Beiträge von ZapZockt

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    Wir sind kein reines Promotion-Forum. Wir diskutieren und unterhalten uns gern über alle möglichen Sachen rund um YouTube, über unsere Kanäle und die Arbeit hinter den Kulissen. Und da wäre es viel schöner, wenn Du uns etwas mehr über dich und deinen Kanal erzählen würdest, als nur die Promo-Line aus deiner Kanal-Info :)


    Es wäre schön, wenn Du deine Kanalvorstellung noch etwas ausführlicher gestalten könntest. Einfach den Fragebogen der beim Eröffnen des Themas angeboten wird noch etwas detailierter ausfüllen. Danke im voraus.

    Bitte poste deine neuen Videos in deiner Kanalvorstellung, dort darfst Du gern alle 48h ein Video verlinken.


    Diese Feedback Threads sind mehr für ein einzelnes Video und für ganz bestimmte Dinge, für die man Feedback haben möchte. Wenn Du dann mal wieder etwas größere Änderungen am Setup oder an der Art und Weise deiner Videos gemacht hast, kannst Du dann gern ein neues Feedback Thema eröffnen.


    Da Du ansonsten zu deinem eigentlichen Feedback Wunsch schon einiges an Antworten bekommen hast, mach ich hier mal zu.

    ich habe doch gefragt

    Ich hab doch gefragt und keine Antwort gekriegt, ist wohl eher als "Nein" denn als "Ja" zu werten. Würde ich zumindest für mich so sehen.


    Bei vielen Spielefirmen oder anderen Firmen gibt es Wikipedia Einträge, aus denen man meistens herauslesen kann, wann die Firma aufgelöst wurde, welche Firma eventuelle Rest aufgekauft, etc. Ansonsten mal nach den Inhabern der alten Firma suchen und wenn man sich daran weiterhangelt, kriegt man meistens raus, wer aktuell Inhaber der Rechte der Marke an sich ist. Das könnte dann ein Ansatz sein, genauere Rechte aktuell zu erfragen.

    Teilweise ja, bin aber auch gerade dieses Jahr wieder mit Anno 1800 reingefallen. Ich hab zwar die Beta gespielt und fand die total gut. Freute mich darum auf das eigentliche Spiel. Um dann festzustellen, dass in der Beta bereits alles zu sehen war, bis auf eine ziemlich arme 5-6h Kampagne. Und der Multiplayer spielt sich zäh wie uralter Kaugummi und erlaubt bis heute kein Koop-Teamplay in einem Staat, obwohl das versprochen war.


    Das kann sich aber auch andersherum manchmal Vorteilhaft auswirken. So hab ich zum Beta-Release von Tropico 6 dies zum Vollpreis gekauft. Und da waren erst 20-25% der Kampagne spielbar, kein Multiplayer, zig Bugs, Abstürze, Ruckler, etc, etc. Immerhin konnte ich so aber ca 50+ Bugreports einreichen, von denen auch fast alle bis zum Release gefixed wurden, und so ist Tropico 6 das tolle Spiel geworden, dass ich mir erhofft hatte und teilweise sogar besser. Der beste Teil der Reihe bisher, meiner Meinung nach. Und der Content, den ich durch den frühen Einstieg zum Spiel machen konnte, geht so in die Tiefe, dass ich bereits jetzt mit den Videos den Erwerbspreis "wieder eingespielt" habe. Und der Konsolen-Release für PS4 und XBox folgt erst im September, dann werden die Tipps&Tricks Videos dazu noch mehr laufen.


    Nichts destotrotz kauf ich weiter Spiele, von denen ich sehr überzeugt bin, direkt zum Release oder möglichst auch vorher. Ich versuche mir aber so gut es geht vorher Infos ranzuholen. Aber als Gaming Content Creator muss ich halt auch Games so früh es geht covern. Weil wenn ich erst 4 Wochen nach Release anfange Content zum Spiel zu machen, wenn alle Tests raus sind und die ersten Bugs gefixed sind, etc, ist auch das Interesse am Spiel bereits abgeflaut und entsprechender Content oft nicht mal mehr halb so beliebt bei den Zuschauern, allerdings auch schon hunderte andere Videos im Angebot.

    Wie gut das wirkt, musst Du ausprobieren. Das sind Sachen, die brauchen teilweise Wochen oder Monate um richtig zu wirken. Manche Sachen kann man im Laufe der Zeit aus den Analytics herauslesen und kontrollieren. Aber das ist noch viel technischer und komplizierter. Und auf jeden Fall ist das keine 100% Wissenschaft. An dem ganzen sind halt enorm viele Menschen und einige künstliche Intelligenzen beteiligt, weder der einen noch der anderen Gruppe kann man so richtig in den Kopf schauen ;)


    Und dann ist alles was man macht immer in Konkurrenz zu den anderen Kanälen, die sehr ähnliche Sachen machen, und wie gut die es hinbekommen, den Geschmack der Leute zu treffen und diese ganzen Daten sachen zu jonglieren. Da ist außerdem auch stetig Bewegung drin, die Menschen ändern ihren Geschmack und ihr Verhalten, die KIs lernen dauernd neue Dinge, alles im Fluß und so :) Daher kann man nur versuchen so gut es geht zu schwimmen und mit den zur Verfügung stehenden Mitteln die Richtung zu beeinflussen. Oft klappt das besser, als sich nur treiben zu lassen. Aber eine Garantie gibt es halt nicht, dass dadurch alles plötzlich total besser wird.


    Das allerwichtigste ist und bleibt der Video Inhalt, und ob deinen Zuschauern gefällt, was Du tust. Du kannst die besten MetaDaten und die perfekt optimierten Thumbnails haben, wenn die Leute die Videos nicht mögen, ist der Teil auch egal. Aber ich denke, deine Inhalte können begeistern, da mach ich mir jetzt keine Sorgen ;)

    SEO ist "Search Engine Optimization". Wenn du am Desktop unterwegs sein solltest, kannst du teilweise hier im Forum Begriffe sehen, die unterstrichen sind. Dieses Wort "SEO" sollte unterstrichen sein. Wenn Du die Maus einen moment darüber hälst, kommt eine Einblendung. Dahinter verbergen sich dann Lexikon Einträge, wo bestimmte Fachbegriffe im Mausover erklärt sind. Und wenn man draufklickt, bekommt man oft auch noch eine längere Erklärung.


    SEO kann dafür sorgen, dass deine Videos eventuell häufiger angezeigt werden, wenn jemand nach bestimmten Sachen sucht. WIe gut das bei Musik funktioniert, kann ich nicht sagen. Ich vermute ein wenig, dass die Zuschauer dort viel mehr nach suggestions gehen und auch einfach das "Next Video" Feature nutzen, so dass YouTube ihnen automatisch weitere, ähnliche Lieder vorschlägt. Aber auch hier sind die sogenannten MetaDaten deiner Videos wichtig, damit YouTube verstehen kann, was in deinem Video eigentlich passiert und dann dein Video neben anderen, ähnlichen Videos anzeigen kann.


    MetaDaten können ganz viele Dinge sein, dein Video-Titel, deine Videobeschreibung, der Text in deinem Thumbnail, die Tags (Wirkung von Tags ist aber extrem gering), eventuelle Texteinblendungen im Video, oder Untertitel und manches mehr. Aber da ist die Frage, gibt es Untertitel bei Musikvideos? Erstellen kann man sie bestimmt, aber ich weiß nicht, wie effektiv dies wäre, bin halt einfach "Branchenfremd".


    Mit SEO für Playlists meine ich, dass du diesen Playlists eine Textbeschreibung gibst (ähnlich wie auch deinen Videos), die zum einen für den Zuschauer in den ersten 1-2 Sätzen klar macht, worum sich die Liste dreht. Und auch ein paar Daten für die YouTube KIs, damit die das besser verstehen, was das gemeinsame der Videos in der Playlist ist. Je besser die KIs verstehen, worum es in Videos und Playlists geht, desto besser können deine Videos auch den Zuschauern gezeigt werden, die sich für die Dinge interessieren, die in deinen Videos drin sind. Und da die KIs (noch) nicht soo gut sind, Videos richtig anzugucken und zu verstehen, brauchen sie halt diese Metadaten.


    Ich hab eben nochmal einige deiner Videos durchgeschaut, auch dort sind die Beschreibungen noch ausbaufähig. Da stehen zwar teilweise nette Dinge, aber die beschreiben das Video nicht immer. Die ersten 300 Buchstaben in deinen Videobeschreibungen ca. sind enorm wichtig für die KIs UND für die Zuschauer, hier sollte man sich auch immer ein paar Minuten Zeit lassen, diesen Teil gut auszuformulieren, und auch den Inhalt dort zu erklären.

    Ich bin total unmusikalisch, daher kann ich zu den meisten Inhalten fast gar nichts sagen.


    Zu den Thumbnails:
    Du verwendest oft sehr schnörkelige Schriften, und oft haben die einen nicht so guten Kontrast zum Hintergrund. Dadurch sind sie teilweise schwer lesbar oder bei manchen Thumbnails auch fast gar nicht. Versuch dir beim Erstellen deiner Thumbnails immer vorzustellen, dass Dein thumbnail mehr oder weniger nur 0,5-1sek maximal Zeit hat, den User anzusprechen, und dies oft auf einer winzigen Darstellungsgröße, zwischen ganz vielen anderen bunten Bildern.


    Also im Grafikprogramm die Größe mal auf 10% runterschrauben und testen, ob das Thumbnail dann noch erkennbar ist. Wenn die Schrift dann untergeht, ist es verschenktes Potential. CTR ist ein enorm wichtiger Faktor für den Erfolg deiner Videos, und mit etwas mehr Arbeit an deinen Thumbnails kannst Du glaub ich da noch mehr rausholen.


    Kanal Seite & Playlists:
    Es gucken zwar glaub ich heute nicht mehr sooo viele LEute auf die Kanalseite eines Kanals wie früher, aber da kannst Du auch noch ein wenig verbessern. Man darf 10 Listen oder "Shelfs" dort anbieten, du nutzt momentan nur 3 davon. Uploads, beliebte Videos und eine Liste von Playlisten.


    Du hast einige Playlists definiert, die beliebtesten würde ich auf der Kanalseite als einzelnes "Shelf" anbieten. Und den Playlists dann auch noch eine Text-Beschreibung verpassen. Playlists können glaub ich gerade bei Musik ein mächtiges Tool sein, um Zuschauer länger bei deinen Videos zu halten und dazu zu bringen, sich mehrere deiner Videos hintereinander anzuschauen. Und gerade auch bei Musik gibt es sehr häufig auch in den Suchergebnissen und bei den Vorschlägen direkt Playlists in den Listen. Hier lohnt sich eventuell auch noch etwas zumindest minimales SEO für die Beschreibungs-Texte der Playlists.

    Bei allen "kostenlosen" Stockfotos, Videomaterial und Soundmaterial die so angeboten werden genauso wie bei den "Zahl 10$ und krieg alles auf unserer Seite umsonst"-Diensten, bin ich persönlich immer sehr, sehr vorsichtig.


    Denn zum einen muss ich erstmal einer fremden Seite vertrauen, die eventuell ihren Firmensitz in HongKong oder auf den Kayman Inseln oder sonst fernab der regulären Justiz hat, dass sie tatsächlich die Rechte an den Sachen besitzen. Da gibt es sicher zahlreiche Dinge, die tatsächlich funktionieren, weil es wirklich kostenlose Sachen sind, aber da gibt es auch immer schwarze Schafe.


    Und dann kann ein Urheber, der seine Sachen anfangs kostenlos zur Verfügung gestellt hat, diese ja auch wieder von so einer Plattform entfernen und plötzlich doch ein Urheberrecht darauf geltend machen. Diese Sache dann in Hongkong oder sonstwo auszuklagen, dürfte schwierig werden oder zumindest sehr teuer, wenn man zu einem Gerichtstermin nach Hongkong fliegen muss oder dort einen ortsansässigen Anwalt braucht. Und ein Claim oder noch schlimmer Strike ist dann erstmal vorhanden. Und im schlimmsten Fall geht der Kanal wegen drei Strikes auf Videos mit solchen Sachen dann flöten.


    Urheberrechte können sich in manchen Staaten ändern. Rechte können geändert werden, Besitzrechte können verkauft werden, Lizenzen eventuell nur zeitlich begrenzt sein, etc. Ich habe zB schonmal Claims auf Videos von alten Retro Games bekommen, weil deren Musikrechte nur für 10 Jahre gekauft waren. Und was passierte natürlich nach 10 Jahren? Der Musiker hat die Rechte neu verkauft, an eine Verwertungsfirma, die dann sämtliche Inhalte, die diese Musikstücke genutzt haben geclaimed haben und so versucht haben, ihre Investition wieder reinzubekommen.


    Ich verlasse mich da bei Spielen eher auf öffentliches Promotion Material von Publishern und selbst erstelltes und bei Musik benutz ich nur die YouTube eigene Musikbibliothek. Und generell versuch ich fremden Content zu vermeiden wo es nur geht, oder mir halt vorher schriftliche Benutzungsrechte einräumen zu lassen. Mittlerweile hab ich die günstige Position, dass viele Sachen, über die ich Videos mache, mir direkt vom Publisher zur Verfügung gestellt werden, und das beinhaltet dann immer automatisch die Erlaubnis damit Content zu erstellen.

    Passt hier nicht so zum Thema, daher nur ganz kurz:


    Suggestions sind immer eine Beziehung deines Videos zu mehreren anderen Videos. Wenn dein Video schlecht performt, bricht eventuell diese Bindung. Wenn diese anderen Videos aber zB auch nicht mehr so oft aufgerufen werden, können sie Dir auch nur noch wenig Zuschauer schicken, selbst wenn dein Video gute Werte hat. Sehr komplexes Thema das.

    Ich schaue ab und zu mal nach den CPM Werten, und wenn ich sehe, dass ein Thema besonders "wertvoll" ist, könnte das ein Argument sein, dazu nochmal ein Video zu machen. Aber meistens liegt die CPM bei mir in einem bestimmten von-bis Bereich und man sollte da vermutlich nicht zuuu viel hineininterpretieren. Saisonale Schwankungen machen da die 1:1 Vergleiche schwer, denn da müsste man nicht nur auf die reinen CPM Werte schauen, sondern auch genau, an welchen Tagen wurden welche Werte erreicht, und dies mehr oder weniger einer mathematischen Glättung unterziehen, um die Abweichungen zu relativieren, die einfach nur durch besonders günstige und eventuell ungünstige Release-Zeiträume der Zuschauerspikes verursacht werden.


    Zu deinen anderen Fragen:
    - Wie platziert ihr Eure Werbung?
    Erstmal, am Anfang, bei Videos ab 15 min überlege ich im Nachhinein, falls das Video gut angelaufen ist, ob ich in der Mitte noch eine weitere Werbung platziere. Diese wird dann im Idealfall in eine Contentlücke, auf eine längere Überblendung oder etwas ähnliches gepackt. Werbepausen mitten im Content sind eh schon nervig für den Zuschauer, wenn man sie dann auch noch mitten im Satz oder in einer wichtigen Szene platziert, kann man damit noch mehr Zuschauer vergraulen als sowieso schon.


    - Welche Daten ermittelt ihr?
    Siehe oben, ich schau dann auch gern mal in den Graphen für die Zuschauerbindung ob an der Stelle der Werbung ein merkbarer Abbruch ist. Dann war der Platz wohl schlecht gewählt. Ansonsten auch nicht zu viel in irgendwelche Statistiken hineininterpretieren. Gerade wenn das Video noch keine 5-10k Views hat, sind da meistens viel zu viele statistische Ausreißer drin, wo man dann Dinge in die Daten interpretiert, die eventuell gar nicht da waren.


    - Schaut ihr nach Tags, die oft gesucht werden ?
    Ja, meistens bereits bevor ich anfange ein Video zu planen. Allerdings schaue ich auch nach den bereits vorhandenen anderen Videos, und versuche einzuschätzen, ob ich überhaupt Chancen habe, dort in die Top10 Rankings zu kommen. Das ist keine reine Wissenschaft, braucht Erfahrung und ein paar Tools, aber wenn ein Markt sowieso "gesättigt" mit starken Videos ist, die genau für die angepeilten Keyword Kombinationen sehr relevant eingestuft sind, dann sollte man vielleicht besser ein anderes Thema suchen.


    - Bedient Ihr Euch an der Zuschauerbindung?
    Ich schaue da auf jeden Fall immer wieder mal rein (alle paar Wochen, nicht 3mal täglich). Wenn es signifikante Abbrüche an bestimmten Stellen im Verlauf gibt, könnte dies auf eine schlechte Zuschauererfahrung an dieser Stelle hindeuten. Vielleicht eine nervig lange Pause, vielleicht ein Bruch im Thema, vielleicht wird dem Zuschauer an der Stelle klar, dass er im Video nichts weiter interessantes zu erwarten hat. Das kann tierisch viele Gründe haben, warum an einer Stelle die Zuschauerbindung einbricht. Und auch hier: Nicht zu viel reininterpretieren und darauf achten, dass man aus Statistiken erst richtig relevante Dinge herauslesen kann, wenn man tausende Messwerte hat. Wenn ein Video nur 1-200 Views hat, sind die Statistiken sehr wahrscheinlich nicht aussagekräftig genug, um darauf basierend irgendwelche Entscheidungen zu treffen.

    Ich denke, dass die Zuschauer nicht so dankbar wären, wenn Du Videos raushaust, einfach nur weil der Termin dafür da ist, aber der Inhalt dann Larifari wäre.


    Kommt aber bestimmt auch drauf an, wie hoch dein Anteil an Abonnenten unter deinen Zuschauern ist. Wenn dieser extrem hoch liegt (>20%) könnte ich mir vorstellen, dass es einen Unterschied macht. Dann hast Du mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit Zuschauer, die anfangen auf deine Show zu warten. Wenn der Anteil der Abonnenten unter den Zuschauern aber eh kleiner ist, ist ein festes Einhalten von Terminen vermutlich egal. Weil dann die große Mehrheit deiner Zuschauer nicht darauf achten wird, da sie deine Videos dann über Search & Suggested finden und nicht gezielt nach deinen Videos schauen.

    Es gibt keinerlei Anforderungen um Untertitel zu benutzen. Automatische Untertitel in der eingestellten Sprache versucht YouTube immer zu generieren. Aber die Qualität ist oft nicht so gut. Besser ist, man bearbeitet die automatischen Untertitel noch. Einfach oben im Screenshot schauen, an der Stelle die man im Menü sieht, kann das jeder für sein Video erstellen. Im neuen YouTube Studio Beta gibt es bisher noch keine aktualisierte Funktion, daher muss man hierfür immer noch ins Classic wechseln. Aber für ein 20min Video die Untertitel komplett nachzubearbeiten, inklusive der richtigen Positionierung, das ist eine aufwändige Arbeit.


    Automatische, nicht verbesserte Untertitel sind auch gern mal Quelle für Monetarisierungs-Probleme und bestimmt auch öfter Probleme für merkwürdige Rankings. Denn die KI versteht gern mal DInge falsch. Und der Inhalt der Captions wird mittlerweile voll in die Metadaten integriert. Sprich, wenn man bestimmt Keywords im Video sagt, wird das als Pluspunkt fürs Ranking für dieses Keyword bewertet (besonders am Anfang des Videos). Aber auch alles andere, was gesagt wird, wird automatisch zu potentiellen Keywords. Und wenn man im Titel und in der Beschreibung Keywords verwendet, diese aber im Video überhaupt nicht vorkommen (oder falsch verstanden wurden), dann kann sich das auch negativ für das Ranking dieser Keywords auswirken. Mittlerweile werden auch Worte aus Texteinblendungen ausgewertet und versucht der bildliche Inhalt des Videos mit der Vision KI ausgewertet, aber das ist ein anderes Thema.


    Wenn man die Untertitel aber öfter von Hand nacharbeitet, scheint diese Nacharbeit auch ins Learning der KI einbezogen zu werden, und/oder die KI wird einfach generell besser. Denn ich habe den Eindruck, dass ich heute viel weniger Fehler finde als noch vor einem Jahr.

    Ehrliche Meinung:
    Ich hab mir das Video nicht wirklich angeschaut, weil mich Titel und Thumbnail eher abschrecken als anlocken. Sowas ist wohl definitiv erst ab 16+, und meinen Geschmack trifft es nicht. Bin zwar sexuell aktiv und nicht prüde, aber trotzdem halte ich Sexualität nicht für etwas, was man in der Öffentlichkeit besprechen muss, oder wie eine Fahne vor sich hertragen sollte.


    Aber das darf ja gern jeder anders sehen, nur meine Meinung. Für mich ist Sexualität etwas privates, was man nicht verheimlichen muss, aber auch nicht dauernd aktiv an die Öffentlichkeit bringen sollte. Zumal nicht in Umgebungen, wo man Leute damit "anspricht", die eventuell das gar nicht mögen.


    Das ist für mich ähnlich wie Veganer, die einen dauernd fragen, ob man Fleischesser ist, und dann sofort eine pseudo-religiöse Diskussion anfangen, oder Leute, die versuchen einen zu einer Religion zu bekehren, oder Leute die permanent politisch diskutieren wollen, nicht um eine ernsthafte Diskussion darüber zu führen, sondern um andere von "ihrer einzigen Wahrheit" zu überzeugen. Ist eher unangenehm und sorgt dafür, dass ich Abstand halte.


    Vor allem trifft das dann noch mehr zu, wenn Kinder und Minderjährige "in der Nähe" sind. Und auf YouTube sind viele Kinder unterwegs, und selbst eine ab 18 Einstellung beim Video sorgt nicht zwingend dafür, dass Minderjährige es nicht zu sehen kriegen. Aber vermutlich ist das heute eh durch die leichte Verfügbarkeit von Pornographie im Internet eher verwaschen.


    Für mich sorgen solche VIdeos auf jeden Fall dafür, dass ich mir den anderen Content gar nicht erst genauer anschaue.

    Das würde ich jetzt mal nicht so allgemein sagen. Im Zweifelsfall und wenn es wichtig ist, immer einen Anwalt fragen, der sich mit Medienrecht auskennt. "Beratungen" im Internet sind nur höchstens teilweise hilfreich. Und ganz endgültig 100% wissen kann man es eh nur, wenn es am Ende durch alle Instanzen ausgeklagt wurde.


    Grundlegend ist Urheberrecht immer ein privatrechtliches Ding. Sprich ob das verfolgt wird oder nicht, bestimmt der Urheber/Rechteinhaber selbst. Wenn der Urheber sagt "ist mir egal" passiert urheberrechtlich nichts. Aber das ist wohl in den seltensten Fällen zutreffend. Ob ein Werk mit Fremdmaterial dann ein Urheberrechtsverstoß ist oder nicht, kann endgültig nur vor Gericht geklärt werden, was aufwändig und teuer sein kann. Hier zählt wohl auch der Kosten-Nutzen-Faktor sowohl für den Urheber wie auch für den "Zitierenden", nenn ich das mal.


    Darüber hinaus gibt es aber auch die YouTube Guidelines. Das sind YouTubes Hausregeln. Die beschreiben, oft sehr grob, was YouTube nicht auf der Plattform haben möchte. Es gibt da spezielle Regeln zu Reused Content und es gibt Regeln für Copyright Verstöße. Es gibt automatische und manuelle Meldesysteme, wo Leute deren Content verwendet wird, dann bescheid bekommen und selbst entscheiden können, ob sie Content der ihre Rechte berührt tolerieren, oder löschen lassen. Wobei letzteres einen Strike verursacht, 3 Strikes in Kurzer Zeit = Kanal gelöscht.


    Abseits von Copyright-Inhabern kann YouTube aber auch selbst sagen, solchen Content mögen wir nicht, weil uns das Thema nicht passt, oder die Qualität nicht unseren Regeln entspricht, etc. Und hier dürfen sie eigentlich beliebig löschen, oder tolerieren. Wie diese Regeln dann im Einzelfall ausgelegt und angewandt werden, ist aber völlig YouTubes eigene Entscheidung, weil das sind ihre Hausregeln. Niemand hat ein Recht auf einen YouTube Kanal, es gibt kein Grundrecht auf Veröffentlichung auf einer Plattform. Ob YouTube das zulässt oder nicht, liegt völlig in ihrem Ermessensspielraum.


    Es gibt ein Recht auf freie Meinungsäußerung, aber niemand kann gezwungen werden, dass das geäußerte dann auch veröffentlicht werden muss. Es gibt kein Grundrecht, dass jeder daher kommen kann und dieses Recht auf freie Meinungsäußerung in deinem Wohnzimmer oder auf deinem Hinterhof ausüben darf. Denn was in deinem Wohnzimmer passiert oder auf deinem Hinterhof passiert, bestimmst Du, zumindest wenn Du der Besitzer/Inhaber bist. Und so darf YouTube auch entscheiden, was auf der Plattform geduldet wird und was nicht. Zumindest solange es keine anderweitigen Klagen von ausserhalb dagegen gibt, wie zB wegen Beleidigung, übler Nachrede, Geschäftsschädigung, Hatespeech, etc. Da gibt es ja viele Möglichkeiten warum ein Content rechtlich nicht veröffentlicht werden darf.