Beiträge von ZapZockt

    Wichtiges Thema, denk ich.


    In meinem Arbeitsablauf habe ich mir folgende Werte zusammen gefummelt, die für mich erstmal ganz gut funktionieren. Dabei habe ich in meinem Video-Editor (Vegas Pro 16) die Möglichkeit jede Spur einzeln einzupegeln. Die Software kann mir auch den Pegel einzelner Spuren und den daraus resultierende Gesamtpegel anzeigen, direkt in einer Skala von -100dB bis 0dB. Ich glaube, das ist eine wichtige Funktion, um den Ton im Video gut hinzubekommen.


    Mein Voice-over bearbeite ich vorher in Audacity, dabei gehe ich mit allerlei Filtern drüber, entferne Atemgeräusche, zu starke Zischlaute, etc. manuell. Danach wende ich einen EQ an, der meine Stimme recht passend erweitert. Am Ende schaue ich mir die Waveform an, und suche die 5-10 lautesten Stellen und senke diese Silben manuell um 2-3dB ab, so dass ich schonmal die schlimmsten Ausreißer aus der Aufnahme raus habe. Danach wende ich eine Normalisierung an, die die gesamte Spur so weit anhebt, dass die lautesten Stellen auf -4dB ankommen.


    Im Video Editor packe ich dann neben diese Spur Videomaterial mit Ton, wobei ich den Ton dieser Spur grob auf einen Ausschlag von -15 bis -20 dB max. einpegele. Und im Hintergrund läuft manchmal Musik, die ich dann auf -25dB einstelle. Wenn ich dann beim Probehören Passagen finde, wo sich das nicht so gut anhört, gibt es in Vegas die Möglichkeit kleine Passagen lauter oder leiser zu machen, wo ich dann manchmal noch manuell eingreife.

    also so toll YT auch ist, hat des sehr viele Probleme, die gerade kleinen Kanälen sehr stark Auffallen.

    Es gibt bestimmt super viele Bugs bei YouTube und auch viele Funktionen, die keinen Sinn ergeben. Wäre auch komisch, wenn es nicht so wäre, bei einer Plattform, die von Milliarden Menschen pro Monat genutzt wird und von zigtausenden Ingenieuren und Programmierern ständig an allen Ecken und Enden erweitert wird. Die Plattform lebt halt, sie entwickelt sich weiter, hat viele Baustellen für halb eingebaute neue Funktionen, und oft gibt es auch Überreste von alten Dingen, die zwar noch da sind, aber gar nicht oder fast gar nicht mehr genutzt werden. Das an sich ist oft schon irritierent.


    Aber viele Sachen, die von außen erstmal wie "Bugs" aussehen, sind in Wirklichkeit "working as intended". Denn YouTube kann oft zu vielen Dingen einfach keine Details veröffentlichen, wie und warum die Systeme intern funktionieren, wie sie momentan sind, warum bestimmte Dinge gemacht werden. Denn solche Infos werden zu gerne ausgenutzt, um das System auszutricksen. 15+ Jahre Betrugsversuche, um im Ranking höher zu kommen, schneller zu wachsen, mit Müll Geld zu verdienen, Content von anderen zu klauen, etc. etc., da muss es einfach allerlei undurchsichtige Systeme geben, die man nicht auf Anhieb von außen verstehen kann. Diese manchmal für Außenstehende verwirrende Vorgehensweise ist sozusagen oft ein Teil der Sicherheitsmaßnahmen gegen Betrugsversuche.


    Und kleinen Kanälen fällt sowas besonders oft auf, weil sie eben neu sind, und manche Dinge das erste Mal bemerken und noch nicht so vertraut sind, mit der oft eher verschlossenen Info-Politik im Umgang mit diesen Bereichen und nicht direkt verstehen, warum dies eigentlich wichtig und richtig so ist.

    Moderationshinweis:


    Den Bereich Mikro, Technik, etc. habe ich mal als externes Thema ausgekoppelt, da das hier zu sehr ins OffTopic abgedriftet ist (bin ich auch nicht unschuldig dran).


    Das neue Thema kann man hier finden:

    Aktuell nutze ich zum Kommentieren ein Logitech Headset G430, nicht das schlechteste, wie ich bisher meinte.


    Ich habe darob mal ein wenig gesucht und bei Ebay preislich gesehen ein etwas gegenläufiges Angebot gefunden:

    VOILAMART® BM800 Pro Kondensator Microphone Mikrofon Kit


    Klar, Niedrigpreissektor, gar keine Frage...wäre das quasi verbranntes Geld oder gibt so ein Produkt doch was einigermaßen vernünftiges her? Oder bringe ich da etwas durcheinander, weil, in der Ebay-Produktbeschreibung taucht auch der Name "Rode" auf?

    Es kommt natürlich erstmal darauf an, was man erreichen will. Von "wenn andere mich halbwegs verstehen is das okay" bis hin zu "ich versuche Hörbuch-Erzähler-Qualität zu erreichen" ist halt ein sehr weiter Spielraum. Und je nachdem, muss man auch mehr oder weniger investieren, und auch mehr oder weniger Arbeit in die Post-Production der Audioaufnahmen stecken. Man kann das alles für 30 Euro realisieren, oder auch 30k Euro dafür ausgeben (inkl. Einrichten eines Studio-like Aufnahme-Raums). Alles eine Frage, wie sehr man dort einsteigen möchte.


    Hinweis:

    Das Folgende gilt für "Home Studio" Aufnahmen und Voice-Over. YouTuber die draussen aufnehmen, oder viel vor der Kamera herumlaufen, brauchen meistens völlig andere Technik.


    Die 30 € Stufe

    In dieser Stufe beginnen fast alle, wenn man aber etwas ernsthafter YouTube betreiben möchte, ist das in den meisten Fällen nicht ausreichend.


    Super billige Amazon-Mikrofone oder Headset Mikrofone sind meistens im Discord oder TS schon kratzig und verzerrt, und da werden von diesen Programmen meist schon Filter wie Rauschfilter, Echounterdrückung, etc. drüber gelegt. Nimmt man damit auf, und hebt dann bei dieser Aufnahme z.B. den Pegel an oder versucht Effekt wie Normalisierung, Rauschfilter, etc. darauf zu packen, wird es schnell wie eine Aufnahme aus einer Blechdose klingen. Es gibt ein paar Möglichkeiten, sowas in einem Software-DAP wie z.B. Audacity noch aufzuarbeiten. Aber bei schlechter Ausgangsqualität wird es schwierig am Ende was halbwegs vernünftiges herauszubekommen, egal wie viel Filter, etc. man darauf anwendet.


    Es ist fast egal, wie gut das Mikro ist, wenn man es an einen richtig schlechten DAC hängt, kann da nicht viel dabei rumkommen. Und in billige Amazon oder eBay Mikros zu investieren, die dann 30-50 Euro kosten, bedeutet meistens, dass man nach ein paar Wochen nochmal kauft. So hab ich auch angefangen, war eigentlich rausgeworfenes (Lehr-)Geld. Aber hey, den Boom-Arm und den Pop-Filter benutze ich heute noch, die waren ganz okay.


    Die 1-200 € Stufe


    Diese Stufe reicht für geschätzt 90% aller YouTuber völlig aus.

    Grundlegend ist die Qualität einer Aufnahme auch sehr stark vom DAC abhängig (Digital-Analog-Converter), und hier ist die Qualität des AD-Wandlers die ausschlaggebende Größe. Es geht also um die Elektronik, die aus dem analogen Tonsignal des Mikrofons einen digitalen Datenstrom aus 0 und 1 macht. Wenn man das über den extrem billigen Audio-Chip auf dem Motherboard eines PCs mache, der nur ein paar Euros kostet, dann kann man halt da das beste Mikro dranhängen, das wird niemals gut werden. Neben der allgemeinen Qualität dieser Technik, ist die Abtastrate dann meistens auch maximal nur 16kHz, und am Ende wird eventuell nur mit 12bit oder im Idealfall mit 16 bit aufgezeichnet. Da braucht man schon viel Glück mit dem Raum oder extrem viel Fummelei um am Ende etwas halbwegs brauchbares aufzunehmen.


    Auch in USB-Mikrofonen, selbst bei Rode, stecken oft nur mittelmäßig brauchbare DAC, damit kann man dann im besten Fall gute Mittelklasse erreichen. Aber für den höheren Audio-Qualitätsbereich können USB Mikrofone einfach auch nicht ausreichen, weil die in den winzigen Steckern eingebauten DACs halt auch massiv ihre Grenzen haben. Für viele Verwendungszwecke reichen diese USB Varianten, weil sie mit 100-200 Euro für Mikro inkl. DAC meistens recht günstig sind. Dies ist sozusagen der Einsteiger Bereich, was Aufnahme-Studio Geräte angeht. Damit kann man halbwegs brauchbare Qualität erreichen, wenn man noch ein wenig zusätzliche Zeit in die Nachbearbeitung steckt. Rode bietet im USB Bereich höherwertige Technik an, auch ganz interessant ist das Yeti Blue.



    Die 200+ € Stufe


    Hier reden wir dann meistens von mehreren Geräten, die miteinander verkoppelt werden. Hier geraten wir in den Bereich der Studio-Technik und sollten uns auch mit technischen Hintergründen, Raumakustik und vielen weiteren Details beschäftigen, ehe wir einfach irgendwas kaufen.


    Jenseits von USB DACs kommen wir dann in den Bereich der externen Audio-Converter oder auch Audio-Interface genannt. Hier sind Marken wie Behringer, Focusrite, Steinberg, PreSonus bekannte Hersteller. Dies sind Geräte, die per USB-Anschluss zwischen PC und Mikrofon geschaltet werden, und die Umwandlung von Analog in Digital übernehmen. Viele davon taugen meistens auch als Kopfhörer-Verstärker und manchmal als rudimentäres Mischpult. Theoretisch könnte man auch E-Gitarren oder ähnliche Musikinstrumente daran anschließen.


    Auch hier gibt es extrem weite Preisspannen, die Einsteiger Geräte liegen so bei 50-60 Euro, und wie bei vielen Technik-Sachen, gibt es nach oben fast keine Grenzen. Diese Wandler können oft auch aus schlechten Mikrofonen noch das letzte bisschen Qualität rausquetschen und arbeiten meistens im 96-192kHz und 24bit Bereich. Man muss sich vorstellen, hier übernimmt eine komplexe Kiste von mindestens 10x10x5cm die Aufgabe, die bei einem USB Mikro die winzige Fingernagel-große Platine im Stecker hat, oder bei der Onboard-Sound-Lösung, der extrem kleine Audio-Chip auf dem Motherboard.


    Geläufige Empfehlungen für Einsteiger wären hier das Behringer Euphoria 202 HD (ca. 60€) oder das Focusrite Scarlett Solo (ca. 110 €), beide in der Qualität ähnlich, das Focusrite ist halt etwas teurer. Das liegt zum Großteil daran, dass Behringer früher ziemlich billige Qualität geliefert hat (z.B. die UM2 Serie und Vorgänger), seit sie aber vor einigen Jahren die Firma Midas aufgekauft haben, ist die Qualität ihrer Wandler enorm gestiegen. Aber viele haben das nicht mitbekommen, empfehlen weiterhin einen großen Bogen um Behringer zu machen, was den Preis der Behringer Produkte nach unten drückt und die der Konkurrenz auf hohem Niveau hält.


    An diese Audio-Interfaces kann man dann auch die besseren Mikrofone anschließen, wie sie z.B. in der Band- und Studio-Technik verwendet werden. Eventuell vorhandene USB-Mikrofone sind hier nicht brauchbar, weil falscher Anschluß. Hier sind meistens XLR-Anschlüsse statt 3,5er Klinke und oft auch Phantomspannung nötig, was die Audio-Interfaces aber alles hinbekommen sollten. Halbwegs brauchbare XLR Mikrofone starten bei grob 100 Euro, und auch hier, nach oben gibt es keine Grenzen, das kann leicht man in die 1-5k € Gegend gehen, aber das ist dann eher was für Sänger, oder ASMR Künstler, wo ein guter Sound wichtiger ist als alles andere.


    Interessante Mikrofone aus dieser Kategorie erfordern etwas Einarbeitung in technische Hintergründe wie Kardioid, Großmembran, und ähnliche Begriffe, weil man sonst leicht mal was Falsches kauft.


    Zusätzlich - der Raumklang:

    Natürlich hängt das auch von den Räumlichkeiten ab, denn der Raumklang und die verzerrten Untertöne durch Reflexionen können je nach Art des Zimmers enorm unterschiedlich sein. Hat man ein extrem günstiges Zimmer, oder sogar eine Schalldämpfung (nicht Dämmung), dann braucht das Mikro nicht zwingend so gut zu sein. Aber jemand, der bereits einige hundert Euro in Schalldämpfungsmatten investiert, sollte nicht danach am Mikro sparen. Hier kann man jedenfalls neben der Mikro-Technik schnell ein paar weitere Hunderter investieren, um seinen Ton zu verbessern.


    Hintergrund Wissen:

    Ich empfehle den YouTube Kanal Booth Junkie, dort werden Mikrofone und Audio-Interfaces getestet, ganz besonders aus dem Gesichtspunkt eines Voice-Over Artists. Der Betreiber Mike Delgaudio ist professioneller Hörbuch-Sprecher, Synchronsprecher und verdient auch Geld mit Werbedjingles, etc. Sein Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCHHf1h8k7MA6-AG8FXjnQSw - Er hat auch sehr gute Tutorials für die Nachbearbeitung von Sprachaufnahmen, die ich für mich sehr lehrreich fand.



    Ich merk schon, ich muss mal irgendwann was Handfestes dazu schreiben.... :D

    Naja, was ich in Bezug auf YouTube meine ist, dass die Meisten so anfangen, dass ihnen Monetarisierung egal ist, dass sie alles "nur als Hobby" machen wollen. Was auch sonst, Monetarisierung ist halt am Anfang höchstens ein Traum. Aber wenn irgendwann 10-20k Abonnenten da sind, die YouTube Monetarisierung zumindest ein paar hundert Euro im Monat verspricht und vielleicht ein Sponsoring-Angebot ins Haus flattert, dann sieht das plötzlich doch ganz anders aus.

    Zum eigentlichen Thema, ich habe null Erfahrung mit Anchor, die Seite kenn ich gar nicht. Ich nutze podcaster.de, da zahl ich 1 Euro im Monat für 50MB Speicherplatz/Monat und kann meinen Podcast auf circa 20 andere Plattformen automatisch transferieren lassen. Da bin ich dann auch bei Google, Apple, Spotify, und vielen anderen gleich mit gelistet.

    In der Liste von Steve oben, wird ja auch aufgelistet, dass sowas auch durch Bugs vorkommen kann. Oder durch manuelle Überprüfungen auf diese genannten, merkwürdigen Verhaltensweisen, die momentan aber länger dauern. Dabei kann es durchaus auch immer mal wieder falsche Erkennungen geben, steht oben auch schon. YouTube ist da eher vorsichtig, im Zweifel wird erstmal ausgeblendet, deaktiviert und nicht angerechnet, wenn eine Prüfung dann später durchgeführt wurde, und es sich als nicht zutreffend erweist, kann es durchaus auch sein, dass die Kommentare nach ein paar Tagen plötzlich sichtbar werden.


    Und auch wenn ich Dir wünsche, dass es wirklich, echte Kommentare sind, die Comments auf Deinen Screens oben, könnte man sehr einfach posten, ohne irgendwas vom Video jemals gesehen zu haben. Der eine bezieht sich zwar auf den Titel, wird also vermutlich zumindest von Hand getippt sein. Der andere könnte aber mit exakt gleichem Text unter jedem Let's Play Video stehen, hier wäre also auch Copy&Paste möglich. Ich will den Herren nichts unterstellen, die da bei Dir kommentieren, warum auch, kenne die ja gar nicht. Aber fast immer, wenn YouTube Kommentare löscht, steht dann auch was Auffälliges dahinter, auch wenn manche Leute es sehr gut verstehen, Kommentare zu faken, die wie echt aussehen.


    Gelöschte Dinge kann man auf YouTube nicht anschauen, denn gelöscht ist gelöscht. Es gibt dabei keine "undo"-Funktion oder eine Liste der gelöschten Dinge. Also intern gibt es die bestimmt, aber nicht für Creator einsehbar.

    Sehr gute Liste bereits von Steve, ein wichtiger Punkt, der oft auch eine Rolle spielt und nur wenig aufgezählt wird, ist die Verweildauer im Video. Wenn jemand auf ein Video klickt, das Video gar nicht anschaut und einfach nur einen Kommentar postet (in dem Fall kann man wohl auch von Spam sprechen) und dieser z.B. auch nur aus 2 Worten besteht oder aus einem Copy&Paste-Text der auf verschiedenen Kanälen gepostet wird, besteht eine große Chance, dass der Kommentar, eventuelle Likes, etc. komplett annulliert werden. Genauso wie Views, die zwar lange laufen, aber wo YouTube messen kann, dass entweder das Video gar nicht im Vordergrund war und dazu noch der Ton gemutet war, und/oder stattdessen ein anderes Video auf dem gleichen Account lief, mit Ton. Auch das sind sehr auffällige Verhaltensweisen, die YT bemerkt und entsprechende Views, Likes, Kommentare dann löscht.


    Solche Verhaltensweisen sind sehr typisch und es gibt sie sehr oft bei den sogenannten "Kleine YouTuber helfen sich"-Gruppen, die eine Zeit lang wie Unkraut überall aus dem Boden wuchsen. Und da YouTube diese Gruppen auch kennt und das Verhalten dieser Fake-Watchtime-und-Likes-Generierungsgruppen auch kennt, werden solche Views, wenn sie erkannt werden, komplett annulliert und alles was dazu gehört gleich mit. Wenn die Anzahl dieser Views von einem Account zu groß wird, kann es auch sogar bis zum Strike oder zur Account-Löschung gehen, weil das halt betrügerische Methoden sind, die in den Community Guidelines verklausuliert aufgeführt werden (um nicht dafür Werbung zu machen) und dann halt auch, ab einer gewissen Menge von festgestellten Verstößen, irgendwann geahndet werden können.


    Dabei muss das gar nicht bedeuten, dass der Kanal, auf dem die Views vorkommen, direkt daran beteiligt ist. Manchmal gibt es auch derartige Verhaltensweisen, wo andere YouTuber versuchen Aufmerksamkeit zu generieren und diese Kommentare als "Werbung" für ihren Kanal betreiben. Aber da sie es in Massen machen, wird am Ende dann alles gelöscht, die für solche Werbung aufgewendete Zeit ist also oft völlig unnütz vertan. Und manchmal kommt es dann zu so Erscheinungen, wie neulich jemand hier im Forum, der auch derartige "Werbung" gemacht hatte, und dann plötzlich nur noch 5-10 % der normalen Views auf dem Channel hatte, weil er durch diese Spams in eine Art Shadowban geraten war und YT dann erstmal den Hahn zugedreht hat, bis eine manuelle Überprüfung durchgeführt wurde oder eine Art Bewährungsstrafe abgelaufen ist.

    Andererseits... Wo ist der Haken? :o

    Viele kleine und junge Plattformen fangen ohne Monetarisierung an. Das verkauft sich am Anfang einfach besser, viele kommen angeströmt, weil "die Plattform XYZ ist nicht so Geldgeil wie ABC" (Wortspiel!). Aber vor allem machen sie das auch, weil dort einfach noch nicht viele Werbetreibende investieren wollen, ehe sie nicht bewiesen haben, dass sie längerfristig am Markt bleiben. Es geht dabei also oft nicht um das "nicht wollen", sondern mehr um das noch nicht können.


    Und wenn die Plattform sich halbwegs durchsetzt und stabilisiert, wird dann später über eine Monetarisierung nachgedacht, oder gleich die ganze Firma an einen der größeren Haie im Becken verkauft, inklusive Nutzerdaten, hochgeladenen Content, etc. Daher, abwarten, die wenigsten machen ein Business auf, um damit "wohltätig" zu sein und arbeiten Monate oder Jahre lang eine Plattform aufzubauen, um dann damit kein Geld zu verdienen. Was auch völlig normal ist, würde ich auch nicht machen.


    PS: Das ist auch übertragbar auf YT-Kanäle, etc.

    Vorweg: Pack mal bitte Deinen Channel Link in Dein Profil, dann erscheint Dein Kanal links im Kurz-Profil neben Deinen Posts, das macht es für andere Forenteilnehmer einfacher Deine Posts in einen Kontext zu setzen oder mal kurz einen Blick auf Deinen Kanal zu werfen, wenn Du Fragen stellst. Sieht obendrein ja auch ganz nett aus, und vielleicht bekommst Du darüber sogar mal den einen oder anderen View.


    Zu Deinen Fragen:

    1. "Wirkt das Video hochwertig?"

      Eher nicht, der Ton am Anfang ist extrem abschreckend für mich, erst passiert Sekunden lang gar nichts, dann machts "plopp, plopp" mit nervigem Rauschen im Loop (vermutlich schlechter Sample, zu laut gedreht), und dann völlig Stille, die einen eventuell dazu verleitet die Lautstärke hochzudrehen. Und ganz plötzlich eine sehr laute Explosion... Normalweise wäre ich hier schon raus, weil ich so etwas als Angriff auf meine Ohr-Gesundheit betrachten würde. Leise Passagen, mit Stille, Rauschen, Ploppen, und plötzlich extrem laute Explosionen und das mit fast nichts los auf dem Bildschirm in den ersten Sekunden, keine Begrüßung, das ist bei weitem kein idealer Start.

      Vermeide solche extremen Lautstärke Unterschiede und irgendwelche plötzlichen Sound-Effekte auf fast Max-Tonpegel. Meine Pegel-Faustregel für mich: Voice-over auf -2 bis -4dB, wenn gut normalisiert, Spielsounds auf -15 bis -20dB, Hintergrund Musik oder Effekte auf -25dB. Mit diesen Werten fahre ich soweit ganz gut, es wird fast nie über den Ton gemeckert, manchmal gelobt, aber es kann als Anfang so verkehrt also nicht sein. Das passt vermutlich nicht für jeden Content, aber hier sollte es anwendbar sein.

      Die ersten 10-30 Sekunden entscheiden massiv darüber, ob ein:e Zuschauer:in bleibt, oder sofort wieder geht. Hier sollte man ganz besonders viel Aufmerksamkeit darauf legen, dass ein:e Zuschauer:in möglichst schnell eine Bestätigung bekommt, dass Dein Video das richtige ist, für den Grund, aus dem er/sie das Video angeklickt hat. Und man sollte versuchen alles zu vermeiden, was irgendwie negativ wirken könnte.
    2. "Würdet ihr mich Abonnieren?"

      Nein, ich bestimmt nicht. Weil das zum ersten Mal gar nicht mein Thema ist, denn ich habe das Spiel niemals gespielt, also würde ich auch normalerweise niemals auf ein Video klicken, dass sich um versteckte Geheimnisse in einem Spiel dreht, dass ich nicht kenne (und ich bin eh kein MC Fan). Ich gehöre also gar nicht zu Deiner angepeilten Zielgruppe, daher ist es auch nicht wichtig, ob ich abonnieren würde oder andere Leute, die sich nicht für MC oder andere Themen auf Deinem Kanal interessieren. Daher ist die Frage an sich also bereits ungünstig gestellt.

      Also wäre wohl die bessere Frage: Würde ein MC Dungeons Fan Dich abonnieren? Für dieses Video, vielleicht. Wenn dann aber bald auf Deinem Kanal ein Video zu einem völlig anderem Spiel kommt, dann würde ein MC Fan vermutlich entweder nicht mehr gucken. Oder sogar deabonnieren oder in den Kommentaren meckern, warum kein MC mehr? Das kenn ich aus persönlicher Erfahrung nur zu gut. Im Gaming Bereich ist der Wechsel von einem Hit Game zum nächsten eine enorm schwierige Sache. Die Leute jubeln bei Thema A, beschweren sich dann aber über Thema B und C, und Leute die dann Thema B gut finden, schauen weder Thema A noch Thema C, etc.

      Aber solche Themen sind enorm beliebt in der Suche. Man kann damit also richtig gut Views bekommen, wenn man die Suchmaschinenoptimierung für die Videos gut hinbekommt und mit der Zeit mehr und mehr Autorität für gute Spiele-Tipps bekommt bei den KIs. Nur ist sowas ein sehr schwieriges Pflaster, um Abonnenten zu bekommen und Zuschauer dauerhaft zu halten oder eine Community aufzubauen. Aber Abonnenten sind auch nicht mehr so wichtig in der YouTube Welt und auch in der Marketing-Welt drumherum, wie sie es vor einigen Jahren noch waren. Views und Watchtime sind die wichtigen Messwerte, meistens nicht mehr Abonnenten.

      Allerdings braucht man Abonnenten noch immer für einige Freischaltungen, und es gibt auch weiterhin Marketing-Heinis, die immer noch wie früher nach Abonnenten schauen und sonst nichts, ist veraltet, aber leider wird das wohl teilweise bleiben, weil manche nicht dazu lernen.
    3. "Fehlt etwas? ZB. Hintergrundmusik? Ich habe dort keine reingepackt, da ich dachte, es wäre blöd im Gegenzug den
      Ton vom Spiel zu entfernen."


      Das ist Geschmackssache und manchmal auch eine schwierige Entscheidung, weil es nicht nur um Deinen Geschmack geht, sondern um den Deiner Zuschauer. Und je mehr Zuschauer, desto mehr verschiedene Geschmäcker. Wenn das Spiel genug eigenen Sound bietet, der abwechslungsreich ist, ist Spielsound oft auch völlig ausreichend. Damit verhindert man zumindest, dass man die falsche Musik in den Hintergrund packt, denn manchmal schalten Leute auch ab, weil ihnen die Hintergrund-Musik auf die Nerven geht, obwohl das Thema an sich für sie gut wäre.

      Wenn das Spiel nur langweiliges Gepiepse und Gedudel bietet, ist es manchmal ratsam etwas leise in den Hintergrund zu legen. Pegel Empfehlung siehe oben.
    4. "Ist das Video interessant bzw. habt ihr Tipps, wie ich es interessanter gestalten kann?"

      Tja, auch hier bin ich der falsche Ansprechpartner. Für mich ist es langweilig, aber ich bin auch nicht Teil der Zielgruppe, daher ist das nicht wichtig. Das Video soll Minecraft Dungeons Spieler ansprechen, und ob das für die interessant sein könnte? Ich denke schon. Also versuche mehr Zielgruppen-orientiert zu denken. Du musst nicht jedem gefallen, Du musst nicht Content für jeden machen. Such Dir eine Nische und definiere Dir dort Deine Zielgruppe, und dann mache Videos, die für diese Leute gut sind. Alle anderen Leute, die nicht Teil oder nah dran an Deiner angepeilten Zielgruppe sind, sind dann erstmal weitestgehend egal.

    5. "Würdet ihr eher zu Like (oder sogar Abo) oder Dislike tendieren?
      Edit: Ich habe auch in Betracht gezogen, in den Videos zu sprechen und diese einmal auf Deutsch und einmal auf Englisch hochzuladen. Was haltet ihr davon? So würde man ein Größeres Publikum erreichen"


      Ich würde weder Liken noch Disliken, weil es halt wie gesagt nicht für mich gemacht ist. Vermutlich würde ich irgendwo an einem Deiner Videos "Kein Interesse" wählen, was dann dafür sorgt, dass YouTube lernt, dass es mir zukünftig solche Videos nicht vorschlagen braucht. Aber das sind sehr unterschiedliche Merkmale. Es gibt auch eigentlich technisch betrachtet fast keinen Unterschied für den Erfolg Deines Videos, ob jemand likt oder dislikt, beides sind erstmal Engagement, und Videos mit vielen Engagements werden eher mal vorgeschlagen. Das Like oder Dislike hat viel mehr die Wirkung für den jeweiligen User, ob YouTube diesem einen User zukünftige mehr oder weniger von Deinem Kanal und diesem Thema zeigt oder halt nicht.

      Die Sache mit den Voice-overs ist generell gut, aber beide Voice-over auf dem gleichen Kanal, hätte allerlei Möglichkeiten für Probleme. In den meisten Fällen, wäre es dann besser, wenn man stattdessen zwei Kanäle, einen auf Englisch und einen auf Deutsch machen würde.

    Zusammengefasst also noch mal der Hinweis:


    Versuche nicht die falschen Leute nach völlig allgemeinen Meinungen zu Deinen Videos zu fragen. Hier im Forum können Dir sicher viele Meinungen, Tipps und Empfehlungen zu Effekten, Schnitt, Bildqualität und derlei Fragen beantworten. Aber dazu wie "gut" Dein Content ist, wie "interessant" er ist, oder so etwas wie "würdest Du mich abonnieren", das kann Dir nur jemand beantworten, der wirklich Teil der Zielgruppe Deiner Inhalte ist. Jede Person, die nicht Teil dieser Gruppe ist, würde Dir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sagen, "langweilig", "uninteressant", "Nein, niemals", und Du könntest das als extrem negativ und demotivierend empfinden, aber dabei hast Du die Frage nur den falschen Leuten gestellt, oder den richtigen Leuten die falschen Fragen.


    Menschen, die grundlegend Interesse an Deinen Themen haben, werden völlig anders darüber denken, als "irgendwer".

    Gibt es eigentlich irgendwo eine Statistik, die die Gesamtaufrufe auf YouTube auswertet?

    Ist mir jetzt nur in Jahres-Daten bekannt, wo dann in Blogposts von Susan Wojcicki (Chefin von Google: https://de.wikipedia.org/wiki/Susan_Wojcicki ), die sie 1-2 mal pro Jahr rausschickt, grobe Angaben zum Wachstum der Plattform gemacht werden. Dass es irgendwie monatsaktuelle oder gar tagesaktuelle Daten geben würde, wäre überraschend für mich. YouTube veröffentlicht solche Zahlen nicht durchgehend, wäre vermutlich auch nicht immer gut für ihr Geschäft.


    Das "Beste" an Statistiken zu YouTube sind dann noch solche Beiträge: https://www.brandwatch.com/de/blog/statistiken-youtube/ . Wobei da manche Daten mit Quellenangaben sind, aber nicht alle, und bei den verwendeten Quellen weiß man auch oft nicht so genau, woher diese dann wiederum die Zahlen haben. Und meistens sind die Daten schon veraltet, in dem Moment, wo der Artikel geschrieben wurde.

    Diese englischen Begriffe sind teilweise nicht vermeidbar, wenn man auf einer amerikanischen Plattform wie YouTube agiert. Community Guidelines sind die Gemeinschafts-Regeln der Plattform, die sollte man schon kennen, zumindest im Ansatz. Und ein Strike ist sozusagen ein Verweis, bekommt man drei davon in kurzem Abstand, wird der Kanal gelöscht. Da empfehle ich mal die Creator Academy (schon wieder Englisch, grob gibt das sowas schreckliches als Übersetzung wie "Inhalte-Ersteller Schule"), dort gibt es ganz viele Kurse, wo man die Regeln, die Funktionen und viele weitere wissenswerte Dinge über YouTube lernen kann. (Link: https://creatoracademy.youtube.com/page/home?hl=de ) Englisch ist allgemein ein sehr nützliches Werkzeug, vielleicht sollte man mal probieren, sich das gefügig zu machen, das erweitert den persönlichen Wirkungsgrad wirklich enorm.


    Aber zurück zum eigentlichen Thema. Wenn Du nicht die Untertitel manipulieren willst, dann ist das ja schonmal wieder einen weiten Schritt weg von diesem Strike-Problem.


    Es geht also um Infokarten. Auch hier muss man darauf achten, dass die Dinge, die man dort verlinkt innerhalb der Regeln (Community Guidelines) liegen, denn auch hier kann man leicht einen Strike bekommen, wenn man auf Seiten verlinkt, die nicht den Regeln entsprechen. Aber das nur am Rande.


    Die Infokarten haben eine ganz fest vorgegebene Dauer, da kann man nur eine Anfangszeit bestimmen, und dann wird für ein paar Sekunden der Teaser-Text angezeigt im Video. Nur wenn der User mit der Maus in die Nähe der oberen rechte Ecke fährt, wird das "i" für das Menü der Infokarten eingeblendet, und um die eigentlichen Inhalte anzuzeigen, muss der User dann auf das "i" drücken, sonst passiert da nichts weiter.

    Also eine dauerhafte Anzeige im Video ist dadurch nicht möglich. Solche Banner gab es früher mal, ist aber schon einige Jahre her, danach wurde das abgeschafft. Es ist gut möglich, dass es noch alte Videos gibt, die solche Banner enthalten, aber man kann sowas heute nicht mehr erzeugen.

    Also ich habe leider ziemliche Probleme zu verstehen, was Du genau möchtest.


    Ich kann also nur raten, und wenn ich das richtig rate, möchtest Du die Untertitel, die eigentlich dafür da sind den gesprochenen Text im Video als geschriebenen Text anzuzeigen, für eine Banner Werbung nutzen?


    Folgendes nur beachten, wenn mein Raten korrekt war:

    Also ich vermute erstmal, dass YouTube das sehr schnell wieder durch einen automatischen Untertitel ersetzen wird, außer eventuell es wird gar nicht im Video gesprochen und das Video ist extrem kurz.


    Dann ist der CC Editor (CC = Closed Captions, also engl. für Untertitel) nicht für solche Zwecke gedacht. Man kann die Längen von einzelnen Texteinblendungen variieren, aber da gibt es eine maximal Länge. Ganz eventuell könntest Du Dich mal schlau machen, wie man eine .srt Datei editiert (spezielle Untertitel-Datei, die Text mit Zeitmarken enthält), dafür gibt es auch externe Programme. Und dann könntest Du vielleicht eine entsprechend präparierte .srt versuchen ins Video einzubauen. An der Stelle, wo man den CC Editor aufruft, kann man auch eine entsprechende Datei hochladen. Der Editor kann auch andere Formate, mehr dazu hier: https://support.google.com/you…=%2Ceinfache-dateiformate


    Und als letztes, würde ich versuchen, mich erstmal schlau zu machen, ob das wirklich erlaubt ist. Denn irgendwie wirkt mir das doch wie Manipulatives Verhalten, wenn man eine Funktion, die eigentlich dafür gedacht ist gehörlosen Zugang zu Sprache zu geben, dafür nutzt einen Banner zu setzen. Im besten Fall wird es vielleicht nur ignoriert, aber für mich fühlt es sich an, als würde man da leicht in den Bereich eines Community Guideline Strikes reingeraten.

    Zwischen 1080p und Deiner ultrawide fast-4k Auflösung gibt es ja noch die 2560x1400p, was wiederum eine völlig normale 16:9 Auflösung ist, die YouTube zumindest wunderbar verarbeiten kann und die auf fast alle Geräten problemlos dargestellt wird. Ob das allerdings für Twitch funktioniert, kein Plan, da ich die Plattform seit einigen Jahren kaum genutzt habe. Damals war es so, dass Twitch nur so extrem niedrige Bitraten unterstützt hat, dass sich 1440p Streaming dort nicht gelohnt hatte.

    Hinweis: Ich habe hier einige Posts deaktiviert.


    Als erstes bitte ich zu beachten, dass die Video-Sektion an und für sich nicht dafür gedacht ist, Inhalte anderer Channel zu kommentieren oder zu kritisieren. Wenn jemand um Feedback oder Kritik bittet, kann man davon vielleicht in seltenen Fällen Ausnahmen machen, aber das war hier nicht der Fall.


    Und besonders im Gesundheits- & Psychologiebereich ist es ratsam, sehr, sehr vorsichtig zu sein, was man kommentiert. Besonders wenn man kein komplett ausgebildeter Psychologe (Dr.) mit Spezialisierung in der entsprechenden Fachrichtung ist. Hier geht es auf mehreren Ebenen um sehr persönliche Dinge, Vorlieben und Abneigungen und darauf sollte man Rücksicht nehmen. Vielen Dank für Euer Verständnis.

    Ganz ehrlich, aber nicht weitererzählen, psssst. Ich streue ab und zu mal 1-2 sehr kleine Fehler rein, oder wenn mir ein unwichtiger Fehler im Script auffällt, den ich eigentlich korrigieren könnte, dann lass ich den mit Absicht stehen. So ködere ich solche "Ich weiß es besser Trolle", und steigere damit die Kommentare. Manchmal gibt es dann sogar längere Diskussionen zwischen verschiedenen Zuschauern. Das ist sozusagen ein Honeypot für Trolle und Besserwisser. Aber pssst, nicht verraten.

    Pro:

    • Zumindest die Gesichter nicht verdeckt
    • Weniger winzige Details
    • das drei Kästchen Design könnte grundlegend funktionieren



    Con:

    • Immer noch zu viel Text
    • Text verdeckt weiterhin wichtige Objekte (Lara)
    • Die Texte haben optisch immer noch viel zu wenig "Kraft", recherchiere mal zu den Themen "Outline" und "Stroke", auch wie man einen 3D-Schatten hinter eine Schrift legt, wäre ein Hilfsmittel



    Grundlegend:

    Die Quellbilder sehen bei Dir irgendwie unscharf und blass aus. Das Ausgangsmaterial sollte so hochwertig wie nur möglich sein, dann kannst Du auch problemloser Nahaufnahmen machen, wo nur der Kopf, oder zumindest Kopf und Oberkörper im Bild sind, nicht eine ganze Figur, irgendwo weit hinten im Bild. Und um eine solche Figur dann optisch aufzuwerten, braucht man gute Ausgangsbilder, in möglichst hoher Auflösung.


    Dies kann man zum einen erstmal durch eine Verbesserung bei der Auswahl für das Ausgangsmaterial hinbekommen. Dafür am besten extra High-Res Screenshots mit Nahaufnahmen schießen. Nicht einfach irgendwelche Standbilder aus dem Video abgreifen, die mit Motion Blur und anderen Video-Filtern "verunstaltet" sind. Ein Foto-Modus ist dafür natürlich am geeignetsten, aber auch ansonsten kann man einfach mit der Screenshot Funktion gezielt schicke Aufnahmen machen. Daneben ist für die Foto-Aufnahme die Ausleuchtung der Figur im Spiel wichtig, Sonne im Gesicht, nicht Schatten, ist schonmal ein hilfreicher Anfang. Augenkontakt mit der Kamera/dem Betrachter wäre auch hilfreich. Die beste Bildbearbeitung kann nicht mehr viel aufwerten, wenn die Vorauswahl des Bildmaterials mit schwammigen, verwaschenen und blassen Bildern startet.


    Dann im Grafikprogramm mal mit Filtern wie "Sättigung", "Kontrast", "Schärfe", "Weißabgleich" oder verwandten Funktionen herumexperimentieren. Auch das Thema "Freistellen" von Objekten sollte etwas sein, mit dem Du Dich auseinander setzen solltest. Und immer wieder daran denken, dass bearbeitete Bild auf Deinem 32" Monitor runter zu skalieren auf 5% der Ausgangsgröße, und schauen, ob dann das Bild noch "liefert". Oder geh auch mal ein paar Meter vom Monitor weg und schau es Dir dann an. Schick Dir das exportierte Bild mal als Textnachricht an Dich selbst, und schau es Dir auf dem Mobile-Screen an, ohne es zu vergrößern.


    Tutorials zu den Funktionen im Grafikprogramm und auch zum Thumbnail Design an sich, gibt es auf YT reichlich.

    Ich würde mich freuen, wenn Du statt der Videolinks einfach die Bilder hochladen und in das Thema einbinden könntest.


    Hintergrund: Verlinkungen auf eigene Videos in Frage- und Diskussions-Themen haben etwas ein "Geschäckle". Denn wenn wir das zulassen, führt dies leider dazu, dass viele versuchen würden (und es auch tun, wir unterbinden das nur fast immer), Pseudo-Fragen zu stellen, nur um Verlinkungen auf Ihre Videos zu platzieren. Da wir Eigenwerbung ansonsten auf 1 Video pro 48h und nur im Videos-Bereich einschränken, ansonsten maximal ein aktives Feedback Thema pro Kanal erlauben, gibt es immer wieder Leute, die versuchen hier zu tricksen und Schlupflöcher in diesem System zu finden. Daher, gleiches Recht für alle, bitte keine Video-Links zu eigenen Videos in normalen Themen setzen, wenn es nicht absolut 100%ig notwendig für die Frage ist.