Beiträge von ZapZockt

    Ganz allgemein zu Netzwerken gleich vorweg:
    Ich war noch nie in einem Netzwerk und habe auch nicht vor einem beizutreten. Die oben genannte Firma kenne ich gar nicht, daher beziehen sich folgende Aussagen nicht auf diese Firma direkt.


    Ich habe aber im Laufe der letzten Jahre leider häufiger von Netzwerken erfahren, die im Endeffekt nur eine versteckte Form von Betrug waren.


    Es gibt sicher einige richtig gute Netzwerke, und auch einige die solide Arbeit leisten. Aber leider gibt es auch sehr viele, die nicht nur nichts Positives für den Kanal bringen, sondern im Gegenteil im Endeffekt eine Menge Kosten produzieren und/oder die eventuell vorhandenen Einnahmen extrem reduzieren, und das dann ohne wirklichen Nutzen.


    Hier würde ich mich erstmal genau informieren, was die Leistungen des Netzwerks sind, wie sie vorhaben Deine Reichweite zu erhöhen, ob Du persönliche Ansprechpartner haben wirst und wie viele Kanäle diese Leute dann gleichzeitig betreuen werden. Ich würde mich unbedingt bei Plattformen wie Trustpilot über die Firma informieren und ganz genau checken, wie die Langzeit Erfahrungen von anderen Kunden/Partnern des Netzwerks aussehen.


    Dann zu Deiner Frage:

    Wenn man dann Teil eines Netzwerks wird, dann hat man im Idealfall einen persönlichen Berater/Coach/Verwalter, der einen Kanal dann aber auch mit nahezu den gleichen Rechten betreuen können muss, wie der/die Besitzer*in selbst. Denn ein solcher Netzwerk-Mitarbeiter, der wirklich hilfreich sein sollte, der brauch Zugriff auf alle Daten der Analytics, der muss A/B Test mit Thumbnails und Titeln machen können, der muss Video-Beschreibungen und andere Meta-Daten ändern können. Ansonsten würde ein solcher "Verwalter" halt einfach nichts wirklich bringen (können).


    Falls ein Netzwerk diesen Zugriff nicht umfassend anfordern sollte, können sie einem eigentlich gar nicht viel bringen. Und einer Firma einen solchen Zugang zu gewähren, würde zumindest bei mir ein enormes Vertrauen voraussetzen. Und da wäre ich extrem vorsichtig.


    Natürlich gibt es da noch Dienstleistungen außerhalb der Kanal-Optimierung, wie Sponsorings, Zugang zu Bibliotheken und anderen Dienstleistungen. Aber eigentlich ist das weniger die Aufgabe eines Netzwerks, da könnte man auch einfach ein Abo bei diesen Diensten abschließen.

    Moin PhilterPhil


    erstmal:

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    Dann meine Meinung zum Thema oben:
    Das Ablesen kann man üben und versuchen es mit mehr Energie zu füllen. Die Alternative zum Ablesen beinhaltet aber oft die Probleme, dass man sehr viele Füllworte und Gedankenpausen bekommt, wie "Ähm", "ja", "so", oder komplette Pausen, wo dann gar nichts passiert. Und noch schlimmer, man gerät schnell in die Gefahr dann Wiederholungen drin zu haben oder vom Thema abzuschweifen. Und das senkt den Info-Gehalt eines Videos erheblich und verleitet Zuschauer zum Abschalten. Andererseits wenn man wirklich wie ein Roboter klingt, ist das auch nicht angenehm.


    Beides hat seine Vor- und Nachteile. Für meinen Geschmack ist bei persönlichen Vlogs oder Interviews, ein freier Stil angenehmer, aber das auch nur, wenn die Person das entsprechend rüberbringen kann. Das erfordert halt auch eine große Menge Übung. Bei Dingen, wo es nicht um die Person, sondern um die Sache dahinter geht, ist für mich meistens ein Script besser, weil man weniger Zeit in der Aufnahme mit Dingen vergeudet, die nichts mit dem Thema zu tun haben oder eventuell gar keinen Inhalt bieten.


    Alternativ könnte man frei sprechen und das dann hinterher massiv zusammenschneiden, alle Ähms, Sos und anderen "Zeitverschwendungen" rauscutten, aber das ist auch einiges an Arbeit und erfordert dann auch entsprechende Video-Edit-Fähigkeiten, damit das Endergebnis noch gut anzuschauen ist.

    Klugscheiß: MAC Adressen werden nicht in das Internet übertragen, weil das Internet OSI Layer 3 oder aufwärts ist

    Jepp, das ist grundlegend völlig richtig. Aber wenn man eine Software lokal auf dem Rechner ausführt, wie zum Beispiel einen Browser, nennen wir ihn spaßeshalber mal "Chrome", könnte man MAC Adressen lokal auslesen und zum Beispiel in einem Cookie speichern oder anderweitig in Profile einpflegen. Aber bestimmt würde das niemand machen...

    Moin,


    die in der Audio-Bibliothek angebotenen Songs und Geräusche sind für die Verwendung innerhalb von YouTube lizenziert. Um YouTube Videos hochladen zu können braucht man eh einen Google Account. Warum also sollte die Audio-Bibliothek ohne Google-Account erreichbar sein?


    Und ein Google Account ist kostenlos und notfalls mehrfach und anonymisiert erstellbar, falls man wirklich "verheimlichen" will, dass man den Dienst benutzt hat. Aber generell ist es durch Cookies, Chrome Integration in den meisten Browsern, IP, IMEI, Gerät-MAC-Adressen und Provider-Daten sowieso extrem aufwändig, wenn man aus irgendeinem Grund "anonym" im Internet unterwegs sein will.


    Profile werden auch abseits von Accounts über viele andere Indikatoren erstellt und bei der nächsten Gelegenheit dann mit etwaigen Hauptprofilen verknüpft, die die gleichen Indikatoren verwenden. Aber das nur am Rande.

    Oh man..., und dann hat man genauso nur noch theater, wie mit googel, wo man ständig angeblich eine verdächtige App haben soll, oder Jemand drin gewesen sein soll... Die drehen doch alle durch, mit ihren sicherheitswarn.

    Also ich bekomm solche Fragen vielleicht alle 2 Wochen mal, eher seltener, obwohl ich täglich mehrere Stunden bei verschiedenen Google Produkten und YT aktiv bin, auf mehreren Geräten, in mehreren Netzwerken. Da würde ich mich mal fragen, ob vielleicht wirklich irgendwas nicht in Ordnung ist, entweder mit der Software, die Du benutzt, oder ob vielleicht irgendwelche kaputten Cookies auf den Geräten schlummern und diese Probleme auslösen. Normal ist das, was Du da beschreibst, jedenfalls eher nicht.


    Und der Auslöser ist ja, dass in den letzten 12 Monaten die Anzahl der gehackten, gephishten und anderweitig ihren eigentlichen Besitzern entwendeten Accounts gerade bei YouTube massiv angestiegen ist. Es geht dabei ja nicht darum, die Nutzer zu nerven, sondern es den Account-Dieben, die es tatsächlich reichlich gibt, schwerer zu machen.

    ja genau, ich frage mich ob ich es in den Kanal Anlaytics sehen kann was letzten Monat tatsächlich verdient wurde

    Ja, einfach im Kanal auf Analytics und dann oben auf den Karteireiter Umsatz gehen. Dort gibt es dann unten eine Liste, in der die Umsätze der letzten 6 Monate genau aufgeteilt nach Monatseinnahmen stehen. Geht man auf "Mehr anzeigen", kann man auch beliebige Zeiträume, Monate, etc. nachschauen bis hin zur Kanalgründung zurück.


    Und bei mir stimmen diese Monatszahlen auch eigentlich exakt mit den Eingängen bei Adsense überein.

    Ich bin aber tatsächlich seit einem Jahr am überlegen, wie ich das Ganze gestalte, damit es mir gefällt

    Ich mache das ja selbst auch so, und ich denke, das ist ein sich ständig weiterentwickelnder Prozess. Einfach anfangen, die Seiten kann man, im Gegenteil zu Videos, jederzeit umbauen, umgestalten, verbessern und optimieren.


    Das Ganze kostet allerdings auch Zeit. Es gibt dabei natürlich auch eine riesige Menge zu lernen, rein technisch, aber auch was Präsentation und Gestaltung angeht und erst recht, wenn es um SEO für Webseiten geht. Aber ich denke, es lohnt sich, und ganz abgesehen davon bekommt man ein zweites Standbein neben YouTube, und eventuell auch einen direkteren Zugang zu seinen Zuschauern/Lesern, der bei YT oft nicht so einfach möglich ist.

    Ich werde das Format weiter nutzen um den Kanal wachsen zu lassen, da sich die regulären Views bisher auch stark in Grenzen halten, evtl. der beste und einzige Weg?


    Wenn Du weiterhin hauptsächlich Short-Content für diese Länder erstellen willst, könnte das sehr gut funktionieren. Falls Du allerdings irgendwann vorhaben solltest, auf eine andere Content-Sorte und deutsche Sprache umzuschwenken, wird das eher drastische negative Effekte mit sich bringen, weil Du dann diese Viewer und Abonnenten hast, aber die den neuen Content nicht mehr sehen wollen würden. Das würde sich dann stark negativ auf die CTRs auswirken und könnte für den Kanal zu einem Problem werden.


    Ist das der beste und einzige Weg?

    Für diese 15sek Video-Formate maybe, für andere Inhalte eher nicht. Und der einzige Weg schon gar nicht, weil es gibt jedes Jahr tausende Kanäle die voll durchstarten, ohne Shorts, ohne einfache Abkürzungen, einfach nur mit gutem Content, hoher Zuschauerzufriedenheit und dadurch, dass sie am Ball bleiben.

    Es ist technisch durchaus möglich Text im Bildmaterial zu erkennen. Es wird auch teilweise wohl gemacht, YouTube nutzt dafür die Vision AI von Google. Aber wie oft pro Video und ob in jedem Video oder nur stichprobenweise mal hier und da, dazu habe ich keine verlässlichen Informationen. Daher würde ich, bis das Gegenteil bekannt wird, bisher davon ausgehen, dass direkt im Video angezeigte Texte momentan noch nicht zuverlässig ausgelesen werden.


    Aber wozu auch im Video direkt einbinden (außer für FB, Insta, etc.), wenn man eine komplexe Untertitel-Funktion in YouTube hat, die eine Textdatei in der Original-Sprache mit sehr hoher Genauigkeit an das Video anpassen kann. Diese Texte haben dann den Vorteil, dass man exakte Groß- und Kleinschreibung, Satzzeichen, etc. anbietet. Das Timing der Untertitel kann YouTube vollautomatisch aus einer Textdatei kombiniert mit der üblichen Spracherkennung auslesen. Die Funktion dafür ist etwas versteckt im Untertitel-Modul, aber es gibt sie und sie arbeitet gut. Und diese Untertitel kann man dann übersetzen lassen und manuell nachbearbeiten. So hat man den gleichen Effekt, aber die Zuschauer*innen können dann für sich entscheiden, ob sie Untertitel haben möchten oder nicht und in welcher Sprache.

    Vor allem würde ich auch die Videos, gepaart mit ein paar Texten, auf Deiner Seite veröffentlichen. Denn dann steigerst Du die Wahrscheinlichkeit, dass Leute Deine Videos in der Google Suche finden und auch, dass Leute Deine Webseite finden, dort lesen und dann darüber Deine Videos anschauen.

    Zuerst als Mod-Hinweis:
    Ich habe mal die Videos in einen Spoiler gepackt, bitte versuchen, Fragen ohne Eigenwerbung zu stellen. Danke.


    Dann zum eigentlichen Thema:


    Fangen wir mit etwas Wichtigem an

    Suchvolumen, SEO-Tools und YouTube-Lehrer/-Kurse

    Ranking bei YouTube ist extrem komplex und leider gibt es dazu viele falsche und auch viele veraltete Informationen. Es gibt auch eine Menge Tools dazu, die versprechen einem beim besseren Ranking zu helfen, aber auch diese basieren oft auf Schlangenöl-Taktiken oder auf Techniken, die vor 5 oder 10 Jahren funktioniert haben mögen, aber heute gar nicht oder fast nicht mehr.


    Das beginnt schon einmal mit der Angabe "Suchvolumen". Es gibt allerlei Tools, die einem vorgeben, sie könnten ein Suchvolumen zu einem Suchbegriff angeben, und daran dann Vorschläge vorgeben, welche Keywords man nehmen sollte und welche eher nicht. Aber es gibt keinerlei offizielle Angaben zu irgendwelchen Suchvolumen, die YouTube rausrücken würde. Also sind diese Zahlen IMMER irgendwo zwischen geschätzt und geraten, und meistens gelingt das nur sehr, sehr schlecht. Obendrein, selbst wenn ein Tool hier tatsächlich ältere Suchen auswerten sollte, beruhen diese Angaben auf den Suchen der Vormonate oder Vorjahre, aber dies hat nur wenig oder gar keine Relevanz für heute oder morgen.


    Daher ist auch Deine Annahme "trotz hoher Suchanfragen" leider mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwo zwischen ungenau und falsch. Egal woher Du diese Information beziehst, sie kann nicht korrekt sein. Im besten Fall nur ein Annäherungswert.


    Und diese ganzen SEO-Tools können manchmal ganz praktische Helferlein sein, die einem ständig wiederkehrende Prozesse vereinfachen können. Sie können auch Ideengeber sein oder auch ganz, ganz grob einen Leitfaden geben, welche Art Content laufen könnte und welche nicht. Aber NIEMALS können sie wirklich verlässliche Angaben machen und vorher bestimmt sagen, ob ein Video zu einem bestimmten Thema ein Erfolg wird oder nicht. Und fast immer werfen sie mit zahlreichen Angaben um sich, die keinerlei oder fast keinen technischen Hintergrund haben, und Leuten nicht helfen, sondern sie eher verwirren und von den eigentlichen Dingen ablenken.


    Und dann gibt es da noch die vielen YouTube-Lehrer, die Einsteiger*innen tolle Tipps geben und spätestens nach dem 2. oder 3. Tipp aber dann auf ihre teuren Kurse verweisen. Hier wird meistens entweder totaler Müll und Unsinn verkauft, oder zumindest in großen Teilen veralteter Kram. Wenn der Kurs nicht gerade in den letzten 6 Monaten erstellt wurde und einem direkt sagt "ich weiß es auch nicht genau. Echt Pech, dass Du Geld dafür bezahlt hast", dann ist man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einem mehr oder weniger direktem Betrug aufgesessen.


    Klar kann man Leuten erklären, wie man eventuell bessere Thumbnails macht, wie man weniger langweilige Videos macht oder wie man dafür sorgen kann, dass Leute nicht so schnell abschalten. Aber meistens geht es bei diesen Lehrern und Kursen um ganz andere Dinge, die einem fast nichts oder gar nichts bringen. Aber dafür eine Menge Zeit verschlingen und vergeuden und Unmengen an Geld kosten, ohne viel Nutzen zu haben.

    Ranking bei YouTube

    Die wichtigsten Parameter, die YouTube nutzt, um Rankings zu bestimmen sind Audience Retention, CTR (was eine Gesamtwirkung von Themenauswahl, Thumbnail und Titel im Vergleich zu allen anderen Content-Stücken daneben darstellt) und gesamte Watchtime. Wenn ein Video neu ist, werden im Titel, in der Videobeschreibung und vor allem auch im gesprochenen Wort des Videos (sichtbar als Untertitel) Suchbegriffe gesucht. Daher ist ein wichtiger Teil des SEO auch, dass man dringend darauf achten sollte, dass man möglichst gute und exakte Untertitel (CC) hat. Falls man mit einem Script arbeitet, sollte man dies eventuell als Untertitel Quelle hochladen. Irgendwo ganz am Rande werden vielleicht auch mal Tags angeschaut, aber diese haben heute ihre Wirkung fast 100%ig verloren.


    Dann wird getestet, wie gut das Video Suchanfragen für diese Begriffe befriedigen kann. Sprich, wenn jemand danach sucht, wird es eventuell mal testweise zwischen anderen, bereits bewährt für diese Begriffe brauchbaren Videos angezeigt, aber auch hier oft eher weiter unten. Gelangt das Video mit Thumbnail und Titel in den Sichtbereich eines Users, gilt dies als Impression. Gibt es einen Klick, wird dieser daraus resultierende View ausgewertet und mit den anderen potenziell geeigneten Videos verglichen.


    Aus dem Verhältnis von Impressions und Klicks wird die Klickrate (CTR = Click-through-rate) berechnet, die Watchtime sowohl gesamt wie auch prozentual werden genau aufgezeichnet, genauso wie alle möglichen Aktionen, die ein Zuschauer während des Ansehens des Videos durchführt. So werden nach und nach große Mengen an Messwerten gesammelt, die die reinen, vom Kanal manuell vorgegebenen Meta-Daten sehr schnell ersetzen. Wenn das Video also erstmal ein paar hundert Impressionen zu bestimmten Suchanfragen hatte, beginnen die von Dir vorgegebenen Meta-Daten ruckzuck zu verblassen und an Wertigkeit zu verlieren.


    Also sind die wichtigsten Ranking-Faktoren, mit denen wir als Video-Creator das Ranking beeinflussen können, vor allem Themenauswahl, Thumbnail-Qualität und Titel, wobei letzteres eher für den User optimiert werden sollte, weil das massiv die CTR beeinflusst. Und dazu kommt dann, dass wir im eigentlichen Video, so gut es irgendwie geht, die Zuschauer bei der Stange halten sollten, dazu gehört, schnell auf den Punkt kommen und respektvoll mit der Lebenszeit der Zuschauer umzugehen. Jegliche unnötige Sekunde im Video, alle kunstvollen Pausen, alle nicht zum Thema gehörigen Momente, alle Tonprobleme, alle merkwürdigen Schnitte, etc. können sich negativ auf die Zuschauerzufriedenheit auswirken, und da diese Zufriedenheit anhand vieler Parameter gemessen wird, bestimmt die zu einem großen Maß darüber, wie gut ein Video hinter rankt.

    Sonderfall: YMYL - Your Money, Your Life

    Deine Videos fallen in den Bereich Gesundheit, Erziehung, Wissenschaft. Diese und auch verschiedene ähnliche Themenkomplexe fallen seit ein paar Jahren bei Google und langsam auch immer mehr bei YouTube unter den Oberbegriff "Your Money, Your Life" (YMYL). Dies sind alles Themen, wo die beiden Suchmaschinen von Alphabet (und die meisten anderen auch), besonders auf die Qualität der Informationen achten und daher auch die Quelle, also den Kanal und die Personen hinter dem Kanal besonders prüft. Dies wird unter dem Fachbegriff E-A-T beschrieben, das steht für Expertise, Authority, Trust, was übersetzt so viel bedeutet wie Fachwissen, Autorität, Vertrauen.


    Wenn es im Video als Beispiel um Krebsvorsorge geht, wird ein Kanal, von dem bekannt und bewiesen ist, dass dahinter ein richtiger Onkologe, also ein Facharzt für Krebsheilkunde steht, mehr Gewicht bekommen, als wenn Greta Huber aus ihrem Gartenbeet berichtet, dass Brennnesseln ganz toll gegen Leberkrebs helfen sollen. Und wenn es zum Beispiel um COVID in einem Video geht, wird ein Video vom Gesundheitsministerium anders eingestuft, als wenn es von einem Vegankoch stammt. Finanztipps haben mehr Gewicht, wenn die Person hinter dem Beitrag ein Diplom-Kaufmann mit 20 Jahren Berufserfahrung ist, als wenn ein 17-jähriger aus dem Kinderzimmer von seinem zufälligen Bitcoin Erfolg schwärmt.


    E-A-T zu erwerben ist ein sehr komplexer Vorgang. Hier sind oft Webseiten erforderlich, in denen genaue Angaben zum Beispiel im Autoren-Profil stehen, welche Qualifikationen vorhanden sind. Und wenn diese Webseite dann z.B. von anderen Fach-Webseiten verlinkt wird, oder die Videos in entsprechenden Fach-Publikationen verlinkt werden, gibt dies reichlich Pluspunkte. Dieser ganze Themenkomplex ist noch recht neu, und im Zuge von Falschinformations-Kampagnen sowohl im Gesundheitssektor, wie auch bei Finanzen, Erziehung, Politik, etc. entstanden. Und Google und YouTube dehnen dieses Konzept nach und nach immer weiter aus, sowohl auf mehr Themenbereiche wie auch auf immer komplexere Auswertungen, wie E-A-T gewertet wird.


    Und wenn man als Autor*in, Kanal, Webseiten-Betreiber*in kein oder kaum E-A-T vorweisen kann, und es aber andererseits Videos von Quellen gibt, die ein gutes E-A-T bereits haben, dann landet man gaaanz weit unten.

    Ein paar grundlegende Informationen zu YMYL und E-A-T kann man hier finden:




    Das sind nur so ein paar Gedanken von mir zum Thema, natürlich gibt es viele weitere Faktoren, und über jeden einzelnen könnte man Seitenweise Dinge aufschreiben. Das Ganze ist derart komplex, dass es Unmengen an Marketing-Agenturen gibt, die sich mit diesen Themenkomplexen befassen. Die meisten davon haben aber auch keinesfalls den goldenen Löffel des Wissens im Mund.

    Zu 1.: Wenn das Abo nicht mehr bezahlt wird, dann gehe ich davon aus, dass es automatisch beendet wird. YouTube wäre ja ziemlich "blöd", wenn sie ohne selbst etwas dafür zu bekommen, die Vorteile weiter gewähren würden und dem Creator das Geld auszahlen würden. Der Kanal bekommt übrigens nur 65% davon, 35% bleiben bei YT, aber das nur am Rande.


    Also Paysafecard ist wohl, mit extrem sicherer Wahrscheinlichkeit, nicht mehr gedeckt, wenn die Karte/der Code verbraucht ist. Bei Paypal und Google Play stehen jedoch meistens auch Kontoverbindungen dahinter, wo das "Konto" sich in vielen Fällen automatisch nachladen kann. Ob das funktioniert oder nicht, hängt dann allerdings von Einstellungen des jeweiligen Accounts ab und davon, ob das Bank-Konto dahinter eine Deckung aufweist.


    Zu 2.:
    Die Frage ist mir etwas unklar, daher hole ich etwas weiter aus.


    Paysafecard bietet an, Geld in Codes umzuwandeln. Dies kann man per Überweisung, etc. auf deren Webseite machen, oder auch in fast allen Tankstellen, Lotto-Filialen und vielen weiteren lokalen Shops. Dieser Code ist dann im Internet wie Bargeld nutzbar und kann auch anteilig in mehreren Transaktionen verwendet werden. So könnte man mit einem 50 Euro Paysafecode eine ganze Weile Kanal Mitglied werden, wenn man einen vollgeladenen Code als Geldquelle angibt und dann immer 2,99€ im Monat davon abgebucht werden. Irgendwann wird der Code weniger als 2,99 € wert sein und dann wird er nicht mehr als Zahlungsquelle für die monatliche Abbuchung akzeptiert werden, selbst wenn ein Rest von 1-2 € eventuell dann noch über ist.

    Es zieht sich wie die Hölle und ich bin gerade extremst enttäuscht, da ich eben gesehen habe, dass fast 80% meiner Aufrufe von Leuten sind, die gar keine Abonnenten sind.


    Wie sieht es denn da bei euch aus ?

    Eigentlich solltest Du darüber froh sein, denn das bedeutet, dass Deine Videos neue Leute erreichen, nicht immer nur die gleichen paar Hansels. Rechne es mal anders herum, ohne die 80% neuen Zuschauer hättest Du nur 20% der Views, die Du momentan hast. Bei mir sind das sogar eher so 95+%, das liegt an der starken Suchfokussierung bei meinem Content.


    Abonnements sind mittlerweile sehr viel weniger wichtig geworden, und die Systeme bei YouTube arbeiten mit völlig anderen Werten und nach ganz anderen Methoden also vor 5 oder 10 Jahren, als Abonnenten das NonPlusUltra waren. Siehe auch das aktuelle Video vom offiziellen YouTube Creator Insider Kanal: YouTube Info - Interview mit Chef der Recommendation Abteilu So oder so, Abos sind mehr oder weniger eine hohle Nummer geworden, die nur noch für ein paar Freischaltungen und als "Achievement" gut sind. Views und Engagement sind viel wichtiger geworden.

    Das geht nicht nur Dir so. Der Fehler ist bekannt und es wird daran gearbeitet:


    If you’re experiencing issues related to uploading & not being able to save your video Thumbnail – we’re working to fix it! We’ll post updates below as we get them, thanks for your patience as we sort this out

    Oder auf Deutsch:

    Wenn ihr Probleme mit dem Hochladen habt und Euer Video-Miniaturbild nicht speichern könnt - wir arbeiten daran, das Problem zu beheben! Wir werden unten Updates posten, sobald wir sie bekommen. Danke für eure Geduld, während wir das Problem lösen.

    Moin Leute,


    auf dem Creator Insider Channel gab es gerade ein neues Video mit einem Interview, indem dem Chef der Abteilung für Recommendation Systeme (also die Suggested/Vorschlags-Systeme) einige User-Fragen gestellt wurden und wo er ein paar der üblichen Mythen aufgeklärt hat, und auch weitere Details dazu erklärt hat, wie das YouTube Suggest-System funktioniert und warum das so ist, wie es ist.


    Auch über die stetig sinkende Wirkung von Abonnenten wurde gesprochen, warum manchmal viele Abonnenten gar nicht helfen. Und das es nicht darum geht, Viewer für ein Video auf Deinem Kanal zu finden, sondern genau andersherum das YouTube vor allem ein Ziel hat, die besten Videos für einen bestimmten Viewer zu finden, die ihn interessieren, unterhalten und lehren.


    Externer Inhalt youtu.be
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    Eure Meinung und Ansichten dazu, gern hier rein. Ich freu mich auf den Austausch mit Euch.

    Wenn ich Deinen Kanal so anschaue, sehe ich da jetzt nichts, was gegen eine Monetarisierung sprechen sollte. Aber natürlich ist YouTube da wählerischer geworden und die Entscheidung liegt bei einem YouTube Mitarbeiter und erfolgt nach vielen Kriterien, wo nur einige von bekannt sind und viele nicht. Bei Deinem Thema sind vermutlich auch höhere RPM (Einnahmen pro tausend Views) drin, als bei den meisten anderen Themenbereichen.


    Was das Gewerbe angeht, nehme ich an, dass Du momentan in einem Angestellten-Verhältnis bist? Mach Dich unbedingt schlau, ob in Deinem Arbeitsvertrag irgendwelche Klauseln zu Nebenerwerb, Exklusivität etc. stehen. Manche Firmen schreiben da wilde Anforderungen rein, die eine Gewerbe-Anmeldung manchmal zu einem Verstoß gegen den Arbeitsvertrag machen könnten. Es gibt da auch Vertragspunkte, die nicht wirklich haltbar sind, was man dann ausklagen könnte. Aber wer möchte sich wegen eines Nebenjobs mit seinem Arbeitgeber in die Wolle kriegen? Im Idealfall spricht nichts im Vertrag dagegen und dann informierst Du Deinen Chef oder die Personalabteilung von Deinem Gewerbe-Plan, dann sollte nichts schiefgehen. Abseits davon ist das aber meistens nur mit einem Termin beim lokalen Amt und einer Gebühr von 30 bis 50 € circa verbunden. Also nichts Dramatisches, was man da zu erwarten hat.


    Als Steuerzahler muss man dann etwas mehr Aufwand betreiben, und kritisch könnte es sein, wenn Du mit Deinem momentanen Erwerb knapp unter einer Steuergrenze liegst, und eventuell durch die Zusatzeinnahmen von YT über diese Grenze rutschen würdest. In sehr ungünstigen Fällen, könnte dies bedeuten, dass Du eventuell weniger Netto haben könntest.


    Früher gab es viele, die YT schwarz nebenbei betrieben haben. Davon kann ich heute nur abraten, weil YouTube, beziehungsweise Adsense, die die Auszahlungen für YouTube vornehmen, genaue persönliche Daten fordert, um einen Account zu aktivieren. Und dazu gehören Meldeadresse, Bank-ID und Steuer-Daten, zumal YT wohl mittlerweile in den USA und wohl auch in der EU direkt an die Steuerbehörden meldet, wer wann welche Auszahlung von Ihnen bekommen hat.


    Impressum ist in DE eine wichtige Sache, da hängt eine Menge bürokratischer Kram mit dran. Aber das zu ignorieren kann Probleme mit sich bringen, wie unter anderem Abmahnungen. Die genauen Regularien für ein Impressum in DE sind auch gar nicht so unkompliziert, da es Gerichtsurteile gibt, die aussagen, dass ein Impressum von jeglichem Content maximal 2 Klicks entfernt sein darf. Daher empfehle ich eine eigene Webseite, dann dort ein vernünftiges Impressum anlegen und dieses dann auf der Kanalhauptseite im Linkbereich oben rechts zu verlinken. Da man von jedem Video direkt auf die Kanalhauptseite kommt, und dann von dort mit einem Klick ins Impressum ist die 2-Klicks Anforderung erfüllt. Bei Konstrukten über die "Über den Kanal"-Seite sind meistens 3 oder mehr Klicks erforderlich.

    Bis letztes Jahr gab es da immer die Diskussion, dass man damit Zuschauer "abschrecken" könnte und man ohne Werbung schneller wachsen würde. Aber das ist jetzt aber wohl nicht mehr aktuell, da YouTube mittlerweile von sich aus Werbung schaltet, auch auf unmonetarisierten Kanälen. Daher würde ich das genauso einschätzen.


    Für die Zuschauer macht es keinen großen Unterschied, die sehen nicht mal, ob dies "deine" Werbung ist, oder 100 % YouTube. Im Gegenteil, wenn Du selbst die Monetarisierung aktivierst, bekommst Du die Kontrolle darüber. Dann kannst Du zum Beispiel manuell die Häufigkeit von MidRoll Ads festlegen, oder ob es überhaupt welche geben soll. Und Du kannst gezielt bei einigen Videos die Werbung deaktivieren.


    Klar wird man am Anfang nicht reich mit der Werbung, und es wird auch laaange Zeit dauern, ehe es dabei signifikante Geldmengen gibt. Aber ein paar Hunderter im Jahr sind schon drin und warum sollte man die nicht mitnehmen?

    Wenn der Upload abgeschlossen ist, kann man das Fenster schließen und offline gehen. Alle weiteren Schritte können später durchgeführt werden und die Berechnungen der besseren Bildqualitäten laufen im Hintergrund weiter, auch wenn man selbst nicht onine ist. Da muss man nicht "Händchen-halten" oder moralischen Beistand leisten, dass kann der Server ganz allein ;)