Beiträge von ZapZockt

    Ich hab das mal für dich rausgesucht:



    Es gehen dabei sowohl Hashtags in Titeln wie auch in Videobeschreibungen, letzteres ist aber wohl völlig ausreichend. Wenn keine Tags angezeigt werden, kann das eventuell daran liegen, dass man fälschlicherweise beim Video einen Aufnahmeort angegeben hat. Es wird entweder nur ein Ort oder die Hashtags überm Video angezeigt. Und wie im Zitat zu sehen, zuviele Hashtags verderben den Brei und ab 15 werden sie wegen Spam komplett ignoriert.

    Wieder frisch und kräftig, passt auf Eure Seelen auf

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    Aber so einen Passowrt-Manager nutzen, wenn man weiter nichts tun muss, als sich das Passwort ganz konservativ und analog irgendwo notieren, schon aus Sicherheitsgründen? ...das mal so am Rande.

    Das wird jetzt etwas OffTopic, aber ganz kurz nur (bei Bedarf, mehr in einem extra-Thema):


    Hundertprozentige Sicherheit gibt es niemals, man kann sich diesem Zustand nur annähern, ihn niemals erreichen. Die Browser-Möglichkeit ist oft leicht knackbar, ein Passwort-Safe dagegen ist im Normalfall eine sehr viel sichere Variante.


    Ich weiß nicht, wie es bei Dir aussieht, aber ich muss mir privat und geschäftlich insgesamt momentan ca. 350 Passwörter merken und möglichst wenig aufwändig dauernd eingeben, Tendenz stetig steigend. Und aus Sicherheitsgründen sollten die alle einzigartig und unterschiedlich sein, 16-25 Zeichen lang, mit Sonderzeichen, Zahlen, Groß- und Kleinschreibung und möglichst nicht mit Wörtern sein, die man in Wörterbüchern finden kann. Dazu kommen >6 email-Adressen, 2Faktor Authentifizierungen (inkl. eventueller Wiederherstellungscodes), etc. Da stoße ich rein zeitlich, aber auch motivationsmäßig an meine Grenzen, was Zettelwirtschaft oder ähnliche Verwaltungsmethoden angeht. Wenn man nur 20-30 Passwörter koordinieren muss, mag das aber eventuell passender sein.


    Ein Passwort-Safe ist normalerweise 1024bit oder sogar höher verschlüsselt, zumindest mit heutigen Methoden und aktueller Hardware ist das Knacken eines solchen Codes innerhalb einer Zeit von nur ein paar Jahren derzeit noch nicht möglich (mit Großrechnern). Das wird sich mit zukünftiger Hardware sicher ändern, aber dann nimmt man halt einen 4096bit Schlüssel und gelangt dann wieder in einen Bereich von tausenden Jahren Knackzeit. Auf jeden Fall ist die Wahrscheinlichkeit, dass sowas geknackt wird geringer, als dass jemand gezielt bei Dir zu Hause einbricht und Deinen Passwort Zettel findet und nutzt. Unbequeme PW-Verwaltung sorgt meistens dafür, dass man es sich einfach macht und gleiche PWs nutzt, was dann die Sicherheit enorm nach unten schraubt.


    Und die meisten Passwörter werden statistisch betrachtet nicht bei Dir zu Hause, oder aus einem verschlüsselten Passwort-Safe in einer anonymen Cloud geklaut, sondern auf ungenügend abgesicherten oder schlimmer noch teilweise unverschlüsselten Webservern irgendwelcher Anbieter. Denn da können Hacker zigtausende oder gar Millionen PWs mit einem einzigen Hack erbeuten, bei dir nur sehr wenige von Dir. Erst danach kommt Phishing als Gefahr. Und auf solche Hacks muss man schnell reagieren, Passwort-Verwaltungstools warnen Dich gegebenenfalls bei richtiger Anwendung, wenn ein Passwort server-seitig eventuell kompromittiert wurde, ein Zettel sagt Dir nicht bescheid, wenn deine Passwort&eMail-Adresse in einer Hacker Datenbank aufgetaucht ist.


    Wie gesagt, bei mehr Bedarf zu dem Thema, bitte im OffTopic ein neues Thema eröffnen. Und dann Back2Topic please.

    Sicher, dass der Gmail Account gelöscht wurde? Denn normalerweise ist sowohl der GMail Account wie auch der YouTube Account an einen allgemeinen Google Account gebunden, und wenn man einen GMail Account löscht, wird, zumindest meines Wissens nach, das gesamte Google Konto entfernt, inklusive anderer an diesen Account gebundener Konten. Damit müsste also bei einer Löschung des GMails auch der YouTube Account verschwunden sein.


    Da das wohl nicht passiert ist, vermute ich, dass die Löschung nicht erfolgte und damit würde ich erstmal versuchen in diesen alten GMail Account einzuloggen. Andernfalls wäre noch möglich, dass dieser GMail Account gar nicht mit dem YouTube Account verbunden war, und der YouTube Account mit einer völlig anderen eMail Adresse gekoppelt ist.

    Was ich vorhin aber gelesen habe, war das es wohl eine Panne bei 'LastPass' gergeben hat - und genau das war mein Passwortmanager 😤

    So weit ich gelesen habe, war der "Fehler" bei Lastpass, dass sie versehentlich Mails verschickt haben an einen sehr kleinen Teil der User, die besagten, dass sich jemand in ihren LastPass Account eingeloggt hätte. Aber laut Aussagen von LogMeIn (Firma hinter Lastpass), waren diese eMails der einzige Fehler, tatsächlich haben wohl keine Fremdzugriffe auf LastPass-Daten stattgefunden und keine Passwörter wurden kompromittiert (deren Aussage).


    Einige User wurden wohl durch andere Hacks kompromittiert, und dabei auch deren LastPass PW erbeutet, und bei den dann versuchten Logins, wurden die eMails generiert.


    Quellen:

    https://www.theverge.com/2021/…-compromised-breach-scare

    https://stadt-bremerhaven.de/l…ter-zugriff-durch-dritte/

    Moin KeuleCologne


    das ist ein herber Schlag als Start ins neue Jahr. Da haben wir alle volles Verständnis, dass Dich das aufregt.


    Allerdings können wohl die meisten Foren-Member hier nur wenig dazu beitragen, dass sich das Problem löst, da wir keine offiziellen Mitarbeiter von YouTube sind, sondern ein Forum von Creatorn für Creator. Wir haben also erstmal so keine Möglichkeiten, intern irgendwas für Dich zu lösen.


    Es gibt 2-3 Orte, wo Du aber eventuell noch nachhaken könntest, um Deinen Kanal zu retten:

    • YouTube Support Forum
      Wie in der eMail schon erwähnt, könntest Du Dich ins YouTube Support Forum wenden. Dort sind die meisten Mods zwar auch nur ehrenamtliche Helfer, aber sie haben zumindest direktere Kontakte ins YouTube Team, wo sie Dir genauer helfen können, wo das eigentliche Problem nun lag und eventuell eskalieren sie Deinen Fall auch direkt zu einem internen Prüfer.
    • YouTube Twitter Support
      Auf Twitter findest Du unter "@TeamYouTube" den Twitter Support. Wenn Du Ihnen dort freundlich schreibst, hast Du eventuell eine Chance, direkt einen Mitarbeiter von YouTube zu erreichen, der sich Deinen Fall dann mal genauer anschauen könnte.
    • YouTube Gaming Discord
      Falls Du Discord Nutzer bist, kannst Du auch unter https://discord.gg/youtubegaming versuchen, Kontakt zu knüpfen. Dort sind einige freiwillige Helfer, YouTube Supporter und manchmal auch direkt YT Mitarbeiter anzutreffen. Auch hier, freundlich bleiben, schildern was Dir passiert ist, und mit etwas Glück findet sich dort jemand, der Dir eventuell weiterhelfen könnte.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du noch Hilfe findest und Dein Kanal wieder hergestellt wird.


    Abseits von YouTube, wenn ich so lese, dass alles "gehackt" wurde. Würde ich erstmal damit anfangen, auf allen wichtigen Plattformen 2Faktor Authentifizierung zu aktivieren und Deine Passwörter eins nach dem anderen durch sichere neue Passwörter zu ersetzen, und zwar überall andere (mit Google anfangen). Dies würde ich auch möglichst von einem neutralen Gerät aus machen, wenn möglich. Denn wenn gleich mehrere Plattformen auf einmal kompromittiert wurden, besteht eine gewisse Gefahr, dass Du Dir auf Deinem momentanen Gerät/PC eventuell einen Trojaner oder andere Schadsoftware eingefangen haben könntest. Hier wäre dann auch eine schnellstmögliche Neuinstallation zu überlegen.


    Hast Du in letzter Zeit eventuell irgendwelche eMails bekommen, wo Dir jemand ein lukratives Sponsoring angeboten hat, wenn Du ihre Software vorstellst und Du hast die runtergeladen und installiert? Oder hast Du auf einen Link in einer eMail geklickt, und dann einen YT oder Google Login zu sehen bekommen? Dies sind leider sehr häufig Phishing oder Hacking Angriffe, denen man als YouTuber immer wieder begegnet. Und wenn sie so an Deine Google Login-Daten herankommen oder auf Deinen Rechner kommen, kapern sie dann gleich alles, wo sie irgendwie drankommen können.

    Moin,


    Vorweg:

    Ich bin da auch eher Betroffener als Experte auf dem Gebiet. Also nehmt bitte alles folgende einfach nur als das was es ist, meine Meinung und Erfahrung, nicht mehr.


    Die genauen Bestimmungen (naja, genau triffts in diesem Fall nicht so genau):
    https://support.google.com/youtube/answer/9054257?hl=de


    Die Bestimmungen zum Verlinken in den YT Regeln dazu sind (vermutlich bewußt) extrem schwammig und lassen sehr, sehr viel Spielraum für Interpretationen. Und daher gibt es auch sehr viele Meinungen dazu, die sehr weit auseinander gehen, aber wirklich viel Handfestes dazu ist mir nicht bekannt. Manche Puristen interpretieren das so, als wären Links generell verboten. Das ist aber wohl ziemlich falsch, denn es gibt ja spezielle Regeln zu Links, die einige Dinge verbieten, aber nicht alles. Und daher sind Links wohl weitestgehend erlaubt. Aber es gibt auch Links, die den Regeln nicht genügen und zu Strikes führen können.


    Eine wichtige Formulierung in den Regeln ist wohl auch, dass man als Spam eingestuft wird, wenn der Content nur deshalb existiert, um das Setzen der Links zu ermöglichen und nur aus dem Grund passiert, um User von YT auf eine andere Plattform umzuleiten. Dieser Satz ist halt auch ein extremer "Gummi-Paragraph". Klar will man, fast immer wenn man einen Link setzt, zumindest zu einem Teil auch, dass die Zuschauer dann darauf klicken. Aber wo ist da die Grenze? Spätestens wenn das Video so gestaltet ist, dass es ohne auf den Link zu klicken gar keinen Sinn mehr ergibt, ist die Grenze aber wohl erreicht.


    Aus Diskussionen in Creator-Gruppen weiß ich, dass wirklich schon Kanäle Strikes wegen solcher Dinge bekommen haben. Aber das sind wohl meistens Einzelfallentscheidungen, zumindest bisher gibt es kein generelles Vorgehen gegen alle Creator und auch keine automatische, KI-gestützte Analyse aller Links. Und ich bin mir recht sicher, dass YouTube zumindest so fair wäre, eine gewisse Karenzzeit anzukündigen, wenn sie eine derartige Umstellung vornehmen wollten. Denn sie wollen ja nicht 30-50% ihres Contents auf einen Schlag aus dem Programm kicken.


    Dann noch als weitere sehr grundlegende Vorab-Info zu Links in Videos, Beschreibungen, Endcards und Infocards:

    Man muss unbedingt wissen, nicht nur die Videos, Titel, Thumbnails und Video-Beschreibungen müssen den Community- und Quality-Guidelines entsprechen, sondern auch jegliche verlinkte Webseite muss diese Bedingungen erfüllen. Wer also auf Webseiten verlinkt, auf denen Drogen, Hacks, andere illegale Waren, Spam, Betrug, Pornos, irreführende Inhalte, etc. propagiert werden, der kann auch für den Inhalt dieser verlinkten Webseiten Strikes bekommen. Dabei ist es erstmal egal, ob man Linkverkürzer verwendet oder nicht. Hat man einen Link zu einer Webseite im eigenen Content gesetzt, macht man sich also sozusagen deren Inhalte zu seinen eigenen und muss für deren "Vergehen" entsprechend ebenfalls geradestehen.

    1. Ist eine Amazon Verlinkung auf YT überhaupt noch erlaubt?
    2. Falls ja, nur noch die direkten Amazon links und nicht mehr über shortener

    Also erstmal muss man glaub ich unterscheiden, ob man die verkürzten Amazon-Links, normale Amazonlinks oder irgendwelche Third-Party-Linkverkürzer benutzt.


    Besonders letztere, also die externen Linkverkürzer, führen wohl öfter mal zu Problemen. Mir sind Kanäle bekannt, die dafür Strikes bekommen haben. Hier ging es aber meistens um Bitlii, AdFlii (Namen verfremdet, da hier im Forum auch gesperrt) oder ähnliche Links die auf irgendwelche Webseiten verlinkt haben, auf denen dann ihrerseits gegen Bestimmungen von YouTube verstoßen wurde. Linkverkürzer waren lange Zeit sehr beliebt, wurden dann aber unheimlich oft für Tricksereien, Hacks und Traffic-Generierung für halbseidene oder völlig verwerfliche Webseiten und Dienste genutzt.


    Und davon ab, ist das Benutzen von Third-Party-Verkürzern auch bei Amazon selbst nicht gern gesehen. Das kann, soweit ich weiß, bei einer Prüfung von Amazon auch zum Ausschluss aus dem Partnerprogramm dort führen. Also kurz gesagt, Dienste wie Bitlii etc. können ganz leicht zu Problemen führen, da weder für die Zuschauer noch für prüfende Stellen klar ersichtlich ist, wo die Links eigentlich hinführen, ohne die Links anzuklicken oder sie jeden einzelnen durch ein Testprogramm zu schicken. Immer daran denken, dass auch Amazon strikte Regeln dazu hat, wie Partnerlinks gesetzt werden müssen. Dazu gehört, unter andrerem, unbedingt ein Hinweis, dass man Partner ist und an eventuellen Käufen über die Links mitverdient.


    Verkürzte Amazon-Links dürften bei weitem weniger problematisch sein. Denn hier ist für Prüfer wie auch für die Zuschauer zumindest vor dem Klicken klar, wohin die Reise gehen wird. Nun kann man argumentieren, dass auch auf Amazon teilweise Dinge verkauft werden, die bei YouTube widerum verboten sind. Aber wenn man nicht direkt auf solche Artikel verlinkt, dürfte die Gefahr einer Abstrafung wohl extrem gering sein. Zumindest solange, wie Alphabet/Google/YouTube und Amazon nicht einen direkten Handelskrieg beginnen. Dann könnte ich mir schon vorstellen, dass YT massiv dagegen vorgehen wird, wenn aus ihren Inhalten auf Amazon verlinkt wird.


    Und bei unverkürzten Links sollte dann die Gefahr auch schon fast gebannt sein, zumindest, solange man nicht auf illegale Produkte oder Produkte verlinkt, die bei YouTube auch zu Problemen führen würden, wenn man sie im Video direkt vorführen würde. So hab ich neulich gelesen, dass ein Sex-Beratungs-Channel Probleme bekam, weil sie in der Video-Beschreibung auf zahlreiche Sextoys verlinkt haben, hier gibt es also auch Grenzen, die man beachten sollte.

    3. Was passiert im Worst Case? Einen Strike je Video das solche Links enthält? Sprich, man könnte meinen Kanal binnen Sekunden schließen weil das in mehreren Videos ist?

    Theoretisch ist das möglich. In den meisten Fällen, die mir bisher untergekommen sind, wurde das aber nicht so gehandhabt. Dort wurde dann mehrheitlich ein Video gemeldet von Usern, und dann wurde dieses Video beanstandet, mit einem Strike versehen und gelöscht.


    Hierbei ist aber erstmal oft das Problem, herauszubekommen, wo liegt eigentlich das genaue Problem. Denn YT ist leider nicht sehr kommunikativ, wenn es um die Erklärung von Strikes geht. Eine Begründung "Strike wegen Verstoß gegen die Community Guidelines" lässt da halt eine Menge Raum für Interpretationen. YouTube hat sich vorgenommen bei Strikes genauere Angaben zu machen, warum ein Strike erfolgte, aber da ich persönlich noch nie einen Strike hatte, weiß ich jetzt auch aktuell nicht, wie die eMails dazu gerade im Moment gestaltet sind und welche Informationen heute dazu gegeben werden. Vor einigen Monaten, als ich das letzte Mal mit jemanden ein solches Problem gelöst habe, stand da nur "Verstoß gegen die Community-Guidelines" drin.


    Und dann kommt es auch darauf an, wie die Strikes entstanden sind, vermute ich. Es gibt manuelle Kanalprüfungen, die YT Mitarbeiter stichprobenartig machen oder aufgrund von Meldungen. Und dann kommt es darauf an, ob jemand ein einzelnes Video gemeldet hat, oder gleich eine ganze Serie von Videos. Wenn bei solchen Prüfungen Links entdeckt werden, die nicht den Regeln entsprechen, gibt es Strikes. Und ob der Prüfer dann ein Video oder mehrere markiert, liegt wohl in deren Ermessensspielraum. Mir sind Fälle bekannt, wo jeweils nur ein Video gestrikt wurde, sozusagen als Warnung. Aber natürlich kenne ich nicht alle Fälle und sehr oft sprechen sich Creator nicht in den gängigen Foren, Twitter-Accounts oder Communitys aus, sondern regeln das für sich, oder ergeben sich dem Schicksal.


    Also ja, theoretisch kann bei problematischen Links der Kanal direkt komplett gebannt werden. Dann hat man die üblichen 2 Wochen Zeit Widerspruch einzulegen, und dann muss man sehr diplomatisch mit seinen eMails sein, damit man dann nicht von einem Tag auf den anderen verschwindet.

    4. Was nun? Soll ich bei allen alten Videos ALLE Links entfernen? Oder reicht es die Bitlie Links gegen richtige Amazon links zu tauschen? Sind alte Videos überhaupt relevant? Ich habe mal bei den großen Youtubern geschaut... dort findet man alles. Manche haben gar keine Amazon Links, manche unzählige, manche nur bei alten Videos usw. - Eine Klare Marschrichtung erkenne ich nicht wirklich.

    Ich würde zumindest erstmal von Bitlii auf Amazon Links umsteigen. Aber dazu eine endgültige Aussage zu treffen, traue ich mich momentan auch nicht. Leider gibt es nur extrem ungenaue offizielle Informationen dazu. Und unbedingt die entsprechenden Markierungen für Affiliate Links immer einhalten. Die amerikanische FTC und die deutschen Medienanstalten haben da unterschiedliche Vorgaben, ich würde empfehlen möglichst beide gleichzeitig zu beachten. Also Hinweis auf #AD #Werbung #Affiliate und den Hinweis, dass man bei Käufen über diese Links eine Provision bekommt (Regeln von Amazon schreiben das vor).


    Wichtiger Hinweis dazu:

    Achja, bei einer solchen Masse an Videos, kann man leicht in Versuchung kommen, dies automatisiert durchzuführen. Aber eine solche Massen-Bearbeitung kann ihrerseits bei YT zahlreiche Alarmglocken auslösen. Mit manchen Tools kann man hunderte Video-Beschreibungen auf einmal vollautomatisch bearbeiten lassen. Aber dies kann dann eine Bot- oder Spam-Warnung bei den automatischen System innerhalb der Plattform aktivieren und dann kann es passieren, dass durch diese Änderungen erst Prüfungen oder Sperrungen getriggert werden.


    Und ob ein Video alt ist oder nicht, spielt dabei wohl gar keine Rolle. Es kommt immer wieder vor, dass Kanäle für Videos, die teilweise Jahre auf der Plattform online waren ohne Probleme, plötzlich Strikes kassieren.


    Es gibt ein paar sehr negative Meinungen von (ehrenamtlichen) YouTube Support Helfern, die ich aber teilweise für überzogen halte. Und ich denke auch nicht, dass sie hier als offizielle Sprachrohre der Plattform interpretiert werden sollten. Für die ist es halt meistens "ein klarer Fall", wenn sie auf solche Links stoßen. Aber ich hab dabei das Gefühl, dass sie das halt persönlich so sehen, vor allem, weil sie dann das Thema als "erledigt" abhaken können und sich nicht mehr weiter damit befassen müssen.


    Hier ein Beispiel, wo die Antwort sogar noch etwas differenzierter ausgeführt wurde. Ich habe aber auch schon Antworten gelesen, wo es mehr oder weniger nur den ersten Satz gab:

    https://support.google.com/you…e-links-are-allowed?hl=en


    Grobes Fazit:

    Ich denke, momentan werden die meisten Sachen von YT toleriert, wir befinden uns in einer massiv nebeligen Grauzone. Aber man sollte sich nicht darauf verlassen, dass das immer so bleibt. Und ich mache da bestimmt auch nicht alles richtig, versuche aber, wenn ich sowieso irgendeine Video-Beschreibung eines alten Videos ändere, diese immer gleich entsprechend anzupassen.


    Bei einer Verschärfung der Regeln oder dem bestehen auf wortwörtliche Einhaltung aller geltenden Regeln, gehe ich davon aus, dass YT zumindest mit einem Blogpost oder ähnlichem nochmal auf eine bevorstehende Änderung dieser Toleranz hinweisen wird, ehe sie vollautomatische Systeme auf so etwas ansetzen. Aber in Einzelfällen führen diese Dinge immer mal wieder zu Problemen, zu Strikes und auch zu Kanallöschungen. Aber sehr oft sind dann auch Links auf illegale Seiten, Betrug oder Irreführung und Falschnachrichten mit im Spiel, "normale" Amazon Affiliate Links sind da eher seltener das Ziel von Abstrafungen.


    tl;dr:

    Leider kann ich Dir auch keine 100%ige Antwort geben, weil alles in dem Bereich recht wischiwaschi ist.

    Benutze beide Tools seit Jahren, jeweils in der kostenlosen Version, wobei der Verwendungszweck ja doch sehr unterschiedlich ist.


    Bisher habe ich auch bei beiden keinerlei wirkliche Motivation verspürt dafür Geld auszugeben. Denn die Features, die dort geboten werden, brauche ich für meine üblichen Anwendungen nicht, oder kann sie halt entweder mit anderen kostenlosen Tools oder mit Standard-YT-Mitteln erreichen oder halt bequem drauf verzichten. Das einzige, was mich wirklich reizen würde, wäre die A/B-Test-Option von TB. Aber der dafür verlangte Preis ist einfach nicht angemessen, nach meinem Gefühl, zumal es sich ja um einen "Pro Monat" oder "Pro Jahr"-Preis handelt und nicht um eine einmalige Anschaffung.


    Socialblade benutze ich vielleicht alle paar Tage mal, um bei meinem eigenen Kanal oder bei anderen die Views pro Tag nachzuschauen, da es dort recht bequeme Auflistungen dafür gibt. Auch bei der Analyse von fremden Kanälen, um deren Verlauf über Monate und Jahre und die Wahrscheinlichkeit der Legitimität zu prüfen, ist Socialblade recht hilfreich, aber das geht alles kostenlos.


    Bei Tubebuddy nutze ich nur wenige Funktionen, eventuell mal die Umschalter in der Video-Bearbeiten-Liste, wo man direkt von einem zum nächsten Video hüpfen kann, oder manchmal die automatisierte Abfrage, zu welchen Keywords man wie rankt. Ganz praktisch ist auch die Kanalkurz-Analyse, wenn man sich einen fremden Kanal anschaut (Anzahl der Videos und Views im letzten Monat und insgesamt vor allem)Aber die meisten anderen Sachen, da komm ich gut ohne klar. Und >50% der Funktionen von TB basieren auf der Tag-SEO und sind damit mittlerweile veraltet und nicht mehr hilfreich.


    Man kann zwar immer noch eine grobe Marktanalyse und Keyword Recherche mit TB machen, aber oft werden dabei völlig merkwürdige Werte für Suchvolumen, Relevanz und Konkurrenz-Situation angezeigt, die meistens überhaupt keinen Sinn ergeben. Was aber auch recht logisch ist, denn YT gibt keine Daten heraus über die tatsächlichen Suchvolumen. Zumal diese in vielen Branchen auch völlig unvorhersehbar sind. Neue Trends von nächster Woche haben heute ein Suchvolumen von Null, und das Top-Thema vom Sommer letzten Jahres mag zu der Zeit zwar riesige Aufrufe gehabt haben, aber heute schert sich kein Mensch mehr darum.


    Und da alle diese Berechnungen auf Suchvolumen aufbauen, diese aber irgendwo zwischen "grob geschätzt" und "pures herumraten" liegen, sind auch die darauf basierenden Berechnungen weiterer Analysen im aller besten Fall wenig hilfreich. Sehr oft sind diese Werte aber vor allem irreführend, und Leute machen Content nicht, weil TB ihnen sagt, lohnt nicht, oder umgekehrt, sie machen bestimmten Content, weil TB sagt "tolle Chance zu ranken", und hinterher stimmt das aber ganz und gar nicht mit dem Ergebnis überein. Zumal die Erfolgschancen von Videos vor allem auf Zuschauerzufriedenheit, Watchtime und CTRs basieren, und all diese Werte kann weder TB noch sonst irgendein Tool abfragen und auswerten.

    Mit Erfolg: Die Strikes wurden entfernt. 2 von 3 Videos sind auf gelb, aber das ist ok für mich.

    Einen Strike von von der Löschung deines Kanals (3mio views) entfernt zu sein war einfach zu heftig... ich hoffe das passiert nie wieder und ich werde erstmal keine Pilzvideos mehr online stellen.

    Freut mich sehr, dass sich das Problem am Ende gut auflöst. Diese 3 Strikes und futsch Problematik kritisiere ich auch sehr und würde mir absolut wünschen, dass man nach einem Strike eine Art Schonfrist oder Bewährungszeit bekommen würde, ehe man den nächsten Strike reingedonnert bekommen kann. Denn mit dieser 3 Strikes am selben Tag Bedrohung kann man fast jeden Kanal attackieren und teilweise wird das wirklich genutzt, um unliebsame Konkurrenz aus dem Geschäft zu boxen. Wenn Creator dann nicht wissen, an wen sie sich mit diesen Problemen wenden können, gehen dabei manchmal Channels wirklich unverdient vor die Hunde.


    Klar ist auch, dass es auf der anderen Seite wirklich dreckigen und miesen Content gibt, der manchmal einfach sehr, sehr schnell entfernt werden muss. Daher sind solche System auf der anderen Seite auch wirklich notwendig. Ein schwieriger Punkt, und bei der Menge an Content auf der Plattform eine überwältigende Aufgabe, die man wohl niemals perfekt für alle Seiten lösen kann. Und wenn man versucht es von YouTubes Seite aus zu betrachten, kann ein einziger Fall von mangelnder "Content-Sauberkeit" in den Medien sehr schnell extrem hochgepusht werden und für die Plattform und damit im Endeffekt auch für alle Creator massive Auswirkungen zeigen.


    Dies konnte man an der "Adpokalypse" von 2018/19 sehr gut sehen, wo aufgrund von Werbung auf IS Terror-Videos, die nicht schnell genug bemerkt und entfernt wurde, eine sehr große Welle in den Medien gegen YT schwappte und im Verlauf davon die gesamte Werbefinanzierung der Plattform in Frage stand. Als Ergebnis daraus ist YT heute sehr, sehr viel vorsichtiger und im Zweifel wird erstmal gelöscht und gestrikt und lieber versucht im Nachgang Fehl-Erkennungen aufzulösen, ehe noch einmal so ein massives Desaster passiert. Und wenn die Werbebranche irgendwann YT boykottiert, verdient niemand mehr etwas, weder YT noch die Creator.

    Theoretisch müsste für einen Start um Mitternacht Silvester auf Neujahr der 01.01.22 mit Uhrzeit 00:00 korrekt sein. Aber ich habe da keine direkten praktischen Erfahrungen, da ich selten Videos um Mitternacht veröffentliche, also nicht darauf festnageln.


    Und die 15min Einteilung soll ab nächstes Jahr durch eine minutengenaue Einteilung ersetzt werden, aber davon hast Du jetzt noch nichts, zumal es wohl nicht direkt um 00:00 des neuen Jahres aktiviert werden wird.

    Ja, ich schließe mich da Steve an. Wenn man völlig neu einsteigt, kann man dort sicher einige Grundlagen mitnehmen. Danach ist es aber wirklich besser, bei den originalen Kanälen nachzuschauen, die als Quelle für fast alle "YouTube-Coaches" und "YouTube-Gurus" dienen (englisch wie deutsch). Und wo dann oft nur einzelne News oder teilweise sogar fast komplette Videos der größeren nochmal abgekupfert und teilweise 1:1 nachgemacht werden, bis hin zu fast wortwörtlichen Übersetzungen und teilweise werden sogar deren Sets, Mimiken und Redewendungen einfach "eingedeutscht" und als eigener Content "verkauft".


    Allerdings würde ich einige der oben aufgezählten deutschen Kanäle ebenfalls mit in die gleiche Kategorie zählen. Aber wenn man so absolut gar kein Englisch versteht, ist das vermutlich besser als gar nichts. Sehr, sehr oft steht dazu hinter diesen Kanälen vor allem ein mehr oder weniger ausgefeiltes Multi-Channel Marketing. Dabei bekommt man dann in den Videos nur manche Teile der tatsächlichen Infos, und wenn man alle (meist fast durchweg kopierten) Inhalte haben will, soll man dann einen teuren Lehrgang oder ein persönliches Coaching für horrende Preise kaufen. Nunja, scheinbar scheint ein Markt dafür zu bestehen. Es gibt auch Leute, die sehr glücklich dabei sind, Rheumadecken zu kaufen und gerne Klingelton Abos abschließen.


    Das richtig große Problem generell mit dieser Lehrer- und Coaches-Nische ist oft, dass diese Art von Kanälen und Kursen sehr oft stark veraltet sind, wenn es über die völligen Basics hinaus geht. Und sie auch meistens sehr unflexibel dabei sind, uralte und nicht mehr gültige Informationen aus ihrem Repertoire zu entfernen. Und so werden bis heute unter dem Thema "YouTube SEO" fast überall vor allem Tags als die große Lösung angepriesen oder immer noch als Hauptthema in ihren Lehrgängen verkauft. Das geht fast immer inklusive reichlich Werbung für die teuren Tools wie TubeBuddy oder VidIQ, die Affiliate Programme mit hohen Margen betreiben und wo diese "Ratgeber" fast immer ganz schnell zu raten, dass man dort für 100 Euro im Jahr oder mehr einen Vertrag abschließen soll.


    Naja, da sie von den hundert Euro 20-30 abbekommen, ist die Motivation der "YouTube Lehrer" dort natürlich sehr groß, diese Produkte zu vermarkten. Auch wenn Tags mittlerweile völlig veraltet, nutzlos und Zeitverschwendung sind. Teilweise kann man diese Tools immer noch zur Keyword-Recherche benutzen oder für automatisierte Bulk-Bearbeitungen (die aber sogar gefährlich sein können), aber dafür reicht es meistens die YouTube Suche, Google Trends und andere kostenlose Möglichkeiten zu verwenden. Zumal für die meisten Vlogs, Tierfilme, fast aller Gaming Content, etc. die Suche nur selten die Hauptquelle für Views ist und eine Suchoptimierung bei einigen Content-Arten daher sowieso wie Angeln in einem trockenen Teich wirkt.

    Könnt ihr mir sagen, was der Vorteil daran ist? Bringt es dem Kanal etwas?

    Manche versuchen auf diese Art und Weise die 4000h Stunden Watchtime für die Monetarisierung zu erreichen und die normalen "Hürden" zu umgehen. Bringt das was? Vermutlich wenig, weil wenn die Videos so keiner anschaut, wird das auch als Livestream nicht viel mehr bringen. Einzig die "Live" Markierung ist eventuell in einigen Ansichten etwas auffälliger, aber wenn Zuschauer erstmal mitbekommen, dass da nichts Live ist, gehen sie so höchstwahrscheinlich sauer weg und kommen nie wieder.


    Und ASMR- und Einschlaf-Content, vor allem in Dauerschleife, ist wohl die beste Möglichkeit bei der Qualitätsprüfung ganz schnell durchzufallen und als Low Quality eingestuft zu werden. Zumal bei der Freischaltung zur Monetarisierung genau geschaut wird, welche Videos auf dem Kanal sind und wie die Watchtime zustande kam. Und mit einem solchen "Trick" hat man dann vermutlich eher Chancen, dass die prüfende Person den Kopf schüttelt und man abgelehnt wird. Und vor der Prüfung schnell die Videos löschen bringt denen auch nichts, denn dann ist die Watchtime auch mit gelöscht.


    Abseits davon, wenn man schon die 4000 Stunden nicht zusammen bekommt, dann ist die Monetarisierung eh Blödsinn, weil dann verdient man auch hinterher höchstens ein Appel und ein Ei. Auch nach der Freischaltung braucht man ja erstmal Views, um Geld zu verdienen. Ganz abgesehen davon, dass Kanäle auch wieder demonetarisiert werden können, wenn sie nach der Freischaltung dauerhaft die 4000 Stunden pro Jahr unterschreiten.

    Und ist sowas für einen Kanal mit Sitz in Deutschland überhaupt möglich? Da war doch was mit einer Rundfunklizenz…

    Naja, wie bei allen rechtlichen Dingen, wo kein Kläger, da kein Richter. Es muss also erstmal bei einer Prüfung auffallen und bemerkt oder von Zuschauern gemeldet werden, ehe eine Behörde dagegen vorgeht.


    Aber nur weil sie es eine Zeitlang vielleicht laufen lassen können, bedeutet das ja nicht, dass YouTube und die Medienanstalten das dauerhaft ignorieren. Und wenn bei einer Prüfung rauskommt, was sie da tun, wird halt eventuell auch rückwirkend interveniert.

    Moin Tetsu Yomimaru


    erstmal:

    Willkommen auf

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    Solltest du Hilfe rund um das Forum benötigen, wende dich gerne an das Foren-Team.


    Zu Deiner Frage:

    Ich bin kein YouTube Mitarbeiter, ich kann da nichts Internes zu sagen oder Deine Posts prüfen oder so etwas.


    Ich kann aber allgemein bekanntes wiederholen, was hier im Forum schon recht häufig erwähnt wurde:

    Es kann sehr viele verschiedene Gründe haben, warum Kommentare nicht angezeigt werden. Das beginnt mit YouTubern, die teilweise recht strenge Filter auf ihrem Kanal anwenden und Kommentare eventuell komplett nur nach manueller Freigabe durch sie persönlich veröffentlichen. Hier haben die Kanalbesitzer Hausrecht und zahlreiche Möglichkeiten, User-Kommentare nicht oder nur nach bestimmten Regeln zu veröffentlichen oder gar komplett zu unterbinden.


    Es gibt aber auch einige automatische Systeme von YT, die Kommentare nach bestimmten Kriterien ausfiltern. Und da durch Corona bei YT immer noch die meisten Mitarbeiter im Home-Office sind, kaum Aus- und Fortbildungen stattfinden und generell der gesamte Support dort etwas auf Sparflamme läuft, während gleichzeitig die Menge der schädlichen Kommentare stetig steigt, sind diese automatischen Systeme besonders scharf gestellt. Hier kann es also zu vermehrten Falsch-Erkennungen kommen.


    Direkte persönliche Support-Rückmeldungen und Statements sind bei ca. 2 Milliarden aktiven Usern pro Monat eher schwierig und selten.


    Aktuell findet eine weitere Diskussion zu diesem Thema auch hier statt:

    Vielleicht findest Du dort ja auch noch weitere Infos, zumindest auch andere Leute, denen es ähnlich geht.

    Disclaimer: Ich bin kein Anwalt, ich darf keine Rechtsberatung geben, höchstens meine Meinung und Erfahrung teilen. Für eine verlässliche Rechtsauskunft kontaktiere bitte eine/n Anwalt*in, in diesem Fall einen Fachanwalt für Urheberrecht und/oder Medienrecht.


    1. Wenn die Künstler tatsächlich zustimmen, würde ich mir das auf jeden Fall schriftlich geben lassen. Am besten schriftlich von der Rechtsabteilung des Labels, bei denen, für die das zutrifft. Wenn Du diese Schriftstücke in den Händen hast, sollte es sehr unwahrscheinlich sein, dass ein Claim / Strike wegen Copyright Vergehen ausgegeben wird.


    Denn wenn YT bemerkt, dass Du Inhalte dieser anderen Partei benutzt, werden diese im Normalfall erstmal darüber benachrichtigt und können dann entscheiden, ob Claim, Löschung (Strike) oder Duldung passieren soll. In seltenen Fällen spricht YT per Automatik Claims oder Strikes aus, wenn es sich um Fälle handelt, wo die Sache sehr eindeutig ist, aber auch da bekommst Du und auch die Gegenseite Benachrichtigungen und die Möglichkeit, sich dazu zu äußern. Und da sie dann ja von Dir wissen und von ihrer Zustimmung, würden sie wohl die Duldung auswählen.


    Falls sie das nicht tun, kannst Du gegen den Claim oder Strike Einspruch erheben, und die schriftliche Erlaubnis vorzeigen, um Deinen Standpunkt darzulegen. Dass es dann zu Gerichtsverfahren oder ähnlichen Problemen kommen würde, ist wohl extrem unwahrscheinlich und falls doch, geben Dir die Schriftstücke gute Karten.


    Aber auch bei einer schriftlichen Erlaubnis, sollte man sich immer im Klaren sein, dass solche Rechte auch gerne mal weiter verkauft werden. Und ein neuer Inhaber sieht das eventuell völlig anders und muss sich nicht an vorherige Absprachen und schriftliche Erklärungen gebunden sehen.


    2. Das kommt ganz darauf an, wie die Copyrights geregelt sind, bei mehreren Parteien, wird dies sicher auch irgendwie schriftlich festgelegt sein, wer der Verwalter der Rechte ist. Und diese Person müsste auf jeden Fall zustimmen, und eventuell muss diese Person dann dafür alle beteiligten Parteien anfragen.


    3. Ich verstehe diese Frage nur teilweise. Wenn es sich um Aussagen handelt, die in der Öffentlichkeit getroffen wurden, könnte es eventuell sein, dass es irgendwie an einer Stelle ins Allgemeingut übergeht. Aber ansonsten dürften in den fast allen Fällen die Rechte der betroffenen Personen an ihrem Wort, Bild und Ton der eigenen Person überwiegen. Aber hier sind wir wirklich ganz, ganz tief im Rechtsverdreher-Gewerbe und wenn Du da sicher sein möchtest, such Dir einen Anwalt und lass Dich beraten. Nur, auch der kann vermutlich höchstens eine Einschätzung der Lage abgeben, und im Endeffekt kommt es, wenn Du es dann wirklich machst, dann darauf an, wie ein entsprechendes Gericht im Falle einer Klage gegen Dich dann entscheiden wird. Wie so eine Klage wirklich ausgehen wird, wissen Anwälte im voraus auch nicht mit Gewissheit.

    aber wenn die da so streng sind, bin ich mir nicht sicher, ob ich das Risiko eingehe.

    Klar sind "die" da meistens streng. Urheberrechtsverletzungen sind keine Bagatelle, das ist ein rechtliches Vergehen. Es geht dabei ja um die Arbeit und das künstlerische Schaffen von anderen, und dies ist weltweit per Gesetz geschützt und einklagbar. Dazu kann es empfindliche Geldstrafen und Schadensersatzforderungen geben, wenn man das nicht beachtet, Videolöschungen mit Copyright-Strikes und Claims sind da noch die kleineren Probleme.


    Diese Menschen leben davon, dass sie Geld mit ihren Songs, Bildern, Videos, Auftritten, Tanzperformances, etc. erwirtschaften, denn es sind hauptberufliche Künstler. Wenn sie allen anderen erlauben würden, ihre Werke einfach kostenlos und frei verfügbar zu nutzen, würden sie wohl eher verhungern. Dann müssten sie in der Fabrik arbeiten, und hätten keine Zeit mehr dafür, herrliche Kunstwerke zu erschaffen. Dann verlieren alle dadurch. Okay, das ist jetzt etwas theatralisch ausgedrückt, aber ich hoffe, man versteht das Grundkonzept.


    Es gibt da immer wieder Ausnahmen, wo Künstler Teile ihrer Werke "stiften" oder mal ein Auge zudrücken. Aber das liegt immer in der Entscheidung der Künstler, und niemals bei denen, die ihre Urheberrechte missachten, weil es denen gerade so passt. Aber solange, das nicht von vornherein geklärt wird, ist es eine Urheberrechtsverletzung. YouTube ist dabei nur der "Vermittler", um teure Gerichtsprozesse zu vermeiden, gibt es technische Systeme, die solche Verletzungen der Urheberrechte erkennen (oft), und an die Urheber melden, die dann entscheiden können, wie sie darauf reagieren.


    Wegen streng noch ein Zusatz: Wenn YouTube das nicht so machen würde, wäre so eine Plattform mit User-Content heute gar nicht mehr rechtlich zulässig. Und YT hat in der Vergangenheit da zahlreiche Prozesse über sich ergehen lassen und hunderte Millionen Strafe für zahlen müssen. Und im Endeffekt ist das extra dafür entwickelte KI-gesteuerte Content-ID System sogar auch ein Schutz für die Video-Creator, denn eine Löschung und ein Strike sind recht harmlos, im Vergleich zu einem teuren Prozess und Schadensersatz-Forderungen (die man aber im Einzelfall trotzdem bekommen kann).

    Disclaimer: Ich bin kein Anwalt, ich darf keine Rechtsberatung geben, höchstens meine Meinung und Erfahrung teilen. Für eine verlässliche Rechtsauskunft kontaktiere bitte eine/n Anwalt*in, in diesem Fall einen Fachanwalt für Urheberrecht und/oder Medienrecht.


    Auch als Cover-Version unterliegt das künstlerische Werk, meines Laienwissens nach, immer noch dem Urheberrecht. Ob die Rechteinhaber Dir eine Lizenz dafür geben würden oder nicht ist schwer im voraus zu sagen.


    Soweit ich weiß, machen die meisten Cover-Künstler das einfach und gehen dabei das Risiko ein, dass entweder das Video dann von den Urhebern gelöscht wird, was einem Strike entspricht, oder meistens werden sie dann geclaimt. Das bedeutet Werbung läuft auf dem Video und die Einnahmen gehen an die Rechteinhaber. Manchmal werden die Einnahmen auch geteilt, das ist alles Entscheidung der Rechteinhaber, wie sie dazu entscheiden. Dies gilt aber für vor allem für explizite Videos, die genau als Cover-Version gekennzeichnet sind, und wo von vornherein klargemacht wird, wer die eigentlichen Künstler*innen sind.


    Wenn man das aber einfach in ein Video einbaut, das eigentlich um etwas ganz anderes geht, und die Künstler*innen eventuell nicht mal erwähnt werden oder der Song weitestgehend nur als Hintergrund-Deko dient, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass das nicht erwünscht ist und man gestrikt wird. Hier ist dann wohl endgültig die "Kauf eine Lizenz"-Grenze erreicht.


    Lizenzen zu erwerben, geht dann meistens über den Publisher, also meistens die "Plattenfirma", wie man das früher nannte. Die Kosten für so etwas könnten aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit das Budget eines YouTube Kanals sprengen. Ganz eventuell erfährst Du auf der Bandhomepage https://www.skillet.com/ noch mehr dazu. Manchmal, in seltenen Fällen, hilft eventuell auch einfach mal nett zu fragen.

    Sorry, richtig helfen kann ich da nicht. Ich habe das vor Monaten gemacht und seitdem nicht mehr wirklich viel mit der Plattform interagiert. Damals ging das irgendwie im Prozess beim Erstellen eines Kanals. Ich kann das jetzt aber auch nicht direkt finden. Es ist auch sehr gut möglich, dass sich da mittlerweile irgendwas geändert haben könnte. Aber ich habe keine aktuellen Infos dazu gelesen und mir fehlen dazu auch Zeit und Lust, mich da nochmal aktuell einzulesen.