Beiträge von ZapZockt

    Ich bisher noch nicht, aber laut Aussage von YouTube soll es bis Ende des Jahres für alle YPP Kanäle zur Verfügung stehen.


    Mehr Infos:

    Grundlegend würde ich sagen, ein Kanal sollte ein gewisses Mindestlevel erreichen. Das sollte man machen, falls mal jemand auf die Kanal-Hauptseite schaut. Ich würde versuchen sicherzustellen, dass es dort halbwegs ordentlich aussieht und nicht nur das langweilige Standard-Layout gezeigt wird, das YouTube direkt nach Erstellung für jeden Kanal vorgibt. Das sieht irgendwie, zumindest für mich, immer etwas nach "hat selbst kein Interesse am Kanal" aus.


    Dazu gehört ein Kanalbild, dass neben einem ansprechendem Bild vielleicht auch in ganz kurzen Worten angibt, was das grobe Gesamtthema ist. Die Kanal-Hauptseite sollte potenzielle Zuschauer*innen auf Anhieb sehen lassen, worum es auf dem Kanal geht, welche Inhalte zu erwarten sind und eine Anordnung von mehreren Playlists mit den interessantesten und neusten Videos ist bestimmt auch hilfreich, um weitere Views zu bekommen, wenn jemand schon auf der Kanal-Hauptseite rumklickt.


    Ein weiterer Teil des Kanallayouts, finde ich, ist auch ein optischer Wiedererkennungswert, der möglichst über alle Thumbnails geht, also Dinge wie ein immer vorhandenes Kanal-Logo, ein Avatar, eine bestimmte Schrift, oder das Gesicht der Person hinter dem Kanal. Das muss man nicht alles gleichzeitig haben, aber vielleicht 1-2 Dinge davon, und daraus ein persönliches Schema entwickeln, das auf der einen Seite dem Zuschauer direkt sagt, "ah, das ist ein Video von Kanal XYZ, den kenn ich", und auf der anderen Seite aber nicht für jedes Video mehrere Stunden Thumbnail-Arbeit erfordert. Wobei ich es manchmal erstaunlich finde, dass Leute zig Stunden in ihre Videos stecken, aber hinterher keine Arbeit in das Thumbnail investieren, dass sozusagen das "Werbeplakat" für das Video darstellt.


    Aber das ist leider meine persönliche, sehr auf "Sehende" fokussierte und damit eingeschränkte Sichtweise, da sowohl die Erstellung der Grafiken und Thumbnails wie auch der daraus folgende optische Eindruck für Menschen mit Einschränkungen im Sehbereich garantiert ein völlig anderes Gewicht hat und absolut andere Anforderungen, Hindernisse und Probleme beinhaltet. Ich kann mir vermutlich nicht mal im Ansatz vorstellen, wie und ob Menschen mit Seheinschränkungen Grafikprogramme nutzen können oder wie eine für mich derart optisch fokussierte Plattform wie YouTube für sie wirkt.


    Generell als Abschluss, möchte ich sagen, dass dabei für meinen Geschmack etwas Schlichtes oft völlig ausreichend ist. Wenn man selbst nicht die Super-Erfahrungen in Grafikdesign hat oder die Möglichkeiten dazu, ist etwas Funktionales und Einfaches ein guter Schritt weg vom Standard-Layout. Auf jeden Fall ist Schlicht und vorhanden sehr, sehr viel besser als gar nicht drum gekümmert, denke ich zumindest.


    ABER

    Die Kanalseite wird bei vielen Kanälen nur selten besucht, man sollte sich hier auch nicht völlig verzetteln oder sich wundersame Zuschauervermehrungen erhoffen. Dies mag je nach Genre schwanken, aber aus meiner Erfahrung kann ich sagen (durch Google Analytics Auswertung der Kanalseite, als das noch ging), dass nur 1-2 % der Zuschauer pro Monat sich die Kanalseite bei mir angeschaut haben, in guten Monaten. Oft war es weniger als 1 % der Zuschauer, die nach dem Anschauen eines Videos auf die Kanalhauptseite gegangen sind. Und vermutlich landen oft Leute auf der Kanal-Hauptseite, die aber nie ein Video des Kanals anschauen, sondern sich nur allgemein informieren wollen, was ist das für ein Kanal. Thumbnails sind dagegen enorm viel wichtiger und einflussreicher für Views und Zuschauer-Zahlen.

    Womit hast Du diese Statistiken gemacht?

    https://socialblade.com/youtube/c/goetzsacebu


    Dort kann man zu jedem beliebigen YouTube Kanal Daten der letzten Jahre nachschauen und exakte Views, Abonnentenzahl-Verläufe etc., zumindest, solange der Kanal nicht diese Zahlen auf versteckt gestellt hat, dann fehlen teilweise Infos.

    Ja ich habe tatsächlich gelöscht, denn die deutschen videos sind alle in einem eigenen Kanal und ich will "dupliate Content" verhindern.
    Aber, vor dem Löschen hatte ich knapp 5000h viewtime - auch das würde dann nicht zu den 8000 passen.

    Und wozu soll sonst eine Statisik der "Letzte 365 Tage" gut sein, wenn diese Daten absolut nicht stimmen?

    Die Statistik zeigt halt alle Daten an, auch die Daten der gelöschten Videos. Woher der Unterschied von 5k zu 8k kommt, kann ich so ohne genaueren Einblick und Infos zu den gelöschten Videos allerdings auch nicht erklären.

    Moin Goetz,


    Auf jeden Fall klar, dass Dich das nervt. Aber das liegt nicht daran, dass es Betrug" wäre oder YouTube nicht zählen könnte. Das ergibt nur dadurch, dass die beiden Stellen unterschiedliche Zählweisen haben.


    Bei der Watchtime für die Monetarisierung wird immer ganz aktuell der Wert angezeigt, der im Moment (+/- ein paar Tage) für diese Betrachtung infrage kommt, sprich es werden alle in dem Moment öffentlichen Videos und deren Watchtime gezählt. In den Statistiken werden aber die Daten aller Videos gezählt, inklusive Watchtime der gelöschten und auf privat gestellten.


    Anscheinend hast Du da einiges "entfernt":



    Du schreibst, Du "nimmst die deutschen Videos runter", bedeutet dies, dass Du sie einfach löscht, oder stellst Du sie nur auf "Privat"? Ich hoffe letzteres, denn ein Umstellen auf Privat kann man rückgängig machen, und dann werden die vorherigen Zahlen wieder für die Monetarisierung mitgezählt (nach einiger Zeit). Tatsächlich gelöschte Videos sind aber auch immer permanent gelöschte Views und Watchtime.

    Diskussion zum Artikel Super Thanks - Neue Art Geld mit YouTube verdienen zu können:


    Moin liebe Leute,

    YouTube führt 2021 neue YouTube Super Thanks Funktion ein, mit der Zuschauer Danke sagen und einem YouTube Kanal Geld spenden können

    Neben der Werbung, Verlinkungen, Kanalmitgliedschaften und eventuell einem Shop integriert in den Kanal, gibt es bereits einige verschiedene Varianten der Monetarisierung für YouTube Kanäle. YouTube erweitert die Möglichkeiten für Video Creator mit ihren Inhalten Geld zu verdienen nun um eine neue Variante.

    Super Thanks erweitern die Möglichkeiten für Zuschauer und Creator

    YouTube Kanäle erhalten nun die Option unter ihren Videos einen “Thanks” Button anzuzeigen, auf den die User klicken und dann bekommen Sie eine Auswahl, ob sie 2€, 5€, 10€ oder 50€ an den Kanal spenden möchten, um sich zu bedanken.

    Eine Textnachricht kann dann auch noch dazu geschickt werden, die unter dem Video als hervorgehobener Kommentar angezeigt wird.


    So erhalten Zuschauer neue Möglichkeiten, sich für Inhalte zu bedanken, die Ihnen besonders gefallen haben oder Ihnen weitergeholfen haben, oder halt auch einfach mal “Danke” zu sagen. Und für YouTube Creator gibt es eine weitere Möglichkeit für ihre oft sehr aufwändige Arbeit an den Videos Geld mit YouTube verdienen zu können.

    Funktion wird ab jetzt ausgerollt in 68 Ländern

    Die neue Super Thanks Funktion wird gerade zur Zeit in 68 Ländern bereits ausgerollt. Nicht jeder Kanal ist sofort dafür zugelassen und natürlich wird auch auf Lange Sicht eine Aufnahme in das Youtube Partner Program (YPP), also 4000h Watchtime, 1000 Abonnenten und eine manuelle Prüfung, dafür nötig sein.


    Jetzt zu Beginn startet es aber erstmal mit den größeren YouTube Kanälen. Bis Ende des Jahres 2021 sollen Super Thanks aber für alle YPP Mitglieder verfügbar sein.


    [Hinweis: Dieser News Artikel ist ein Ausschnitt aus einem längeren Artikel von meiner Webseite, s.u.]



    Deine Meinung dazu?



    Wie findest Du die neue Funktion? Freust Du Dich auf weitere Möglichkeiten mit YouTube Geld verdienen zu können? Schreib mir gern Deine Meinung im Forum und lass uns drüber diskutieren.


    lieben Gruß,


    Zap



    Quellen und ausführlichere Infos:

    https://zapzockt.de/de/youtube-super-thanks-youtube-news/

    https://blog.youtube/news-and-…pers-family-super-thanks/

    Für die direkte Markierung von Content wäre auch ein Wasserzeichen im Video hilfreich. Ich nutze dazu mein Logo, dass ich einfach permanent einblende, ähnlich wie bei einem Fernseh-Sender. Und damit es nicht so leicht wird, es simpel zu überdecken bewege ich das Logo in unregelmäßigen Abständen ein wenig umher.

    Okay, die Export-Methode ist eher ungünstig, weil Facebook in Nachrichten die Qualität von Bildern und Videos reduziert, um Bandbreite zu sparen. Damit ist der Video-Editor unschuldig (fürs Erste).


    Entweder würde ich das Handy einfach per Kabel an den PC anschließen, falls am PC vorhanden Bluetooth nutzen, oder einen Online Filesharing Dienst wie z.B. Google Drive, Dropbox, etc. nutzen, um die Datei unverändert zu übertragen, dann sollte die Qualität erhalten bleiben.

    Im Video-Editor werden meistens heruntergerechnete "Platzhalter" angezeigt, die nicht der eigentlichen Qualität des Videomaterials entsprechen, damit die Bearbeitung flüssiger laufen kann. Am Ende kommen aber trotzdem, wenn man die Einstellungen nicht völlig falsch wählt, brauchbare bis gute Qualitäten dabei heraus. Bei den meisten Programmen kann man die Vorschau-Qualität einstellen, aber ich kann jetzt nicht sagen, ob und wie das mit ShotCut geht.


    Hast Du Dir eine der Video-Dateien auf dem PC schon mal mit einem Video-Player angeschaut?

    Ja, wollte Dir nichts unterstellen, falls das so rüberkam, dann entschuldige ich mich dafür.


    Und ja, eigentlich sollten alle Hashwerte auf Videos bezogen sein, und die haben ja exakte Angaben, wann der Upload stattfand. Dies ist zumindest so, laut YouTube Whitepapers, also technischen Dokumenten, die beschreiben wie bestimmte Vorgänge software-technisch gelöst werden und die z.B. bei Software- oder Programmierer-Kongressen manchmal veröffentlicht werden und/oder in Vorträgen verwendet werden.


    Problematischer sind da Sachen, die nicht zuerst auf YT hochgeladen wurden, sondern z.B. auf TikTok, Facebook, Vimeo, etc. denn die haben ja keinen genauen Zeitstempel direkt bei YT, aber spätestens mit den Artikel 17 Bestimmungen sollten da wohl Abgleichmöglichkeiten geschaffen werden. Aber so tief stecke ich da auch nicht drin. Ich lese nur ab und zu gern mal diese Whitepaper, soweit man die denn verstehen kann, und manchmal findet man dort recht interessante technischen Zusammenhänge.

    Wie kann yt, oder das Gericht soetwas seriös prüfen?


    Grob technisch vereinfacht:

    Beim Upload werden sogenannte Hash-Daten erstellt. Dabei wird das Video in kleine Blöcke zerteilt, und eine Art Prüfsummen für diesen Video-Abschnitt erstellt, die ziemlich einzigartig sind. Später können mit einer Muster-Erkennungs-Software andere Videos gescannt werden, ob deren Hashwerte in Teilen oder ganz mit einem bereits bekannten Video übereinstimmen. Dabei muss es keine 1:1 Kopie sein, damit die Routinen so etwas bemerken, auch Spiegelungen, Farbveränderungen, Zooms, Verzerrungen und andere Verfremdungen wie Overlays, Rahmen, Zeitraffer oder Verlangsamung werden mittlerweile oft erkannt. Und die Routinen, die solche Muster erkennen sind lernende Systeme, je mehr Daten sie bekommen, um daraus zu lernen, desto besser wird erwartungsgemäß ihre Zuverlässigkeit.


    Das System ist nicht perfekt, es gibt auf jeden Fall noch Schlupflöcher. Und es gibt auch eine Menge alte Inhalte, die Kopien enthalten und noch nicht erkannt wurden. Wenn Videomaterial momentan vielleicht noch nicht erkannt werden kann, so werden immer mal wieder Überprüfungen von älteren Videos durchgeführt. Und wenn die KIs dann zukünftig neue Tricks gelernt haben, Kopien und Verfremdungen zu erkennen, dann wird es vielleicht in 6 Monaten oder 1-2 Jahren erkannt. Die Chancen mit solchen Dingen davonzukommen, sind momentan noch vorhanden, aber sie schrumpfen ständig.

    Für eine Firma, die sich auf Seminare zu Verkaufs-Schulungen spezialisiert, verkauft Ihr Eure Stellenausschreibung aber nicht besonders professionell. Neben den Rechtschreib- und Kommafehlern im Text, würde ich, damit ich mich für die Stelle interessieren würde, zumindest eine Vorstellung der Firma, ihrer Philosophie, ihrer verkauften Produkte und eine grobe Angabe zur zu erwartenden Bezahlung erwarten.


    Durch den Mangel an Informationen war ich gezwungen, nach dem Namen zu googlen, und da geriet ich auf einen interessanten Artikel, der mir persönlich allerdings sagt, dass ich lieber keine Bewerbung an die angegebene email-Adresse schicke möchte, daher habe ich die Adresse auch entfernt:

    https://a-vista-studios.de/blo…spam/spam-von-marc-galal/


    Sollte also jemand trotzdem Interesse haben, meldet Euch beim TE bitte per PM.

    Obendrauf ist es zusätzlich moralisch bedenklich

    Dies halte ich für eine ganz wichtige Aussage, die ich leider oft zu sehr beiseite lasse. Darum möchte ich darauf nochmal genauer eingehen und meine Meinung dazu schreiben.


    Wenn man Material von anderen mit Erlaubnis nutzt, kann das völlig okay sein, oft schafft man durch gegenseitige Kooperation sogar für beide Seiten eine hilfreiche Situation oder zumindest kann ein größerer Kanal einem kleineren so eventuell helfen, durch Nennung im Video, Verlinkung, Vorstellung, etc. Nicht ohne Grund gibt es eine Menge Reaction Channels, die diese gegenseitige Unterstützung durch Nutzung der Inhalte anderer zu einer besonderen Art der Werbung für andere perfektioniert haben. Manchmal geht das auch mit "negativen" Reactions trotzdem positiv aus, weil manchmal negative Nennungen mehr bringen als gar keine Nennungen. Der typische "YouTuber Beef" ist hier wohl als Beispiel zu nennen. Kontroversen steigern das Engagement der Zuschauer und darum planen manche Kanäle solche negativen Kooperationen direkt als Marketing.


    Aber Material von anderen zu nutzen, ohne vorherige Einwilligung, egal ob Bild- oder Fotomaterial, Ton, Video, Grafiken, Animationen oder auch einfach Worte und Ideen, das halte ich persönlich für Diebstahl und eine menschlich sehr bedenkliche Aktion, auf der Karma-Skala eher "very low". Dies ist schon extrem bedenklich, wenn man dies bei großen Firmen macht, und wird sehr oft zu Recht auch nicht geduldet sondern verfolgt. Und auch wenn ich das manchmal nicht rüberbringe, kann ich absolut niemanden bemitleiden, der mit einem solchen Verhalten in Probleme geraten ist.


    Aber wenn dieses Verhalten dann eventuell sogar noch gegenüber anderen kleinen oder sogar kleineren Personen aus der Creator-Bubble passiert, wird aus meinem "kein Mitleid" sogar eher sowas wie "sehr wütend darüber", und hier geraten wir auf meiner persönlichen Karma-Skala in den Bereich "ultra low" bis "evil". Don't do it. Don't be evil.

    Moin Ann :)


    Willkommen auf

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    Zu Deinen Fragen:

    Mir sind keine direkten Mittel in der YouTube Oberfläche bekannt, die eine zeitliche Steuerung von Umstellungen der Videos auf Privat oder Löschungen möglich machen würden. Ich könnte mir vorstellen, das so etwas eventuell per API-Zugriff (Programmier-Schnittstelle für Software von Drittanbietern) möglich sein könnte.


    Allerdings kenne ich jetzt direkt keine Software, die so etwas anbietet, da ich mich nicht soo viel mit Automatisierungs-Software rund um YouTube beschäftige. Denn zum einen gerät man hier schnell in Probleme, weil YouTube umfangreiche Automatisierungen nicht so sehr mag und man leicht damit Probleme bekommen kann. Und zum anderen muss man einer Software dafür, wenn es um Änderungen vom Status von Videos oder gar automatisierte Löschungen geht, fast kompletten Zugriff auf seinen YouTube Account geben. Und ich wäre da skeptisch, einer Fremdfirma solche umfangreichen Zugriffsrechte einzuräumen.


    Beschränkungen wie gewünscht, dass User bestimmte Videos nur einmal gewährt werden, sind nicht möglich. Wer einen Videolink hat, kann diesen nutzen und auch weitergeben. Dies kann eingeschränkt werden, wenn der Kanal über die Funktion "Kanalmitgliedschaft" verfügt. Dort kann man dann Beschränkungen für bestimmte Videos einstellen, dass für die Ansicht eines Videos ein bestimmter Mitgliedsrang erforderlich ist.


    Das Ganze klingt ein wenig nach Schulungs-Videos oder bezahlten Kursen? Für diese Zwecke gibt es einige spezielle Plattformen, die da besondere Möglichkeiten anbieten, die dann aber wiederum meistens Geld kosten und fast immer auch einen Anteil an den Einnahmen haben wollen.

    Disclaimer: Ich bin kein Anwalt, ich darf keine Rechtsberatung geben, höchstens meine Meinung und Erfahrung teilen. Für eine verlässliche Rechtsauskunft kontaktiere bitte einen Anwalt, in diesem Fall einen Fachanwalt für Urheberrecht und/oder Medienrecht.


    Wenn Du vorher die Erlaubnis aller Urheber einholst, besteht da weitestgehend kein Problem. Weitestgehend, weil YouTube da manchmal auch automatisch eingreift, wenn großen Anteile kopierter Inhalte erkannt werden. Ich würde mir das aber schriftlich geben lassen, falls jemand später seine Meinung ändern sollte. Aber auch da sollte man vorher klären, ob man "unbegrenzte" Nutzungsrechte eingeräumt bekommt, nicht dass jemand dann nach ein paar Jahren plötzlich doch was dagegen hat.


    Ohne Erlaubnis läufst Du aber schnell in die Gefahr, dass einer der Urheber Dein Video beanstandet und dann daraus eine Löschung und damit ein Strike resultiert. Die Monetarisierung hat hier nur bedingten Einfluss, eine urheberrechtlich kritische Nutzung liegt mit oder ohne finanzielle Absichten vor. Grundlegend hat YouTube auch Formulierungen in den Community-Guidelines, die "re-used Content" ab einem undefinierten Ausmaß auch als Grund für Kanallöschungen direkt durch YouTube möglich machen. Ein Kanal, der nur aus kopierten Inhalten besteht, hat es also eventuell schwer, dauerhaft zu bestehen, selbst wenn kein Urheber jemals Einspruch erheben sollte.


    Und das ist nur die YouTube Seite, unabhängig von den typischen YouTube Auswirkungen, Claim, Strike, Kanallöschung können Urheber natürlich auch abseits der Plattform gegen die Verletzung ihrer Rechte vorgehen, mit der üblichen Bandbreite von anwaltlichen Abmahungen, Unterlassungserklärungen, Schadensersatzforderungen und was auch immer noch so in diesem Bereich üblich ist.


    Ob jemand das nur "privat" macht oder aus finanziellem Interesse, hat nur ganz eventuell einen Einfluss, wenn es um Festsetzungen von Zahlungen geht, z.B. falls es später zu einem Prozess kommen sollte. Ansonsten sollte das keinen großen Einfluss haben. Wobei das typische "privat" für Privatkopie halt nicht wirklich vorliegt, wenn man es öffentlich ins Netz stellt und anderen zugänglich macht. Und wenn statt Werbung der Kanal in irgendeiner anderen Weise Richtung Geld tendiert, z.B. Affiliate-Links, Werbung für eine Webseite, Firma, etc. oder irgendein anderer Kontakt Richtung Geld besteht oder irgendwann zukünftig geknüpft wird, ist man eh wieder am selben Ausgangspunkt. Nicht-kommerziell macht das Ganze nicht automatisch legal, kommerziell würde vermutlich nur einen Einfluss auf eventuelle Schadensersatz- oder Abmahn-Kosten haben.

    Interessante Geschichte dazu habe ich mal von einem der beiden Gründer von der US Firma Income School gehört. Das ist eine Agentur, die sich auf Webseiten und YouTube Marketing spezialisiert hat und nicht nur dutzende höchst-profitable Webseiten und einige Kanäle selbst aufgebaut haben, sondern sie betreiben eine Art Aufbau-Programm, wo sie anderen helfen, gegen Geld natürlich. Und viele sind recht erfolgreich damit. Okay, aber das tut nichts zur Sache.


    Jedenfalls hatte Jim, der Typ den ich meine, angefangen mit einer Website über Kameras. Er hat parallel dazu eine eigene Facebook Seite aufgebaut, die nach seinen Aussagen an einem Punkt 1,4 Mio Follower hatte, und dort hat er unter anderem Werbung auch für seine Webseite und seinen YouTube Channel gemacht. Und im Laufe der Zeit hat er dann immer mehr Zeit in die Facebook Seite gesteckt, und dafür weniger Zeit für YT und Webseite gehabt. Und als er dann geschaut hat, wie viele Klicks er wirklich von Facebook weg auf YT und Website bekommen hat, da waren das um einiges weniger als 1 % seiner Seitenaufrufe und Videoviews. Also selbst mit einer so großen Facebook Followerschaft, und voller Kontrolle über diese FB Seite, konnte er keinen nennenswerten Traffic auf einer anderen Plattform generieren. Als er erkannt hat, wie schlecht die Conversion Rates tatsächlich sind, und wie wenig die FB Follower tatsächlich mit seinen Inhalten interagierten, hat er die Arbeit an der FB Seite mehr oder weniger fast komplett eingestellt.


    Das mag jetzt ein besonders negatives Beispiel sein, vermutlich gibt es auch Beispiele, bei denen es weitaus besser gelaufen ist. Aber man sollte sich immer fragen, wie viel Zeitinvestment möchte man in diese anderen Plattformen stecken und wie viel kommt am Ende dabei herum? Und in fast allen Fällen, in denen jemand mal genauer hinschaut, ist dieses Verhältnis nicht sonderlich vielversprechend. Social Media Marketing kann man also mal so nebenbei machen, besonders wenn man wirklich noch ganz klein ist und um jeden View ringt, aber wenn die "Kutsche" irgendwann auch nur ein bisschen Fahrt aufgenommen hat, ergibt es wohl oft mehr Sinn, diese Zeit in YT zu stecken, und nicht so sehr in andere Plattformen.