Beiträge von ZapZockt

    Bei dieser aktuellen Methode muss nicht mal irgendwas installiert werden. Es gibt einen PDF-Anhang in einer Mail, und beim Anklicken des Anhangs wird direkt auf die aktiven Browser zugegriffen und dort sämtliche Daten abgegriffen, gespeicherte Passwörter, Sessions-Cookies, etc. In den Session-Cookies sind eure derzeit aktiven Logins gespeichert, es werden dafür also unter Umständen nicht einmal Passwörter oder 2FA Abfragen benötigt. Linus erklärt das auch ganz gut in seinem Video oben.

    Weil das Thema nicht nur immer noch aktuell ist, sondern aktueller denn je, hier mal wieder ein Push und ein extremes aktuelles Beispiel:


    Linus Tech Tipps, 15 Mio Subs, Mulitmillionen-Dollar Medienfirma mit >100 Angestellten mittlerweile, wurde Opfer der Scam-Sponsoring Methode und verlor dabei gleich 3 seiner YouTube Channels (wurden aber inzwischen wieder hergestellt):


    Externer Inhalt youtu.be
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    Wir hatten diese Diskussion ja zumindest teilweise bereits in anderen Themen, ich denke nicht, dass es durch ein neues Thema sehr viele neue Einblicke oder Informationen geben wird. Aber versuchen wir es trotzdem.

    Grundlegend bin ich erstmal erstaunt, dass es den Kanal überhaupt noch gibt, bei den massiven Copyright-Problemen. Aber vielleicht hattest Du bisher auch einfach eine riesige Portion Glück, dass die Musikverlage aufgrund des kleinen Channels da bisher noch drüber hinwegblicken, weil sie es als eine Art Fan-Channel betrachten. Claims wird es garantiert eh schon geben, aber jedes einzelne Video ist eine Zeitbombe, die sich jederzeit in einen Strike verwandeln kann. Und wenn dann mehrere dieser Bomben auf einmal hochgehen, wird der Kanal vermutlich irgendwann plötzlich gesperrt sein. Vielleicht nicht heute, nicht morgen, aber irgendwann wird es mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit passieren.


    Aber selbst wenn YouTube und die Musikverlage den Channel eventuell dauerhaft tolerieren sollten, was ich stark bezweifle, eine Monetarisierung dieses Contents wird aufgrund von "reused Content ohne tatsächlichen Mehrwert" auch ziemlich schwierig bis unwahrscheinlich. Denn das ist ein wichtiger Punkt in den Adsense Bestimmungen zur Monetarisierung. Aber das nur so als Hinweis, ehe Du Dir da viele Hoffnungen machen solltest, mit dieser Art Content irgendwie Geld zu verdienen. Und falls ich falsch liegen sollte, und der Channel wirklich irgendwann mal in die Monetarisierung kommen sollte, dann würden Dir die Einnahmen durch Claims der Copyright-Inhaber der Musik fast komplett wieder weggenommen werden.


    Die Festival-Aufnahmen und die Snowboard-GoPro-Videos, könnten an sich ja funktionieren, falls das denn Deine eigenen Aufnahmen sein sollten. Aber da stellst Du die Sache mit der Musik wohl irgendwie zu stark in den Vordergrund. Und das macht es wohl auch der jeweiligen Clientel "Festival-Fan" und "Snowboard-Interessiert" schwieriger, Deinen Content zu finden und als das zu erkennen, was es ist.


    Das nur so vorweg, weil es mir durch den Kopf geht, wenn ich den Channel anschaue.


    Zu Deiner eigentlichen Frage:

    Die Mischung aus unterschiedlichen Musikstilen, unterschiedlichem Material und im Endeffekt fast keinem eigenen Content, macht es sowohl für die KIs als auch für die Zuschauer schwer, herauszufinden, worum es auf diesem Kanal eigentlich gehen soll und was die Gemeinsamkeiten der Videos untereinander sein sollen. Auch wenn Zuschauer A vielleicht Video 1 mag, wird er mit Video 2 vermutlich nicht warm, weil völlig anderer Stil. Und umgekehrt wird eine Person, die sich Video 2 angeschaut hat, wenn Video 1 vorgeschlagen wird, vermutlich nicht mal erkennen, dass es irgendwas miteinander zu tun haben könnte. Das macht eine Zuschauerbindung über mehrere Videos hinweg schwierig.


    "trotz guter Videos" ist übrigens eine sehr subjektive Empfindung. Ob Videos gut sind oder nicht, klären die YT-KIs vor allem anhand von Klickraten, Average Viewdurations und User Engagement. Und wenn man dort gut abschneidet, dann werden die Videos auch entsprechend zumindest ab und an mal vorgeschlagen und man bekommt dann Impressionen. Wie gut man diese zu nutzen vermag, liegt vor allem an Thumbnails und Titeln. Und ich weiß nicht, ob das nur mir so geht, aber Deine Schriftart, die Du verwendest, ist eventuell "stylisch", aber nicht besonders gut leserlich, wenn man bedenkt, dass ein Thumbnail meistens weniger als 1sek angeschaut wird, ehe jemand entscheidet "Klicken oder weiterscrollen?".


    SEO ist Suchmaschinen-Optimierung, und die hilft halt nur mit der Suche. Aber dabei werden wohl die Videos der Original-Interpreten sehr viel präsenter sein und eine sehr viel bessere Clickrate aufweisen. Die Leute schauen halt nach Videos der Interpreten und möchten deren Original Musikvideos vor allem anschauen. Danach eventuell irgendwelche Cover-Versionen, und erst lange danach bleiben vermutlich ein paar wenige Leute übrig, die Fans dieser Art Mashup Videos sind. Auf jedenfall ist das eine heftig umkämpfte und sehr, sehr schwierige SEO-Situation, besonders für einen kleinen Channel, zu viel Konkurrenz, die außerdem in vielen Fällen die eigentliche Such-Erwartung der Zuschauer besser erfüllt, als Deine Videos.


    Und dadurch wird es extrem schwer, in eine Suchergebnisliste zu Suchbegriffen wie den Namen der Stars, wie "Eminem", "Lil Nas X" oder deren Songtitel hereinzukommen. Zumal Deine Videos auch für diese Begriffe nicht wirklich gut optimiert sind, aber das nur am Rande, es würde halt eh nur mit extremstem Glück vorkommen, dass Deine Videos in einer Ergebnisliste zu diesen Celebrity-Begriffen irgendwo weit oben mit ranken könnten. Und, ich bin da kein Experte in diesem Thema, aber was denkst Du, wie groß ist das Suchvolumen nach Begriffen wie "Mashup", "Supercut", "Tribute" ?


    Abseits von SEO ist es aber trotzdem auch wichtig, den KIs Hilfestellung zu geben, zu verstehen, worum es in den Videos eigentlich geht. Die Einstufung "Musik" ist da schwierig, weil Du dadurch halt mit den Originalen in Konkurrenz trittst und mit tausenden anderen Channels, die durch raubkopierte Inhalte, Cover-Versionen, und viele weitere Varianten von Videos, die versuchen, irgendwie aus der Prominenz der Musikinterpreten Sichtbarkeit für ihre (oft nicht besonders hochwertigen) Inhalte zu generieren. Aber wenn die Namen der Musiker nicht ziehen, wegen zu viel Konkurrenz, was ist dann der Wert für den Zuschauer, den sie aus Deinen Videos bekommen können? Und wie kann man das den KIs besser mitteilen, was Deine Videos wirklich ausmacht, außer "benutzt Musik von Künstler XYZ"?


    Und hier ist das Problem, dass Deine Videos nur bedingt einem gemeinsamen roten Faden folgen, abseits der Musik. Vermutlich würden "nur Snowboard"-Inhalte funktionieren, auch ohne die Copyright-Musik, eventuell sogar sehr viel besser ohne diesen Musikfokus. Vermutlich würden Festival-Mitschitte funktionieren, das geht natürlich ohne Musik eher schlecht. Aber "selbstgemachte Musikvideos, mit zusammengeschnippselten Clips aus allen möglichen Bereichen" ist halt ein ganz schwieriges Genre, wenn es überhaupt ein richtiges Genre sein kann.


    Da verstehe ich als Mensch schon kaum, wo da die Gemeinsamkeiten der einzelnen Videos liegen und wie das auf einen gemeinsamen Channel passen soll. Für die KIs werden die Zusammenhänge hier dann wohl nahezu undurchschaubar, und da liegt eines der Hauptprobleme. Denn die KIs werden zwar ab und zu versuchen, den Zuschauern Deines Zufalls-Erfolgs mit dem Guetta-Video andere Videos von Deinem Channel vorzuschlagen, aber das funktioniert halt nicht wirklich. Denn fast alle diese Leute interessieren sich für David Guetta, nicht für Dich, nicht für Snowboarding, nicht für andere Festivals ohne David Guetta und nicht für die anderen Sachen auf dem Channel. Und darum klicken nur sehr, sehr wenige David Guetta Fans auf Deine anderen Videos und wenn, dann schalten sie vermutlich auch schnell wieder ab, oder? Und das messen die KIs sehr genau, und geben damit diese Versuche hier Verknüpfungen der Videos untereinander aufzubauen sehr, sehr schnell wieder auf. Aber ohne die Audience dieses einen "Erfolg-Videos", ist die Basis halt sehr, sehr klein, dass Deine Videos irgendwo angezeigt werden.


    Denn Ziel der KIs ist es nicht, Zuschauer für Deine Videos zu finden, sondern Videos zu finden, die den Zuschauern gefallen und die sie dazu bringen weiter zu schauen. Das ist ein sehr großer Unterschied, den man sich unbedingt klarmachen sollte. Und so muss man Videos produzieren, die bestimmte Zuschauerwünsche erfüllen können, in Bereichen, wo die Konkurrenz nicht übermächtig ist. Und diese Inhalte muss man dann entsprechend vermarkten, damit die KIs verstehen, welche Bedürfnisse durch die Videos erfüllt werden und dann in der Lage sein können, Deine Videos anzubieten, wenn Zuschauer auf die Plattform kommen, die dieses Bedürfnis haben.

    "Alle Inhalte sollen werbefrei genossen werden!" (Zuschauer) & "100% kostenfrei und ohne versteckten Kosten" (Creator) passt irgendwie nicht zusammen.


    Bei sowas stellt sich mir immer sofort die Frage, wie finanziert sich so etwas? Wie lange halten diese Versprechen? Ein Video-Streaming-Dienst erfordert große Bandbreiten und Speicherkapazitäten, und die gibt es nicht geschenkt. Web-Entwicklung gibt es ebenfalls nicht kostenlos, ganz im Gegenteil. Da klingeln bei mir irgendwie die Alarmglocken. Das riecht förmlich nach Startup, dass jetzt erstmal einen Grundbaustein an Content sammelt, um dann später die Firma zu verkaufen, inklusive der Rechte am Video-Material, und der Käufer kann sie dann kommerziell ausschlachten.


    Es gibt viele weitere Fragen. Wie sieht es mit den Copyrights aus, bleiben die bei den Erstellern, oder verlangt Ihr eine komplette Abtretung aller Rechte und eventuell sogar Exklusivität, sprich kein Upload auf anderen Plattformen? Wie werden Creator/Filmemacher vertraglich abgesichert, dass ihre Inhalte nicht anderswo, kommerziell an ihnen vorbei, genutzt werden? Warum sollte man Euch vertrauen, dass Ihr eine solche Plattform dauerhaft betreiben und verwalten könnt? Wird es dann stattdessen andere Dienste rund um die Videos geben, die die Firma kommerziell vermarktet, von denen man jetzt noch nichts erfährt? Oder ist ein Abo-Modell für die Zuschauer geplant, so dass dann darüber Gewinne erwirtschaftet werden? Und wenn es Gewinne geben wird (wovon auszugehen ist, niemand macht eine Firma ohne Gewinnabsicht), wie werden die Creator daran beteiligt?


    Ich bin da sehr skeptisch, aber vielleicht bin ich auch nur zu oft von negativen Beispielen der Vergangenheit "überrascht" worden.

    Nach 3 oder 5 Jahren hat man das recht auf ein neues Konto. Egal was passiert ist. (naja, fast.) Ähnlich wie eine Insolvenz.

    Hast Du dazu eine Quelle? Soweit ich weiß, sind Bans lebenslang und personenbezogen, sprich, wenn sie herausfinden, dass man einen Account über Umwege installiert, wird dieser neue Account auch häufig sofort gebannt, weil er eine "Umgehung der Strafmaßnahmen" beinhaltet sozusagen.


    Man darf zwar bei YT/Google mehrere Accounts haben, aber das hindert sie nicht daran, diese intern zu verknüpfen über Geräte-IDs, IP-Adressen, etc., und wenn einer davon Mist baut, dann alle zu sperren. Aber auch das ist nicht immer der Fall, teilweise wird es toleriert, wenn man mit anderen Accs weitermacht, teilweise nicht, ist wohl auch mal wieder die berühmte "Ermessenssache" der jeweiligen Mitarbeiter. Und kommt vermutlich auch darauf an, wie heftig der "bannable offense" sprich das "Vergehen" war. Daraus leitet sich wohl auch das Interesse von Googles Seite ab, wie stark man sowas kontrolliert und verfolgt.


    Nun muss man bei normalen Google Accounts keine Realdaten angeben, außer einer Telefonnummer evtl., es wäre also nicht soo schwer sich als jemand anderes auszugeben. Es gab aber auch Fälle, wo ein Ban auf YT wegen Betrugs dazu geführt haben soll, dass alle mit der entsprechenden Telefonnummer verknüpften Alphabet Accounts deaktiviert wurden, inklusive des dazugehörigen Android-Accounts, sodass im Endeffekt das Telefon nicht mehr mit Google-Produkten nutzbar war.


    Bei Adsense ist das wohl allerdings noch einige Nummern härter, dort muss man ja Real-Namen, Bankdaten und Steuernummern angeben, und wenn man dort gebannt wird, ist man sehr viel weiter raus. In deren AGBs steht klar drin, dass nur ein Account pro real existierender Person erlaubt ist, und ein Zweitaccount zu einem sofortigen Ban führen kann. Dort ist ein Umgehen des Bans sehr viel schwieriger und erfordert schon fast "kriminelle" Energie und Involvierung von Verwandten, Bekannten oder (Schein-)Firmen.

    Moin Philipp Wellmann


    zuerst:

    Willkommen auf

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    Zu Deinem Post:

    Vorweg muss ich sagen, wir sind ein inoffizielles Forum von Creatorn für Creator. Niemand hier arbeitet für die Firmen Alphabet/Google/YouTube (soweit ich weiß) und niemand hier hat Einfluss oder Zugriff auf irgendwelche Prozesse, die bei diesen Firmen durchlaufen werden, wenn es um Claims, Strikes oder Bans geht.


    Erstmal muss ich sagen, dass ich volles Verständnis und Mitgefühl habe, wenn jemand seinen Kanal verliert und darüber entsetzt, traurig, aufgeregt, verzweifelt und wütend ist. Wir sind hier (fast) alle YouTuber und können uns sehr gut in diese Situation hineinversetzen, was es bedeutet, die vielen Stunden Arbeit und Hingabe, die in einem Channel stecken können, auf einen Schlag zu verlieren.


    Grundlegend ist es mit der Verlinkung von Websites als Creator so, dass man für die dort verlinkten Seiten genauso verantwortlich ist, als wäre der Inhalt der dortigen Seiten auch Inhalt der Videos gewesen. Und wenn dort irgendwelche Dinge passieren, gezeigt oder beworben werden, die bei YT/Google nicht erwünscht sind, sind die Links dorthin genauso nicht erwünscht. Dazu kommt, dass Link-Verkürzer extrem ungern gesehen werden und bei Prüfungen oft anecken, da man damit Zuschauer sehr leicht auf nicht gewünschte Plattformen umleiten kann. Es ist dabei egal, ob das wirklich passiert, die Nutzung von Link-Verkürzern allein, ohne dass für den Zuschauer vor dem Klick ersichtlich ist, wo die Reise hingehen soll, ist unerwünscht.


    Ich weiß nicht, was in Deinen Videos zu sehen war, da der Kanal gebannt wurde, und auf was Du da genau verlinkt hast, aber wenn Videos einzig aus dem Grund erstellt werden, um Zuschauer dazu zu bringen, auf einen Link zu klicken, dann ist das ein weiteres Indiz für etwaige Prüfer, das auf einen Kanal hinweisen kann, der gegen die YT Community Guidelines verstößt. Und wenn Du dann dabei auch noch den Zuschauern erzählst, sie könnten mittels YouTube reich werden, und sie auf andere Seiten verlinkst, die eventuell zu einem finanziellen Risiko für die Zuschauer werden können, ist das ein riesiger Dorn im Auge der Prüfer, denke ich.


    Genau wissen kann ich das aber nicht, denn diese Prüfungen passieren hinter verschlossenen Türen und YT ist nicht verpflichtet Dir genau Auskunft darüber zu geben, was genau falsch gelaufen ist nach deren Ansicht. Beim Anmelden hast Du sozusagen zugestimmt, dass Du alle Community Guidelines einhalten wirst, und dass YT das Recht hat, wegen Verstößen gegen diese Guidelines, aber auch aus allen möglichen anderen Gründen, jederzeit Deinen Account zu schließen.


    Was also tun? Einen Versuch mit dem Widerspruch ist es auf jedenfall wert. Aber wenn man nicht genau weiß, was eigentlich falsch lief, ist das eventuell schwierig und die Zeit für diese Widersprüche und die Menge an Widerspruchsversuchen ist stark begrenzt. Also sollte man erstmal versuchen in Erfahrung zu bringen, worum es eigentlich genau ging. Im Endeffekt bleibt Dir nur, Dich an das offizielle YT Hilfe-Forum zu wenden: https://support.google.com/youtube/community?hl=de - Dort "arbeiten" zwar auch nur ehrenamtliche und freiwillige Helfer, aber zum einen kennen die sich noch etwas besser aus, als die meisten Creator und zum anderen haben sie zumindest teilweise einen internen Kontakt, bei dem sie bestimmte Fälle "eskalieren" können, falls sie das möchten. Daneben gibt es den Twitter Account @TeamYouTube der für solche Probleme oft eine Hilfe darstellen kann, wenn man sie freundlich anschreibt.


    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du noch herausfinden kannst, was genau falsch lief auf Deinem Kanal und wie Du ihn vielleicht retten kannst und ihn zurück bekommst.


    PS und Moderationshinweis: Ich habe den Link zu dem genannten Video entfernt. Denn wenn Du auf seine "Tipps" hörst und dafür gebannt wirst, dann sollte man diese Videos wohl nicht auch noch weiter bewerben.

    Mein Budget bis zu 30€.

    Das hier dürfte auch ein Hinweis sein, warum niemand antwortet, der das machen möchte. Selbst bei Mindestlohn von 12 Euro, wären das maximal 2 1/2 Stunden Arbeitszeit, inklusive Erfassung, was überhaupt genau gemacht werden soll, Recherche für den Inhalt, Scripting, Aufnahme von entsprechendem Bildmaterial, Tonaufnahmen, Bearbeitung von Bild und Ton, Videoschnitt, Rendering, Transfer der Dateien. Wir reden also eher über 10+ Stunden Arbeit für "bis zu 30€" Entlohnung, sprich weniger als 3 € pro Stunde. Sorry, aber das ist einfach ein utopisch niedriges Budget. Selbst Schüler-Praktikanten möchten für diese Entlohnung nicht arbeiten, geschweige denn erfahrene Video-Creator.


    Ganz abgesehen davon, dass Video-Editoren normalerweise je nach Erfahrung, Ausbildung, künstlerischem Können, etc. pro Stunde 30-150+ verlangen. Und man normalerweise dann noch eine offizielle Rechnung mit Mehrwertsteuer, etc. einplanen müsste, weil es sich sonst um Schwarzarbeit handeln würde. Ich würde hier also lieber mal min. 30€ Stundenlohn und einen minimalen Arbeitsaufwand von 10h einrechnen (und dabei wäre eher niedrige Qualität zu erwarten), darunter wird aus dem Projekt wohl nicht viel werden.

    Vorweg:


    Ich bin kein Anwalt und möchte und darf keinerlei Rechtsberatung geben. Bitte informiere Dich, um verlässliche rechtliche Informationen zu bekommen, bei Fachanwalt*Innen, in diesem Fall für Medienrecht, um Deine Fragen zu Copyright-Bestimmungen zu klären.



    kann ich zu 100% Sicherheit ALLE Einnahmen behalten

    Das ist von verschiedenen Faktoren abhängig.


    Erstmal ist wichtig, ob die "royalityfree" Musik tatsächlich royalityfree ist. Es gibt in dieser Branche leider sehr, sehr viele schwarze Schafe, die derartige Versprechen abgeben und damit teilweise auch eine Menge Geld verdienen, aber im Endeffekt sind dort trotzdem manche Songs eben nicht royalityfree, und teilweise bei manchen Diensten sind die Websites nur Hoster, und deren Nutzer können irgendwelchen Content hochladen, und dies als "royalityfree" anbieten, aber in den meisten Fällen prüft niemand das wirklich nach. Hier kommen dann eventuell Claims bei raus, die von YT-Seite aus gerechtfertigt sind, auch wenn die ursprüngliche Aktion natürlich irgendwo zwischen unredlich, arschig und kriminell anzusiedeln wäre.


    Dazu kommen zahlreiche Musiker, die ihre Musik als royalityfree auf eigenen Websites oder ihren YT Channels anbieten, teils gegen Beitrag, teils sogar umsonst. Aber dann passiert es gern mal, dass sie dann entweder doch selbst Claims einreichen, oder ihre Musik irgendwann komplett an irgendwen anders verkaufen, und dann gelten derlei Abmachungen alle nicht mehr zuverlässig, die neuen Besitzer stellen dann gern mal Claims.


    Außerdem kommt es auch immer wieder vor, dass in tatsächlich royalityfree Musik aber Samples genutzt werden, die nicht royalityfree sind, hier sind oft die mit bestimmten Musikmaker-Software-Paketen mitgelieferten Samples ein Auslöser für Claims. Das kann dann sein, dass die Eigentümer der Samples hier Claims stellen, oder andere Künstler, die diese Samples bereits vorher in Liedern verwendet haben, fälschlicherweise von den YT Content-ID Systemen als "Urheber" eingestuft werden, da deren Video zuerst hochgeladen wurde, und dann wird denen angeboten, Claims auf Videos zu setzen.


    Und dann kommt noch hinzu, dass es schon mehrfach vorkam, dass solche Plattformen plötzlich den Besitzer wechseln (oder es von Anfang an der Plan war, dies nach einiger Zeit zu tun) und damit werden dann ebenfalls alle bisherigen Abmachungen zu den Copyrights in gewissen Grenzen hinfällig.


    Alles in allem ist die Nutzung von fremdem Content immer potenziell problematisch. Manche Firmen und Musiker haben einen guten Ruf und halten sich an ihre Abmachungen, aber leider bei weitem nicht alle. Und dann steht man eventuell vor massiven Problemen, weil man einen Song in vielleicht in Dutzenden Videos verwendet hat.


    tldr; oder Langer Rede kurzer Sinn:

    Diese Frage kann Dir niemand mit 100%iger Sicherheit beantworten, weil es immer Einzelfall-Entscheidungen sind. Das ist ein Problem, das zwischen Dir und dem tatsächlichen Rechteinhaber besteht, bei falschen Claims zwischen Dir und diesem fälschlich claimenden. YouTube ist dabei nur höchstens ein Vermittler. Die endgültigen Entscheidungen, wie so ein Claim- oder auch Strike-Verfahren ausgehen wird, liegen immer bei dem Nutzer der Inhalte und den Urhebern der Inhalte und die müssen sich halt entweder innerhalb der von YT angebotenen Methoden einigen, oder diese Frage vor einem Gericht klären lassen und dann YT die Gerichtsentscheidung mitteilen.

    Auch wenn hier "non-profit" vorangestellt wird, wage ich das langfristig zu bezweifeln. Es ist extrem unwahrscheinlich, dass sich jemand derartige Mühe macht, ohne Profitabsichten dahinter. Und wenn ein Dienst tatsächlich nichts kostet, dann ist man fast immer selbst die Ware.


    Ganz abgesehen davon, kann ich nur jeden bitten, bitte, bitte vorsichtig damit zu sein, wo man seine Daten rund um den YouTube-Channel hinterlässt. Ich möchte dem Ersteller nichts unterstellen, aber damit ich meine Daten zum YT-Channel irgendwo angeben würde, oder gar einen API Zugang gewähren würde, würde das erstmal erfordern, dass man sowohl auf dem YT-Channel wie auch auf der Website ein in fast allen Ländern der Welt rechtlich vorgeschriebenes Impressum, vertrauensbildende Firmen-Details, etc. angibt. Nichts davon ist hier vorhanden, der Betreiber versucht anonym zu bleiben und das ist vielleicht auch sein gutes Recht. Aber Vertrauensbildend ist das nicht, und daher bin ich extrem skeptisch. Die Anzahl der "gehackten" YouTube Channel und Meldungen wie "Mein YouTube Channel wurde gehackt" und Hilfe-Rufe rund um den Komplex "YouTube Channel hacked" steigt ständig und meistens sind es fake-Sponsorings oder fake-Tools, die die Einlog-Daten abgreifen.

    Man kann auf dem gleichen Google-Account/gMail Adresse durchaus mehrere Kanäle betreiben, ohne dass von außen sichtbar wäre, dass sie auf dem gleichen Google-Account laufen. Und dann hätte man auch überall Premium. Wobei Premium (soweit ich weiß bisher zumindest) ausschließlich Vorteile für Konsumenten/Zuschauer bietet, keinerlei Verbesserungen oder spezielle Features für Creator.


    Geh dazu einfach im Dashboard Deines Channels oben rechts auf das Menü, das hinter Deinem Logo liegt und wähle dort "Konto wechseln", dann findest Du dort auch die Option "Neues Konto hinzufügen". Und wenn dann mehrere Channels auf dem Account registriert sind, kannst Du auch an genau dieser Stelle zwischen ihnen hin- und herwechseln.

    • Automatische Kapitel ► Wenn Du keine eigenen Angaben in der Videobeschreibung zu Zeitstempeln und Benennungen von Kapitel machst, erlaubt dieser Haken YT zu versuchen automatisch Kapitel im Video zu erkennen und diese zu markieren. Kein Plan, wie gut das funktioniert, fast alle Creator, die ich regelmäßig schaue, benutzen eigene, handgemachte Kapitel. Ich erstelle immer eigene Kapitel.
    • Nutzern erlauben Kurzvideos zu erstellen ► Ist dies aktiviert, erscheint unter dem Video ein "Clips" Button, der es Zuschauern ermöglich Ausschnitte aus dem Video herauszuschneiden und daraus Kurzvideos zu erstellen. Dabei wird eine Verlinkung zum Komplett-Video erstellt, sodass solche Clips im Endeffekt Werbung für Dich machen würden. Ich lasse das aktiviert, hab aber bisher weder positive noch negative Effekte damit erzielt. Wenig wichtig bisher, meiner Meinung nach, schadet aber auch nicht, es anzuhaben.
    • Kategorie ► vereinfacht YT Zuordnungen zu anderen Videos und zu Interessengruppen zu erstellen, in denen Zuschauer eingeteilt werden. Sollte YT helfen, Deine Videos eher auszuwählen, wenn Zuschauer auf der Plattform Interesse an diesen Themen haben. Wichtige Angabe, die man unbedingt machen sollte, denke ich.
    • Tags ► Waren früher mal wichtig für SEO, da sie aber über Jahre mehr oder weniger oft missbräuchlich verwendet wurden, sind sie mittlerweile nahezu komplett entwertet. YT schreibt selbst dabei, dass Tags nicht (mehr) wichtig sind. Ich gebe Tags an, aber heute mehr so Larifari, nicht mehr wie früher, mit viel Recherche und Tuning. Kann man fast komplett vernachlässigen, SEO wird durch Titel und Videobeschreibung, sowie Text-Analyse der gesprochenen Worte im Video (Untertitel) realisiert und es ist viel wichtiger dort gute Infos zu geben, worum es im Video geht.
    • Sprachen und Untertitel ► Die Sprache ist eine wichtige Angabe, damit YT das Video den richtigen Zuschauerkreisen empfiehlt. Untertitel sollte man, wenn irgendwie möglich, mit anbieten. YT erstellt sowieso welche, die haben aber oft eher so "meeh" Qualität und falsch erkannte Worte dort können negative Effekte haben. Wenn man also eh mit einem Script arbeitet, diese einfach hochladen, ansonsten die automatischen Untertitel mindestens mal auf Fehlerkennungen durchsuchen. Ich lade meine Scripte immer hoch und habe dadurch 1:1 Untertitel, mit korrekter Zeichensetzung, Groß- und Kleinschreibung, keine Fehlerkennungen, etc. Dadurch lassen sich auch leichter Übersetzungen in andere Sprachen anfertigen.
    • Ort der Aufnahme: Wenn man z.B. über lokale Ereignisse berichtet oder bestimmte Orte zeigen möchte, kann das vielleicht hilfreich sein, um Zuschauer aus diesem Umfeld zu erreichen. Wichtiger Punkt: Wenn man eine Ortsangabe macht, werden die Hashtags meistens deaktiviert. Ich nutze das fast nie, außer ich habe Videos, die wirklich einen exakten Ort repräsentieren.

    Hoch, runter, geradeaus, vor und zurück.


    Ich bin aber derzeit auch gesundheitlich angeschlagen, mein Content-Output ist gering und auch die Dauerrenner werden irgendwann älter und verblassen. Klar denkt man auch mal ans ganz Aufhören, aber oft reicht bei mir etwas Abstand gewinnen, und mit neuem Anlauf wieder losrennen.

    Moin tretroller74


    zuerst:

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    Zu Deiner Frage:

    Es wird permanent aufgeräumt, es gibt große Wellen, aber auch viele kleine.


    Mit steigendem Alter eines Channels wird es aber immer normaler, dass man mit neuen Videos nicht nur neue Abonnenten gewinnt, sondern auch immer wieder alte abspringen. Dabei ist aber vor allem auch wichtig, wie sich der Content auf Deinem Kanal entwickelt. Das hat sehr viel Einfluss, ob Leute Deine Videos anklicken, oder eventuell bei einem neuen Video sagen "Ach ne, das interessiert mich doch nicht mehr". Zu letzterer Frage kann man aber so wenig sagen, da wir Deinen Kanal nicht kennen. Vielleicht magst Du ihn einfach im Profil verlinken (gern auch mehrere), wie das geht, hat Sladdi hier erklärt: Wie verlinke ich meinen YouTube-Kanal, damit er im Kurzprofil angezeigt wird?

    Ich verstehe das so, dass dieser Teil von YT zukünftig das Angebot von Google Podcast ersetzen soll. Also in Apps auf Android/IOs und für alle möglichen anderen Podcast-Anbieter verfügbar sein soll. Man kann dort Videos anbieten, die man normal anschauen kann, allerdings wenn es über die Podcast-Anbieter abgerufen wird, bekommt man nur Audio. Wenn man ein Video dort reinnimmt, sollte es also so strukturiert sein, dass es auch ohne Bild funktioniert.

    hey, habe das auch mal getestet und der erste eindruck war bei mir das ich alle videos die ich als podcast nutzen möchte nochmal hochladen musste.. aber das ist nicht so...

    Das ist (gottseidank) nicht so. Die Podcast-Playliste taucht auch unter den normalen Playlists auf. Dort hat man dann die Möglichkeit "Auf YouTube bearbeiten" im drei Punkte-Menü auszuwählen. Und dort kann man dann, wie bei allen Playlists, beliebig Videos hinzufügen, die man bereits auf dem Kanal hat, ohne neuen Upload.


    Sieht so aus:

    Bereits seit einigen Jahren kann YouTube nach eigenen Angaben mit allen möglichen Formaten umgehen, da sollte nichts umgewandelt werden und der Player wird hinterher für den Zuschauer entsprechend angepasst. Mittlerweile ist mit den Shorts sogar ein Extra-Format entwickelt worden, dass sogar ausschließlich Hochkant-Format mit 9:16 nutzt.


    Ich habe das selbst noch nie ausprobiert, sondern nur darüber gelesen. Aber einfach mal ausprobieren, soweit mir bekannt ist, sollte das problemlos funktionieren.

    Zitat

    I came across your YouTube channel, and I was impressed with the quality of content you produce.

    Dieser Satz ist in sehr, sehr vielen solcher eMails enthalten und ist bei mir immer ein sofortiges Red Flag. Nicht weil ich denke, dass ich schlechten Content machen würde, sondern weil dies im Endeffekt ein Geschleime ist, das "normale" PR Abteilungen so niemals machen würden.

    Auch der Satz mit dem HR Department, HR ist Human Resources und das ist die Personalabteilung, also die Abteilung für Anstellungen, Bewerbungen, Verwaltung und Organisation der Angestellten der Firma, die würden sich niemals um die Werbung kümmern, sondern halt die PR (Public Relations), sprich die Werbe-Abteilung. Ein weiterer Hinweis, dass die eMail Fake ist, und der Absender offenbar nicht mal Ahnung davon hat, wie normale Firmen organisiert sind, die er versucht vorzutäuschen.


    Ganz wichtiger Test ist immer das googlen nach dem Firmennamen, sowie zu checken ob der Firmen-Server die eMail geschickt hat, oder irgendeine Fake-eMail Adresse. Reale Firmen haben Webseiten, mit vernünftigen Domains, und sie verschicken auch ihre eMails über diese Server. Richtige Firmen-eMails haben normalerweise Signaturen, mit Links zu allen wichtigen Socials und eine reale Firma würde ihre Firmen-Website verlinken. Dazu würde man in so einem Pitch für einen Werbevertrag auch auf Produkte hinweisen, die passen würden. Auch hier sollte man niemals die Links anklicken, außer man kann sie vorher per Mausover checken, wo sie hinführen und welche Server dabei angesprochen werden. URL-Shortener, free-Mail-Dienste oder Cloud-Server-Dienste als eMail oder Website-Adressen, fast 100%iger Fake-Nachweis.


    Und eine Firma namens "Black Ink Arts Movement" gibt es dann auch schonmal gar nicht, wenn man danach sucht. Es gibt einen Instagram Acc namens "Black Ink Arts", es gab in den 60-70ern eine Künstlerbewegung namens "Black Arts Movement", und eine Firma namens Black Ink, die ein Magazin herausgibt. Aber nichts davon passt überhaupt, viele weitere Red Flags. Eine Firma, die nicht einmal zu ihrem eigenen Firmennamen ranked, wenn er nicht gerade extrem generisch ist, gibt es fast gar nicht. Jede auch nur halbwegs reale Firma, wird darauf achten, dass wenn man ihren Firmennamen bei Google eingibt, ihre Website möglichst auf den Rängen 1-3 auftaucht, wer das nicht hinbekommt, hat ganz andere Probleme als Werbung auf YouTube zu schalten.