Beiträge von ZapZockt

    Meine Meinung:

    Jeder Abonnent, der bereits da ist, würde Dir beim neuen Start helfen. Ein neuer Kanal startet bei null. Und neue Kanäle bekommen keinen Starter-Bonus. YouTube arbeitet heute fast komplett auf einer "per Video" Basis, was die Bewertungen angeht.


    Wie gut die alten Abonnenten auf neuen Content reagieren, kommt selbstverständlich vor allem darauf an, wie gut das neue Thema zum alten passt. Wenn Du aus dem Segelkanal einen Kanal über Vegane Lebensführung oder über Hunde Erziehung machst, wird das vermutlich nicht so gut funktionieren. Es würden zahlreiche Abonnenten de-abonnieren und viele einfach nicht reagieren, was nicht gut für die CTR sein kann. Ein Wechsel der verwendeten Sprache im Video wäre auch ein Grund, über einen neuen Kanal nachzudenken. Wenn Du aber sowieso weiterhin Segel-Content in deutscher Sprache machen willst, sehe ich gar keinen Grund neu anzufangen.


    Denn der alte Kanal generiert ja immer noch 5-15k Views am Tag und neue Videos bekommen 20-30k Views in den ersten Tagen. Ein neuer Kanal würde da sehr, sehr lange nicht hinkommen. Ich sehe da auch überhaupt keine Verschlechterung zu den vorherigen Videos. Wenn Du von "schlechtem Ranking" sprichst, wäre es gut, wenn Du das noch mal genauer definieren würdest, was Du damit genau meinst. Denn ich sehe da keine schlechten Reaktions-Quoten der Zuschauer, eigentlich bleibt es ungefähr auf einem Niveau und es ist sogar ein leichter aufwärts Trend drin, wenn man mal von den 2-3 Spikes absieht, die bei jedem Kanal hin und wieder vorkommen, aber nur selten dauerhaft bleiben.



    Ein alter Kanal bekommt keine fiesen Abzüge von den KIs, nur weil man mal länger inaktiv war, die man mit einem neuen Kanal umgehen könnte. Es geht einzig und allein um das Verhalten der User und selbst wenn die Abonnenten etwas eingeschlafen sind, sind vermutlich weit mehr davon aktiv, als die Null User, die Dich auf dem neuen Kanal erwarten. Und wenn das Thema bleiben sollte, gibt es gute Chancen, so einige der "Schläfer" wieder aufzuwecken.


    Da das ganze eher mehr im Thema "VLogs" positioniert ist, es ein "Ranking" im klassischen SEO/Suchmaschinen Optimierungs-Fachjargon halt eh nicht wirklich relevant. Das Suchvolumen für die Begriffe rund um "Wassereinbruch auf Arrya" oder "Segelriss, Blauwal und Dieselpest" dürfte relativ gering sein. Ich nehme stark an, dass Eure Haupt-Zuschauerquelle nicht die Suche ist, sondern suggested, Browse und Home. Und da ist "Ranking" halt eh nicht der richtige Begriff um die Effektivität des Contents bei der Zuschauergewinnung zu beschreiben.


    Ein Weiterführen des alten Kanals mit Segel-Content UND einem neuen 2. Thema ist eher nicht anzuraten. Denn hier würdest Du die vorhandene Audience aufspalten, was wiederum einen schlechten Einfluss auf die CTRs haben kann. Aber wenn Du eh nicht vorhaben solltest, den alten Kanal so weiterzuführen, könnte es trotzdem helfen. Selbst wenn nur jeder 30. Abonnent Interesse an beiden Themen haben sollte, bleiben >1k Leute, die direkt von vornherein Interesse haben könnten. Das mit einem neuen Kanal aufzubauen wird Monate oder eventuell sogar Jahre dauern.


    Aber Du hast ja auch einfach die Möglichkeit auf dem alten Kanal ein paar Videos zum neuen Thema zu starten und zu probieren, wie gut das ankommt, ohne damit direkt alles kaputtzumachen. Und wenn das nicht gut klappt, stehen Dir zahlreiche zusätzliche Möglichkeiten offen, dann einen neuen Kanal zu eröffnen und Viewer aus dem einen Kanal auf den neuen zu leiten, zum Beispiel mit Extra-Videos als Hinweis, Erwähnungen, Endcards, Links in Video-Beschreibung und Comments, Verlinkung auf der Kanalhauptseite, etc., etc. Dadurch würdest Du auf dem neuen Kanal einen Startbonus bekommen, den neue Kanäle sonst nicht haben.


    Aber es ist auf jeden Fall sehr sinnvoll, genau darüber nachzudenken, wie man an einem solchen Punkte vorgehen sollte. Zu viel Durcheinander ist nicht ratsam und einen 32k Abonnenten Channel "kaputt" zu machen, wäre wirklich schade.

    Moin Baackstube,


    erstmal herzlich vorweg:

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    Ich habe das Thema mal von Feedback in allgemeine Fragen verschoben, weil es dort besser hinpasst.


    Zum eigentlichen Thema:

    YouTube Kinderkanäle unterliegen besonderen Bestimmungen. Dies ergab sich aus den Verordnungen (und der entsprechenden Zahlung von 170 Mio Strafgeld) die YouTube durch COPPA auferlegt wurden. Hierbei geht es um den Datenschutz von Kindern (alle User <13 Jahren) und auch wenn die Plattform eigentlich erst ab 13 zugelassen ist, muss YouTube aber sicherstellen, dass der Datenschutz der Kinder gewährleistet wird, wenn Eltern ihren Kindern das Tablett in die Hand drücken.


    COPPA schreibt nun also vor, dass keinerlei Daten über die Kinder gespeichert werden dürfen. Und zumindest bei Kinderkanälen führt dies dazu, dass alle Features, bei denen normalerweise Daten erfasst werden, komplett deaktiviert werden. Dies betrifft Kommentare, Suggested, Likes, Abo-Feed und noch einige andere Funktionen. So führt es also dazu, wenn Euer Kanal wie er sollte als Kinderkanal eingestuft wurde, dass auf den Videos diese Engagement-Funktionen einfach gar nicht angezeigt werden. Also kann man auch nicht mit dem Kanal interagieren.


    Sollte Euer Kanal nicht als Kinderkanal eingestuft sein, was ich für ein Problem halten würde, kann es auch einfach sein, dass Kleinkinder meistens nicht lesen und schreiben können, daher auch die Kommentarfunktion hier eher wenig Verwendung finden sollte.


    Hier ein paar ältere Themen zu COPPA und Kinderkanälen:

    DieAnonyme

    Patreon (oder jeder andere Spenden-Dienst wie YT-Membership, Paypal, etc.) kann gut sein für zum Beispiel journalistische Kanäle, die unabhängig sein wollen von irgendwelchen "Goodwill" Sachspenden der Konzerne. So können Sie über Dinge berichten, wo die Konzerne nicht so spendabel sind oder wo die Marketing-Abteilungen wissen, dass sie bei diesem Kanal nicht ganz so gut wegkommen, weil die ehrlich berichten.


    Auch für Spenden als Zuschuss für Reise-Kosten oder Neu-Anschaffungen ist Patreon eine gute Sache, oder für Behind-the-Scenes-Sachen, die die meisten Zuschauer absolut gar nicht interessieren, und daher oft die Statistiken versauen. Aber Patreons/Members können dann für die Extra-Arbeit bezahlen und die Videos hinter der Bezahlschranke trotzdem anschauen.


    Patreon kann auch als Zugangsbegrenzung von überfüllten Discord-Servern oder für anders geregelten besonderen Zugang zur CreatorIn nützlich sein. Man kann nicht für alle dauernd direkt verfügbar sein, wenn der Kanal größer wird. Aber für Leute, die extra bezahlen, kann man dann auch mal Extra-Leistungen anbieten, die man in größerer Anzahl nicht in der Lage wäre zu leisten.


    Viele dieser zusätzlichen Support-Optionen bietet YouTube auch direkt, aber die wenigsten Dienste verlangen 35% Umsatzbeteiligung, wie YouTube das für Membership, Superchat, etc. einbehält. Daher ist es so beliebt geworden, solche Support-Channel über andere Dienste zu regeln. Merch ist auf jeden Fall auch eine sehr gute Variante davon.


    Affiliate-Links und Sponsorings führen leider bei vielen Kanälen dazu, dass sie a) Zuschauer vergraulen mit aufdringlich platzierter Werbung und b) weniger unabhängig berichten, wenn es auf dem Kanal in irgendeiner Form um Meinung, Bewertung, Berichterstattung oder ähnliche Dinge geht. Und sehr, sehr oft sind Affiliate Links bei weitem nicht so rentabel, wie manche das denken.

    Kann man eigentlich Creative Commons-Musik lizensieren lassen, obwohl man nicht der eigentliche Creator ist und damit Geld verdienen? Im Internet müsste es doch genug Waschbären geben.

    Creative Commons ist ein weitreichender Mischmasch aus Regelungen. Die CC Musikstücke in der YT Library sind extra dafür gedacht, können also auf YouTube monetarisiert werden (oft explizit nur auf YouTube).


    Im Endeffekt ist Creative Commons mehr so etwas wie ein Urheberrechts-Baukasten. Kreative Dinge, die unter dem Oberbegriff "CC" stehen und veröffentlich werden, können von "alles ist erlaubt" über "nix kommerzielles und Namen nennen" bis hin zu "Niemand darf gar nichts, außer ich erlaube es schriftlich" gehen. Das ist ein weitverbreitetes Missverständnis, dass CC so eine Art "Public Domain"-Urheberrecht wäre. Es gibt eine ganze Menge, die das Label CC nutzen und dann so eine Art Öffentliches Gut daraus machen, aber nicht alles wo CC dran steht, fällt in diese Kategorie.


    Bei den meisten CC Regelungen steht aber dabei, dass wenn man eine Sache weiterverwendet, dass daraus entstehende Produkt ebenfalls auch die gleiche CC Regelung anwenden muss. Wenn man also ein Video erstellt, mit einem Musikstück, dass unter einer "jeder darf alles damit machen, ohne ein Wort zu sagen" Regelung steht, dann muss man meistens sein Video auch unter der gleichlautenden CC Regelung veröffentlichen und der Allgemeinheit zur freien Verfügung stellen, oder man begeht theoretisch einen Vertragsbruch. In 99,9% der Fälle wird das keinen Jucken, weil wo kein Kläger da kein Angeklagter, aber gerade wenn Firmen zum Beispiel CC Dinge nutzen, gibt es da schon mal Anwälte, die sowas aufgreifen und dem Urheber vorschlagen, das vor Gericht zu bringen.


    Mehr Infos zu Creative Commons:

    https://creativecommons.org/licenses/?lang=de

    Moin Sebi


    Ich habe das neu eröffnete Thema mal mit Deiner Kanalvorstellung zusammengefügt. Bitte keine unabgesprochenen Sammelthemen eröffnen, vor allem keine, wo es wieder mal darum geht einfach irgendwelche Videos zu posten.


    Wenn Du der Meinung bist, dass dem Forum ein bestimmtes Sammelthema fehlt, kein Problem, eröffne bitte eine Diskussion dazu im Bereich Fehler, Vorschläge, Feedback & Fragen zum Forum und dann können wir alle gemeinsam als Community diskutieren, ob wir so ein Sammelthema brauchen oder eher nicht. Vorschläge, die das Forum verbessern können, finden wir total gut, und da klatschen wir generell Beifall für das Engagement, aber es ist halt nicht jede Idee gut und nicht jede Idee gefällt der Mehrheit.


    Aber wenn jedes Community-Mitglied alle paar Wochen ein neues Sammelthema eröffnet, wo es dann meistens vermutlich wieder mal nur darum geht eigene Videos vorzustellen, das macht das Forum nicht interessanter oder besser, eher im Gegenteil, weil dann vor lauter Video-Vorstellungen die interessanten Diskussionen und Fragen untergehen. Es hat einen Grund, warum wir die Video-Posts so beschränken, denn leider wird meistens daraus nur mehr Eigenwerbung von Leuten, die nicht so sehr am Forum beteiligt sind, und einfach nur Plätze suchen, um Self-Promotion zu betreiben, in der Hoffnung ein paar Klicks abzugreifen und ansonsten aber kein Interesse am eigentlichen Forum haben. Dafür haben wir die Videos-Ecke, die quillt damit schon über.


    Kanalupdates, Hinter-den-Kulissen, was gibt es neues, genau dafür ist eigentlich das persönliche Kanal-Vorstellungsthema da. Allerdings dann möglichst bitte als Text, ohne Video, dann wirkt es nicht so sehr wie Self-Promotion. Man kann da auch mal vielleicht ein Auge zudrücken (jetzt), und ausnahmsweise ein Video-Post durchgehen lassen.


    Ansonsten gibt es bereits das Sammelthema Euer Kanalwachstum - Auch da kann man Updates zum Kanal, Wachstum oder nicht, und andere Diskussionen rund um den Bereich "Wie entwickelt sich denn Dein Kanal so?" führen.

    Also ich darf die Musik jetzt doch nicht anderen zur Verfügung stellen?

    Du darfst sie auf YouTube nutzen für Deine Videos, dafür gilt diese Lizenz.


    Du darfst sie aber nicht öffentlich vorführen abseits von YouTube, also zum Beispiel nicht in Videos einbauen, die dann auf anderen Plattformen wie Facebook, Instagram, etc. direkt hochgeladen werden. YouTube Videos dort verlinken wäre okay. Du darfst sie auch nicht anderen zum Verkauf anbieten oder auf Deiner Webseite zum Download anbieten und was es sonst noch alles für Möglichkeiten gibt, diese weiter zu geben.

    abonniert man diese Leute nicht innerhalb eines Tages zurück hauen die auch wieder ab als Abo.

    Sie werden so oder so wieder deabonnieren, weil halt absolut Null Interesse an Dir und Deinem Kanal besteht. Oder sie werden alle drei Tage neu abonnieren und sofort wieder deabonnieren, in der Hoffnung, dass Du jedes Mal eine Mail dazu bekommst. Mit ein Grund warum ich die Benachrichtigungen dazu deaktiviert habe. Alles was solche Leute interessiert ist ihre eigene (hohle) Sub-Nummer.

    Moin Aimlezz,


    bitte nur eine Kanal-Vorstellung pro Kanal. Die zusätzlichen habe ich entfernt. Wenn Du Dir nicht sicher bist, in welche Kategorie Du gehörst, dann denk einfach noch etwas drüber nach und wenn Du Dir dann eine Kategorie ausgesucht hast, schreib mir eine PM und ich verschiebe dann Dein Thema dorthin.


    Ansonsten viel Spaß im Forum und viel Erfolg mit Deinem Kanal weiterhin.


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    Leider ein bewährtes Rezept, das ich in der Form schon mehrfach beobachtet habe. Wobei diese Form noch eine relativ harmlose Variante ist, da man sich "für eine kleine Gebühr" freikaufen kann. In vielen anderen Varianten wird das weitaus teurer.


    Also Finger weg von "Copyright Free" Modells, nicht nur bei Musik, das gleiche Prinzip gibt es auch für Bilder und Video-Schnipsel. In den wenigsten Fällen will da jemand wirklich was verschenken, sondern da stehen fast immer von langer Hand geplante Firmen-Konzepte dahinter.

    Moin Yannic :)


    Schön, dass Du zu uns gefunden hast. Freut mich, dass Du bereits so gut unterwegs bist, mit Fleiß und Durchhalte Willen kannst Du aus dem Kanal bestimmt noch einiges entwickeln. Ich wünsch Dir viel Spaß im Forum und mit Deinem Kanal.


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    PS:
    Ich habe mal Deine Affiliate Links entfernt, die ein Verstoß gegen unsere Foren-Regeln darstellten. Von einer Verwarnung sehe ich jetzt mal ab, aber bitte zukünftig mal einen zumindest groben Blick auf unsere Regeln und vor allem auch die Bereichsregeln werfen, dann werden wir bestimmt gut miteinander auskommen.

    Dabei ist uns natürlich auch aufgefallen, dass die Meinung der YouTuber unterrepräsentiert ist und genau das wollen wir ändern.

    "Unterrepräsentiert" ist aber stark verniedlicht ausgedrückt. "Trotz Protesten von zigtausenden auf der Straße und unter völliger Ignoranz von Petitionen mit hunderttausenden Unterschriften komplett ignoriert" trifft es wohl etwas annähernder. Die Frage ist aber vor allem auch, ist das Gesetzgebungsverfahren zur Umsetzung von Artikel 17 in deutsches Recht nicht mittlerweile komplett abgeschlossen?


    Und wird das momentane Schriftstück überhaupt noch in irgendeiner Form änderbar sein, bevor die Bundesregierung am 26. September neu gewählt wird? Und da es der momentanen Regierung so wichtig war, dieses Schriftstück entgegen jeglichem Widerstand durch die EU zu bringen, werden sie es nicht ebenfalls, völlig abseits irgendwelcher Studien durch Euch, in der jetzigen Fassung ins Gesetzbuch bringen?


    Dass Ihr dazu jetzt forschen wollt in allen Ehren, aber diese Studien hätten vor einigen Jahren gemacht werden müssen, wenn sie das Gesetzgebungsverfahren in Form einer gerechteren Gestaltung hätten beeinflussen können sollen. Wenn Ihr jetzt anfangt, eine Studie zu erstellen, wird das zahlreiche Monate oder Jahre dauern. Sprich es wäre, wenn überhaupt, nur für die nächste Legislaturperiode relevant. Und damit wäre die Studie entweder erst für die Novelle des Gesetzes in einigen Jahren hilfreich, oder es handelt sich sowieso von vornherein um eine reine Alibi-Aktion, um einige Leute zu besänftigen. Oder es sollen eventuell sogar gezielt Stimmen gesucht werden, die eine Art Bestätigung der momentanen Formulierung liefern können?


    Um die geplante Ausrichtung der Studie genauer zu beurteilen, müsste man mal die Beziehungen der beiden leitenden Professoren in die Politik und Medienwirtschaft durchleuchten. Leider sind viele Studien ja nicht ergebnisoffen, sondern in der Gestalt angesetzt, dass ein gewünschtes Ergebnis damit bestätigt werden soll.

    Zum Beispiel über Kennzeichnungsmöglichkeiten oder neue Schrankenregelungen

    Das klingt für mich erstmal nach wunderbaren Möglichkeiten für viele neue juristische Fallstricke :D Und die sind meistens nicht dazu geeignet Creatorn das Leben leichter zu machen, sondern um großen Verlagen oder Musik-Publishern, mit ihren umfangreichen Rechtsabteilungen, zusätzliche Möglichkeiten und Gewinne einzuräumen.


    Und hier ist eines der größten Probleme mit der Urheberrechtsreform. Sie wurde von den großen Verlagen und Medienhäusern vordiktiert und von deren Rechtsabteilungen auf möglichst große Vorteile für große Content-Firmen optimiert. Danach haben dann zahlreiche Lobbyisten den verantwortlichen Politikern, die meistens von der Sache absolut Null Ahnung haben, entsprechende schriftliche Vorschläge unterbreitet und diese mit üppigen Essen und vermutlich allerlei anderen "Annehmlichkeiten" schmackhaft gemacht.


    Die genaue Auslegung der einzelnen Paragrafen wird erst im Laufe der nächsten Jahre richtig klar werden, wenn Gerichte nach und nach in daraus entstehenden Prozessen Entscheidungen treffen, wie bestimmte Formulierungen genau zu interpretieren sind. Da können wir als Creator jetzt erstmal nur stumm am Rande stehen und abwarten, wie sich das in den kommenden Jahren entwickeln wird. Vermutlich nicht allzu gut für alle, die nicht zu den großen Verlagen und Medienhäusern gehören, aus deren Feder die Gesetzesvorlage vor allem stammt. Aber dazu kann niemand von uns etwas Sinnvolles sagen. Außer jemand hat zufällig extrem umfangreiche rechtliche Vor- und Ausbildung und entsprechende Praxis durch Urheberrechtsprozesse vor Gericht gesammelt.


    Wir könnten uns jetzt also künstlich aufregen über Dinge, die wir a) nicht mal im Ansatz verstehen oder nachvollziehen können und die b) erst in einigen Jahren wirklich deutlich werden, wenn vor den entsprechenden Gerichten die ersten Prozesse gelaufen sind, aber das halte ich persönlich für Energieverschwendung und künstliches Aufregen. Weder wird das noch etwas am Gesetzestext ändern, noch wird es Richter und Anwälte davon überzeugen in der einen oder der anderen Richtung zu entscheiden.

    Es gab große Proteste vor der Festschreibung der EU-Verordnungen und vor der Fassung der Verordnung in deutsches Recht, aber das hat keinen Politiker interessiert, weil deren Interessen völlig andere sind. Aber jetzt ist die Sache eigentlich gelaufen, weitere Änderungen wird es nur durch Gesetzesänderungen geben, und dazu müsste es erstmal eine Änderung der entscheidenden Personen in der Politik geben inklusive Lobbyregister, Offenlegung von Parteispenden, rechtliche Verfolgung von Bestechung und Vorteilsnahme bei Politikern, etc., etc.


    Dazu gab es gerade einen ersten Bruch in der Blockadehaltung der Regierung gegen Lobbykontrolle und Offenlegung von Einflussnahme, etc. aber da ist noch ein langer, langer Weg, der wiederum von zahlreichen Versuchen begleitet werden wird, darauf Einfluss zu nehmen. Die Uploadfilter sind nur ein Bruchteil eines viel größeren Problems, dass nicht nur DE, sondern durch die ganze EU und auch weltweit eine Gefahr für Demokratie und Menschenrechte darstellt, und das ist Lobbyismus und Korruption.

    Also, um das noch mal klar zu machen, grundlegend hat sich nichts geändert, außer einer zusätzlichen Anzeige im Upload-Dialog.


    Diese neue Anzeige zeigt Probleme an einer zusätzlichen Stelle an und vermutlich etwas bequemer, weil man nicht mehrere Fenster aufhaben muss. Aber an der Bewertung was ein Verstoß ist und was nicht, sollte sich grundlegend nichts geändert haben. Zumindest nicht mehr, als sich sowieso dauernd in diesem Bereich ändert, weil die Algorithmen halt ständig dazu lernen, und auch die Parameter durch Input von menschlichen Prüfern modifiziert werden.

    Aber wer legt denn eigentlich fest, ob durch den Upload eine Urheberrechtsverletzung begangen wurde?

    Die Content-ID Routinen erstellen Prüfsummen von bereits vorhandenem Content. Urheberrechts-Inhaber können zusätzlich auch Material bei YouTube einpflegen, zu dem sie die Rechte besitzen und nicht möchten, dass es verbreitet wird oder wenn es verbreitet wird, sie zumindest bestimmen möchten, wer das tut und wo sie auch die Möglichkeiten bekommen, daran zu verdienen.


    Diese Prüfsummen machen es auf mathematische Weise möglich, Inhalte vollautomatisch zu vergleichen und per Mustererkennung festzustellen, ob ein Song oder ein Abschnitt eines Videos in einem neu hochgeladenen Video ganz oder teilweise enthalten ist. Wird eine solche Übereinstimmung gefunden, wird der ursprüngliche Uploader und/oder der registrierte Copyright-Halter vollautomatisch benachrichtigt. Da bekommen sie dann eine Mitteilung in ihrem Dashboard "YouTuber XYZ benutzt 37% ihres Liedes XYZ", und darauf können diese dann reagieren, sprich ignorieren, claimen oder löschen/striken. Ich nehme an, diesen Teil weiß ich nicht genau, dass Rechteinhaber bei der Registrierung ihres Contents auch festlegen können, ob sie immer claimen, immer löschen oder von Fall zu Fall selbst entscheiden möchten. Dies Voreinstellungen bringen dann diese sofortigen Reaktionen beim Upload hervor.


    Es gibt auf jeden Fall auch sogenannte Whitelists. Wenn im genannten Fall ein Song eines Spiels urheberrechtlich Probleme erzeugt, zum Beispiel weil die Spielefirma den Song selbst von jemand anderem lizenziert hat, aber die Lizenz allgemein nur die Verwendung im Spiel vorsieht, dann erhält die Firma darüber Nachricht und der Künstler ebenfalls. Hier könnte der Spielehersteller mit dem Künstler vertraglich vorher vereinbaren, dass eine gewisse Menge Creator die Musik benutzen dürfen und die Spielefirma dafür bezahlt. Und diese speziellen Creator werden dann auf eine White List gesetzt. Wer auf der Whitelist steht, darf es problemlos verwenden, alle anderen Creator bekommen Ärger.


    Wenn man als Creator ein Claim oder einen Strike bekommt, kann man dagegen Einspruch einlegen. Das sollte man sich aber gut überlegen, weil so aus einem Claim auch leicht mal ein Strike werden könnte. Oder sogar auch ein Prozess vor einem Gericht wegen Urheberrechtsverstoß, das ist ein komplexeres Thema, mit dem YouTube dann aber nicht mehr viel zu tun hat.


    YouTube vermittelt bei diesen Widerspruchs-Verfahren nur die Nachrichten. Die Entscheidungen werden dann zwischen Creator und Urheber direkt übertragen. Können sich beide nicht auf die eine oder andere Art einigen, bekommt meistens der Urheber Recht und dieser kann dann entscheiden, wie es ausgeht. Wenn der Creator dagegen vorgehen will, kann er seinerseits den Urheber (oder den vermeintlichen Urheber) verklagen und vor Gericht versuchen eine Rückgängigmachung von Claims oder Strikes zu erwirken.

    wird das dann von echten Menschen überprüft?

    Die Erkennung verläuft vollautomatisch, generiert aber nur entweder Meldungen, die dann auf Urheberseite von Menschen geprüft werden können, oder erwirkt Entscheidungen, basierend auf den Entscheidungen, die der Urheber vorher festgelegt hat. Hier sind auf jeden Fall Menschen beteiligt.


    Und spätestens wenn der vermeintliche Urheberrechtsverstoß mit einem Widerspruch angegangen wird, wird auf Urheberseite ein Mensch diesen Widerspruch zu sehen bekommen und dieser muss dann entsprechend reagieren. Sonderfall: Wenn der Urheber nicht in 30 Tagen reagiert, bekommt der Widersprechende automatisch recht und das Video wird wieder freigegeben.

    Die Sache ist, dass diese Uploadfilter weitestgehend bei YouTube schon seit Jahren vorhanden sind, während die meisten anderen Plattformen sie bisher nicht haben. Also wird sich für YouTube als Plattform und für YouTuber nur verhältnismäßig wenig ändern, während fast alle anderen Plattformen vor sehr großen Änderungen stehen. Bei YouTube variieren mehr oder weniger nur einige Parameter einer seit langer Zeit existenten und auch in vielen Fällen recht gut funktionierenden Software.

    Diskussion zum Artikel Neue Analytics: Neue und Wiederkehrende Zuschauer:

    Zitat
    Moin Leute,

    es gibt eine relativ neue Angabe in den Analytics, die ein paar ganz interessante Einblicke in Euren Channel geben kann und die man auch als Grundlage für die langfristige Channel-Planung nutzen kann.
    Fangen wir erstmal damit an, wo man diese neue Info finden kann. Geht in den Analytics auf die Hauptebene, also so, dass oben Links Euer Logo und nicht das Thumbnail eines speziellen Videos zu sehen ist. Dort klickt Ihr links auf "Analytics" und dann im oberen Teil auf den Tab…

    Ehrlich gesagt ist mir gar nicht richtig aufgefallen, dass da Schnitte drin waren. Von daher, war es für jemanden wie mich, der das Spiel nicht kennt, schonmal ganz okay. Hab jedenfalls in den ersten paar Minuten nicht wirklich viel Negatives bemerkt. Es war nicht weltbewegend aufregend, aber auch nicht abschreckend vom Schnitt her.


    Ich würde probieren noch etwas mehr "ähhhs" und "äääähmms" herauszuschneiden und gerade am Anfang geht es im Video direkt mit einem Verhaspler, einem "ähhhm" und einem "Mal schauen" los, so dass klar wird, dass DU gar nicht genau weißt, was jetzt kommen wird. Normalerweise hätte ich da vermutlich direkt wieder ausgemacht. Es wäre vielleicht besser, wenn Du eine Art Geschichte versuchst zu erzählen, und diese zu Beginn ankündigst, damit der User, der zufällig in Dein Video geklickt hat, weiß was ihn erwartet. Dazu musst Du die Ansage natürlich nach der eigentlichen Aufnahme editieren, wenn Du weißt, was passieren wird. Dann fällt auch dieses "mal schauen, weiß noch nicht, was ich machen werde" am Anfang weg und das Video erhält einen besseren Spannungsbogen.


    Aber ich bin halt auch (wie vermutlich 95% der Foren-Member) nicht Teil Deiner Zielgruppe. Von daher können wir technische Anmerkungen geben, aber Angaben dazu, was Let's Play Zuschauer anspricht oder nicht, können die meisten hier eher nicht geben. Selbst in einem speziellen let's player Forum sind die meisten Besucher in erster Linie selbst Video Creator und nicht so sehr Konsumenten. Die haben zwar eine Vorstellung, wie etwas sein sollte, aber das hat oft auch nur bedingt was mit den tatsächlichen Zuschauer-Interessen zu tun. Zumal es auch nicht "DEN" Gaming-Zuschauer gibt, je nach Nische und Art des Contents, gibt es da tausende verschiedene Arten. Da musst Du Deinen Stil finden, der Dir Spaß bereitet und das dann etwas an die Zuschauer anpassen. Aussagen von anderen Creatorn dazu, wie Du direkt den Inhalt Deiner Videos gestaltest, würde ich eher ignorieren. Denn dann wird es nicht DEIN Video, sondern IRGENDEIN Video.


    Deine Thumbnails sind immerhin schonmal besser als die meisten, die immer nun das gleiche Thumbnail für 20 Videos einer Serie posten (gähn). Aber die Schriften sind zu klein, zu schlecht lesbar und wenn Du schon Aufnahmen von Dir machst, mach sie in Nahaufnahme und nicht so sehr voll- oder halb-Körper-Aufnahmen. Und ich würde nicht immer nur das langweilige Coverbild des Spiels verwenden, das 90 % aller YouTuber benutzen, das ist laaaangweilig. Text über Deinem Körper über dem Game Logo, das ist verwirrend und da behindern die Bildelemente sich gegenseitig. Thumbnails sind mit das wichtigste Ding, um Menschen dazu zu animieren, Dein Video und nicht die 20 anderen daneben anzuklicken, daher lohnt es sich hier viel Arbeit hineinzustecken.


    Das beste Video nützt gar nichts, wenn das Thumbnail nicht einladend ist und niemand draufklickt. Dabei das Bild beim Bearbeiten immer mal wieder auf 10 % der Größe verkleinern, damit Du es in der Größe sehen kannst, wie YouTube es meistens verwendet. Und wenn Du in 10 % Größe nicht alles erkennen oder lesen kannst, dann nochmal neu machen. Max 20-25 Buchstaben pro Thumbnail, 2-3 Wörter mit hohem Kontrast zum Hintergrund, das wäre noch wichtig, nichts Wichtiges in die untere rechte Ecke, naja, so die üblichen Tipps, die jeder Kanal beachten sollte, unabhängig vom Thema.


    Schau mal, so klein werden Deine Bilder meistens dargestellt und da geht fast alles an Details und Schrift drin unter:


    Bild 2 und Bild 6 funktionieren eventuell ansatzweise, aber auch nicht so richtig, die anderen sind einfach ziemlich viel durcheinander und man sieht das Spiel nicht. Es nützt nicht viel, Stunden in die Aufnahme, ins Editing und alles zu stecken, wenn man sich dann nur 10min Zeit nimmt fürs Thumbnail und dann darum niemand draufklickt. Wenn das Thumbnail schlecht ist, sieht kaum jemand das Video jemals und alle Arbeit am Video wird damit unsichtbar.

    Hm, gleiche Filter wie seit vielen Jahren, nur die Anzeige wird jetzt etwas früher deutlicher.

    Wenn man bisher mit 2 Fenstern (oder mehr) gleichzeitig bei YouTube agiert konnte man das vorher auch schon sehen. So war z.B. wenn man das Video in einem Fenster hochgeladen hat und in der Videoliste im 2. Fenster geschaut hat, dort eine Anzeige, dass gerade ein Video hochgeladen wird und dabei gab es auch bereits ein Monetarisierungs-$-Zeichen und wenn während des Uploads bereits festgestellt wurde, dass eine Urheberrechtsverletzung vorlag, wurde das $ dort fast sofort grau oder gelb.

    Oder es liegt eine Technische Störung vor?

    Bei technischen Störungen fallen fast immer nur kleine Teilbereiche der Plattform aus. Eigentlich ist es fast ausgeschlossen, dass so viele Bereiche gleichzeitig ausfallen, da fast alle Funktionen auf Googles/YouTubes Seite ihre eigenen Server-Cluster haben, und die Wahrscheinlichkeit das mehr als 1-2 Serverbereiche gleichzeitig ausfallen ist sehr gering. Und wenn auch nur ein einziger Bereich ausfällt, bekommt man das meistens genau mit, weil dann die entsprechenden "Hilfe, YouTube geht nicht mehr" Posts auf Twitter massiv häufiger auftreten und meistens auch direkt in den Tech-News Webseiten entsprechende Nachrichten Artikel daraus entstehen, wenn es mal vorkommt. Und momentan ist da beides eher ruhig, es werden keine besonderen Vorkommnisse gemeldet, die über das normale "User haben Probleme mit ihrer Hardware" oder ein Account wird gesperrt oder eingeschränkt hinausgehen.


    Hast Du die Liste von Steve mal exakt durchprobiert? Ich würde mich auch mal explizit ausloggen und wieder einloggen. So ungefähr sieht es aus, wenn der Session-Cookie einer Einlog-Sitzung defekt ist, und die Plattform einen dann zwar für eingeloggt hält, aber nicht so richtig klar ist, in welchen Account eigentlich. Das sollte durch Cookies löschen auf den entsprechenden Geräten und explizites ausloggen eigentlich zu fixen sein.