Beiträge von ZapZockt

    Aus der YouTube Hilfe zu CTR:


    Bei der Hälfte aller Kanäle und Videos auf YouTube liegt die CTR zwischen 2 % und 10 %. Bei neuen Kanälen und Videos mit weniger als 100 Aufrufen kann die Spanne sogar noch größer sein.



    Quelle und mehr Informationen dazu: https://support.google.com/youtube/answer/9314486?hl=de


    Grundlegend zu Analytics:
    Statistiken mit nur wenigen Messdaten sind extrem ungenau, da das Verhalten von 1 bis 2 Leuten bereits sehr starken Einfluss auf die Werte haben kann. Erst mit mehreren tausend Messwerten relativiert sich dieses Problem nach und nach. Und damit man Zufallsreaktionen von wenigen Leuten mehr oder weniger Vernachlässigen kann, braucht es eine Anzahl von Messwerten, die eher im 5stelligen Bereich oder darüber liegen.


    Was sind gute CTRs ?
    Dann ist die CTR immer in Verbindung mit den Impressions zu betrachten, und auch, wo fanden diese Impressions statt?


    Wenn einem engagierten Abonnenten ein Thumbnail angezeigt wird, reagiert dieser eher, als wenn YouTube versucht, Deinen Content neue Zuschauern vorzuschlagen, die eventuell noch niemals ein Video von Dir gesehen haben. Aber dieser zweite Fall ist eventuell etwas, was dem Kanal viel mehr hilft, weil es völlig neue Leute auf den Kanal bringt. Daher sind 1000 Impressions bei Fremden mit einer CTR von nur 1 % eventuell viel hilfreicher für den Kanal als 100 Impressions bei Abonnenten mit einer CTR von 10 %, auch wenn beides im Endeffekt 10 Views sind. Aber die 10 Klicks von Fremden könnten vielleicht 1-2 neue Abonnenten sein, die dann öfter mal hereinschauen später und auf Lange Sicht für das Kanalwachstum wichtig sind.


    Und so muss eine niedrige CTR nicht zwingend sofort schlecht sein. Und eine hohe CTR kann auch einfach bedeuten, dass YouTube das Video einfach nur wenig oft anzeigt, das sieht auf den ersten Blick toll aus, wenn da CTR 20 % steht, aber wenn man dann auf die Impressions schaut und es nur ganz wenige waren, ist das kein Gewinn gewesen, sondern eher schlecht.

    Die Umstellung auf das neue Midroll-Ads System erfolgt am 27, Juli. Davor gab es ein Opt-Out, dass dies verhindert hätte, aber jetzt im Nachhinein kannst Du nur die Einstellungen für einzelne Video oder für zukünftige Videos festlegen, das geht über diese Seite: https://www.youtube.com/account_monetization?nv=1


    Also, soweit mir bekannt, gibt es leider keine Sammel-Option, die alten Videos davon zu bereinigen. Da hilft wohl nur einzeln durchklicken.

    Sony Vegas gibt es gar nicht mehr, denn das wurde von Magix aufgekauft und wird jetzt dort weiterentwickelt. Und von welchem Magix Programm ist hier die Rede? Denn es gibt insgesamt 7 verschiedene Versionen:


    • Magix Fastcut (kostenlos)
    • Magix Video deluxe
    • Magix Video Pro X
    • Magix Video 365
    • Magix VEGAS Pro
    • Magix VEGAS POST Suite
    • Magix VEGAS Movie Studio

    Und die gibt es dann auch noch mit lauter unterschiedlichen Versions-Nummern. Ich nutze z. B. Vegas Pro 14, aktuell ist gerade 18 herausgekommen. Das alte funktioniert aber immer noch wunderbar.

    Ich bin mir nicht mal sicher ob eingegebene Untertitel in irgendeiner Weise da mit einfliessen, wobei es logisch waere, und sicher so kommen wird.

    Es gibt dauernd Meldungen bei Twitter z.B. zu Demonetarisierungen und sogar Video-Löschungen, wo sich die Leute fragen, warum das passiert. Und dann stellt sich hinterher raus, dass die Spracherkennung irgendwo ein "verbotenes" Wort oder ein Wort, dass Werbetreibenden nicht gefällt, gefunden hat, und dies dann der Auslöser war. Nicht ohne Grund vermeiden alle großen YouTuber zum Beispiel das Wort "Corona" in ihren Videos auszusprechen, zu Beginn sorgte dies für komplette Demonetarisierung und heute sorgt es zumindest dafür, dass die CPM massiv fällt, weil viele Werbetreibende nicht auf Corona Videos angezeigt werden wollen.


    Und genau so werden die kompletten Untertitel auch als Metadaten für Search, Suggested, etc genutzt. Darum ist es zum Beispiel auch enorm hilfreich, wenn man seine angepeilte Keyword Phrase auch wirklich im Video sagt, möglichst auch direkt am Anfang.


    Natürlich, wie bei allen KI Systemen, gibt es hier eine Menge Fehl-Erkennungen, gerade wenn die KI "jung und unerfahren" ist. Aber die Erkennungsrate bei den KIs steigt stetig und die Fehlerrate sinkt in den meisten Fällen schnell. Aber ich kann trotzdem nur empfehlen, wenn man die Zeit dazu hat, und nicht nach Script arbeitet, sich mal die automatisch erkannten Untertitel durchzulesen, ob da grobe Schnitzer drin sind, und diese notfalls auszubessern. Und wenn man ein Script hat, dann dieses einfach hochladen und automatisch timen lassen. Letzteres funktioniert wunderbar, auch wenn die Funktion dafür etwas versteckt ist und das geht nur für die Original Sprache des Videos.

    Vorweg:
    Wie bei den meisten SEO Dingen, reden wir hier über Parameter, die von verschiedenen KIs genutzt werden, um Entscheidungen zu treffen. Und diese Parameter unterliegen zum einen stetigen Anpassungen durch die selbstlernenden KIs und auch die Google-Mitarbeiter arbeiten permanent an den Gewichtungen dieser Parameter. Es werden auch dauernd neue Parameter definiert, für die KIs erfassbar gemacht und alte werden im Gewicht reduziert oder ganz herausgenommen. Und diese Metadaten werden von verschiedenen KIs dann auch noch völlig unterschiedlich bewertet. Damit ist dieser Komplex SEO permanent im Wandel und in Bewegung, und ganz exakte Aussagen dazu, was wann wie wichtig ist, können vermutlich nicht mal die YouTube Mitarbeiter, die daran arbeiten, machen, da das ganze System mittlerweile so komplex ist, dass niemand den vollen Überblick hat.


    Wenn jemand dieses Feld analysiert, kann er nur analysieren, was war in den letzten Monaten, Jahren, etc. Also sind selbst die wissenschaftlichsten Angaben hierzu, meistens schon in dem Moment veraltet, in dem Sie aufgeschrieben werden. Und alle Tipps und Tricks, oder Marketing Kurse, die teilweise für viel Geld verkauft werden, und auch die meisten Tools, die man kostenlos nutzen kann und auch die, die Geld kosten, beruhen im besten Fall, auf diesen Analysen von "damals". In vielen Fällen wird aber auch einfach vermutet, geraten, angenommen und oft auch einfach das Blaue vom Himmel herunter erzählt, Hauptsache jemand bezahlt reichlich für Kurse und Tools.


    Es gehört viele Jahre für viele YouTuber und "SEO Experten" zu den Haupt-Arbeitsfeldern, YouTube Fehlinformationen zu Videos zu verfüttern, um damit für Dinge ins Ranking zu kommen, für dass der Content gar nicht passend war. Hier wurde halt massiv viel versucht, die Suchmaschine auszutricksen. Und das führte viele Jahre auch dazu, dass die Suchergebnisse oft sehr schlecht waren. Da aber das Ziel der Suchmaschine ist, dem Suchenden das bestmögliche Suchergebnis anzubieten, dass irgendwie möglich ist, hat YouTube (und auch Google) dazu gelernt, und dies Erkenntnis auch den KIs beigebracht, "die Angaben der Creator sind mit Vorsicht zu genießen, die mogeln gern".


    Grundlegend zu Tags und Metadaten:


    Tags haben sehr stark an Wirkung verloren. Sie waren früher eines der wichtigsten SEO (Suchmaschinenoptimierung) Merkmale. Da sie aber, wie bereits gesagt, oft und stark genutzt wurden, um den Suchmaschinen falsche Informationen über das Video unterzujubeln, wurde die Gewichtung der Tags von YouTube fast komplett zurückgefahren.



    Tags gehören zu den Metadaten, die man als Creator selbst angeben kann. Bei den manuellen Metadaten sind aber zuallererst der Titel und die Beschreibung wichtig, danach folgen noch die Spracherkennung, die auch in den Untertiteln zu erkennen ist, es wird auch Bilderkennung über Thumbnails, Zwischenbilder und sogar das Video-Material mittlerweile gemacht. Das Stichwort lautet hier Google Vision KI, also KI gestützte Erkennung von Bildinhalten. Damit kann mit einer mittlerweile recht guten Erkennungsrate ausgelesen werden, was im Video zu sehen ist. Kombiniert mit der Spracherkennung können hier zumindest annähernd Auswertungen gemacht werden, worum es im Video geht und diese Daten werden stetig verbessert und fließen mittlerweile in die Metadaten mit ein. Und ganz am Rande von diesen und vielen weiteren Metadaten stehen dann irgendwann die Tags. Diese Metadaten werden in den ersten 24-48h von YouTube dazu genutzt, den Inhalt des Videos zu verstehen. Prinzipiell funktionieren die YouTube System auch völlig ohne Tags, sie helfen halt nur ein klein wenig beim Start der Gewinnung der wirklich relevanten Daten.


    Denn ist das Video dann erstmal online, ändert sich das Bild sehr schnell. Mit jedem Zuschauer, der das Thumbnail zu sehen bekommt (Impression) und jedem Zuschauer der wirklich klickt (CTR und View) und mit jeder Minute die geschaut wird (Watchtime, average Watchtime, Retention) verschiebt sich diese Datenbasis nämlich immer mehr hin zu gemessenen Real-Daten. Hier zählt nicht nur, ob jemand klickt, sondern auch wer hat auf das Thumbnail geklickt, wie sind dessen allgemeine Interessen, wie lange hat die Person geschaut, welche Videos wurden vorher und nachher geschaut, welche Videos haben Leute angeschaut, die ähnliche Interessen haben, wie diese Person, etc, etc.


    Es werden permanent Unmengen an Experimenten durchgeführt, indem das Thumbnail des Videos neben vermutet verwandten Videos angezeigt wird und gemessen wird, ob die Leute darauf reagieren oder nicht und damit werden Beziehungen aufgebaut zwischen verwandten Videos. Andersherum werden auch durch manuelle Metadaten angegebene Beziehungen geprüft und gemessen und eventuell bestätigt oder entkräftet. Je mehr dieser Messdaten YouTube hat, desto schwächer werden die Metadaten an sich gewichtet. Und wenn irgendwann ein paar Hundert Views auf dem Video sind, ist an irgendeinem Punkt der Einfluss der Tags auf nahezu Null gesunken.


    Von daher sind Tags immer noch hilfreich für einen guten Start, damit von Anfang klarer wird, worum es im Video geht. Aber im Vergleich zu vor ein paar Jahren, sind sie fast unwichtig geworden. Viele YouTube Tipps Channel und Blogs sind entweder so alt, dass sie das damals noch nicht wussten, oder sie wiederholen einfach immer noch den alten Kram von früher. Von daher, sollte man viele dieser Tipps und Tricks und vor allem die bezahlten Lehrgänge mit Vorsicht geniessen und stark überlegen, ob man für so etwas Geld ausgibt. Meistens wird einem dort veraltetes Wissen für teuer Geld verkauft.


    Wichtiger Hinweis am Rande noch dazu: Immer wenn man nachträglich an den manuellen Metadaten eines Videos etwas ändert, werden die gemessenen Daten etwas entwertet und es werden neue Messungen gestartet um die geänderten manuellen Metadaten zu prüfen. Dies kann einem laufenden Video das Genick brechen, wenn man Pech hat, bei toten Videos kann es aber andersherum auch zu einer Wiederbelebung führen. Also nachträgliche Änderungen immer mit etwas Vorsicht durchführen und am besten nie ein gut laufendes Video ändern.


    Was sind also gute Metadaten ?
    Allgemein ist die Wirkung von Tags für die Suche also immer geringer geworden. Viel wichtiger ist, dass man eine gute Videobeschreibung hat und einen guten Titel, und man eventuell zumindest mal einen Blick auf die Untertitel wirft und sie bei Fehlerkennungen korrigiert.


    Tags haben aber noch eine gewisse Langzeit-Wirkung für die Verwandtschaften zwischen verschiedenen Videos, sowohl auf dem eigenen Kanal, wie auch Kanalübergreifend. Und die meisten Experten und Ratgeber, die sich auf Messungen und Analysen (wie gesagt der Vergangenheit) berufen, sagen heute, dass der Trend weg von einzelnen Keywords, hin zu Keyword-Phrases geht. Also nicht mehr [beste][video][keyword][optimierung] sondern eher [beste video keyword optimierung] und [beste keyword optimierung für youtube videos]. Keyword Phrases sollten in die Richtung gehen, dass sie genaue Suchanfragen von Usern "matchen". Je besser die Metadaten diese Suchanfragen abdecken, desto höher die Relevanz für bestimmte Suchen. Und Relevanz ist die Standard-Sortier-Methode, nach der Suchergebnisse ausgegeben werden.


    Man kann also auch weiterhin Suchbegriffe anpeilen, wenn man seine Medaten für ein Video formuliert. Allerdings sollte man dabei vorher untersuchen, ob eine Suchanfrage überhaupt vorkommt. Dafür kann man Tools nutzen, oder einfach selbst die YouTube Autovervollständigung nutzen (nichts anderes machen die Tools auch). Allerdings weiß man dadurch nur, ob ein Begriff oft gesucht wird. Niemand kann einem sagen, ob der Begriff auch in Zukunft weiterhin gesucht werden wird, außer eventuell Google Trends oder ähnliche mehr abstrakte Werkzeuge.


    Und dann sollte man auch untersuchen, wie viele Suchergebnisse gibt es zu einem Suchbegriff bereits und wie gut werden diese angeschaut? Denn diese Analyse der Konkurrenz entscheidet im Endeffekt darüber, ob man eventuell auf Seite 1 zu einem nicht so oft gesuchten Begriff steht und dadurch immerhin einige Aufrufe bekommt, oder ob man einen viel gesuchten Begriff anpeilt, dort aber durch das Überangebot an Suchergebnissen auf Seite 258 angezeigt wird, und dadurch gar keine Views bekommt. Oft sind die schwächeren KEywords die besseren, außer man ist ein riesiger Kanal.


    Die "YouTube"-Tools und die Qualität ihrer Aussagen:
    Mehr oder weniger niemand und kein Tool der Welt kann einem wirklich verlässlich Angaben dazu machen, wie stark die Konkurrenz in diesem Gebiet ist. Außer man sucht manuell danach und betrachtet und analysiert die Vieos der Konkurrenz und vertraut ein wenig auf seinen Instinkt. Das Analysieren machen einige Tools auch zumindest im Ansatz, allerdings sind diese Tools fast alle nur auf den amerikanischen Markt fokussiert. Sowohl die YouTube wie auch die Google- Suchergebnisse sind aber regional unterschiedlich gewichtet und dazu kommt dann auch noch eine zusätzliche Gewichtung für jeden einzelnen Benutzer, basierend auf dessen Suchprofil und seiner vorheringen Suchanfragen.


    Angaben von irgendwelchen Tools können also nur sehr grobe Näherungswerte sein, und gerade TubeBuddy und VidIQ funktionieren in den USA ein bisschen, grob annähernd an die Realität, mit einer sehr hohen Fehlerquote. Aber außerhalb der USA noch mal sehr viel weniger gut, da sie halt nicht die Suchanfragen über internationale Server stellen, sondern ihre Server in den USA stehen und damit alle Analysen und Auswertungen zu Suchergebnissen, KEywords etc nur auf den US-Makrt abzielen. Viele Angaben dieser Tools sind reine Kaffeesatzleserei. Es gibt 1-2 Tools, die das berücksichtigen, wie Morningfame, aber auch da sind alle Angaben nur Annäherungswerte.


    Und die Angaben, die diese Tools dann zu "Suchvolumen" machen, auf denen dann aber im Endeffekt fast alle Bewertungen beruhen, ob sich ein Keyword oder eine Keyword-Phrase "lohnt" oder nicht, sind reine Schätzungen. Diese Daten sind für niemanden abfragbar, das gibt die API Abfrage gar nicht her. Hier geraten wir dann endgültig ins spirituelle und in den Bereich Pseudo-hilfreich. Hier wird den (meist zahlenden) Kunden vorgegaukelt, man wisse etwas, was aber gar kein Wissen ist. Es ist eine sehr grobe Annäherung aufgrund einiger weniger Datenpunkte, die aber nicht im Ansatz dem gesamten Bild entsprechen. Auch hier gilt dann wieder, wenn man nicht in den USA lebt, und nicht USA Zuschauer anpeilt, sind die Daten dieser Tools nochmals einen riesigen Schritt unzuverlässiger. In den meisten Fällen liegen im Endeffekt diese Bewertungen damit extrem stark daneben. Und spätestens bei Begriffen, die gerade im Abflauen liegen oder die erst demnächst aufkommen werden, liegen sie fast immer 100%ig daneben. Da könnt Ihr euch die Dinge auch Auswürfeln oder eine Münze werfen.


    Also hört nicht gläubig auf diese Tools. Manche Angaben können Hilfreich sein, die meisten sind aber eher in Richtung nichtssagend oder eventuell sogar in die Irre führend anzusehen.


    Nachtrag:
    Diese Video Serie vom Creator Insider Channel zu "YouTube Myth Busting" ist ziemlich interessant, denn der Todd, der dort spricht ist einer der Haupt-Entwickler von YouTube Search and Discover, sprich dieser Mann ist sehr stark in der Entwicklung der Such, Suggested und weiteren KIs beteiligt:

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    Hochkant Videos und Zeitbegrenzung sind leider so gar nicht das richtige Format für mich. Alles, was ich tue, existiert im Querformat, und "fasse Dich kurz" war noch nie so mein Ding. Darum hab ich mich auch mit Instagram und den vielen "Stories" überall noch nicht wirklich anfreunden können.


    Und dann hab ich da auch noch arge Zweifel an den TikTok Zahlen. Viele Leute finden TikTok so toll, weil diese wohl einen speziellen Boost eingebaut haben, der neuen Accounts auf ihre ersten Videos besonders viele Views verpasst. Da sprudelt die Dopamin und Oxytozin Produktion im Gehirn ganz besonders doll und so fühlt man sich gleich geliebt und beliebt und das stärkt natürlich die Bindung ganz besonders.


    Aber wer sagt mir, dass diese schnellen tausend Views und Subs wirklich stattfinden, oder einfach nur das Ganze so gebaut ist, dass man auf jeden Fall diesen ersten Start-Erfolg schafft, damit man sich toll fühlt? Gerade in China wird gern mit Verhaltenspsychologie gearbeitet, um Massen zu lenken... Wobei Facebook, Twitter, YouTube, etc auch auf diese Glückshormone abzielen, durch Likes, Herzchen, etc. Aber diese extrem starken Wachstumsraten gerade zu Beginn bei TikTok wirken auf mich doch irgendwie "geschönt", um Leute gleich so richtig reinzuziehen.


    Es gibt so einige Psychologen, die Social Media generell in Grundzügen bei der Wirkung auf das Gehirn mit Drogen vergleichen. Und TikTok erscheint mir hier irgendwie wie "der harte Stoff", und der wird wohl besonders gern an die Unerfahreneren und Kinder "verkauft". Das Ganze ist nur eine Vermutung, aber wenn ich mir anschaue, wie selbst die langweiligsten Channels dort binnen weniger Tage tausende Abonnenten bekommen, hab ich da so meine Zweifel, ob diese Zahlen was mit der Realität zu tun haben.


    Vermutlich wird dann gleich eine Horde TikTok Fans über mich herfallen und mich zerfleischen :D

    Unterschied 1: Auf einer Party macht sich niemand allein durchs abspielen Kopien und nimmt die Musik mit nach Hause und kann sie sich dann immer wieder anhören oder seinerseits mehr Kopien davon anfertigen und an weitere Leute verteilen.


    Unterschied 2: Wenn Du den Link zu Deinem privaten Video an einen Kumpel schickst, kann dieser den Link beliebig weiter teilen, und Du hast keine Kontrolle mehr darüber, ob nun einer oder 50 oder 50.000 Leute das Musikstück hören können. Daher ist auch ein privates Video ein Veröffentlichen von urheberrechtlich geschützten Werken. Und durch Tools zum Herunterladen von Audio und Video von YT, wird dann das Ganze noch unkontrollierbarer.


    Unterschied 3: Es sind die Regeln, die YouTube erstellt hat, deren Plattform, deren Regeln. Und wer sich nicht dran hält, kann gestriked und gebannt werden. Und YouTube macht das ja auch nicht nur so von sich aus, um Leute zu schikanieren, sondern hat bereits zig Gerichtsprozesse mit Musiklabels, Filmrechte-Firmen, etc., etc. geführt, und meistens kamen dabei Ergebnisse heraus, die YouTube rechtlich dazu gezwungen haben, diese Regelungen so zu erlassen und auch einzuhalten, ansonsten müssten sie Millionen an Strafgeldern zahlen.


    Unterschied 4: Wirklich private Partys werden eher selten verklagt. Aber wenn Du eine Party machst, für die Du Eintritt nimmst und/oder die öffentlich beworben wird, bist Du auch bereits verpflichtet dafür Lizenzgebühren an die GEMA zu zahlen. Und GEMA Gebühren decken dann auch nur das einmalige Abspielen von Musik an diesem einen Abend ab, eine Veröffentlichung und Vervielfältigung im Internet ist dabei auch nicht inbegriffen.

    Filmora ist eines von vielen möglichen Schnittwerkzeugen. Als grobe Metapher: Es ist ein Hammer, es ist ein Werkzeug, es kann einen Nagel einschlagen, um ein Bild aufzuhängen.


    Gerade am Anfang ist es für die meisten Videoschnitt-Einsteiger gar nicht wichtig, welche Software sie benutzen, da sie erstmal den generellen Ablauf lernen müssen. Und ob sie dabei Software XY für Preis YZ benutzen, oder Software AB für Preis CD oder Software GHI für kostenlos, ist fast völlig egal. Denn bevor man 10-20 Projekte realisiert hat und sich in den Ablauf eingearbeitet hat, erkennt man als Einsteiger fast gar keinen Unterschied bei den verschiedenen Programmen. Denn 90-95% der Funktionen werden zu Beginn gar nicht genutzt und der Unterschied der verschiedenen Programme liegt nicht in den Basics, sondern in den Spezialfunktionen, die man erst anzuwenden versteht, wenn man ein gewisses Maß an Erfahrung gesammelt hat, also nach Wochen oder Monaten.


    Um auf den obigen Vergleich zurückzukommen, für jemanden der nur mal eben ein Bild aufhängen möchte, und dafür einen einzigen Nagel einschlagen will, ist die Auswahl aus 20 verschiedenen Hammern eine völlige Zeitverschwendung. Ob man nun einen 300g Hammer, eine Variante mit 400 oder 500g nimmt, einen Schloßerhammer oder einen Zimmermannshammer, einen Latthammer oder einen Maurerhammer, ist völlig wurscht, jeder davon kann einen Nagel einschlagen. Notfalls kann man auch einen schweren Stiefel nehmen, wenn die Sohle stabil genug ist und die Wand eh nur aus Gipskarton besteht.


    Von daher, fangt erstmal mit irgendetwas an, das möglichst wenig kostet. Probiert rum, schiebt Aufnahmen herum, macht einen Übergang, versucht Euch mal an einem Overlay, einem Zeitraffer oder einer SloMo, blendet Text ein und laßt eine Grafik durchs Bild fliegen. Das kann jedes Schnittprogramm. Zum Beispiel Shotcut, ein Open-Source Freeware Programm, das von einigen Informatikern in ihrer Freizeit gepflegt wird, kann das alles wunderbar, und es läuft auf Mac, Windows und Linux. Damit kann man erstmal ganz gemütlich üben, kann feststellen, ob einem diese Video-Bearbeitung überhaupt liegt und Spaß macht und das völlig kostenlos und unverbindlich.


    Wichtig ist, man fangt einfach an, wie @Steve völlig richtig angemerkt hat. Theoretisches Rumplanen auf wie viel verschiedene Arten man wohl den Hammer schwingen und welche Art von Nagel man benutzen könnte und in welchem Winkel man den dann einschlagen könnte, und die Anschaffung von 20 verschiedenen Hammersorten ohne jemals den Nagel in die Hand zu nehmen, ergibt einfach absolut Null Sinn. So verbringt man Monate, und das Bild steht immer noch in der Ecke und hängt nicht an der Wand, dabei kann selbst ein krummer, wackelig eingeschlagener Nagel, dem der Kopf abgebrochen ist, ein simples Bild an der Wand halten.


    Okay, genug Handwerker Metaphern für Heute :D Schwingt den Hammer Leute


    PS:
    Filmora ist vor allem deshalb so beliebt bei einigen YouTubern, weil sie ein Affiliate Programm haben, und man so an eventuell verkauften Produkten einfach mit verdienen kann. Und dadurch sind die YouTuber auch so motiviert, das Programm in gutem Licht darzustellen.

    Vorweg: Dies ist eine Rechts-Frage, ich bin kein Anwalt und darf daher keine Rechts-Beratung geben. Für eine zuverlässige und rechtlich korrekte Aussage kontaktiere bitte einen Rechtsanwalt, der sich mit Medienrecht und Urheberrecht beschäftigt.


    Meine Erfahrung und mein angelesenes Wissen dazu:
    Das Content ID System arbeitet auch bei privaten Videos, und auch dort werden Copyright Vergehen erkannt und den Inhabern der Rechte angezeigt. Und danach ist es, wie bei jedem anderen Video auch, deren Entscheidung, wie sie damit umgehen. Übrigens werden Rechte-Inhabern Links zu betreffenden Videos übermittelt, die Videos sind dann damit nur noch bedingt privat.


    Und da ein Claim bei einem Privat Video ausscheidet, wird die häufigste Reaktion wohl Löschen lauten. Und ein Löschantrag ergibt einen Strike, drei Strikes in Folge eine Kanallöschung, inkl. entsprechender Möglichkeiten wie Verlust von allgemeinen Google Accounts, lebenslange Adsense-Sperre, etc.


    Obendrein werden den Rechteinhabern Deine Account Daten auf Anfrage
    übermittelt, was Ihnen die Möglichkeit einer privatrechtlichen Urheberrechtsklage, Unterlassungserklärung, Abmahnung, etc. eröffnet.


    Urheberrechtsverstöße werden nicht weniger relevant, nur weil man sie versteckt durchführt.

    Zuerst vorweg:
    Es gibt nicht "den Algorithmus", sondern zahlreiche verschiedene. Es gibt eine KI für Search, eine für Suggested, eine für Home, eine für Trends und noch einige mehr. Diese KIs haben teilweise Zugriff auf die gleichen Daten, legen sich aber ihre ganz eigenen Daten noch zusätzlich an. Sie haben aber jeweils völlig andere Ziele und wählen daher auch Ihre Ergebnisse nach ganz anderen Kriterien aus. Und keiner dieser Algorithmen ist darauf trainiert, irgendjemanden zu bestrafen. Ihr Ziel ist es, die bestmöglichen Ergebnisse für die Zuschauer zu präsentieren. Im Endeffekt sind Ihnen die Creator, Channel und sogar die VIdeos völlig egal, es geht den KIs darum YouTubes Ziele zu erreichen.


    Und diese Ziele, das sind vor allem die Zuschauer so lange auf der Plattform zu halten und so lange wie möglich zu unterhalten und glücklich zu machen. Denn nur dann schauen sie die Werbungen an, und damit wird das Geld verdient. Die Frage ist dann, kannst Du Content liefern, der den KIs bei diesen Zielen hilft, oder nicht? Kann Dein Content Leute unterhalten, motivieren, unterrichten, belehren, verwirren, aufregen oder sonst irgendwie bei der Stange halten, damit sie länger zuschauen, oder nicht?


    Es gibt wohl bestimmte Filter, wodurch man in den Rankings herabgestuft werden kann oder auch ganz ausgeblendet werden kann (sogenanntes Shadow-Banning), aber dies bezieht sich nach Messungen eher auf einzelne Videos als auf ganze Kanäle und mehr darauf, ob man bestimmt Keywords in den Videos nutzt, oder bestimmte Elemente im Video vorkommen. Hierbei geht es dann aber meistens um Inhalte mit Waffen, Drogen, Sexualität, Gewalt und da besonders Aufforderungem zu Gewalt oder detaillierte Darstellungen von Brutalität. Sicher gibt es da noch sehr viel mehr, unterschiedlich gewichtete Dinge, die Einfluss haben können und es finden auch Falsch-Erkennungen statt, besonders gern, wenn die Sprach-Erkennung mal wieder Dinge falsch verstanden hat, was man dann in den CC (Closed Captions = Untertiteln) nachlesen kann. Aber es gibt nach Aussage von YouTube keine Filter, die kurzzeitige oder auch langzeitige Inaktivität bestrafen.


    Hier, genauso wie bei dem Punkt Deiner 2. Frage, geht es mehr um das Verhalten der Menschen. Wenn Du Abonnenten hast, Du immer wieder Videos hochlädst und diese Deinen Abonnenten vorgeschlagen werden, dann erkennen diese Deine Inhalte schnell und reagieren darauf. YouTube bemerkt dieses schnelle reagieren und schlägt Ihnen dann auch mehr von Deinen Inhalten vor. Wenn Du aber monatelang nichts veröffentlichst, schauen diese Leute andere Kanäle an, schauen dort mehr, reagieren dort schneller, und wenn Du dann ein neues Video postest nach langer Zeit mal wieder, wird Dein Video zwar Deinen Abonnenten angezeigt, aber sie reagieren nicht mehr so wie vorher. Manche haben Dich vergessen, manche haben Ihre Interessen geändert, etc. Und YouTube bemerkt dieses langsamere Reagieren und weiß, dass die Leute bei anderen Dingen besser reagieren, und damit wird diesen Leuten eher Content von anderen Kanälen vorgeschlagen, bei dem sie besser reagieren.


    Es liegt also nicht an irgendwelchen Straf-Routinen, sondern einfach daran, dass durch die lange Abwesenheit der "Hype" abkühlt, das Interesse der Leute einschläft und Leute Dich einfach vergessen und sich vielleicht nicht mal daran erinnern, warum sie dich irgendwann vor Monaten oder Jahren mal abonniert haben. Aus aktiven Abonnenten werden nach und nach inaktive Abonnenten. Das passiert bei jedem Kanal. Nur ein aktiver Kanal sorgt permanent dafür, dass auch wieder neue aktive Abonnenten nachkommen und wenn Du lange Pausen machst, verschiebt sich das Verhältnis von aktiven und inaktiven Abonnenten nach und nach zu Deinen Ungunsten. Es wird sich aber auch wieder in die andere Richtung schieben, wenn Du mit dem Kanal wieder aktiver wirst.


    Und Frage 2 ist da sehr ähnlich. Wenn Du einen Kanal machst, der alle Themen gleichzeitig behandelt, werden die Leute nicht so engagiert reagieren, wie bei einzelnen Kanälen, die genau 100% Ihre Interessen abdecken. Und auch das wird messbar sein, das wird Deine CTR und Average Watchtime runterdrücken, und das wird sich negativ auswirken. Es wird sehr wenige geben, die sich für alle 4 Themen interessieren, die werden total stark reagieren, es wird aber auch einen großen Teil geben, der nur auf 1, 2, oder 3 Themen davon steht, und die werden bei den anderen Themen dann halt schlecht reagieren.


    Alles auf einem Kanal zu machen kann aber auch Vorteile haben, denn Du hast mehr Content, damit mehr Möglichkeiten, dass Leute überhaupt auf Deinen Kanal stoßen. Und Du hast Schnittmengen mit mehr verschiedenen anderen Kanälen, was eventuell für entsprechend unterschiedliche Vorschläge führt.


    Alles in allem, ein sehr komplexes Thema, auf dass es keine 100% Antwort gibt. Und einer der wichtigsten Faktoren ist, wie fühlst Du Dich dabei. Und wo siehst Du einen Weg für Dich, dass Dir das Ganze Spaß macht, auch über Monate und Jahre hinweg, damit Du nicht nach 2-3 Monaten wieder aufhörst damit und alles wieder einschläft? Weil es nützt nichts, es perfekt auf die KIs oder eine Zuschauerschaft abzustimmen, wenn Du nach kurzer Zeit wieder keinen Bock mehr darauf haben könntest.

    Da Du eh dauernd Thumbnails brauchen wirst als YouTube Creator, und auch für Marketing, Zwischenbilder, etc dauern immer wieder neue Sachen gebraucht werden, empfehle ich Dir, Dich einfach in eines der geläufigen Programme einzuarbeiten wie Photoshop oder GIMP. Das kostet erstmal Zeit und Fleiß, aber langfristig fährst Du damit viel besser, wenn Du sowas selbst machen kannst.


    Denn es gibt zwar hin und wieder Leute, die Dir sowas umsonst machen, die machen das aber dann a) nur einmalig und nachträglich Änderungen oder Aktualisierungen kannst Du dann vergessen. Und b) machen nur Leute, die entweder noch ganz am Anfang stehen oder aber nicht besonders gut sind, so etwas umsonst. Ein gutes Banner zu entwerfen und zu designen kostet einige Stunden oder sogar Tage Arbeit, jeder halbwegs vernünftige Mensch, der weiß das Kunst Arbeit ist und Zeit frisst, wird Dir so etwas nicht umsonst machen.

    Das Thema hat mich interessiert, ich hab danach gesucht und diesen Thread gefunden und nun bin ich nicht sicher, ob ihr mich mehr hasst, wenn ich einen alten Thread rauskrame, oder wenn ich einen neuen aufmache, obwohl es ja schon einen gibt

    Da gibt es solche und solche Fälle. In Deinem Fall würde ich jetzt sagen, ist das schon okay, da Du wirklich etwas zum ursprünglichen Thema beiträgst und damit die Diskussion wieder aufleben lässt. Kommt auch ein wenig aufs Grund-Thema an, dies ist wohl ein Oldie but Goldie, das Thema Backups wird niemals alt.


    Schwieriger ist es, wenn z.B. in mehrere Jahre alten Themen jemand eine Frage gestellt hat, und da dann irgendwann viel später drauf geantwortet wird, obwohl der Fragesteller vermutlich schon mehrere Jahre gar nicht mehr im Forum aktiv ist und sich die Frage eh erledigt hat. Oder auch eine Diskussion über ein Video eines bekannten YouTubers von vor Jahren wäre eher so ein Fall, wo ein wieder hervor wühlen keine Wiederbelebung, sondern Leichenschändung wäre.


    Von daher, alles paletti :)


    Zum Thema an sich:
    Ich speichere übrigens immer alle fertigen Videos, alle Scripte, alle Thumbnails und die Rohdaten von Zwischenbildern und Thumbnails davon. Diese nutze ich aber eh auch auf meiner Webseite, und damit sind sie dort auch jeweils nochmal in zig verschiedenen Qualitätsstufen vorhanden. Und mein Audio existiert in den meisten Fällen dann nochmal als Podcast auf zahlreichen anderen Plattformen, das ist damit wohl unverlierbar.


    Meine rohen Video-Aufnahmen werfe ich aber weg, sowie das Video fertig ist, denn da ich immer 1440p60 mit 100MBit/s aufnehme und dann teilweise stundenlange Rohaufnahmen habe, kommen da für ein 15min Video gern mal 200-400 GB an Rohvideo zusammen. Das würde den Backup-Rahmen etwas sprengen.

    Den "Ich mach das alleine" Ansatz kann ich gut verstehen. Kooperationen und Zusammenarbeit mit anderen kann toll sein, kann aber auch genauso nach hinten losgehen. Und wenn man dann Leute um sich hat, die einen zurückhalten, Dinge schlecht reden oder anderweitig runterziehen, kann das extrem negativ wirken, auf das Projekt, aber auch auf die Seele und das Wohlbefinden.


    Was die Familie angeht:
    Ich hab auch mal 5 Jahre komplett Abstand zu meiner Family genommen, weil sie zu der Zeit einfach zu anstrengend und zu negativ auf mich gewirkt haben und wir uns dauernd nur gestritten haben. Aber es kann auch wieder besser werden, heute arbeite ich mit meiner kompletten Family zusammen und wir haben gute Projekte gemeinsam realisiert. Denk daran, man kann sich Freunde aussuchen, Hobbys und Beruf kann man wechseln, aber man hat nur eine Familie, und egal was man tut, man wird sie niemals richtig los, und das hat einige Nachteile aber auch eine riesige Menge Vorteile.


    Den Kanal kannst Du ja später jederzeit wieder aufleben lassen, wenn Dir mehr danach sein sollte. Und dann wünsch ich Dir viel Erfolg für Dein neues Projekt. :)

    1. Warum sucht man nach "Kinderschokoladewerbung 1989"?
    2. Warum findet man mich über diesen Suchbegriff und wie lange muss man die Suchergebnisse durchwühlt haben, um "Vogel frei!" ausfindig zu machen?
    Und 3. Hattet ihr auch schon mal einen ähnlich schrägen Suchbegriff?

    1. Nostalgie, oder bei der Jahreszahl eventuell sogar "Ostalgie", wie @UrbexSniperHunter schon vermutet hat.


    2. Bei den meisten Suchbegriffen finden YouTube und Google gute Ergebnisse, die der Suchanfrage entsprechen. Wenn allerdings die Suchanfragen exotisch werden, müssen die KIs lange in der Datenbank rumsuchen, um relevante (oder vielleicht auch nicht so relevante) Ergebnisse auszugraben. Da werden dann auch Suchbegriffe an verschiedenen Stellen erfasst und versucht durch Kombinieren eine Lösung zu finden.


    Wenn Du also zum Beispiel in einem Stück Content irgendwo von Schokolade sprichst, und an einer völlig anderen Stelle von Kindern und an einer dritten unabhängigen Stelle von Werbung, bist Du im Rennen für den Suchbegriff "Kinderschokoladenwerbung". Normalerweise sind solche Ergebnisse aber so irrelevant eingestuft, dass sie niemals angezeigt werden.
    Wenn sich aber partout gar keine Ergebnisse finden lassen, dann werden experimentell solche Suchergebnisse angezeigt und gemessen, ob der Suchende draufklickt oder nicht. Und in Deinem Fall meinte der Suchende, dass Dein Inhalt wohl von den angezeigten (schlechten) Ergebnissen, das am wenigsten schlechte wäre. Und damit wird Deine Relevanz zu diesem Suchbegriff sogar noch steigen. Der Faktor Mensch und sein Verhalten bei den angezeigten Suchmaschinen Ergebnissen (SERPs) ist für die Suchmaschinen der wichtigste Impulsgeber.


    3. Passiert mir sehr oft. Bei YouTube nur seltener, zumal man hier nur begrenzt Suchbegriffe angezeigt bekommt, zu denen man gefunden wurde und auch nur die, wo die Leute wirklich geklickt haben. Es ist mir aber schon passiert, dass YouTube sogar Begriff aus verschiedenen Übersetzungen meiner Untertitel und Videobeschreibungen kombiniert hat und daraus Suchergebnisse generiert hat.


    Ich mache aber auch schriftliche Sachen auf meiner Webseite und schaue da sehr viel in den Google Analytics und in der Google Search Console nach, und da kann man auch die Begriffe sich anzeigen lassen, wo zwar niemand geklickt hat, aber wo man Impressionen bekommen hat. Und diese Listen kann man endlos durchblättern, und da sind die urigsten und sinnlosesten Kombinationen dabei teilweise.


    Im SEO Bereich gibt es da ziemlich witzige Geschichten zu solchen Ergebnissen. Man sollte denken, dass Google nach alle den Jahren mittlerweile zu jedem eingegebenen Suchbegriff feste Listen mit Ergebnissen hätte. Aber ich meine, es war John Mueller, ein bekannter Google SEO Mitarbeiter, der für Webseiten Suchergebnisse, deren Analyse und Optimierung ein Fachmann bei Google ist, der mal gesagt hat, dass mehr als 20% aller Suchanfragen täglich (das sind Milliarden), völlig neu sind, noch nie vorher jemals von einem anderen Menschen angefragt wurden. Und so müssen Google, YouTube und alle anderen Suchmaschinen wohl auch, sich jeden Tag Millionen neue Suchlisten anlegen, und dabei die verschiedensten Quellen ausprobieren, ob sie als relevante Suchergebnisse in Frage kommen oder nicht.

    Vielleicht noch einen Punkt als Ergänzung, offenbar ist das einigen nicht immer direkt bewusst. Um überhaupt einen Kanal monetarisieren zu können benötigt man einen Google AdSense Account. Auch hier sind die Regeln äußerst hart. Mit hart meine ich auch genau das, extrem hart. Bei sperren wird man sogar für immer gesperrt, ein Leben lang, ohne Ausnahme! Es funktioniert dann auch nicht, sich einfach eine neue Mail anzulegen, da sich die Sperre auch auf den Vor und Zunamen bezieht, was spätestens bei der Konto-Angabe wieder herauskommt.

    Nicht nur der Real-Name, sondern auch Bankverbindung, Steuernummer, eventuell das dazugehörige Gewerbe, etc. Wenn man aus dem Adsense Programm erstmal rausgeflogen ist, bleibt man fast ausnahmslos draußen. Ihr erinnert Euch, Google = Suchmaschine usw., wenn Sie wollen, finden Sie raus, wer Ihr seid ;) . Das betrifft dann auch nicht nur Google, sondern ebenfalls eventuelle Webseiten-Monetarisierungen oder jegliche Einnahme oder Werbe-Möglichkeiten auf allen anderen Google Plattformen.


    Es gibt da wohl einige Möglichkeiten, das zu umgehen, aber die werde ich nicht erläutern. Und vor allem, weiß man da dann auch niemals, ob dann nicht doch ein paar Monate später alles auffliegt, die Kündigung kommt und das mühsam aufgebaute YouTube Business einfach komplett gelöscht wird.


    Und am Rande, es kann auch der komplette Google Account gebannt werden, inklusive Handy Zugang, alle Kontaktdaten, gespeicherte Bilder, Geräte IDs von weiteren Internet-fähigen Geräten, etc. Ich habe auch schon von Leuten gelesen, die neue Accounts eröffnet haben, und dann dort ebenfalls gleich wieder gebannt wurden.


    Das ist sicher selten, dass Google zu so harten Bandagen greift, in den meisten Fällen ist ihnen das bei kleineren Mauscheleien den Aufwand nicht wert. Da werden die Betrügereien einfach automatisch rausgerechnet und die Kanäle eventuell auch noch anderweitig abgestraft, z.B. durch weniger Sichtbarkeit. Aber es wird manchmal durchgegriffen, wenn es bestimmte Grenzen überschreitet und der Betrug irgendwann finanziell relevante Ausmaße annehmen sollte. Wenn man dann nach Monaten oder Jahren irgendwann erfolgreicher wird, desto eher wird sowas einem irgendwann negativ auf die Füße fallen und dann wird es richtig ärgerlich, wenn einem wegen sowas alles wieder kaputtgeht.

    Egal ob Sub4Sub, Support4Support, Watchtime-Gruppen, und die vielen anderen "Ich hab keine Zuschauer, versuche aber irgendwie das System auszutricksen, weil ich schlauer sein möchte, wie ein Multimilliarden Dollar Konzern, mit zigtausenden hochtechnisch ausgebildeten Angestellten" Aktivitäten, lass es lieber sein. Wie immer man das nennt, es ist Betrug.


    Und es widerspricht absolut den YouTube Terms of Service (TOS / Nutzungsbedingungen) und man kann dadurch seinen YouTube Account verlieren und auch die Chance auf Monetarisierung sinkt enorm, wenn so etwas auf dem Account entdeckt werden sollte. Und sei Dir gewiß, YouTube merkt das fast immer. Und auch wenn nicht immer sofort gebannt und abgestraft wird, werden die meisten dieser Views wieder gelöscht, weil YT merkt, dass der Browser im Hintergrund läuft, das Fenster minimiert und gemuted ist und/oder der Nutzer am PC entweder ganz afk oder mit anderen Dingen beschäftigt ist.


    Obendrein ist das Ganze eine riesige Zeitverschwendung, wenn man sich mit diesen Gruppen beschäftigt. Im aller besten Fall bekommt man ein paar wenige Views, wenn man Glück haben sollte, und die Views, die Watchtime, etc nicht eh wieder annulliert werden. Aber in der ganzen Zeit, die man in diesen Gruppen verbringt, hätte man mehr Content machen können, oder lernen können, wie man besseren Content macht, damit echte Zuschauer auf den Kanal kommen und man den Betrug gar nicht mehr braucht.


    Ich zitier mal einen Ausschnitt aus einem Blogbeitrag von mir zu genau diesem Thema, auf meiner eigenen Seite:


    Quelle: https://zapzockt.de/de/warum-l…e-views-kommentare-likes/

    Moin,


    heute eine kleine und kurze News, aber eine auf die viele eventuell gewartet haben:


    Darkmode in der YouTube Studio App verfügbar

    Heute hat YouTube bekannt gegeben, dass mit einem Update in der YouTube Studio App der Darkmode nun aktiviert wurde. Also Akku sparen jetzt auch bei der YouTube Studio App und wenn man mal im Dunkeln aufs Handy schaut um die neusten Kommentare oder Aufrufzahlen zu kontrollieren, springt einem das Weiß jetzt nicht mehr blendend ins Gesicht, wenn man das nicht möchte.


    Original Nachricht auf Twitter:


    https://twitter.com/TeamYouTub…96194?ref_src=twsrc%5Etfw



    Ich freu mich drüber, wie steht es mit Euch?


    Umstellen geht übrigens, indem man oben Rechts auf das eigene Icon klickt, dann auf Einstellungen:
    ytforum.de/attachment/5597/


    Und so sieht es dann aus:
    ytforum.de/attachment/5598/


    Quellen