Beiträge von ZapZockt

    Wie ist es wenn ich EAT-Expertisencontent mache aber das Ganze mit einem Beat unterlege und (teilweise) im Takt der Musik spreche und auch vereinzelte Rhymes verwende, ohne dass es jedoch zu sehr ein "richtiger" Rap wird? Die Songtitel benenn ich nach gesperrten Tags... Kunst oder EAT ?

    Die Beschreibung klingt irgendwie für mich nach Content, der speziell dafür gemacht wird, damit ihn niemand mag... Aber wenn man es wirklich so sehr darauf anlegt, wird man die Grenze bestimmt irgendwann finden. Aber das ist nicht mein Kaninchenbau, da gehe ich nicht mit. Und zumindest vermute ich, dass es Probleme geben dürfte Zuschauer zu finden, die sowas anschauen wollen. Da braucht es gar kein EAT, mit Durcheinander und schrägem Inhalt braucht man keine Kontrolle von oben, um nicht angeschaut zu werden, da schauen die Zuschauer vermutlich auch einfach so gar nicht hin.


    Aber nun gut, vielleicht wirds ja der ganz neue Trend, was weiß ich schon. Und genauso wenig kann ich Dir die Grenze zeigen. Es gibt sie vermutlich auch gar nicht so starr, wie Du Dir das gerade vorstellst.

    2 Milliarden aktive Nutzer: Sind das 2 Mrd Content Kreatoren oder nur aktive Konsumenten?

    Logischerweise User, wobei geschätzt 98 % davon reine Konsumenten sind und der Rest beides.


    Trustpilot: Es sind ein paar tausend Nutzermeldungen und inzwischen sind >90% der Bewertungen schlecht, es gibt praktisch keine positiven Bewertungen (mehr).

    Wie gut sind die Bewertungen für Trustpilot? Sorry, aber diese Bewertungsplattformen sind ein Sammelbecken für Meckerköppe in meinen Augen. Egal welche Firma aus welcher Branche und auch egal welche Bewertungswebsite, die Tendenzen sind immer extrem negativ. Dies liegt daran, dass unzufriedene Leute mit Engagement und teilweise ungesunden Obsession durchs Netz ziehen und zufriedene Kunden/User/Menschen einfach leben und glücklich sind und nur selten der Welt überall 5 Sterne geben. Außer Firmen kaufen sich positive Wertungen und negative für die Konkurrenz, das gibt es auch massenweise. Und daher sind die meisten Bewertungsmöglichkeiten im Internet für mich nicht vertrauenswürdig, weder in die eine noch in die andere Richtung.


    Browser: Hab einen komplett neuen PC mit mehreren Browsern probiert. Überall das gleiche Spiel. Personalisierung und Cookies lehne ich grundsätzlich ab, daher sollte das keine Rolle spielen? von meinen YT Konten bin ich grundsätzlich ausgeloggt wenn ich nichts in den Accounts zu schaffen habe...

    Das spricht gegen defekte Cookies. Allerdings entgehen Dir dadurch allerlei Personalisierungen, die auch zu Deinen Gunsten wirken könnten und Dir besseren Content bringen könnten, weil die Plattform eventuell weiß, welche Arten von Inhalten Du bevorzugst. Aber das ist Geschmackssache und kann ja jeder für sich selbst entscheiden.


    Aber irgendwie bewegen wir uns mehr und mehr weg von "Lohnt es sich noch mit YT anzufangen?" hin zu "ich mag YouTube nicht mehr". Und wenn Du so negativ der ganzen Sache gegenüber eingestellt bist, ist es eventuell ratsam, dem Ding, das Dich so negativ stimmt aus dem Weg zu gehen und einfach irgendwas anderes zu machen, woran Du Spaß hast und was Dich positiv stimmt? Mir wäre das jedenfalls zu viel Negativität. Ich hatte mal Magengeschwüre, die kamen von zuviel Negativität und dauerndem Magengrummeln, da habe ich dann schmerzhaft lernen müssen, mich von so etwas fernzuhalten und mich mit den schönen Dingen im Leben zu befassen stattdessen.

    Ich vermute mal, dass dies wirklich einfach in einer Box mit besonders sorgfältig weißer Beschichtung aufgenommen wurde. Ansonsten könnte man auch mit Chroma Keying ähnlich wie beim Greenscreen eine bestimmte Farbe durch eine andere ersetzen.


    Zu Deinen anderen Fragen:

    Timelapses werden meistens aus einzelnen Fotos generiert. Eine Kamera wird so eingestellt, dass sie alle 1-2, 20 oder 60 Sekunden ein Einzelbild schießt, hinterher werden diese zu einem Video zusammengebaut. Ich vermute dafür gibt es spezielle Software, damit kenn ich mich jetzt aber nicht aus. Kann mir auch gut vorstellen, dass hochwertige Kameras selbst eine entsprechende Funktion dafür anbieten. Etwas googlen sollte da schnell Ergebnisse liefern.


    Wie man das genau technisch realisiert, da hat man wohl tausende verschiedene Möglichkeiten. Grundlegend sollte fast jede Kamera dazu in der Lage sein, wenn man sie richtig einstellt. Ob man dann alles auf eine Speicherkarte aufnimmt, oder per USB einen Datenspeicher anschließt oder die Kamera am PC angeschlossen lässt, liegt wohl vor allem daran, welche Geräte man zur Hand hat und welche Software man nutzt. Die Möglichkeiten sind da sehr vielfältig, es gibt nicht "die eine" Lösung dafür. Und die Beleuchtung, das kann fast alles sein, von einer Studio-Lampe über LED Strahler oder Baustellen-Lampen, so lange am Ende genug Licht vorhanden ist und, in diesem Fall nicht unwichtig, die Ameisen und der Schokokuss nicht unter der Lampe gegrillt werden, kann man da wohl alles benutzen.

    Ganz sicher eine sehr bekannte Plattform... Wenn ich nach dem Namen google, finde ich diesen Forenbeitrag auf dem ersten Platz in den Suchergebnissen...


    Sowas ist dann für mich schon mal ein ganz dickes "Achtung, aufpassen" Signal.


    Websites, besonders im Marketing, geben sich normalerweise extrem viel Mühe, in den Suchergebnissen zu ihren Produktnamen, Firmennamen, Dienstleistungen, etc. gefunden zu werden. Die Tatsache, dass diese Firma nicht mal zu ihrem eigenen Namen in den Rankings steht, deutet darauf hin, dass sie entweder gar nicht wirklich existieren, oder erst seit letzter Woche und vermutlich nächste Woche nicht mehr, oder dass sie wegen Scams, Spam oder ähnlichen Dingen bei Google auf der Black List gelandet sind.

    Es gibt anscheinend ein Interesse an diesen Inhalten und der Kanal liefert die entsprechenden Videos, offenbar interessant präsentiert? Leute möchten sich vielleicht über Japan informieren, bevor sie dorthin reisen, japanische Zuschauer freuen sich, ihre Heimat im Video zu sehen, oder, oder, oder.


    Wieso kann ich den Kanal hier in Deutschland mit deutschem Text sehen ?

    Ich schau mir jetzt nicht den ganzen Kanal durch, aber ich vermute, es sind einfach übersetzte Titel und Video-Beschreibungen. Dazu gibt es die Möglichkeit in der Untertitel Abteilung des YT Dashboards.


    Wie erklärt ihr euch diese extremen Klickraten ?

    Großes Zuschauerinteresse, wenig Konkurrenz?


    Ist es wirklich so einfach....Ticket kaufen...nach Japan oder wo auch immer Fliegen und dann Videos in interessanten Hotels oder Zügen drehen ??

    So einfach... also dazu gehört erstmal

    • die Idee haben, diese Art Content zu machen, und zu bemerken, dass es dafür ein großes Interesse aber anscheinend nicht viel oder keine Konkurrenz gibt
    • viel Zeit haben, um dort hin zu reisen
    • das Geld haben, sich diese Reisen leisten zu können
    • das Equip haben, um die Aufnahmen zu realisieren und dies durch die Züge schleppen
    • interessante Aufnahmen machen und diese entsprechend wertig präsentieren können
    • umfangreiche Editing Skills
    • und vieles mehr

    A) Playlists können Videos aus mehreren Kanälen enthalten


    B) Man kann das Video verlinken, z.B. in Video-Beschreibung, Kommentaren, Infocards


    C) Solange man nicht alle Inhalte "spiegelt" sollte mal ein doppeltes Video nicht super-dramatisch sein. Es wird dann auf dem anderen Kanal als mögliche Urheberrechts-Verletzung angezeigt, aber solange Du Dich nicht selbst mit Löschanträgen zu Strikes bringst, sollte das meiner Meinung nach nicht soo schlimm sein.


    Problematisch wird das, wenn man es andauernd macht und ein Kanal zum Großteil aus solchen Inhalten besteht, die es bereits auf anderen Kanälen auch zu sehen gab. Das gibt ab einer bestimmten Menge oder sehr vielen Views dann eventuell Probleme, falls mal ein ein Prüfer drüber schaut wegen Monetarisierung, weil das als Reused Content gelten kann.

    Grundlegend muss man glaube ich erstmal unterscheiden zwischen "Ich habe das so erlebt und es fühlt sich für mich falsch an" und "2 Milliarden monatlich aktive Nutzer weltweit benutzen die Plattform, die meisten ohne Probleme".


    Und wenn es bei Dir um alltägliche Inhalte geht, ist diese ganze Sache mit EAT für Dich absolut irrelevant. Dann vergiss einfach, was ich oben geschrieben habe.


    Ein paar Dutzend Meldungen auf Trustpilot sind da irgendwie auch relativ wenig aussagekräftig. Irgendwo findet sich immer jemand, der etwas zu bemängeln hat, selbst bei den tollsten und perfekt-gestalteten Produkten. Und damit will ich nicht sagen, dass YouTube perfekt wäre, ganz bestimmt nicht. Die Plattform ist in einem permanenten Entwicklungsprozess, tausende Experimente mit neuen Funktionen laufen dauernd und parallel bei bestimmten Nutzergruppen und jedes Jahr werden einige Hundert Updates dann live ausgespielt an die gesamte Nutzerschaft.


    Und sehr oft sind solche Meldungen auf merkwürdigem, halbfertigen Versuchs-Code basiert, weil Leute in einem Experiment sind, irgendwelche Features bei Ihnen anders oder nicht mehr angezeigt werden. Und natürlich geht bei soviel ständiger Weiterentwicklung auch dauernd etwas kaputt, und Server stürzen ab, Rechenzentren werden vom Internet getrennt, etc. etc. Und manche Leute meckern halt sowieso immer, die muss man da auch rausfiltern.


    Diese "Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness"-Sache stammt aus den Google Quality Rater Guidelines. Das sind Anleitungen, die menschlichen Testern gegeben werden, deren Job es ist, bei Google oder YouTube Suchergebnisse zu überprüfen, Webseiten und Channels zu bewerten, ob sie tollen Content, matschigen Kram, Spam oder Scam enthalten. Danach werden dann auch oft Sichtbarkeit und Werbetauglichkeit modifiziert.


    Es gibt also genau Definitionen dafür, aber halt mehr für die internen Tester, nicht so sehr für die aussenstehenden. Wenn Du mal nach diesen Begriffen googelst, wirst Du allerlei Dinge dazu finden, aber auch sehr viel halbgaren Kram. Weil wie fast immer, wenn Google/YouTube etwas über Ranking Wertungen schreibt, nutzen das sofort alle aus, und dann sind diese Dinge schnell wieder wertlos. Ein Grund, warum User-Angaben meistens als nicht-vertrauenswürdig eingestuft werden, die Betrugsquote ist halt einfach sehr hoch.


    Und abseits von YMYL-Content ist EAT wohl nicht in Verwendung, zumindest nicht in dieser straffen Form, da brauchst Du Dir keine großen Sorgen machen. Aber Qualitäts-Guidelines gibt es trotzdem überall. Schon allein über die Auswertung, ob Content Nutzeranfragen erfüllt oder nicht, werden die Rankings umsortiert. Aber das ist eine ewiglange Geschichte, und die enthält unzählige unbekannte Variablen, abgesehen davon, dass sie sich fast täglich ändert.


    Mal völlig abseits davon:

    Hast Du mal probiert, Deine Suchen in einem Incognito-Browser durchzuführen? Vielleicht enthält Dein Browser, Dein Account oder Deine Suchhistorie irgendwie defekte oder merkwürdige Daten, die die Personalisierung Deiner Suchergebnisse durcheinander bringen? Eventuell mal ein anderes Gerät ausprobieren, Cookies löschen, Suchhistorie in den Google-Account Daten löschen?


    Was sind Fusioninhalte? Niemals von gehört oder gelesen und auch eine Google-Suche hat keinerlei Ergebnisse dazu.

    Moin Fixit


    erstmal:

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    Dann zum Thema:

    Versteh ich nicht, warum Dir das so vorkommt, bei mir ist das nicht so. Aber vielleicht suche ich nicht nach den "richtigen" Themen. Und auch ansonsten gab es zwar schon 1-2 Leute in den letzten Monaten, die vage ähnliche Beobachtungen geschildert haben, aber wenn sich wirklich dramatisch irgendwas verändert hätte, wären da sicher mehr Meldungen zu aufgekommen. Daher vermute ich, dass es hier um "spezielle" Themenbereiche geht. Leider hast Du Deinen Kanal nicht im Profil verlinkt, sonst könnte man zumindest ganz grob versuchen etwas zu analysieren und dazu Vermutungen anstellen, was da los sein könnte.


    Klar ist, dass es bestimmte Themen gibt, besonders wenn es um Medizin, Gesundheit, Politik, Geld, Lebensberatung geht, wo generell im Internet, bei Google besonders, aber auch bei den anderen Plattformen mehr und mehr, darauf geachtet wird, welche Expertise und Vertrauenswürdigkeit eine Quelle zu einem bestimmten Thema innehat. Falschmeldungen und schlechte Ratschläge sind bedauerlicherweise massenweise im Internet zu finden. Und auch in den globalen Auseinandersetzungen werden von einzelnen (oder allen?) Staaten immer wieder Kampagnen gestartet, um in fremden Nationen Unruhe, politischen Aufruhr und derlei Auseinandersetzungen zu schüren, die sogenannten Social-Media Troll-Armeen und pseudo-News Sender wie z.B. RT mal als Beispiel genannt, aber da gibt es wohl auf allen Seiten ähnliche "Initiativen".


    Und die großen Content-Plattformen versuchen in den letzten Jahren vermehrt Mittel und Wege zu finden, wie man schlechte und gute Inhalte voneinander unterscheiden kann. Teilweise machen sie das aus eigenem Antrieb, weil schlechte Suchergebnisse halt auch zu unzufriedenen Suchern und damit zu unzufriedenen Kunden dieser Dienste führen. Auf der anderen Seite drängen aber auch eigentlich fast alle Staaten dieser Welt, egal welcher Richtung oder welchem Block sie angehören, auf vermehrte Kontrolle dieser manipulativen Inhalte. Diese Themenkomplexe heißen grob abgekürzt "YMYL" oder "Your Money, Your Life", dazu gehören die obengenannten Themengebiete, aber es wird stellenweise, je nach Land, auch stark ausgeweitet. Ich denke da mal als Beispiel an Russland, wo man in den Knast geht, wenn man das Wort "Krieg" im "falschen" Zusammenhang benutzt und wo Google gerade vor kurzem >300 Mio Dollar Strafe aufgedrückt bekam, weil sie Russland-kritische Inhalte nicht schnell genug aus den Suchseiten entfernt haben.


    Bei Google nennt sich dieses AutorenInnen-Rating "EAT" = Expertise, Authority and Trustworthiness. Es gibt keine genaue Anzeige dafür und auch keine offiziellen, speziellen "Tipps", wie man sein EAT verbessert. Aber wenn man zu diesen besonderen Bereichen schreibt, bloggt, vloggt, oder generell irgendwelchen Content im Netz suchbar machen möchte, sammeln Google/YouTube und auch die anderen Plattformen, erstmal Daten über die AutorInnen dahinter. Man versucht durch automatische und wohl auch menschliche Ratings herauszufinden, ob das Inhalte sind, denen die Zuschauer/Leser vertrauen können.


    Sprich sind die Urheber richtige Fachleute, Ärzte, Anwälte, Bankangestellte, etc. oder möchte Heinz irgendwer den Leuten Ratschläge geben, wie man mit Pferdewurmkur oder Batteriesäure irgendwelche Krankheiten angeblich heilen könnte oder wie man mit Investition in irgendwelche Ponzi-Schema ganz toll in einer Woche zum Millionär werden kann, ohne irgendwas dafür zu tun, außer sein Geld an die AuthorInnen zu überweisen. Bei politischen News werden da auch eher die großen, lange bekannten News-Quellen gezeigt (wie halt ÖRR, Fokus, Spiegel, und ähnliche Verlage, die es seit Jahrzehnten gibt), als der erwähnte Heinz Irgendwer, der den Leuten eventuell erklären will, warum auf der Rückseite des Mondes alles kontrollierende Echsenmenschen wohnen, man dringend eine Revolution ausrufen und/oder das Haus von Politiker XYZ anstecken sollte.


    Wenn man also in diese Bereiche einsteigen möchte, dann ist dazu einiges an Aufwand notwendig. Und vor allem sollte ein Auftreten mit Realnamen, nachprüfbaren Adressen, etc., aber auch nachprüfbare Berufs-Abschlüsse, Dr.-Titel etc. selbstverständlich sein, Zitate von anderen verlässlichen Quellen, Auftritte in Podcasts, TV-Shows, Nennungen in Zeitungsartikeln, etc. steigern dieses EAT. Große Sender, Webseiten oder Verlagshäuser, deren Webseiten und YouTube Channels seit vielen Jahren täglich Millionen Aufrufe haben, aber auch ausgewiesene Experten, wie Profs von medizinischen Fakultäten oder zugelassene Anwälte und Journalisten haben hier Vorteile. Hat man dies nicht, wird es eher schwer, in den oben genannten Bereichen Fuß zu fassen, nicht völlig unmöglich, aber schwer und langwierig.


    Abseits dieser Themen aber, gar kein Problem. Da steht jeder Person eigentlich alles offen, wenn die Qualität des Contents gut ist, eine tatsächliche Nachfrage nach diesen Inhalten besteht, der Markt nicht bereits völlig übersättigt ist und man ein wenig Marketing, SEO und andere Techniken beherrscht, die generell für alle Content Publisher im Internet notwendig sind, egal ob Video, Text, Bild oder Mixed Content. Ich sehe hier dauernd neue Channels auftauchen, die teilweise auch erfolgreich durchstarten und das ist auch heute noch absolut möglich. Heute ist mehr Qualität und Zuschaueranalyse wichtig, man kann nicht mehr so leicht mit irgendwelchem "Müll" einfach mal eben viral gehen und Millionär werden.


    Es gibt zwar immer noch "Eintagsfliegen" oder "One-Hit-Wonder", die mal Glückstreffer landen, aber das ist mehr so selten wie ein Lottogewinn. Abseits von diesen Glückstreffern ist YouTube aber auch mehr ein Beruf, in den man viele Monate oder Jahre investieren muss, ehe man einen merkbaren "Wert" für die Zuschauer anbieten kann und dann auch damit Geld verdient, natürlich auch abhängig vom Thema, vom Vorwissen, vom Charisma, etc.

    Meine bisherige Erfahrung:
    In den meisten Fällen ist die Zeit, die man als YouTube Creator auf anderen Social Plattformen, oder in Foren (wie diesem), Gruppen, Reddits, Parks, bei Messen, auf öffentlichen Toiletten, etc. mit externen "Promotions" verbringt, eigentlich viel besser investiert, wenn man einfach ein neues Video macht und dabei mehr daran denkt, was die Zielgruppe wirklich "braucht", wonach sie "sucht" auf die eine oder andere Weise. Wenn man sich mehr Gedanken um den "Nutzen" der Videos macht und nicht nur "irgendwas" im Video macht, sondern etwas, was Leuten echte Hilfe gibt oder Informationen liefert, die sie nirgendwo anders bekommen. Dann ist das die beste Promotion, die man bekommen kann. Und das funktioniert am besten direkt auf der Plattform, wo sich die meisten Leute rumtreiben, die mit Begeisterung Videos anschauen, auf YouTube nämlich.


    Manchmal zünden Social Media Promotions oder derlei Dinge zufällig, aber fast immer erwischt man dabei gar nicht die wirklich beabsichtigte Audience, sondern eine breite matschige Masse. Und dann hat man eventuell eine gewisse Menge Views für ein einzelnes Video, aber sehr oft mit schlechten Watchtime Daten, oft mit vielen Dislikes und wenig wiederkehrenden Zuschauern.

    Umgekehrtes einfaches Hinzufügen zu Playlists. Entspricht zwar nicht zu 100% dem Sinn einer Playlist, aber ich würde eine Liste gerne immer mit dem neuesten Video beginne - praktisch als Einstiegspunkt für neue Leute auf dem Kanal.

    Die Sortierung von Playlists kann geändert werden, einfach in die Eigenschaften der Playlist gehen und oben gibt es dann eine Sortier-Funktion. Und diese Sortierung bleibt dann erhalten, auch für die Zuschauer und quer über alle Verlinkungen, Einbettungen, etc.:


    Leider nein, hätte ich auch gern.


    Bitte nutze den Feedback-Knopf bei YouTube und schreib ihnen (in normalem Ton), was Dir daran nicht gefällt, und dass Du gern so eine Option hast. Je mehr das machen, desto eher wird jemand bei YT aufwachen und vielleicht hören sie irgendwann auf, dem TikTok-Trend krampfhaft hinterherzuhecheln.

    Ich gebe mein bestes um euch zu unterhalten.

    Das ist ein Denkfehler, den viele machen. Aber wir hier im Forum sind nicht Deine Audience. Deine Zuschauer sind woanders und schauen mit sehr, sehr hoher Wahrscheinlichkeit niemals in ein Forum für YouTube-Creator und das gilt wohl für 99,9% aller Channel.


    Von hier schaut vielleicht mal einer kritisch über ein Video drüber, um zu sehen, was Du machst oder um Dir Feedback zu geben. Aber richtige Views, die auch Watchtime bringen, brauchst Du hier aus dem Forum eigentlich nicht zu erwarten. Darum macht auch das dauernde Werbespam-mäßige Posten von Videos, das leider einige als einzigen Grund sehen ins Forum zu kommen, hier nur sehr wenig bis gar keinen Sinn. Verstehen viele nicht und betrachten dieses Forum als tollen Ort für Self-Promotion, warum wir auch etwas strengere Regeln dafür(dagegen) haben. Aber das "Anwerben" von Viewern hier im Forum funktioniert nicht oder höchstens in absoluten Ausnahmefällen, wenn mal ein Video zufällig direkt Video Creator anspricht oder wirklich ein einzelnes Community-Mitglied nun genau nach solchen Inhalten schon lange gesucht haben sollte, was aber sehr selten passiert.

    Ich hoffe ich kann auch von euch lernen und mich weiter entwickeln.

    Das kriegen wir gemeinsam hin, wenn Du wirklich lernbereit bist, da bin ich mir recht sicher :)

    Moin Madfury203


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    Solltest du Hilfe rund um das Forum benötigen, wende dich gerne an das Foren-Team.


    Zu Beginn wäre es hilfreich, wenn Du Deinen Kanal im Profil verlinken könntest, damit er, wie bei mir, links neben Deinen Posts immer angezeigt wird. Das macht es der Community viel einfacher bei Fragen oder Posts von Dir kurz einen Blick zu werfen um die Zusammenhänge besser sehen zu können oder auch mal einzelne Stichproben oder Daten des Channels, von dem Du sprichst und für den Du stehst anzuschauen.


    6 Wochen dabei und schon frustriert, das ist kein guter Start. Nicht dass Dein Kanal schlecht gestartet wäre, nur Deine Geduld ist wohl etwas knapp. YouTube ist eine Sache, die über viele Monate und Jahre andauert, nur bei geschätzt ca. einem von Tausend Channels passiert in dieser Zeit schon was. Bei allen anderen wird es die ersten Monate nur ganz langsam vorangehen, wenn überhaupt. Um mehr zu sagen, müsste ich erstmal Deinen Channel anschauen, aber leider kein Link, vermutlich steht er irgendwo und ich könnte danach suchen, aber wäre schöner, wenn Du da etwas entgegenkommst mit dem Profillink.


    Dir auch ein schönes Wochenende :)

    Ja, es gibt Gerichtsurteile, die sich gezielt auf Foren beziehen, wo Leuten unter Androhung von Strafgeldern von bis zu 250k € (ersatzweise Ordnungshaft) verboten wurde, Rechtsberatung zu leisten, wenn sie keine zugelassenen Rechtsanwälte oder zumindest unter Anleitung solcher Personen sind.


    Aber generell ist das auch dafür gut, dass man Leuten klarmacht, dass man nicht nach wirklich entscheidenden Informationen, die Rechtssicherheit, Gesundheit, Technik von der Leben abhängen, etc. im Internet rumfragen und irgendwem glauben sollte, den man gar nicht kennt und wo man in keinster Weise einschätzen kann, wie zuverlässig diese Informationen sind. Dies ist leider eine immer schlimmer werdende Seuche, an der unsere Gesellschaft leidet, dass man nicht Fachliteratur, Fachleute oder entsprechende Fach-Institutionen fragt oder deren Aussagen traut, sondern lieber irgendwelche selbsternannten Spezialisten und "Vordenker" im Internet befragt. Und ungünstigerweise wird oft dann auch daraus eine Art "ich frage einfach so lange irgendwelche Leute, bis mir die Antwort passt, die ich eh schon von Anfang an hören wollte".


    Copyrights sind rechtliche Regelungen, bei denen es teilweise um viel Geld gehen kann, aber auch um das Überleben Eures Channels. Und daher kann man darüber Meinungen und Erfahrungen austauschen, aber diesen Austausch sollte man niemals als verlässliche Rechtsberatung ansehen und einstufen. Wenn es um solche rechtlichen Fragen geht, und darum, ob eventuell Euer Channel gelöscht wird, Eure Werbeeinnahmen an andere Fallen, oder vielleicht sogar Schadensersatzzahlungen und schlimmeres auf Euch zukommen können, ist es absolut ratsam, echte Experten zu befragen, und zwar auch genau zu Eurem direkt Fall, nicht allgemein.


    Solche Fragen mögen okay sein, wenn man nach einer besseren Methode für YouTube SEO sucht, oder eine Lösung für die Entscheidung sucht, ob man seine Badezimmer-Fliesen in Rosa oder Grün-Gelb kariert kauft, oder bei der Entscheidung, ob man O-Saft oder Apfelsaft kaufen sollte, wenn man Durst hat. Vielleicht ist es auch okay sich bei anderen Müttern und Großmüttern zu erkundigen, wenn man Informationen zu Kindererziehung sucht (hier beginnt es schon langsam gefährlich zu werden). Aber allerspätestens, wenn es um Rechtsfragen, Krankheiten, Auto-Reparatur an Bremsen, Lenkung, Fahrwerk, etc. oder ähnliche lebenswichtige Fragen geht, sollte man nicht jedem dahergelaufenen "Berater" im Internet Glauben schenken. Bedauerlicherweise wird dies aber immer wieder gemacht und so manche Fehlentscheidung wird so getroffen, aber wenn es schiefgeht, oder jemand verletzt wird, im Knast landet oder gar stirbt durch falsche Beratung, gibt es keine Gewährleistung, keine Entschädigung.


    Daher sollte bei solchen Antworten, eigentlich immer dieser Satz dabei stehen, damit Leuten klar wird, dass zwar jemand seine Erfahrung schildern kann im Internet, aber es keine Garantie auf Richtigkeit oder Übertragbarkeit auf den eigenen Fall gibt. Bitte fragt Fachleute, wenn es darauf ankommt, nicht Random Dudes aus dem Internet.


    PS: Danke für die gute Frage, ich hab mal einen Lexikon Eintrag gemacht, der jetzt immer mit erscheint, wenn die Rede von Rechtsberatung, Copyright oder ähnlichen Begriffen ist.

    Dislikes sind irgendwie Teil vom Ganzen. Klar freut man sich nicht darüber, sie zu bekommen, aber man sollte immer im Hinterkopf behalten, man kann es nicht allen recht machen. Und manche Leute sind einfach immer generell schlecht gelaunt und meckern an allem herum. Daher gehören Dislikes halt dazu, nicht so ernst nehmen.


    Vorteil der Dislikes ist, dass YT diese vor allem dazu benutzt, um die persönlichen Vorschläge der Leute, die sie vergeben zu optimieren. Es ist nicht so, dass Dislikes zu weniger Impressions führen würden, aber zumindest zu weniger bei den Leuten, die es nicht mochten. Und im Endeffekt können wir uns ja eventuell darüber freuen, dass diese Person dann demnächst seltener vorbeischauen wird.


    Wenn man erstmal Videos hat, die in die 100er, 1000e oder 10.000e Views gehen, ist es völlig normal, dass man pro 1000 Viewer auch immer 2-3 Dislikes dazu bekommt. Manchmal mehr, manchmal weniger. Gedanken darüber sollte man sich, wenn überhaupt, nur in der Form machen, ob man eventuell etwas beim Content falsch gemacht haben könnte, was man in Zukunft besser machen könnte. Dies beginnt zum Beispiel bei Clickbait in Titel und/oder Thumbnails, wenn man etwas verspricht und "großspurig" ankündigt, und das Video dies dann aber gar nicht bringt, ist es völlig normal, dass eine größere Menge Zuschauer unzufrieden wird.


    Wenn man, besonders zu Beginn des Videos, ewig rumdruckst, viele "ähms" oder Pausen bringt, und auch nach Minuten immer noch nicht auf den Punkt kommt, dann ist eine hohe Dislike-Anzahl eventuell ein Ergebnis dieser nicht optimalen Video-Struktur. Auch schlechter Ton kann solche Effekte haben, oder besonders kontroverse Themen. Manchmal sind es unerwartete Themen, wenn man sonst Auto-Videos bringt, und alle Abonnenten Auto-Videos erwarten, und plötzlich kommt ein Video über My Little Pony, dann braucht man sich nicht wundern, wenn dann etwas mehr Dislikes auf das Video kommen.


    Und manche Content-Arten sind mehr und manche weniger für diese Likes/Dislikes empfänglich. Wenn man z.B. Reviews macht, gibt es immer wieder Leute, die Dislikes vergeben, wenn sie das Produkt nicht mögen, egal wie gut das Video und Review dazu ist, manche trennen solche Dinge nicht so, wie wir das tun würden.