Beiträge von ZapZockt

    Ich streame schon länger nicht mehr, aber vor 3 Jahren hab ich 1440p60 mit 15MBit/s gestreamt (über eine feste 50MBit/s Upload Leitung) und das ging recht gut. Auf jeden Fall gab es da keine Probleme von Seiten YouTubes.


    Zum einen sollte man auf jeden Fall einigen Platz in der Leitung lassen für Overhead Daten, vermutlich ist eine 50% Auslastung der eigenen Leitung als Maximum zu empfehlen, dann sollte es in fast allen Fällen flüssig durchlaufen. Natürlich braucht man dazu auch entsprechende Power um den Stream zu codieren, etc. Das muss alles zueinander passen. Wenn Du das technisch schon getestet hast mit 7-8MBit/s und alles gut geklappt hat, sehe ich da keine Probleme für Dich.


    Also immer wieder testen ist wirklich wichtig. Womit man sehr vorsichtig sein sollte, ist mit WLAN oder gar LTE etc. Verbindungen, denn die geben oft dauerhaft nicht die erforderliche und gleichmäßige Leistung. Einzelne Störquellen können da die effektive Datenrate und die Latenz vor allem enorm nach unten drücken. Livestreams sind eine einmalige Sache, entweder man macht es gleich richtig, oder kann hinter alles wegwerfen und stotternde und pixelige Streams können durchaus auch Zuschauer vertreiben statt anzulocken.

    Da ist ein flüssiger Stream mit 5MBit/s, der garantiert stabil läuft, auf jeden Fall besser, als ein Stream, der manchmal mit 10MBit/s läuft aber manchmal auf 3MBit/s einbricht. Kleinere Unterschiede fallen da eher nicht auf, also wenn der Stream von 5MBit/s auf 3MBit/s abfällt. Aber einen Wechsel von 10MBit/s auf 3MBit/s sieht man dann sehr deutlich.

    Erstmal grundlegend, mein volles Mitgefühl. Jeder Creator hier kann halbwegs nachvollziehen, wie nervend eine solche Situation ist und ganz besonders, wenn es einen unvorbereitet trifft.


    Wie es scheint, sind Deine Videos ohne Sprache? Ich konnte jetzt nicht alle Videos checken, weil allein die Menge auf Deinem Kanal bereits überwältigend ist (dazu mehr unten). Aber falls Du Videos mit Sprache haben solltest, hätte ich als einzige wirklich hilfreiche Idee, was Du machen könntest um solche Dinge in der Wahrscheinlichkeit zu verringern, mal Deine Untertitel, bei der Menge an Content ebenfalls nur Stichprobenhaft, durchzuschauen, ob dort Fehlerkennungen drin sein könnten. Oft reagieren die KIs auf falsch erkannte Inhalte in Untertiteln, wo dann statt "frischen" plötzlich "fxcken" im Untertitel steht oder Schimpfworte, etc. fehlerkannt werden. Eine Korrektur der Untertitel hilft bei sowas oft schon.


    Aber falls Deine Videos komplett ohne Sprache sind, entfällt das natürlich. Aber das macht es halt für die KIs auch noch viel schwerer, dann zu erkennen, worum geht es in Deinen Videos überhaupt. Und dann wird halt im Zweifel das Video entfernt, hier wäre mehr Text einfach hilfreich, gerade auch für die KIs um Deine Inhalte beurteilen zu können. Hier solltest Du überlegen, Deine Videos mit mehr tatsächlichen Inhalten zu füllen, die eine Erkennung vereinfachen, dass es eben nicht um Drogen-Delikte, sondern um Naturkunde und um Pilze in vielerlei anderer Hinsicht geht. Und kaum jemand, außer Dir und ein paar Pilzexperten, kann das so beurteilen, wie Du das kannst. Weder die KI noch die menschlichen Prüfer haben auch nur den Hauch einer Ahnung, was Du da zeigst, und ohne Text und Sprache wird das auch nicht klarer.


    Ich kann Dir dann in diesem speziellen Fall nicht wirklich helfen, weder haben wir hier Kontakte zu YouTube, die Deinen Fall bei entsprechenden Mitarbeitern dort eskalieren könnten, noch können wir andere Wege beschreiten, die Dir nicht offen stehen.


    Ich kann nur versuchen, Deinen Frust dadurch zu mildern, dass ich Dir sage, Du stehst nicht allein mit diesem Problem. Immer wieder gibt es solche Fälle und es ist extrem frustrierend, da nichts machen zu können. Aber vielleicht senkt es unseren Frust etwas, wenn wir uns deutlich machen, was wir haben und was die Alternativen wären, wenn es nicht so wäre, wie es ist:


    Leider ist die Größe und die Reichweite, die man mit YouTube zur freien Verfügung hat, ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite ist es extrem klasse, wie viele Leute man über diese Plattform erreichen kann und wie leicht es (zumindest in manchen Nischen) ist, aktive und große Communities aufzubauen. Dies ist ein tolles Achievement, das die Teams hinter YouTube hinbekommen haben.


    Dies kommt allerdings mit einigen Abers.


    Durch die schiere Menge an neuem Content, wie Steve schon schrieb, >500 Stunden neues Material pro Minute, ist es nicht mal im Ansatz möglich dies alles von Menschen kontrollieren zu lassen. Also sind künstliche Intelligenzen oder viel mehr lernfähige Systeme oder sogenanntes Machine Learning notwendig. Diese Technik ist erstmal noch recht neu, was bedeutet, dass sie noch weit davon entfernt ist, perfekte Einschätzungen und perfekte Bewertungen abzugeben, die auf allen und jeden Content zutreffend sind. Aber sie werden eingesetzt um automatisch allen neuen Content durchzuscannen und auch um den alten Content immer mal wieder mit neuen Regeln aber auch mit den seit dem letzten Scan neu gelernten Erkenntnissen abzugleichen. Dabei gibt es zigtausende korrekte Erkennungen, aber auch immer einen hohen Anteil an falschen Erkennungen.


    Es gibt auch noch einen weiteren Punkt, der diese Arbeit enorm erschwert. Neben den mehreren hundert Millionen Creatorn, die regelmäßig Content auf die Plattform hochladen, stehen auch noch Botnetzwerke, die massiv versuchen die Plattform auszutricksen und mit automatisch generierten und oft auch widerrechtlich kopierten Inhalten, vollautomatisiert die Systeme auszutricksen. Und diese Bots werden ebenfalls immer gerissener und fluten die Plattform mit schlechtem, illegalen, kopierten und geklauten Inhalten in Mengen, die wir uns als Mensch kaum vorstellen können.


    Es gibt zigtausende Menschen, die kontrollieren und nachträglich bewerten, wie gut die Entscheidungen der KIs sind. Durch diesen Input der Mitarbeiter lernen die KIs dann wieder dazu, verbessern ihre Einschätzungen über die Zeit. Aber die Prüfer können immer nur mit kleinen Löffeln Daten aus einem Ozean fischen und auf diesen kleinen Löffel für Ordnung sorgen und ihn zurück ins Meer schippen, während der Ozean in der gleichen Zeit um einige Tank-LKWs zusätzlich angefüllt wird. Würde YouTube versuchen die Menge der Videos auf der Plattform an die machbare Angestellten-Menge für die menschliche Kontrolle anzupassen, dürften wir jeder vermutlich nur noch ein Video pro Monat oder pro Jahr hochladen. Oder es dürften, wie im Fernsehen, nur noch die bekannten Größe "etwas ausstrahlen", und alle kleinen gar nicht mehr. Da damit niemand zufrieden wäre, müssen hier also Kompromisse gemacht werden. Und die Eigenschaft von perfekten Kompromissen ist, dass im Endeffekt alle Seiten gleich unzufrieden sind.


    Und diese Mitarbeiter sind bestimmt nicht zufrieden damit, dass sie immer nur einen kleinen Teil ernsthaft untersuchen können. Die Regierungen, die dauernd neue Regeln aufstellen, die dann von YouTube schnellstmöglich umgesetzt werden müssen, sind damit nicht zufrieden, und darum bekommt YouTube dauernd teuere Klagen, die hunderte Millionen Strafe kosten jedes Jahr. Die Werbefirmen, die im Endeffekt für all das bezahlen, sind nicht damit zufrieden, dass ihre Inhalte trotzdem noch immer wieder auf Content angezeigt werden, der Gewalt, Drogen, Gesetzwidrigkeiten, Hetze, Rassismus, etc. zeigt und nicht erkannt wird. Die Zuschauer sind nicht zufrieden, weil sie öfter Inhalte nicht auf der Plattform finden, die sie gern gesehen hätten, oder früher sehen konnten, die aber jetzt verschwunden sind. Und die Creator sind damit nicht zufrieden, weil sie immer wieder mal Videos gelöscht bekommen und in manchen Fällen sogar ihre Kanäle komplett verlieren, teilweise aus berechtigten Gründen und leider aber auch immer wieder aus nicht berechtigten Gründen. So viele Unzufriedene, das klingt doch nach einem perfekten Kompromiss.


    Denn die Alternative wäre wirklich die Plattform mengenmäßig zu begrenzen oder das Uploaden halt, wie gesagt noch mehr zu beschränken auf ausgewählte Gruppen. Aber das will niemand, nicht die Creator, nicht die Werbetreibenden, nicht die Regierungen, nicht die Zuschauer und auch niemand, der bei YouTube arbeitet. Das System ist bei weitem nicht perfekt, aber es ist das beste, das wir haben. Keine andere Plattform erlaubt es Content so frei hochzuladen und unterstützt gleichzeitig so aktiv Creator und Zuschauer sich gegenseitig zu finden. Alle anderen Plattformen haben extrem viel schlechtere Routinen was Reichweiten Generierung für tatsächlich relevante Inhalt <-> Zuschauer Beziehungen für kleinen wie auch großen Content angeht und meistens haben die anderen Plattformen auch noch viel striktere und noch weniger zu beeinflussende Löschregeln. Wenn Dir bei FB, Insta oder Twitter etwas gelöscht wird, hast Du nicht so viele Möglichkeiten, dagegen vorzugehen, wie YouTube es einräumt.

    Das beginnt schon mal damit, dass Österreich und die Schweiz einfach sehr viel kleiner sind als Deutschland und es damit dort weniger potenzielle Zuschauer gibt. Daher ist es auch völlig normal, dass man von dort weniger Views bekommt. Mit 61% aus DE bist Du da schon verhältnismäßig eher international aufgestellt.

    Kritikpunkt Nummer 1:
    Schreib mal bitte mehr über Dich und Deinen Kanal, welche Art von Spielen, wer bist Du, was ist das besondere an Deinem Content, das Dich von anderen unterscheidet und warum sollte jemand bei Dir schauen, anstatt bei den tausenden anderen Gaming YouTubern? Momentan ist Deine Kanalvorstellung leider unzureichend und ohne Erweiterung müsste man sie eigentlich bald löschen.


    Kritikpunkt 2: Füge Deinen kanal in Deinem Profil hinzu, damit er auf der Seite links angezeigt wird. Das macht es einfacher Deine Posts im Forum zuzuordnen, ohne dass man immer suchen muss oder grübeln, wer Du bist, was Du machst, wenn Du irgendwo was schreibst.


    Das sorgt auch nebenbei viel eher dafür, dass vielleicht mal jemand bei Deinem Kanal vorbeischaut und vielleicht sogar wirklich mal Vorschläge oder Feedback gibt. Aber wenn Du sogar zu "faul" bist, Deine Vorstellung vernünftig zu schreiben, warum sollte jemand Zeit und Energie investieren, Dir Feedback zu geben?

    Man kriegt dein Eindruck, 85% der Videos auf YT sind Gaming

    Da muss ich dir leider echt recht geben :'D

    Also ich bekomme fast gar keine Gaming Videos angezeigt, obwohl ich selbst welche mache und sogar öfter welche anschaue, ich schaue aber auch sehr viel aus ganz anderen Bereichen (Tech, Space, Hardware, Software, SEO, Musik, etc). Normalerweise schlägt YouTube einem vermehrt Dinge vor, die man auch angeklickt hat. Und wenn man denkt, dass etwas zu viel angezeigt wird, gibt es das Drei-Punkte-Menü an jedem Video und da kann man "nichts mehr von diesem Kanal vorschlagen" oder "Kein Interesse" auswählen und dann wird man zukünftig weniger davon sehen.


    Moderations-Anmerkung:

    Das ist ziemlich OffTopic. Darum jetzt dann bitte zurück zum eigentlichen Thema. Falls Mehr Bedarf an dieser anderen Diskussion besteht, bitte ein eigenes Thema dazu aufmachen.

    Ergänzung aus aktuellem Anlass:


    Der Bereich Kanalvorstellungen ist dafür gedacht, dass Community Mitglieder ihren eigenen Kanal vorstellen können.


    Vorstellungen von anderen Kanälen, von Freunden, den persönlichen YouTube-Lieblingen oder anderen Quellen sind hier nicht gestattet. Auch geht es hier explizit um YouTube Channel, keine Discord-Server oder Twitch-Channel.

    Clientless Wie kommst du jetzt plötzlich auf Tags?

    Bitte nicht gleich unwissende Leute zerfleischen... I-ich schreib d-die auch immer noch rein, obwohl sie irrelevant geworden sind. =O

    Und überhaupt kann ich gerade keinen Streit gebrauchen, das liegt aber nicht (!) an dem Tag-Thema oder an einem von euch. Also das bitte nicht denken.

    Im Moment geht unter meinen liebsten Menschen einiges ab, unsere älteste Hündin wirkt schwer dement und der Lockdown brennt mich aus - Wie alle Anderen auch.

    Hat aber, wie gesagt, nichts mit euch zu tun.

    Hier wird ja niemand zerfleischt, das wäre wohl weitaus dramatischer. Und ja, auch ich schreibe auch immer noch Tags rein, aber das ist fast mehr Gewohnheit, als irgendwie Hoffnung, dass es doch etwas bringt. Und ich spring bei sowas vor allem aus dem Grund immer mal wieder mit rein, weil manche (ich früher auch) wirklich enorm viel Zeit für diesen Teil des SEO aufwenden, und sich eine Menge Gedanken machen und planen und rumtesten und analysieren, ob die Tags auch alle top in Ordnung sind. Wenn man dann weiß, dass sie eigentlich geschätzt höchstens noch 2% des Gewichts beim SEO ausmachen, wenn überhaupt, kann man die Investition in diese Arbeit halt mal ganz gelassen runterfahren, viel lockerer sehen und die Zeit lieber in die Videos anstatt in Tags investieren.


    Auf jeden Fall auch von mir ein Knuddel, die Zeiten sind schwer, die Nerven liegen bei einigen Blank. Und wenn der Haustier-Liebling krank wird, ist das auch sehr, sehr schwer. Mir sind in den letzten 2 Jahren 2 Kater verstorben, einer hat mich 25 Jahre begleitet, der andere 18 Jahre. Mein tiefes Mitgefühl für solche Probleme und Sorgen.


    Und den Lockdown-Stress, das versteht eventuell kaum einer so gut, wie ich, denn ich habe als selbstständiger Einzelhändler seit Dezember fast gar keine Einnahmen mehr, bis heute kam Null staatliche Unterstützung, aber die Androhung von 25.000 Euro Strafgeld, falls ich erwischt werde, wie ich jemanden "unrechtmäßig" in den Laden lasse. Wenn wir nicht in der Familie einen zinslosen Kredit bekommen hätten, wären wir schon lange Pleite. Und dafür massenweise und ellenlange Anträge und Formulare, die ich dauernd ausfüllen muss, wo ich Zahlen raten muss, unter anderem wie viel Umsatz ich wohl in den kommenden Monaten machen werde, obwohl ich nicht weiß, ob ich dann aufmachen darf, oder nicht, ob Urlauber kommen werden oder nicht, wie viel Geld wohl die Kunden in der Tasche haben werden, ob sie überhaupt in Läden gehen und wieviel, etc. Und immer steht unter jedem Antrag die Androhung, "wenn sie falsche Zahlen angeben, müssen sie zurückzahlen".... Ich hätte so gerne eine fehlerfreie Wahrsage-Kugel....

    Also ich dachte, das Thema Tags hätten wir inzwischen geklärt.

    Ich befürchte, das wird uns noch jahrelang begleiten, weil so viel veraltete YT SEO Guides und Tutorials noch für Jahre online bleiben und auch noch viele aktuelle erstellt werden, die das immer noch behaupten.

    Wie könnte man auch auf die Idee kommen, dass es nicht wichtig sei? Wenn YouTube es nur direkt neben die Eingabe-Box für Tags schreibt und die Eingabebox auch noch hinter einem "für weitere nicht so wichtige Dinge hier klicken" Link versteckt. Wenn es wirklich wichtig wäre, würden sie es bestimmt MITTEN REIN schreiben.... und rot, und blinkend :D


    Wie macht sich Seo bemerkbar. Habe mal gehört das Seo generell immer etwas länger dauert bis es greift und man Texte deshalb nicht zu häufig anpassen sollte.


    Ist es daher sinnvoll älteren content öfters mal anzupassen oder immer erst eine bestimmte Zeit abzuwarten?

    Das SEO lange dauert, ist bei normalem SEO für Webseiten der Fall. Dort wirken sich viele Dinge erst einige Monate nach dem Erstellen des Contents aus, außer es sind tagesaktuelle News.


    Bei YouTube sollte man sein SEO am besten schon komplett fertig haben, bevor man ein Video erstellt, damit Video-Inhalt und Meta-Daten auch zusammen passen und auf die Nachfrage und die Audience zugeschnitten sind. Das gilt in Grenzen aber auch generell bei den meisten Content-Sorten, nur bei schriftlichem Content zum Beispiel kann man den Text nachträglich immer wieder überarbeiten, bei YouTube Videos im Gegensatz ist am eigentlichen Content nicht mehr so leicht etwas zu ändern, wenn ein Video erstmal online gegangen ist.


    Denn sowie ein Video online geht, werden Messungen gestartet, wie Menschen auf die Meta-Daten und auf den Video-Inhalt vor allem reagieren. Und mit jedem Tag werden diese Messdaten wichtiger und die vom Creator änderbaren Meta-Daten mehr und mehr unwichtig. Die ersten Tage eines Videos sind schon sehr, sehr wichtig und es gibt zwar seltene Fälle, wo alte Videos plötzlich aufwachen, oder Leute mit Änderungen an alten Videos, diese (meist kurzzeitig) wieder zum Leben erweckt haben, aber die Chance dafür ist gering.


    Also bringt es bei richtig aktiven Videos auch nur wenig, die Titel, Beschreibung, etc. nach Wochen oder Monaten noch zu ändern. Diese Methoden sind bei aktiven Videos auch eher gefährlich, können ein laufendes Video "abwürgen".


    Ich würde sowas eher sein lassen, außer das Video hatte wirklich fast gar keine Views oder ist völlig über Wochen eingeschlafen, da kann man dann nicht mehr viel kaputt machen. Dann kann man vielleicht mal Experimente machen mit Variationen, die aber trotzdem zum Inhalt passen sollten. Am meisten Effekt haben dann eventuell noch Thumbnail Änderungen. Aber dazu würde ich auch immer erstmal einige Wochen zwischen den Änderungen warten, um Veränderungen zu beobachten.

    Aber auch hier gilt, Statistiken ergeben nur einen Sinn, wenn man genug Datenpunkte hat. Auswertungen von Statistiken über nur ein paar hundert Impressionen oder ein paar dutzend Views sind halt genauso zuverlässig wie würfeln oder raten. In sehr vielen Fällen ist es sinnvoller diese Zeit, die man in Analysen und Änderungen investiert, einfach in ein neues Video zu stecken oder in eine bessere Markt-Analyse und Recherche, was die Zuschauer wirklich sehen wollen und wie man ihnen diese Wünsche erfüllen kann.


    Nachtrag:

    Ich hab mir gerade Deinen Kanal angeschaut, und da Du scheinbar stark auf Kids-Content gehst, ist die Sache noch viel komplizierter. Denn Kids in dem Alter, wo sie Zahlen lernen oder Farben, die Suchen nicht. Und damit ist SEO fast komplett ohne Effekt, denn es steht ja für Suchmaschinen-Optimierung. Ganz eventuell sucht Mutti mal nach "Farb-Lern Videos" oder sowas, aber dieser Markt ist extrem überlaufen und ziemlich kompliziert, da auch die üblichen Vorschlagmethoden bei Kids-Content entweder gar nicht anwendbar sind oder sehr anders funktionieren, durch die COPPA Änderungen zum Datenschutz für Kinder. Denn die meisten Vorschlags- und Suchalgorithmen arbeiten mit Messungen des Userverhaltens, und dies ist durch COPPA bei Kids-Content fast komplett verboten worden. Und auch das Userverhalten von Kids ist völlig anders als das normaler User, die Titel lesen und suchen, denn die Kids gehen meistens nur über Suggested von einem Video zum anderen und reagieren fast nur auf Thumbnails, nicht auf Titel oder Beschreibungen.

    Frage dazu:
    Gibt es dann zu diesem Material auch eine schriftliche Erlaubnis und eine vertraglich bindende Versicherung, dass man nicht nach einigen Wochen oder Monaten plötzlich dann doch Claims oder Löschung+Strike via YouTube bekommt? Denn YouTubes Content ID System wird bestimmt weite Teile davon als kopierten Content markieren und dem ursprünglichen Uploader Claim oder Löschung anbieten oder eventuell sogar selbsttätig daraus entstehende Videos löschen, wenn die Übereinstimmung zu groß sein sollte.


    Oder anders gesagt: Ich denke nicht, dass das eine gute Idee ist.

    Was macht das eigentlich für einen Sinn, wenn bei einem Video als externe Quelle "Discord" drin steht, allerdings mit 0%? Ist das dann gerundet von z.B. 0,1? Ich hatte auch schon andere externe Quellen mit 0% z.B. w2g.tv oder irgendwelche anderen Websiten, mit denen ich absolut nichts zu tun habe.

    Habe ich auch öfter. Ich vermute, dass in einem solchen Fall YouTube indirekt, über den Google Crawler-Bot, dort Links zu diesem Video gefunden hat, aber bisher niemand diese Links benutzt hat, oder zumindest kein View stattgefunden hat, der als "real" gewertet wurde.

    Irgendwie laufen hier zwei Diskussionen aneinander vorbei. Der Threaderöffner hat gefragt, wenn jemand bei Euch kommentiert, ob Ihr dann dessen Kanal anschaut und vielleicht auch Videos dort. Oder ob Euch das egal ist, ob jemand der bei Euch kommentiert einen eigenen Kanal betreibt.


    Die meisten Antworten hier auf die Frage "Antwortest Du auf Kommentare" oder auf "Freust Du Dich über Kommentare", aber darum geht es hier eigentlich gar nicht.

    Ich schau ab und zu mal nach, aber meistens schaue ich mir dann auch nur die Kanalhauptseite an, um besser beurteilen zu können, wie der Kommentar einzuschätzen ist. Es müsste dann schon wirklich besonderer Content sein oder ein wirklich extrem hochwertigerKommentar, dass ich mir eventuell auch mal ein Video dazu anschaue.


    Wenn ich aber bei einem Kommentar den Eindruck bekomme, er wurde nur gemacht, um Werbung für den Kanal zu machen, überlege ich eher, ob das nicht Spam ist, und ich den Kommentar ausblenden sollte.

    Ich bin mir immer nicht sicher wo ich überhaupt reinposten darf - aber erstelle regelmäßig, also an sich einmal die Woche DevLogs. Hier mal wieder der neuste. Würd mich freun wenn wer reinschaut :>. Mein channel ist noch überschaubar klein :D - etwas mehr Leben schadet sicher nicht :D.

    Hier ist okay, aber auch Technik oder Sonstiges wären sicher nicht völlig falsch, ganz wie Du möchtest. Bitte etwas ausführlicher schreiben, worum es im Video eigentlich geht, dann ist alles Tutti :)

    Was mich aber manchmal stört, ist, dass man als Zuschauer nicht mehr aus seiner Algorithmus-Blase kommt. Die Chance, mal wirklich was Neues zu entdecken, was einem genauso entertainen könnte, bleibt irgendwie auf der Strecke.

    Das ist wohl als Grundkonzept auch in den Vorschlägen drin. Man bekommt immer wieder Vorschläge gezeigt, zu Themen und Genres aus denen man bisher nichts gesehen hat.


    Dies wird zum Teil durch die sogenannten "Kreise"/"Circles" bestimmt, wo Zuschauer mit ähnlichen Sehgewohnheiten sozusagen in Gruppen sortiert werden und wenn jemand aus der Gruppe etwas schaut, was in der Gruppe bisher neu ist, wird es auch an den anderen Gruppenmitgliedern "ausgetestet".


    Und auch daneben werden immer mal wieder Trends oder andere starke Videos aus völlig unbekannten Bereichen zwischen die anderen gemixt.


    Schau Dir mal ganz bewusst Deinen Home-Tab an, da tauchen immer mal wieder Videos auf, von Kanälen und zu Themen, die bisher absolut nichts mit Deiner "Watch-History" zu tun hatten. Das sind dann Experimente der KI um auszutesten, ob Du auf diesen Content reagierst oder nicht.


    Wirkt vom Gedanken her erstmal befremdlich, aber dahinter stecken ja Methoden, die in jedem Laden, in jedem Webshop, in jeder Zeitung, auf fast allen Webseiten, also eigentlich überall angewendet werden. Reichlich Dir bereits Bekanntes, gemischt mit ein wenig Neuem und etwas von den Dingen, die andere Leute auch gut fanden, davon wird das "Warenangebot" bestimmt.

    Was wir alle als Content Creator mehr verinnerlichen müssen ist eine besondere Sache, die in kaum einem SEO-Guide und keinem YouTube Guide bisher erwähnt und/oder richtig erklärt wird:

    Bei YouTube geht es nicht um die Creator !


    In Wirklichkeit sind die KIs darauf trainiert die Zuschauer der Plattform möglichst zufrieden zu stellen und sie möglichst lange auf der Plattform zu halten. Und wenn unser Content den KIs dabei helfen kann, dann nutzen sie ihn um ihre Ziele zu erreichen. Wenn unser Content aber nicht so gut geeignet ist, oder anderer Content besser geeignet ist, dann wird unser Content nicht gezeigt. Nicht weil der Content zwingend schlecht wäre, oder weil die KIs uns oder unseren Content nicht mögen, sondern weil die Zuschauer zur Zeit mehr Interesse an anderen Dingen hatten und sich besser mit anderem Content unterhalten und halten ließen.


    Die KIs suchen also keine Zuschauer für unsere Videos, sondern sie erforschen die Interessen der Zuschauer und suchen dann Videos, die diese Interessen befriedigen können.

    Suggested ist das Sahnehäubchen von YouTube, da kann man manchmal Glück haben und die KIs springen an, und manchmal passiert das halt nicht. Vor allem hat es nur bedingt mit dem Kanal an sich zu tun. Fast alles passiert bei YouTube mittlerweile auf einer "per Video" Basis, sagen die Entwickler immer wieder, z.B. bei Creator Insider, im YouTube Blog, oder in Whitepapers und Talks, die die technischen Hintergründe erklären (auf IT Ingenieurs Niveau).


    Das ist mit ein Grund, warum viele kleinere Kanäle eher auf Such-Content gehen, was auch empfehlenswert für die meisten Content-Sorten ist, und dann damit indirekt irgendwann in Suggested auftauchen. Bei manchen Content-Arten geht aber Search nicht so gut. "Satire über Kekse" ist halt kein wirklich oft genutzter Suchbegriff.


    Von Anfang an voll auf Suggest zu setzen kann, wenn es funktioniert, total toll sein. Aber es gibt keine Garantie dafür, dass suggested bei jedem Video anspringt und ob diese Vorschlagshäufigkeit dann auch von Dauer ist. Home, Search, Extern, etc sind da sehr viel "zuverlässiger", während Suggested halt eher so das Glückskleeblatt ist, mal dreht sich das Rad und man gewinnt und manchmal gewinnen die anderen.


    Davon ab sind die Reaktionen Deiner Audience wichtig, schauen sie öfter, hilft das, passiert das nicht, versucht YT noch einige andere Methoden, und wenn das nichts bringt, dann schläft ein Video auch mal ein. Das ist völlig normal, passiert überall und je größer die Audience und je unverhersehbar deren Verhalten wird, desto öfter und heftiger passiert das. Das ist aber kein "Der Kanal ist tot" Ding, sondern vielleicht eher eine Entwicklung zwischen Dir, Deinem Content und Deiner Audience. Je mehr Zuschauer mit Deinem Kanal interagieren (Abonnenten, aber auch Leute, die gucken ohne zu abonnieren), desto breiter werden deren Interessen und desto breiter werden eventuell auch die Gründe, warum sie eingeschaltet haben und beim nächsten mal wieder einschalten, oder auch nicht. Und das ist ein stetig waberndes Ding, ein auf und ab, das bei eigentlich jedem Kanal so passiert.


    GANZ WICHTIG ist dabei die momentane Großwetterlage. Ja, damit meine ich tatsächlich das Wetter und nicht irgendwelche Trends oder andere Umstände. Seit einigen Tagen ist es plötzlich Frühling und Sonnenschein, frische Luft und die vielen Dinge da draußen locken die Leute vor den Monitoren und Fernsehern weg, wo sie vorher bei -20 Grad gerade zu gefesselt vor dem Screen saßen und nur wenig Abwechslung im Angebot war. So gibt es auch saisonale Schwankungen, die jedes Jahr immer wieder passieren. Und in Zeiten von Corona wirken sich solche Trends im allgemeinen Zuschauerverhalten noch viel, viel stärker aus.

    Der Trend geht eindeutig zu Werbespam!

    Ich hoffe und glaube, dass dieser seit langer Zeit existierende Trend im Gegenteil nach und nach eher abflauen wird.


    Weil die Menschen weniger leicht zu beeindrucken sind mit "Sie haben gewonnen !" Posts und auch vorsichtiger werden, wenn der Prinz aus Zamunda ihnen mal wieder 150 Mio Dollar überweisen will, wenn sie ihm nur eben mal 500 Euro schicken, für die Bankgebühren. Generell muss sich Werbung immer wieder neuerfinden und anpassen, um die Empfänger nicht abstumpfen und unempfindlich, sprich unempfänglich werden zu lassen. Und wo vor 10 Jahren noch circa 70% aller Menschen nicht in der Lage waren Spam von normalen Inhalten zu unterscheiden, ist diese Quote heute vermutlich nicht mal mehr halb so hoch, Tendenz sinkend.


    Auch werden die Content-Systeme immer erfahrener im Umgang mit diesen Spam Attacken, bei eMails werden sie fast immer rausgefiltert, bei Foren werden die Erkennungen durch Software leichter gemacht und auch bei den ganzen Plattformen werden durch Captchas, AI Scans und andere Sicherheits-Mechanismen die Spam-Quoten immer geringer statt höher.


    Also eher im Trend: Anti-Spam-Maßnahmen und Content-Quality-Measurement zur Verhinderung von Spam und "Thin Content", also dieser Art Zwischenform von Content und Spam.