Zum einen werden die automatischen Erkennungen von YouTube immer besser, Verstöße die bisher nicht erkannt wurden, werden durch lernende KIs vielleicht in einigen Monaten doch noch erkannt. Zum anderen wurden mit Artikel 17 bzw dem daraus abgeleiteten und vor kurzem veröffentlichten neuen Mediengesetz einiges, was vor eher wischiwaschi und unklar war, mittlerweile in genau abgesteckte Grenzen gesetzt. Und damit ist viel klarer wo ein Verstoß gegen ein Copyright anfängt.

    Und immer daran denken, nur weil andere etwas (bisher ungestraft) machen konnten, kann niemand sonst daraus ableiten, dass man selbst es einfach so straffrei darf. Krasses Beispiel zur Verdeutlichung: Nur weil jemand irgendwo einen Mord begangen hat, und nicht erwischt wurde, bedeutet das ja auch nicht, dass jetzt jeder metzelnd durch die Gegen ziehen darf.


    Es gibt aber auch viele Kanäle, die sich die Rechte an solchem Material kaufen, Lizenzen abschließen oder eventuell sogar Teil der Firmen oder Netzwerke sind, die die Rechte an dem entsprechenden Material haben. Und die können das Material dann oft nahezu beliebig nutzen. Das sieht man von außen nicht. Es ist also sehr schwer für Außenstehende zu beurteilen, ob ein Video Rechte verletzt oder nicht, denn man sieht die eventuell getroffenen Absprachen und Verträge halt so nicht. Es gibt auch Urheber, die zwar wissen, dass jemand ihr Material genutzt hat, denen es aber egal ist und die diese Nutzung dulden.


    Will man als Creator auf Nummer sicher gehen, nutzt man am einfachsten nur eigenes Material. Man kann auch die Urheber einfach freundlich fragen, ob man die Sachen nutzen darf, das sollte man sich aber besser schriftlich geben lassen, mit einer genauen Angabe, ob und wann eine zeitliche Begrenzung dabei besteht.


    Oder man investiert in Plattformen, die sogenannte "Stockfotos" oder "Stock-Footage" oder Musik verkaufen. Aber hier sollte man auch genau hinschauen. Denn es gibt da einige schwarze Schafe, die Portale im Netz bereitstellen, die Dinge verkaufen, die aber selbst gar nicht die Rechte daran haben, oder diese Rechte besitzen, aber eventuell nach einiger Zeit weiter verkaufen. Und diese anderen Besitzer sind dann nicht zwingend an die vorher getroffenen Absprachen gebunden.


    Besonders für News gibt es übrigens einige Anbieter, die komplett nur dafür existieren, Inhalte zu generieren und die Rechte daran zu verkaufen, damit anderen diese Inhalte dann weiter nutzen können. AP, DPA, RND, und viele weitere Presseargenturen erstellen täglich hunderte Nachrichten, Bilder, Videos, Texte und andere kaufen sich dann das Recht, diese weiter zu verwenden.

    Mir sind keine genauen Bedingungen bekannt dazu. Soweit ich weiß, wird diese Entscheidung bei YouTube automatisch getroffen. Über die Faktoren, die diese Entscheidung beeinflussen gibt es aber keine offiziellen Angaben.


    Allgemein zu VP9 und AV1

    VP9 und sein Nachfolger AV1 bieten bessere Bildqualität als AVC. AVC ist das ältere Standard-Verfahren, das YouTube aber immer noch für alle Videos zuerst nutzt, um schnelle Anzeige in brauchbarer Qualität zu erreichen. Ein Teil des Contents wird dann später (meistens Stunden, oft Tage, manchmal Wochen), in VP9 umgewandelt und AV1 ist bisher generell noch extrem selten in Gebrauch.


    Um VP9 (oder eventuell auch AV1) zu erreichen, sollte der Inhalt im Idealfall 1440p oder bessere Auflösung bieten. Das verbessert wohl die Chancen einer Konvertierung. Vermutlich macht es bei 1080p oder weniger auch kaum einen Unterschied. VP9 sieht oft etwas besser aus, wenn starke und schnelle Bewegungen im Videomaterial sind, wo sich große Teile oder sogar alle Bildschirmteile permanent ändern.


    Dies liegt aber nicht nur am verwendeten Codec an sich. Sondern wohl auch zu einem großen Teil daran, dass YT diesen konvertierten Videos einfach etwas höhere Bitraten beim Speichern gewährt, so dass am Ende für den Zuschauer Videos etwas besser aussehen, die in VP9/AV1 umgerechnet wurden.


    Viele "Tricks" raten daher dazu, seinen 1080p Content auf 1440p hochzuskalieren, um VP9/AV1 zu bekommen. Was aber im Endeffekt manchmal auch schlechtere Qualität am Ende bringen kann, durch die Pixel-Verzerrung beim Skalieren. Dies hängt aber auch von der Qualität der Software ab, die die Skalierung vornimmt und welche Filter dabei genutzt werden.


    Ob ein Video in VP9/AV1 von YouTube konvertiert wird, hängt aber nicht nur von der Auflösung ab. Manche Videos werden nie umcodiert, manche fast sofort. Aber auch hier gibt es keine festen Aussagen von YT dazu, warum und wann dies gemacht wird. Ich vermute, es ist oft auch ein Zufallsfaktor im Spiel, auf welchen Kodierungs-Servern das Video nun zufällig zuerst landet.


    Es gibt Vermutungen (!), das YouTube Qualitätsvergleiche macht, und nur VP9 verwendet, wenn dadurch eine Verbesserung des Materials erreicht werden kann. Aber dazu muss natürlich auch das Ausgangsmaterial das hochgeladen wurde genügend Qualität bieten. Und hoch-skaliertes 1080p Videomaterial fällt hier wohl leichter mal durch die Qualitätskontrolle als echtes 1440p oder 4k Material.


    Ist es wichtig AV1 zu bekommen?

    VP9/AV1 sieht fast immer besser aus als AVC, allein durch den Bitraten-Boost.


    Wenn man aber von AVC erstmal weg ist, dürfte es in den meisten Fällen für Creator ziemlich egal sein, ob etwas in VP9 oder in AV1 kodiert wurde bei YT. Denn die Qualitäts-Unterschiede zwischen VP9 und AV1 sind nicht riesig bis kaum bemerkbar. Der größte Unterschied ist, dass AV1 hinterher eventuell weniger Platz bei der Speicherung braucht und evtl. besser gestreamt werden kann, was für den Zuschauer auf Mobile einen kleinen Vorteil bieten könnte.


    Allerdings ist dies auch stark von der Auflösung abhängig, in der das Video angeschaut wird. Denn AV1 hat eine bessere Komprimierungsrate bei Videos >=1080p (zuschauerseitig), bei Formaten mit 720p oder geringer, ist im Durchschnitt die Datei am Ende sogar größer. Hier wäre AV1 also eventuell sogar ein Nachteil für den Zuschauer. Und da die meisten Videos auf Mobile Geräten geschaut werden, sind hier oft 720p oder sogar geringere Auflösungen in Gebrauch. AV1 ist also nicht immer besser, nur weil es neuer ist.


    Auch verschiedene Geräte und verschiedene Player bieten unterschiedliche Performance, je nachdem ob AVC, VP9 oder AV1 gestreamt wird. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass YouTube hier auch zuerst nachschaut, welches Gerät und welche Software für die de-kodierung beim Endbenutzer verwendet wird und wie die Qualität seiner Datenverbindung ist. Und erst dann die Entscheidung getroffen wird, in welchem Format das Video an den User ausgespielt wird. Und intern gibt es vermutlich dann für viele Videos sowieso Kopien in mehreren Varianten, damit man dies auf den User anpassen kann.



    Aber es gibt da sicher noch mehr Informationen zu diesem Thema, die mir aber jetzt ad hoc nicht einfallen oder nicht bekannt sind. Eventuell kann ja jemand da noch ergänzende Infos beitragen?

    Das ist bei mir Teil des üblichen Ablaufs beim Hochladen.

    Im neuen Upload Prozess ist das direkt als einer der ersten Schritte enthalten. Man kann die Midrolls sofort editieren, wenn der Upload abgeschlossen ist, und man eh noch Dinge wie Werbetauglichkeit, Jugendschutz, Veröffentlichungs-Zeitpunkt, etc., etc. einstellen muss. Wenn man das selbst in diesem Verlauf vornimmt, braucht man auch keine 15 Werbepausen zu entfernen. Den in dem Moment wo man eine eigene eingebaut hat, wird YT keine automatischen mehr generieren.


    Das Ganze dauert 1-2 Minuten und ist wohl jedem zuzumuten, selbst wenn man jeden Tag ein Video hochlädt. Man kann das Fenster ja auch notfalls einfach offen stehen lassen, wenn man darauf wartet und in der Zeit halt was anderes machen, oder diese Einstellung später nachholen.


    Feedback zu den YouTube Funktionen ansonsten am besten im YouTube Studio unten links mit der Feedback-Funktion einsenden. Wenn man das direkt im Screen macht, den es betrifft, sollte es nahezu direkt bei den Leuten ankommen, die für die jeweilige Funktion zuständig sind, soweit ich gelesen habe.

    Nigueres


    Hier ist noch ein Thema mit ein paar interessanten Gedanken:



    Ich denke nach wie vor, die beste Plattform um als YouTuber zu wachsen, ist YouTube. In sehr, sehr vielen Fällen, ist es einfach am effektivsten, wenn man seine Zeit in die Plattform investiert, auf der man wachsen möchte. Es gibt tausende Feinheiten, die man ausprobieren und lernen muss, auf jeder Plattform, und wenn man gerade zu Beginn seine Zeit und Kraft zu stark verteilt, verzettelt man sich leicht dabei.


    Dazu kommt: Fast alle Plattformen haben mittlerweile Methoden eingebaut, um zu verhindern, dass Leute von dort zu anderen Plattformen weggelockt werden. Wenn man es also, für einige Zeit, erfolgreich schafft Leute von Twitter, Facebook, Insta, TikTok zu YouTube zu lotsen, dann merken diese Plattformen das fast immer. Und die Folge wird sein, dass die Inhalte dort dann nur noch sehr eingeschränkt angezeigt werden. Denn jede Plattform hat als Hauptziel, dass die Leute möglichst lange dort bleiben. Daher ist überall Content King, der die Leute länger dort hält. Content, der versucht Transfer zu einer anderen Plattform zu erreichen, wird dagegen gezielt gesucht, und weniger promotet oder "unter den Teppich gekehrt".

    Moin allerseits,


    nur eine kurze News:

    Heute hat YouTube für die Creator den Dark Mode im YouTube Studio aktiviert.


    Endlich nicht mehr geblendet werden von weißer Schnee-gleicher Pracht. Mit dem Dark Mode werden YouTube Studio Seiten statt schwarz auf weiß (wie beim Papier), endlich weiß auf Schwarz dargestellt. Damit lassen sich nicht nur die Augen schonen, sondern mit dem Dark Mode lässt sich sogar ein messbarer Anteil des Stromverbrauchs von Bildschirmen verringern.



    Ich habe das vorher schon mit einem Browser Add-on realisiert. Ich freue mich aber sehr, dass es nun direkt unterstützt wird, weil dadurch Darstellungsfehler vermieden werden, und keine Verzögerungen durch das Add-on mehr verursacht werden.


    Gefällt Euch YouTube besser mit Dark Mode? Lasst uns im Forum diskutieren!


    Lieben Gruß,

    Euer Zap

    Verbindliche Informationen dazu gibt es nach meinem Wissensstand nicht.


    Meine Annahme:

    Wenn ein Kanal sichtbar ist und als gelöscht markiert, dann könnte dieser Kanal kurz vor der endgültigen Löschung stehen, sich aber zur Zeit wegen Verstößen in der Widerspruchs-Phase befinden. Wenn z.B. ein Kanal drei Strikes bekommt und deswegen gelöscht werden soll, dann hat der Kanalbetreiber eine gewisse Zeit (meistens 1-2 Wochen), in der Einsprüche gegen Strikes eingereicht oder Verhandlungen mit eventuellen Urhebern oder anderweitig betroffenen Drittparteien durchgeführt werden können. In dieser Zeit kann man eventuell mit den Urhebern aushandeln, ob diese ihre Löschanträge, die zu den Strikes geführt haben, wieder zurückziehen. Oder man kann versuchen, zu beweisen, dass ein Copyright-Verstoß nicht stattgefunden hat. Auch bei Community Guideline Strikes gibt es diese Widerspruchs-Fristen. Bis dies abschließend entschieden ist, ist der Kanal gesperrt, alle Videos und anderen Inhalte sind nicht mehr sichtbar, aber der Kanal an sich ist noch nicht entfernt aus der YT Datenbank.


    Wenn ein Kanal gar nicht mehr auffindbar ist, wurde dieser vorherige Schritt halt zu Ungunsten des Kanals abgeschlossen, und dann gilt in fast allen Fällen, weg ist weg.

    Du hast da einen wichtigen Punkte übersehen, Steve. Ich denke nämlich dass der Nebensatz für Kategorie B, "wenn die Veröffentlichung an Vereinbarungen/Bedingungen geknüpft ist" ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist.


    Wenn ein Muster kostenlos überlassen wird, zum Beispiel für ein Review, ohne dass daran eine Bedingung geknüpft ist, zum Beispiel wie "das Review sollte positiv ausfallen" oder "Eine Mindestwertung von 80% soll drin sein", oder "nicht die Probleme X, Y und Z erwähnen", dann fällt es nicht in diesen Bereich B und muss nicht gekennzeichnet werden. Soweit ich das sehe, fällt es dann in die Kategorie C, "Beiträge über Produkte, Dienstleistungen, Marken, Unternehmen, Regionen, Events, Reisen, die aus eigener Motivation ohne kommerziellen Anreiz Dritter veröffentlicht werden". Kategorie C hat auch extra diesen Nebensatz "ohne kommerziellen Anreiz Dritter", so wie ich das sehe ist damit neben dem Produkt eine Bezahlung zu erhalten gemeint.


    Erst wenn ein sogenanntes Review-Sample mit Vorgabe und Anforderungen an die Art und Weise der Vorstellung und an eine positive Bewertung des Produkts gekoppelt ist, oder sogar explizit Geld gezahlt wird, für eine positive Darstellung, wird daraus eine "Werbung" oder "Werbesendung". Wenn neben der reinen Überlassung, weitere Absprachen getroffen werden, wie ein Produkt zu zeigen, vorzustellen oder zu bewerten ist, ist es Kategorie B und damit Werbung. Im Endeffekt sehe ich den Unterschied bei "ich darf frei von der Leber weg sagen, was mir gefällt und was nicht" oder "ich soll das Produkt in ein möglichst positives Licht rücken und halt Werbung dafür machen" und/oder ich habe auch noch Extra Geld dafür bekommen.


    Aber ich denke, auch dass die Grenzen da eher fließend sind und bei den meisten dieser Fälle sollte man als Creator, allein schon aus Rücksicht und Ehrlichkeit den Zuschauern gegenüber, einen Hinweis im Content platzieren, dass es ein kostenloses Muster gab. Wie sehr man dann dabei geht, und auch bei kostenlosen Mustern trotzdem auf Probleme hinweist und vielleicht auch richtig krasse und schlechte Bewertungen geben mag, liegt vermutlich auch am Creator selbst.

    Dies sind automatische Prozesse, die für alle Empfänger einer Region gleiche Voraussetzungen haben. Und die werden, falls die Auszahlungsschwelle überschritten wird, monatlich ausgelöst. Meines Wissens nach, ist es nicht möglich die unteren Auszahlungsschwellen hier zu verändern.


    Bei Amazon kann man wohl manuell Überweisungen zwischen den normalen monatlichen Terminen anfordern. Sprich, das Umgekehrte geht. Man kann sich dort öfter Geld auszahlen lassen, wenn man hohe Summen auf dem "Konto" sammelt und die Auszahlungsschwelle so öfter als einmal im Monat erreichen kann. Ansonsten kann man diese Auswahl zwischen Geschenkgutschein, Überweisung oder Scheck wählen, die haben unterschiedliche Auszahlungsuntergrenzen. Aber eine Umstellung von monatlich auf jährlich ist nicht machbar, afaik.


    Wenn Du dieses Geld ansparen möchtest, würde ich überlegen ein Extra Konto zu eröffnen. Auf diesem Konto kannst Du die Gelder dann ansammeln und dann kannst Du sie einmal im Jahr auf einen Schlag abheben, zumindest so lang Du dann nicht über gewisse maximal Grenzen gerätst.

    Wie immer

    Disclaimer: Ich bin kein Anwalt, ich darf keine Rechtsberatung geben, höchstens meine Meinung und Erfahrung teilen. Für eine verlässliche Rechtsauskunft kontaktiere bitte einen Anwalt, in diesem Fall einen Fachanwalt für Marketing und/oder Medienrecht.


    Ein verminderter Kaufpreis bei einem Review-Sample ist wohl eine Zwischenstufe zwischen "selbst gekauft" und "Review-Exemplar vom Hersteller kostenlos erhalten". Beides ist aber noch nicht in der Kategorie, dass man es als Werbung kennzeichnen muss. Beim zweiten sollte man darauf hinweisen, dass man ein kostenloses Muster bekommen hat. In den USA ist dies mittlerweile auch akute Pflicht, durch Verordnungen der FTC (Federal Trade Commission) und Firmen können Ärger bekommen, wenn sie Influencern nicht vorschreiben, so etwas zu markieren.


    Soweit ich weiß, muss man derzeit nur Dinge als Werbung kennzeichnen, wenn man dafür bezahlt wird, positiv oder überhaupt darüber zu berichten. Dann sind Markierungen mit "Werbung" und oder "sponsored Content" dringend erforderlich, ansonsten kann man Abmahnungen und eventuell sogar Strafen dafür bekommen.


    Eine detaillierte Übersicht der Pflichten von Content Creatorn in Bezug auf Werbe-Markierungen kann man auch hier finden:

    Da sind dummerweise Bilder im Post, aber unten gibt es einen Link zu einem PDF. Ich hoffe, Dein Screenreader kann PDFs erfassen und vorlesen?

    Hier gibt es verschiedene Aspekte, über die ich (immer mal wieder neu) nachdenke, wenn ich meine alten Videos im Backend durchschaue:


    Löscht man die Ur-Videos, werden alle Views, Watchtime, Comments, Engagements gemeinsam mit den Videos gelöscht. Und damit gehen auch die Erfahrungen der KIs, die durch diese Videos gesammelt wurden verloren. Das nur als Hinweis. Hier kann man also eventuell auch wichtige Daten verlieren. Und bei kleineren Kanälen könnte dies auch zu längeren Wartezeiten beim Erreichen der 4k h Watchtime für die Monetarisierung führen. Bei größeren Kanälen wird die Menge an Daten der aktuellen Videos höchstwahrscheinlich völlig ausreichen, bei kleineren Channels könnte es aber auch zu einer kompletten Neubewertung führen, die den Kanal eventuell auf ein niedrigeres Niveau zurückwirft.


    Dann ist die Frage, was stört an den alten Videos? Stören sie nur Dich? Dann würde ich das versuchen zu ignorieren. Aus meiner Erfahrung werden solche alten Videos nur sehr selten von Zuschauern hervorgekramt, und wenn dann nur, wenn sie eh gesteigertes Interesse an Deinen Inhalten und/oder diesem speziellen Thema haben. Als Vergleich, ich würde das wie alte Motorräder betrachten. Die mögen rostig sein, die meisten schauen sich lieber die neuen, glänzenden an, aber es gibt trotzdem immer eine Gruppe von Fans, die feiern die klapprigen, rostigen und klobigen alten Dinger noch mehr als die neuen Plastikbomber. Dabei geht es um Nostalgie und Geschichte, nicht nur die der Motorräder, sondern in diesem Fall die Deines Kanals.


    Ich denke, für Zuschauer haben die alten Videos die Chance, dass sie Deinen Werdegang darstellen. Und am Ende des Tages sind Views auf alten Videos auch Views und eventuelle Werbeeinnahmen. Die meisten Zuschauer können das entsprechend einschätzen und einordnen, wenn an einem Video dransteht, dass es 5 Jahre alt ist. Wenn sie halbwegs zum Thema des Kanals passen und verständlich und wenigstens halbwegs ansehbar sind, würde ich sie online lassen. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Wenn es allerdings um ein völlig anderes Thema geht, z. B. Urlaubsvideos vom Strand auf einem Motorrad-Kanal, dann würde ich da auch stärker daran herumüberlegen.


    Was mir als tatsächlicher, handfester Grund einfallen würde, wo es wirklich Auswirkungen auf den Kanal heute haben dürfte, ist bei Brand Deals. Es gibt Social Media Tools, die Durchschnittswerte über Deine ganze Brand berechnen. Hier könnte also Dein Kanal von Software bewertet werden, und durch die älteren Videos mit wenigen Views könnten die Durchschnittswerte sinken und durch das Löschen könnte man dann "höhere" Werte erreichen. Viele Social Media Manager wissen aber, wenn sie Ahnung haben, dass so ein Wachstum organisch kommt und bewerten das auch entsprechend. Oft werden dann Filter wie "aus den letzten 365 Tagen" oder ähnliches angesetzt. Unerfahrene Marketing Leute können sich aber vielleicht an sowas festhängen.


    Als Letztes würde ich aber noch genau schauen, wie man das damals mit den Copyrights und Community Guidelines gehalten hat. Auf manchen Channels lauern da eventuell "Zeitbomben". Mancher Kanal hat da eventuelle Copyright-Verstöße oder Inhalte, die gegen die Guidelines verstoßen könnten, die damals nicht erkannt wurden. Je größer der Kanal wird, desto eher wird YouTube die dafür benötigte Rechenzeit aufbringen wollen, auch die alten Videos immer mal wieder zu checken. Und wenn dann dort "Leichen im Keller" liegen und die nachträglich entdeckt werden, können auch drei Strikes aus diesen alten Kamellen für eine Kanallöschung sorgen.

    Schon krass, dass ein YT Kanal, der sich mit Scams und Abzocke befasst und das als Hauptthema hat, davon betroffen ist und auf die vorgespielten Mails hereingefallen ist. Der Creator sollte also eigentlich ein Experte sein, erstaunlich, dass er sich hat austricksen lassen. Und umso ehrenvoller und ehrlich, dass er offen darüber spricht, denn viele hätten in der Situation eher mit "oh, das ist mir peinlich, das verschweige ich wohl lieber" reagiert, aber er hat es gleich offen angesprochen, Kudos dafür.

    was ich komisch finde ich kann mit meinem Kanal auf keinem anderen Kanal diesen Thanks Button sehen! Wechsle ich dann aucf meinen Test Kanal sehe ich ihn. An was könnte das liegen, habe YT Premium.

    Auf meinem eigenen Kanal wollte ich es heute aktivieren, leider steht dort das ich noch keinen Zugungang zu ST habe dieser aber noch kommt.

    Kann es eventuell auch einfach sein, dass der Testkanal noch Standard-Settings hat, was Sprache und Region angeht, also evtl. English/US nutzt, während der normale Kanal auf Deutsch/Deutschland gestellt ist? In den USA wird die funktioniert mit zuerst ausgerollt, hier in Deutschland beginnt es erst ganz langsam mit den größeren Channels und Accounts. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Frage "Sichtbar oder nicht?" nicht nur am Kanal, sondern auch am Account des Betrachters liegen könnte und nur wenn beide freigeschaltet sind, wird es angezeigt.


    Bis Ende des Jahres, wurde gesagt, soll es in 68 Ländern vollständig ausgerollt werden, bis dahin ist es also weiterhin zu erwarten, dass es mal auftaucht, und auch mal nicht.

    Moin SUNDT :)


    Willkommen zurück bei uns.


    In der Zwischenzeit hat sich aber einiges hier bei uns geändert:


    Mit den Änderungen der Foren-Regeln vom 01. Januar 2020 ist es nicht mehr erwünscht, dass in der Kanalvorstellung Posts zu neuen Videos erstellt werden. Der Kanalvorstellungs-Thread ist jetzt ausschließlich für die Vorstellung, allgemeine Diskussion mit anderen Usern über den Kanal, für Meilensteine oder für größere Ankündigungen wie einen kompletten Themenwechsel des Kanals oder ähnliches.


    Für die Präsentation von neuen Videos, gibt es jetzt einen eigenen Forenbereich "Videos", und dort im Unterbereich Musik [Videos] wäre der passendere Ort, um neue Videos von Deinem Kanal zu bewerben. Ich habe Deinen aktuellen Post schon mal dorthin verschoben. Bitte zukünftig gleich dort posten und ebenfalls die dort geltenden Bereichs-Regeln bitte beachten, um dann dort etwaige Löschungen zu vermeiden. Vielen Dank im Voraus.

    Achja, Da Du einen neuen Kanal aufgemacht hast, kannst Du den auch gern extra vorstellen und bitte auch in Deinem Profil verlinken.

    lg,
    Zap
    YTF Team