Beiträge von ZapZockt

    Wird denn bei den "Großen" nicht auch geschummelt bis die Schwarte kracht?

    Maybe, niemand wird dazu wirklich Stellung nehmen, denke ich. Und es gibt vermutlich auch nur wenige, die ehrlich sagen "Ich habe mir 10k Abonnenten gekauft und nun wurde mein Kanal gelöscht. Ich habs verdient", sondern solche Leute werden klammheimlich davonschleichen. Oder ganz viel rumjammern, wie ungerecht YouTube doch ist, dass sie immer noch kein Star sind und vielleicht Verschwörungstheorien aufbauen, warum YouTube nun gerade sie nicht mag.


    Dabei liegt es einfach nur daran, dass manche Leute versuchen schlauer zu sein, als ein Milliarden-Dollar Unternehmen, dutzende hochtrainierte KIs und zigtausende Mitarbeiter zusammen. Das kann mal kurz, eine Weile lang, klappen, vielleicht rutscht auch mal einer durchs Raster und wird nicht entdeckt. Aber 99,9% aller Betrugsversuche enden in den folgenden Monaten mit erheblichen Konsequenzen oder Kanallöschungen, Bans der Google-Accounts oder noch netter, Ban des Adsense-Accounts, von dem man nur einen pro Person und Leben eröffnen darf.



    Das denke ich nämlich auch. Gerade für den Start im englischsprachigen Sektor könnte ich wirklich Hilfe gebrauchen.

    Wo soll da die Hilfe sein? Jeder halbwegs intelligente Zuschauer wird Deinem Kanal sofort ansehen, dass die Zahl der Views und die Zahl der Abonnenten nicht zusammen passt, wenn man den Channel mit Tools wie Socialblade untersucht, sieht man diese Aktionen auf den ersten Blick, weil das extreme Spikes in den Graphen bringt.


    Und vor allem, was soll das denn bringen? Denkst Du ernsthaft, Youtube wird Deine Videos mehr Leute zeigen, nur weil da ein paar tausend Fake-Abos drauf sind? Empfehlungen gehen vielleicht an diese Accounts raus, aber die werden niemals schauen, damit ist das kein positives Signal, das helfen könnte, sondern sogar im Gegenteil ein extrem negatives Signal.

    Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit werden die betreffenden Accounts, die dann Deine "Abonnenten" sind, in den nächsten Monaten von YouTube nach und nach als Fake-Accounts oder Bot-Accounts geflagt und bei der nächsten Säuberungswelle gelöscht. Und schwubbs werden die teuer gekauften Abos plötzlich wieder alle weg sein. YouTube ist nicht so dumm, dass sie das nicht merken würden. Das hat vielleicht vor 10 Jahren mal geklappt, aber heute nicht mehr. Man wird vermutlich nicht instant dafür gebannt, aber das wird bemerkt, und vermerkt, und das bestimmt nicht als positives Merkmal für die Zukunft.


    Oder denkst Du, dass Leute Deinen Kanal abonnieren, nur weil da eine größere Abonnenten Zahl dran steht? Halte ich für an den Haaren herbei gezogen. Den meisten Zuschauern ist die Abonnentenzahl völlig schnurzpiepe. Die interessieren sich dafür, was der Kanal für sie anbietet, hilft er bei Problemen? Hat er unterhaltsame Inhalte? Sind die Inhalte in irgendeiner Form positiv für den Zuschauer? Das sind Entscheidungsmerkmale, die User beachten, nicht irgendeine dämliche Zahl, die völlig hohl ist, in einem solchen Fall noch viel hohler, weil auch noch gefaked.


    Hat jemand einen englischsprachigen Kanal und könnte meinen Kanal empfehlen?

    Auch das geht nicht so einfach, mal eben so. Da müsste schon eine extreme Überlappung der Interessen beider Channels existieren. Nur weil ein Channel einen anderen empfiehlt, entsteht daraus noch lange kein "Besucherstrom". Vielleicht mal ein kleiner Spike in den Views, aber meistens bleibt es dann dabei. Da wären Kooperationen mit gemeinsamen Videos notwendig und das vermutlich mehrfach, um da wirklich was herauszuholen.


    Meistens sieht die Realität eher so aus:

    Moin Socialrate


    vorweg:

    Willkommen auf

    Themen-Empfehlung für neue Mitglieder:
    >>> DU bist NEU im Forum? Worum geht's hier & über Eigenwerbung
    >>> Alles was du über YouTube wissen musst! [Tutorial Register]


    Solltest du Hilfe rund um das Forum benötigen, wende dich gerne an das Foren-Team.


    Zu Deiner Frage:

    Am besten wendest Du Dich dafür an das offizielle Support-Forum von YouTube selbst: https://support.google.com/youtube/community?hl=de - allerdings sind dort auch fast nur ehrenamtliche Helfer unterwegs, allerdings haben, die die Möglichkeit Deinen Fall weiterzuleiten. Oder alternativ bei Twitter an den Account @TeamYouTube schreiben, das könnte auch funktionieren.

    Also eben der 08/15-User, der sich hobbymäßig mit Videoschnitt beschäftigt.

    Und wenn ich mir hier so die Fragen durchlese, bzw. auf die ich bereits geantwortet habe, sind das eher laienhafte Fragen. Darum wäre ein Rat, denen ein professionelles Schnittprogramm anzubieten, vollkommen oversized.


    Und das Zitat von ZapZockt (bitte korrigier mich, Zap, falls ich das falsch gesagt habe), bezieht sich auf die Tatsache, dass YouTube eine Plattform primär für die Viewer und nicht für die Creator ist. Denn die machen 99% aller Nutzungen aus. Mit den Viewern / aktiven Usern sind die Leute gemeint, die Content konsumieren. Das Forum hier bezieht sich auf Video-Creator und das nicht zwangsläufig amateurhaft, sondern sehr unterschiedlich. Und es kommen hier immer wieder Diskussionen auf, dass (kleineren) Creatorn seitens YouTube wenig Support bei Problemen bereitsteht. Und das liegt genau an der Problematik, für wen die Plattform ist. Also eben genau für Leute, die nicht zwangsläufig mit Videoschnitt überhaupt zu tun haben.

    Vorweg noch zu der YTForum-Diskussion:

    YouTube hat drei verschiedene Gruppen, die sie miteinander in Einklang bringen müssen. Da sind zum einen die Zuschauer, je nach Statistik zwischen 1,5 und 2,5 Milliarden Menschen, das sind die Endkunden, um deren Zufriedenheit sich alles dreht. Dann sind da die Werbetreibenden, die bezahlen die Rechnung für Hardware, Software, Entwickler, Support und die Auszahlung an die Creator. Und dann sind da jene Creator, sprich wir, die machen die Inhalte, die ebenfalls sehr wichtig sind, aber hier gibt es eigentlich ein massives Überangebot, damit ist das eine schlechte Verhandlungsposition für die Creator.


    Und das Balancing des Ganzen, sprich Menschen möglichst lange bei YouTube zu halten und von anderen Plattformen herzulocken, um Geld mit Werbung auf möglichst interessantem Content verdienen und das richtige Maß zu finden zwischen "Viel Geld und viel Werbung, aber gerade so nicht völlig genervte Zuschauer" und "Glückliche Zuschauer, mit wenig Werbung und dafür aber dicke Miese machen" (Das Konzept der ersten Jahre von YouTube) ist eh schon recht kompliziert. Support für Creator steht da nicht unbedingt an erster Stelle, würde einfach zu viel Ressourcen, Zeit und Geld verschlingen. Das ist übrigens für kleine, mittlere und auch große gleichermaßen ein Ärgernis, auch die ganz großen haben Probleme mit YT und bekommen nicht immer den roten Teppich ausgerollt, wenn sie was zu meckern haben. Und das offizielle Forum von YouTube ist überfüllt mit Problemen von Usern und Creatorn, für kreative Fragen ist dort nicht viel Platz.


    Zum eigentlichen Thema

    Hier im Forum ist aber Videoschnitt schon ein sehr wichtiges Thema, hier stehen Creator im Fokus, nicht an einer weiter hinten angesiedelten Stelle. Und das nicht nur für die kleinen 08/15 Creator, sondern für alle Größen von Channels. Es beginnt bei Einsteigern mit drei Videos und fast Null Zuschauern, die wissen möchten, wie man das Dashboard bedient oder wie man eine Überblendung zwischen zwei Clips machen kann. Es geht aber bis bis hin zu großen Channels, die mehr Firmen sind, mit hunderttausenden Abos, Millionen Views, aber trotzdem manchmal Fragen zum Thema, Interesse an Diskussion und vor allem auch mit Erfahrung und Wissen, das sie manchmal teilen.


    Und damit sind hier Schnittprogramme absolut wichtig. So ungefähr wie in einem Handwerkerforum die Diskussionen wichtig sind, über Hämmer, die gut in der Hand liegen oder welche Kreissäge das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet und für die wenigsten abgesägten Finger dabei sorgt. Und da diskutieren Heimwerker und professionelle Meister von Handwerksbetrieben oder Werkstattleiter von großen Firmen miteinander. Schnittprogramme sind halt eines unserer wichtigen Werkzeuge, sie bestimmen mit, welche Möglichkeiten wir bei der Video-Content-Erstellung haben, wie viel Zeit wir für welche Arbeitsschritte brauchen und ob wir uns massiv ärgern, weil das Schnittprogramm dauernd beim Importieren abstürzt und man 5 andere Zusatzprogramme braucht, weil Funktionen fehlen, oder man Formate hin und her konvertieren muss oder ähnliche Probleme.


    Letzteres erwähne ich, weil dies ungefähr meine Erfahrung mit Shotcut widerspiegelt. Es war das Programm, mit dem ich angefangen habe, ich habe mir einige Monate ans Bein gebunden, weil es mir damals als kostenlose Einsteigerlösung empfohlen wurde und ich auch den Open-Source-Gedanken dahinter mag. Aber im Endeffekt habe ich sehr viel Zeit mit Guides und Tutorials dazu verbracht und auch sehr viel Zeit mit Abstürzen, Bugs, Versionskonflikten bei Updates, etc. etc. und manches Mal war das Ergebnis leider eher mäßig, in seltenen Fällen sogar komplett unbrauchbar.


    Darum bin ich danach auf eine professionelle Bezahl-Software umgestiegen, weil mir meine Zeit dafür einfach zu schade war. Ich hab mir bei Humble Bundle eine preisreduzierte Version von Magix Vegas (damals noch Sony Vegas) gekauft für 30 € und plötzlich war alles so viel einfacher, so viel verlässlicher und das hat meine Möglichkeiten mehr als verdoppelt. Manche Guides von vorher konnte ich weiter anwenden, aber vieles was man bei Shotcut von Hand fummeln musste, dafür gab es bei Vegas bequeme Funktionen.


    Meinen vollen und ehrlichen Respekt für die enthusiastischen Programmierer, die Open-Source-Software erstellen und im Team verteilt über die ganze Welt teilweise echt super fähig Lösungen bauen. Es gibt da unheimlich viele tolle Lösungen in allen Bereichen der Software-Märkte. Aber ich als User habe auch nur begrenzte Zeit und Geduld, und wenn eine Software davon zu viel verbraucht, dann gehe ich zumindest auf professionellere Lösungen über, und die empfehle ich dann auch weiter.


    Denn diese Zeitverluste, die Fummelei und die kleinen Probleme von manchen Open-Source-Projekten, die tut man sich als "08/15-User" vielleicht an (auch wenn ich diese Bezeichnung etwas abwertend empfinde), aber wenn man einfach nur eine Aufgabe erledigen will, in möglichst guter Qualität und mit möglichst wenig Zeiteinsatz, dann ist Open Source leider nicht immer die beste und vor allem nicht die einsteigerfreundlichste Lösung. Und es gibt unzählige unterschiedliche Abstufungen von Menschen, die unterschiedliche Anforderungen haben.


    Für manche ist Shotcut die perfekte Lösung, und das ist auch eine gute Software, gar keine Frage. Aber für viele andere trifft das halt auch nicht zu. Jeder hat hier obendrein Vorlieben und Abneigungen, und wenn man immer nur eine Lösung präsentiert, muss man wohl damit rechnen, dass das nur für einen Teil der Fragenden die richtige Antwort ist. Und eine 100%ig korrekte Antwort auf die Frage "Was ist das beste XYZ" gibt es wohl in überhaupt keiner Branche.

    ...

    Lizenz an andere Nutzer

    Sie gewähren auch jedem anderen Nutzer des Dienstes das weltweite, nicht-exklusive, kostenfreie Recht, im Rahmen des Dienstes auf Ihre Inhalte zuzugreifen und diese nutzen zu können (einschließlich der Vervielfältigung, Verbreitung, Änderung, Anzeige und Wiedergabe, jeweils unter Beachtung der Urheberpersönlichkeitsrechte), soweit dies erforderlich ist und durch Funktionen des Dienstes ermöglicht wird.

    ...

    Der Punkt ist nicht sonderlich gut bekannt.


    Wobei der letzte Teilsatz das Ganze auch wieder stark einschränkt, "soweit dies erforderlich ist und durch Funktionen des Dienstes ermöglicht wird". Dies bedeutet ja, wenn YT keine eigene Funktion anbietet, Inhalte von anderen innerhalb des Dienstes herunterzuladen, dann ist es auch nicht erlaubt, diese Inhalte anderer zu nutzen, zumindest nicht innerhalb dieser Lizenz-Weitergabe an andere Nutzer. Und was die Formulierung "soweit dies erforderlich ist" bedeuten kann, das ist wohl extrem "gummi-paragraphig" formuliert.

    Vorweg:

    Ich bin kein Anwalt und möchte und darf keinerlei Rechtsberatung geben. Bitte informiere Dich, um verlässliche rechtliche Informationen zu bekommen, bei Fachanwält*Innen, in diesem Fall für Medienrecht, um Deine Fragen zu Copyright-Bestimmungen zu klären.


    Bei Wikimedia muss man immer beachten, dass meines Wissens nach, wohl die meisten der dort gespeicherten Bilder unter CC (Creative Commons) gestellt sind. CC hat aber sehr viele unterschiedliche Ausprägungen, es ist im Endeffekt eine Art Baukasten, wo man sich seine Copyright-Bestimmungen aus vorgefertigten Bausteinen zusammenklicken kann. Und wie genau dies am Ende ausschaut, kann sehr, sehr unterschiedlich sein. Nur ein Objekt, dass unter das sogenannte CC0 (Creative Commons Zero) gestellt wurde, ist bedingungslos frei von Einschränkungen.


    Dies bedeutet häufig, dass man sie unter bestimmten Bedingungen nutzen darf. Eine der Bedingung ist oft "unkommerziell", also keine Werbung, keine Affiliate-Links, keine Nutzung durch Firmen oder andere gewinnorientierte Institutionen, etc., niemals, auch nicht in Zukunft. Auch Bedingung zur Namensnennung des Urhebers, oder Einschränkungen wie Weiternutzung nur unverändert oder ähnliche Bedingungen sind sehr oft enthalten.


    Und eine weitere häufige Bedingung ist, dass man seinerseits allen Content, den man damit erstellt, ebenfalls unter die gleiche CC stellen muss, was dann wiederum bedeutet, dass man auch ebenfalls sein Copyright zur Weiternutzung durch andere freigibt. Sprich eine Verwendung von einem Bild für ein Video oder einen kompletten Kurs oder derartige Schöpfungen könnte zur Folge haben, dass man diese Inhalte niemals monetarisieren darf und seinerseits alle Inhalte von jedem völlig frei weiterkopiert werden dürften, oder im Fall von Kursen, diese eventuell kostenfrei für alle zugänglich gemacht werden müssten. Bei Nutzung z.B. in Schulen wären vielleicht sogar Schulgebühren oder Eingangsbeschränkungen schon problematisch.


    Creative Commons bedeutet also nicht zwangsläufig bedingungslos "lizenzfrei", und man sollte sehr genau prüfen, welche exakten Bestimmungen an dem jeweiligen Content hängen und welche Auswirkungen das auf den eigenen, damit erstellten Content hat.


    Weiterführende Infos gibt es auch hier:

    https://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:Weiterverwendung

    https://irights.info/artikel/was-ist-cc0/28750


    Hinzu kommt, wie dsk völlig richtig angemerkt hat, dass die Inhalte auf Wikimedia und auch auf vielen anderen Plattformen, die "lizenzfreien Content" anbieten, sehr oft usergenerierte Seiten sind. Sprich, hier kann eigentlich jeder irgendwas hochladen und dann "CC XYZ" oder "CC0" drunterschreiben. Bei Wikimedia wird sowas sogar halbwegs kontrolliert, aber bei vielen anderen Seiten wohl eher weniger. Das Risiko, das an einem Stück Content etwas mit "lizenzfrei" oder "CC" dransteht, der eigentliche Urheber dies aber gar nicht weiß und nicht selbst dort eingestellt hat, ist also vorhanden.


    Und jeder könnte theoretisch eine Seite erstellen, dort hochgradig mit Copyrights abgesicherten Inhalte einstellen, aber "lizenzfrei" daneben schreiben und nur darauf warten, dass sie jemand benutzt, um entsprechend dagegen vorzugehen. Natürlich würde man dazu zwei verschiedene Identitäten nutzen, aber das wäre ein Weg, wie man eine Menge Abmahngebühren, Lizenzgebühren, etc. generieren könnte, und soweit ich weiß, ist das schon vorgekommen.


    Noch komplexer wird das, wenn es um Bilder von Personen geht. Denn hier kann der Fotograf zwar eventuell sein Werk unter CC oder sogar CC0 stellen, aber wer garantiert einem, dass die abgebildete Person, besonders wenn sie noch lebt, nicht etwas gegen ihre Darstellung auf diesen Bildern hat und eventuell ihrerseits niemals eine Zustimmung zu diesem Bild gegeben hat. Hier könnten also auch die Persönlichkeitsrechte der abgebildeten Person betroffen sein, Stichwort Recht am eigenen Bild.

    YT als internationale Angelegenheit und YT-Forum bei mir in Google ganz oben auf dem ersten Platz?? Dennoch gibt es hier nur ca. 1 Neuregistrierung pro Tag und wohl maximal ein paar hundert evtl. 1000 tatsächlich aktive Nutzer...?

    Ich vermute mal, dass Foren in 2022 einfach nicht mehr so viel genutzt werden. Menschen haben Feeds von Google News, FB, Twitter, Instagram, TikTok, Telegram und was weiß ich noch welchen Plattformen, wo sie sich berieseln lassen, mit entsprechend vorgefilterten Inhalten. Foren sind dagegen eher ein Medium, dass in der Zeit von 1990 bis 1995 entstand (mein erstes Forum war 1991 auf einem Amiga BBS System, mit "eine Modem-Verbindung pro User zur gleichen Zeit", einige Jahre vor dem Internet), vermutlich gab es 2000 bis 2010 eine Hoch-Zeit der Foren, und mittlerweile gehen die Userzahlen aufgrund des Überangebots an Social Media insgesamt massiv zurück.


    Dazu kommt, dass wir klar als Forum für Content Creator positioniert sind, nicht so sehr für Nutzer der Plattform YT. Damit fallen ca. 98-99% aller YouTube Nutzer als aktive User auch eher durchs Raster, abgesehen davon, dass halt viele sowas nicht mehr nutzen heute.


    Und zu allem anderen, was Du geschrieben hast, sorry, dazu fällt mir einfach nichts mehr ein. Das ist mir mindestens 1-2 Stufen zu abgedreht, da bekomme ich Nackenschmerzen vom Kopfschütteln und Kopfschmerzen vom Stirnrunzeln.

    ich finde dieses "keine Antwort ist auch ne Antwort"-Verhalten zwar extrem unhöflich, aber was soll's :rolleyes:

    Naja, man weiß halt auch nicht, wie viele Anfragen einzelne Firmen pro Tag/Woche so bekommen. Und nicht jede Firma hat die Möglichkeiten oder die Lust dazu, extra Leute einzustellen, die nichts anderes machen als "freundliche Absagen" zu verschicken, auch das kostet Zeit und Geld. Daher werden vermutlich viele eMails direkt per Wortfilter in bestimmte Schubladen einsortiert und manche landen dann halt direkt in der Ablage P (wie Papierkorb). Prinzipiell sollte aber bei sowas klar sein, wenn man keine Antwort bekommt, bedeutet dies "Nein, nicht erlaubt", nur eine klare Erlaubnis ist ein "Ja, mach ruhig".

    Das einigermaßen macht mir etwas kopfschmerzen... Wie darf man das genau verstehen?

    TikTok ist bei weitem nicht meine Hauptplattform, in diesen Gefilde bewege ich mich äußerst selten, also erstmal wollte ich alles, was ich dazu sage/schreibe etwas einschränken.


    Und die Plattform ist grundlegend chinesisch. Der Staat China ist ziemlich restriktiv, nicht immer, aber wenn sie etwas nicht wollen, dann umfassend und mit harten Konsequenzen. Dazu kommt, dass bei TikTok (und allen anderen Medien) wohl dortige staatliche Stellen sehr viel mitzureden haben, in noch sehr viel größerem Maß, wie hier bei YouTube, Fernsehen, Zeitungen, Social Media. Nicht, dass es andersrum nicht auch bei manchen Themen Kontrollen von Medien und Social Media gibt, und man in den USA für manche Aussagen auf FB oder ähnliches plötzlich in der Kategorie "Einreiseverbot" landen könnte. Ich vermute, auch die EU-Behörden sind da nicht völlig außen vor.


    Darum "einigermaßen", ich weiß es nicht genau und weiß nicht, wie sich die Sache entwickeln wird. Aber manchmal reicht ein Besuch, oder sogar nur ein geplanter Besuch einer Außenministerin auf einer Insel, und ein Streit bricht los, der dann Konsequenzen auf alles Mögliche haben kann. Juristische Erlaubnisse sind halt international auch relativ zu betrachten. Da gibt es momentane Duldungen, oder nicht oder lasch durchgeführte Kontrolle von Inhalten, und von Jetzt auf Gleich ändern sich vielleicht die Bedingungen und was gerade noch "einigermaßen" okay war, wird plötzlich gelöscht, verbannt und als fiese Bedrohung aus dem Westen (und andersherum aus dem Osten) betrachtet. Und Plattformen wie YouTube oder auch TikTok sind zwar Riesen, aber sie sind zwei Riesen von unterschiedlichen Kontinenten. Und in diesen internationalen Schwankungen sind sie wie ein Korken, der auf stürmischer Brandung schwimmt, sie gehen zwar nicht unbedingt unter, aber wohin die Reise geht, kann man nur schwer vorhersagen.


    Was ist an seinen eigenen Content da nicht erlaubt? Solange du der Ersteller bist und auch sämtliche Rechte hast kannst du deine Inhalte überall verbreiten. Da hat Youtube kein Exklusivrecht. Machst du Shorts in YT kann das auch nach TikTok und andersherum.

    Erlaubt, geduldet und monetarisiert sind da drei verschiedene Kategorien. Und ähnlich wie oben sind diese nicht starr und in Stein gemeißelt für immer. TikTok Content auf YouTube wurde schon öfter als "reused Content" eingestuft. Content, der bereits vorher auf anderen Plattformen veröffentlicht wurde, kann bei YouTube als Verstoß gegen die Community Guidelines wirken, muss aber nicht.


    Es kann also durchaus auch geduldet werden. Aber bei Prüfungen auf Monetarisierbarkeit ist "reused Content" oft ein Hinderungsgrund gewesen, in einigen Fällen, die hier im Forum (oder auch in anderen YT Gruppen, in denen ich Mitglied bin) diskutiert wurden. Andererseits gibt es viele Channels, die damit wunderbar fahren, egal ob mit recycelten Inhalten von TikTok, Twitch oder anderswo, aber ob das geht oder nicht, ist eine Einzelfall Entscheidung, und die gehen mal so und mal so aus.

    Uploads an sich kannst Du nicht timen, zumindest nicht mit den puren Dashboard-Mitteln. Aber Du kannst das Veröffentlichen timen, und die Uploads halt entsprechend lange vorher parallel starten.


    Ansonsten gibt es eventuell Tools, die die API nutzen, die die gewünschte Aufgabe vielleicht erledigen können. Aber von sowas lass ich eigentlich die Finger, weil ich die Kontrolle und den Zugang zu meinem YouTube-Kanal nicht so gern irgendwelchen unbekannten Leuten überlasse.

    Ich weiß es nicht genau, weil halt außer einigen Ingenieuren bei YT und eventuell den Quality Guidelines Ratern niemand weiß, was da genau passiert. Aber ich vermute, es wird in gar keinem Deiner Beispiele auch nur das kleinste bißchen von irgendetwas gefiltert.


    Du hast da wirklich eine sehr falsche Vorstellung, wofür diese Dinge gebaut wurden. Und vermutlich sind 98-99% aller Inhalte auf der Plattform völlig unberührt davon.


    Und wenn Du bereits mit Alkohol solche Dinge im Kopf hast, lass bitte ganz unbedingt die Finger von Drogen.

    Power Ladies:


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    Schon wieder so ein Neid-Thema...


    Niemand kann diesen Kanälen von außen ansehen, ob sie Lizenzen haben, die anderen Kanäle an den Umsätzen beteiligen oder nicht, vielleicht sind es sogar die gleichen Leute oder die gleichen Firmen, die da hinter stehen. Es gibt auch Netzwerke, die ihren Content auf verschiedenen Plattformen mehrfach vermarkten. Es kann auch komplett gerippt sein, aber die Personen wissen es nicht, oder kümmern sich nicht drum. Aber woher soll irgendwer, der nicht Inhaber dieses Kanals oder Mitarbeiter bei YT in der entsprechenden Abteilung ist, wissen, was da genau Tacheles ist?


    Diese Themen führen einfach zu gar nichts... Und wie hier bereits angekündigt, mache ich dann auch dieses Thema wieder zu. Letzte freundliche Bitte, hör doch auf Dich soviel mit irgendwelchen fremden Channels zu beschäftigen und dann hier Fragen dazu zu stellen, die eh niemand wirklich beantworten kann. Ab jetzt werde ich solche "Warum gibt es Content XYZ Channels"-Fragen-Themen wirklich einfach gleich löschen. Es führt doch zu nichts.



    CLOSED

    Es gibt mehrere Millionen Channels auf YouTube, müssen wir jetzt jeden einzelnen durchdiskutieren, der irgendwem nicht gefällt?


    Eigentlich gilt für jeden einzelnen YouTube-Kanal, dass es auch Leute gibt, die die dort hochgeladenen Inhalte nicht mögen. Egal ob hoch-philosophische Vorträge, Extrapolationen von künstlerischen Visionen, Ausflüge mit der Bimmelbahn, schrammeliges Death Metal, Schminktutorials für 14jährige oder Minecraft Tipps&Tricks und alles was dazwischen liegt. Es gibt für jeden Inhalt auch Zuschauer, die das nicht mögen und diese Channels für "Müll" halten. Das ist auch in Ordnung, denn es gibt auch immer mehr oder zumindest genauso viele denen das gefällt und vermutlich immer 50x so viele, denen das absolut völlig egal ist.


    Und damit sind auch diese Diskussionen hier nicht notwendig. Solange sie die Regeln von YouTube einhalten, ist es sowieso für jede andere Person völlig egal, was jemand auf seinen Kanal hochlädt. Und auch wenn jemand die Regeln nicht einhält, wir können das hier sowieso nicht klären, wir sind nicht YouTube. Die Firma YouTube organisiert zigtausende neue Videos pro Tag auf Millionen Channels und dies wird fast komplett von selbstlernenden Systemen und ein paar tausend menschlichen Prüfern erledigt. Das ist deren Business, sie bekommen Ärger mit ihren Werbetreibenden und mit den Regierungen der 190+ Länder, wenn dabei was richtig Gefährliches ist. Und wenn da Schrott dabei ist, ist das auch deren Problem, nicht unseres.


    Mal ist es ganz lustig sowas zu diskutieren, aber dreimal in einer Woche artet dann wiederum hier im Forum in Spam aus. Und dann bin ich hier dafür zuständig, dass nicht so viel "Müll"-Themen im Forum herumschwirren.


    Normalerweise mache ich das wirklich sehr selten, aber ich schließe hiermit dieses Thema. Bitte seht davon ab, solche "Kanal XYZ ist Mist" Themen dauernd zu posten und für die nächsten Wochen ist erstmal generell das Kontingent erschöpft. Weitere Themen dieser Art werde ich bis auf Weiteres sofort ohne Kommentar löschen. Bei Bedarf könnt Ihr dazu gern eine Diskussion im Bereich Community Internes eröffnen, wenn Ihr das doof findet. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es im Interesse der Mehrheit der Foren-User liegt, diese Art von "Herabwürdigung anderer"-Posts zu begrenzen.


    CLOSED

    Die Anzahl der User, die Kanäle über 14k Abos haben ist schon recht gering. Und davon haben vermutlich fast gar keine jemals ihren Kanal für einige Jahre abgeschaltet und dann wieder reaktiviert. Ich befürchte also, dass es da nicht viele Erfahrungswerte gibt.


    Aber was hast Du zu verlieren? Schalt den Kanal wieder aktiv, sieh zu, dass Du das Netzwerk garantiert los bist (weil meistens helfen die nur sich, nicht Dir) und probier mal aus, wie der Kanal, die Watchtime bei den alten Videos sich entwickeln und was passiert, wenn Du ein paar neue Videos postest. Im allerschlimmsten Fall wird es floppen, dann investierst Du vielleicht 1-2 Monate Testzeit, hast dann aber Gewissheit. Und wenn es wieder anläuft und sich nach ein paar Wochen wieder stabilisiert (was ich vermute), kannst Du daran arbeiten, den Kanal wieder auszubauen.


    Ich gehe nicht davon aus, dass er wieder exakt so wie vorher sein wird, aber mit sehr hoher Chance, wird der Kanal wieder aktiver sein, als ein völlig neuer Channel in den 1-2 Monaten wachsen könnte. Es ist recht wahrscheinlich, dass erstmal eine gewisse Menge Abonnenten, die Dich längst vergessen hatten, dann plötzlich deabonnieren. Aber wenn Du wieder einigermaßen regelmäßig hochlädst, vermute ich, wird er auch wieder anfangen zu wachsen. Wenn Du das machst, schreib uns bitte was passiert, damit wir auch an der Erfahrung teilhaben können.


    Falls Du die Content-Art wechseln willst, kannst Du nach dem Versuch der Wiederbelebung immer noch probieren, einen neuen Channel parallel dazu aufzumachen und Zuschauer vom alten auf den neuen Kanal aufmerksam zu machen.