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    Moin!

    Ich habe irgendwie immer Probleme damit, einen richtigen Platz für meine Themen zu finden, deshalb hoffe ich, dass ich hier richtig bin. Ich denke, das passt hier ganz gut rein.

    Folgendes: Ich wollte euch hier einfach mal fragen, wie ihr das so mit euren Veröffentlichungen plant und vor Allem wie ihr ein Video angeht. Ich habe zum Beispiel massive Probleme damit, ein wirkliches Skript zu schreiben und habe absolut keine Ahnung, wie ich das anstellen soll. Viel eher recherchiere ich (ohne Hintergedanken ein Video zu machen) Themen die mich interessieren, bis ich dann so viel Wissen habe, dass ich quasi "freestyle" darüber erzählen kann ohne Ende.. leider ist das meist so viel, dass sich so eine Geschichte eben auch strecken kann. Teilweise so sehr, dass wenn ich sie in ein Video verpacken würde, dieses Video einfach viel zu lang wäre. Und ich weiss, dass lange Videos nicht immer schlecht sind, allerdings möchte man seine Gedanken ja auch gerne mal strukturiert und ordentlich zusammenfassen, ohne zu viele Nebeninfos mit hinein zu bringen, über die man schon fast ein eigenes Video machen könnte - ihr wisst sicherlich was ich meine.
    Also, wie stellt ihr das mit dem Skript an? Aktuell mache ich mir immer einfach nur ein paar Stichpunkte und den Rest ziemlich frei, ohne mir da gross einen Kopf zu machen. Habe mittlerweile gelernt, wie ich im Video etwas weglasse und gucke immer mal wieder auf die Zeit, um das Ganze nicht zu lang zu machen. Aber das ist eher improvisieren statt wirklich gutes Planen. Da kann man sicher noch etwas dran arbeiten.
    Listenvideos bringen aktuell ganz gut Struktur mit rein, da sie ja quasi schon vorgegeben ist. So kann man sich immer ganz gut knapp fassen. Ich möchte aber natürlich nicht immer nur Listenvideos machen, nur bei Themen, die das auch wirklich gut anbieten.

    Und zweitens:

    Wie macht ihr das mit dem Veröffentlichen? Bestimmte Zeiten oder Tage? Ist das Ganze fest geplant oder macht ihr das, wie ihr wollt? Ich persönlich bin beispielsweise absolut kein Fan davon, bestimmte Uploadzeiten zu haben und seine Abonnenten drauf einzustellen, weil das einfach viel zu sehr wie eine Pflicht wird, die man zu erfüllen hat. Ich habe meine eigenen Upload-Tage und Zeiten, werbe aber nicht damit, falls sich da irgendwann mal etwas ändert - und das wird es nach der Krise sicherlich wieder. Von bestimmten Tagen und Zeiten die zu mehr Views führen, halte ich auch nix. Kann sicher Einfluss haben wenn man eine bestimmte Grösse aufgebaut hat, aber bei meiner Grösse dürfte das noch ziemlich irrelevant sein.

    Dazu kommt, dass ich aktuell relativ viele Videos mache, in denen ich neutral auf eine bestimmte Position eingehe und im nächsten Video dann auf eine andere.

    Beispiel:
    - Gründe für eine Ausbildung bei einer Airline
    - Gründe für eine Ausbildung bei einer privaten Flugschule

    Beides sind relativ emotional geprägte Themen (vergleichbar mit dem Apple-Android-Krieg) und ich habe das Gefühl bzw. die Angst, dass wenn ich etwas veröffentliche, das erstmal auf eins der beiden Themen eingeht, der Eindruck bei Zuschauern entsteht, ich sei auf genau dieser Seite. Erst einige Tage später, wenn dann die andere Seite kommt, wird klar, dass ich beide Seiten behandle. Natürlich sage ich im Video und in der Beschreibung, dass ein Follow-Up kommt, allerdings weiss ich natürlich nicht, ob das auch immer beim Zuschauer ankommt. Deshalb die Frage: Wie würdet ihr sowas handhaben? Das eine oder andere Dislike einfach mal einstecken, weil das bei solchen emotionalen Themen nunmal nicht anders geht? Oder gibt es da Möglichkeiten, das Ganze ein wenig zu minimieren? (Ich habe heute mein erstes Dislike bekommen. Keine grosse Sache aber etwas schade :( )

    Dankeschön für eure Antworten und euch noch eine schöne Woche! :)
    • 00

    Vor einem Moment

    Hej Du

    Vielleicht hilft dir das weiter:
    Ich schreibe gerne Skripte. Dabei mache ich mir erst Notizen beim Sammeln der Informationen und dann fasse ich das nochmal in einen Text zusammen. In der Wissenschaft gibt es 2 Arten des Reden. Signal und Rauschen, alles was wichtig ist, ist das Signal, der Rest ist Rauschen und stört eher. Deswegen würde ich dir auch ein Skript empfehlen. Außerdem denke ich, dass man zu beginn keine feste Uploadzeit braucht, denke aber auch, dass sich Wochenende mehr lohnt, als in der Woche, da man da mehr zeit hat, Videos zu gucken.

    Liebe Grüße :)
    LIZI <3
    Huhu :)

    Ich würde dabei bleiben, mir Stichpunkte zu notieren und dann diese frei ausführen. Ein komplett fertiges Skript kann den Nachteil bringen, dass es eben abgelesen oder auswendig gelernt wirkt :grimacing: .
    Mit Stichpunkten schaffst du Dir eine Struktur und quasi einen roten Faden, kannst aber frei erzählen. Solltest Du beim Erzählen zu weit ausschweifen kannst Du ja in der Videobearbeitung nochmals überprüfen, welche Dinge Dir wichtig sind und relevant fürs Video sind und den Rest einfach rausschneiden. Fällt Dir beim Erzählen z.B. eine spannende Nebenstory ein die den zeitlichen Rahmen Deines Videos sprengen würde, würde ich dies als Animation für die Zuschauer nutzen, also z.B. Wenn Dich die Geschichte von meinem stressigsten Tag in der Ausbildung bisher interessiert, schreibe es mir in die Kommentare, dann mache ich gerne demnächst ein separates Video dazu. Natürlich würde ich das jetzt nicht 5 Mal im Video machen aber ab und an schadet es nicht und du kannst mit Deinen Zuschauern ggf. mehr inteagieren, bzw. diese einbeziehen.

    Ich habe meine festen Uploadtage, dass gibt mir Struktur und hilft mir persönlich regelmäßig Videos hochzuladen und keine langen Uploadpausen zu verursachen. Die Zuschauer sollen ja auch am Ball bleiben. Dennoch lege ich keine Uhrzeit fest, Videos können am Uploadtag morgens, mittags oder auch mal spät abends kommen, jenachdem wie ich halt Zeit habe oder vorproduziert habe. Weder Tag oder Uhrzeit wirken sich bei mir hierbei großartig auf die Views aus, wichtig ist nur in regelmäßigen Abständen etwas hochzuladen. Es bringt mehr jede Woche ein Video hochzuladen, als z.B. an einem Tag 3 Videos hochzuladen und dann 3 Wochen nichts zu veröffentlichen.

    Dislikes wirst Du früher oder später wahrscheinlich eh bekommen :grimacing: da musst Du definitiv etwas einstecken, Dislikes müssen aber nicht bedeuten, dass jemand Deine Meinung nicht teilt. Die bekommt man auch wenn jemand Dein Video langweilig findet, ihm Dein Hemd nicht gefällt oder Dich unsympathisch findet. Da man es ja nicht allen recht machen kann und es immer Menschen gibt die Dich toll finden werden und solche die es eben nicht tun, wirst mit der Zeit grade wenn immer mehr Menschen auf Deinen Kanal aufmerksam werden, Dislikes akzeptieren müssen. Ich glaube es ist wichtig, dass Du zu Deinen Worten in den Videos stehst und ggf. deutlich klarstellst, dass Du zwei verschiedene Seiten neutral betrachtest, dann dürfte an sich ja nichts passieren ^^ .

    Liebe Grüße ^^
    Vorweg:

    Ich kann nur für mich und aus meiner Perspektive sprechen. Diese Abläufe haben sehr viel mit Persönlichkeit, Vorlieben, der Art des Contents, der Art der Zuschauerschaft, etc, etc zu tun. Und da gibt es, glaube ich, kein allgemein gültiges Rezept, dass einmal erstellt und das dann für alle Kanäle immer angewandt werden kann. Vermutlich wird es selbst bei den meisten Kanälen nicht ausreichen, nur ein Konzept zu nutzen, sondern es wird ratsam sein, mal so und mal ganz anders vorzugehen.


    Zur ersten Frage:
    Ich hab mich da im Laufe der Zeit entwickelt. Angefangen mit Videos ganz ohne irgendwelches Voice-over, über völlig frei quatschen, hin zu Stichpunkten und heute hab ich meistens ganz exakte Scripte von 2000 bis 3500 Worten. Und an diesen Texten habe ich meistens mehrere Tage gefeilt, inklusive Rechtschreibkontrolle und sie von 1 bis 2 anderen Probelesen lassen. Das sind dann halt eher Aufsätze/Abhandlungen/Artikel, je nachdem wie man das nennen möchte. Meistens veröffentliche ich aber auch diese Texte gleichzeitig noch als Artikel auf meiner Webseite, so dass die vermehrte Arbeit am Text sich doppelt "auszahlt". Nach Recherche, Material-Sammlung und erstem Vorschreiben, habe ich aber auch oft bereits 4000+ Worte und stampfe die dann noch etwas ein, um die Doppelungen und unwichtigeren Dinge wegzulassen.

    Allerdings hat sich dabei auch der Stil meiner Videos extrem geändert. Und so, wie ich das mache, würde das für sehr viele Themenbereiche nicht passend sein. Obendrein bedeutet das für mich, dass ich sehr oft 10-20 Stunden an einem Video sitze, mit SEO, Recherche, Aufnahmen, Editing, Thumbnail Planung und Erstellung von verschiedenen Alternativen oft auch noch einiges mehr.

    In der früheren Zeit habe ich in den Videos mit freiem Sprechen oft längere Pausen gehabt, auch bei Stichpunkten kam es dann oft noch dazu. Heute hab ich zum einen sehr viel kompakteren Content, vielleicht sogar für manchen schon zu kompakt, aber kann halt nicht für jeden passen. Aber Aufruf-Zahlen und average Watchtime haben sich bei mir langfristig gebessert mit voll gescriptetem Content.

    Vermutlich haben meine früheren Videos eine andere Zuschauerschaft angesprochen. Vermutlich gefallen einigen Zuschauern von früher meine heutigen Videos nicht mehr so gut. Aber dafür hab ich andere Zuschauer, bei denen es genau umgekehrt ist.

    Aber welche Art von Herangehensweise empfehlenswert ist, liegt halt auch sehr stark an der Art des Contents. Unterhaltung oder lockere Quatsch-Themen gehen wohl besser mit freiem Sprechen und improvisieren. Wenn man vor der Kamera agiert, sind Stichpunkte wohl meistens besser, besonders wenn man noch nicht so geübt ist und sich ausgearbeitete Sätze halt wirklich stark anders anhören, und auch auf die Interaktion vor der Kamera auswirken. Bei sachlichen Texten, ohne "Talking Head" Video-Style, bietet sich eine strukturierte Vorgehensweise mit exakten Texten an, aber auch nur, wenn man geübter damit ist, diese Texte einzusprechen und dabei nicht völlig hölzern klingt.

    Zur zweiten Frage:
    Früher hab ich täglich hochgeladen, selten mal Ausnahmen gemacht. Davon bin ich aber durch die Veränderung meines Video-Stils völlig weg. Bei diesem gesteigerten Zeitaufwand pro Video ist das halt unmöglich zu leisten. Heute habe Ich keine festen Upload-Tage. Oft vergehen 1-2 Wochen zwischen den Videos und hochgeladen wird, "when it's done". Ich variiere dann höchstens noch die Uhrzeiten, damit es in der Woche möglichst so zwischen 16 und 20 Uhr online gehen kann, am Wochenende darf es auch mal Mittags werden. Da versuche ich Zeiten zu treffen, wo voraussichtlich relativ viele Leute online sein werden, wenn mein Video online geht.

    Feste Upload-Zeiten haben für mich auch immer Stress bedeutet. "Du musst jetzt noch schnell was fertig machen, in 4 Stunden ist Video-Zeit" oder in der milderen Form "Du brauchst noch 3 Videos bis zum Wochenende". Das war immer ein gewisser Druck, den ich selbst auf mich ausgeübt habe. Und der war weder für mein Wohlbefinden gut, noch für die Qualität meines Contents.

    Ob das die richtige Vorgehensweise ist oder nicht, das hängt aber ebenfalls sehr, sehr stark vom Content und von der Art ab, wie der Kanal funktioniert. Ich hab zum Beispiel eine sehr hohe Suchquote und mittlerweile auch die etwas glückliche Position, dass ich zu vielen Themen wirklich ins Ranking kommen kann. Dadurch bin ich weniger darauf angewiesen, dass ich eine Community aufbaue, die dann schnell meine Videos schaut, ehe sie in Vergessenheit geraten. Da drehen sich die Videos halt nicht um mich, sondern um ganz genau definierte Themenbereiche, Leute suchen danach, schauen rein, gehen wieder. Manche abonnieren und schauen mehrere Videos, sehr viele schauen nur ein einziges Video, aber dafür ist die gesamte Menge der verschiedenen Zuschauer halt auch größer.

    Wenn man einen Kanal mehr auf "Personality" und rund um das "Wer bin ich" aufbaut, oder mehr eine Art von Serie aufbaut, wo die Leute die Entwicklung einer Sache oder einer Geschichte verfolgen, dann sieht das ganz anders aus. Dann sind längere Upload-Pausen eher nicht so gut, weil die Leute einen zwischendurch vergessen. Da ist zumindest eine grobe Regelmäßigkeit hilfreich.

    Vermutlich ist täglich heute eher schädlich als hilfreich. Und ganz feste Uhrzeiten sind auch eher unnötig, denke ich. Aber bei einem Kanal rund um eine Person, sollten es wohl schon 2-3 Videos pro Woche werden, damit die Leute mehrere Videos schauen, weil sonst zum einen schneller ein Punkt kommt, an dem sie einen vergessen und zum anderen auch bei YouTube die Menge an "Vorschlägen", die in der Zwischenzeit aufgelaufen sind, viel größer wird, und damit die Chance etwas sinkt, dass das eigene Video vorgeschlagen wird.

    ABER:
    Gerade am Anfang ist Übung für einen Creator ein Riesenfaktor. Und da ist es einfach so, dass jedes neue Video einem mehr Erfahrung bringt, mehr Sicherheit beim Sprechen, und auch viele andere Dinge einfach flüssiger werden. Und daher würde ich einem jungen Kanal eher empfehlen, produziert so viel Ihr könnt. Haut die Videos raus und lernt. Denn nur wer Videos macht, kann dabei besser werden. Perfektionismus kann einen auch behindern und aufhalten, und im schlimmsten Fall auch davon abhalten, überhaupt zu veröffentlichen.

    Und vermutlich kann man aus 20 schlechten oder mittelmäßigen Videos, die man wirklich rausgebracht hat, weitaus mehr lernen, als würde man in der gleichen Zeit nur 1-2 Videos fertig bekommen. Die würden dann vielleicht minimal besser sein, aber der Lerneffekt wäre wohl sehr viel geringer.

    Auch später sollte man das Veröffentlichen nicht vernachlässigen. Wenn man zu lange Pausen macht, bauen sich eventuell Blockaden auf, die Selbstsicherheit geht zurück, der verinnerlichte Ablauf für die Produktion gerät in Vergessenheit, etc. Also ich würde da als absolute Untergrenze schon 1-2 Videos pro Monat ansetzen, zumindest für mich selbst. Damit ich nicht zu sehr aus der Sache an sich heraus gerate.

    Zu der Airline vs. private Schule Problematik:
    Ich glaube, da wäre es am besten, wenn Du es irgendwie hinbekommen könntest, beide Aspekte in einem Video jeweils unterzubringen, wenn Du das denn leisten kannst. Weil vermutlich wirst Du selbst nur eines von beiden absolvieren, oder? Und falls das so ist, wäre es auch komisch, wenn Du über das andere sprichst, es aber selbst gar nicht machst. Denn dann wird klar, dass Du entweder Apple oder Android bist, und Du auch nur eines von beidem vertreten kannst, weil Du das andere gar nicht wirklich kennst, oder sehe ich das falsch?
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