Beiträge von ZapZockt

    Mittlerweile stürzt Audacity leidenschaftlich gerne ab, ohne einem wie früher einen Wiederherstellungsprozess anzubieten, man muss sich zich verschiedene Plugins runterladen, um das ganze Potential des Programms auszureizen zu können, sofern sie überhaupt funktionieren (meistens tun sie das nämlich nicht) und die Effekte sind... (Willkürliches Schimpfwort hier einfügen)

    Zur Barrierefreiheit von Audacity kann ich nichts sagen, denn das ist ein Thema, von dem ich keine Ahnung habe.


    Die Aussage zu den Abstürzen kann ich so aber nicht nachvollziehen. Ich benutze Audacity 2.4.2 (sollte die aktuelle Version sein), und das mehrmals wöchentlich. Abstürze kommen bei mir vielleicht alle paar Monate mal vor, und sind absolut nicht die Regel. Und wenn Audacity abstürzen sollte, so bekommt man bei Standard-Einstellungen beim nächsten Öffnen direkt eine Abfrage, ob man die alten Daten von vor dem Absturz wieder weiterbearbeiten möchte und das klappt bei mir eigentlich ausnahmslos. Denn Audacity speichert im Hintergrund bei fast jedem Arbeitsschritt ab.


    Falls Du eine derart hohe Absturzfrequenz hast, würde ich vermuten, dass etwas an deinen Plugins, deinem Windows oder mit den Treibern Deiner Audiogeräte hakt.


    Audacity funktioniert schon sehr gut mit den Grund-Funktionen und mit den mitgelieferten Plugins, wird durch weitere Plugins aber noch viel flexibler. Audacity unterstützt unter anderem VST Plugins, und damit den wichtigsten Standard für Audio Bearbeitungs-Software. So kann man unter anderem sämtliche Reaper Funktionen problemlos mit den ReaPlugs in Audacity importieren. Aber auch hunderte anderer Plugins sind so verfügbar. Allerdings sehe ich keinen Grund, Plugins von merkwürdigen Seiten herunterladen zu müssen. Hier ein paar Links zu unbedenklichen und kostenlosen Audacity Plugins:


    https://www.audacityteam.org/download/plug-ins/
    https://www.reaper.fm/reaplugs/
    https://blog.landr.com/de/kost…-vst-plugins-fuer-vocals/
    https://www.delamar.de/musikproduktion/free-vst-plugins-800/


    Leider gibt es im Netz immer auch Seiten, die kostenlose Inhalte klauen und in Abzocker-Seiten einbauen, unter anderem gehört leider Chip mittlerweile mit dazu und die tauchen zu fast allen Download-Suchen weit oben auf, was ich für bedenklich halte. Generell muss man mit Downloads in Form von .dll Dateien und .exe Dateien immer sehr vorsichtig sein, und sollte 2mal prüfen, ob die Quelle vertrauenswürdig ist.

    Dass du mir nichts zu meinen Zahlen gesagt hast, heißt dann wohl, dass die ein kleines Fürzchen sind, oder?

    Nein, ganz bestimmt nicht. Ich kenne Deine Zahlen nur nicht, das, was außen dran steht, ist meistens nicht so hilfreich. Und wenn ich etwas gar nicht kenne, kann ich halt auch nichts dazu sagen. Generell ist LoL nicht so mein Thema, wie man auch an dem Nicht-Erkennen der speziellen Keywords sieht, und daher sage ich da nur bedingt was zu, weil ich halt von dieser Nische nahezu Null Ahnung habe.

    Ich nehme an, dass Du Tubebuddy zur Keyword Phrase "League of Legends Gameplay German" oder etwas sehr ähnliches genutzt hast?


    Grundlegend ist League of Legend ein altes Spiel, damit gibt es für sehr viele Keyword Phrases bereits enorm viele Videos, die gut im Ranking stehen und es ist sehr schwer, dort dazwischen zu rutschen. Reines Suchmaschinen Optimieren ist hier also nur bedingt sinnvoll. Aber durch das anpeilen bestimmter Suchbegriffe, kann man auch in die Nachbarschaft bereits rankender Videos rutschen und darüber Vorschläge einheimsen, wenn man es geschickt anstellt und die nicht so schwierigen Begriffe anpeilt.


    Hier mal eine Analyse aus einem Tool, das ich nutze. Das Tool heißt Morningfame, ich arbeite gerade an einem Review und Tutorial dafür.



    Hier sieht man meinen Channel verglichen mit dem Durchschitt der 20 besten Videos zu diesem Suchterm. Die Bewertungen gehen nach amerikanischem Schulnotensysstem von A (sehr gut) bis F (setzen, sechs). Also auch mit fast 7k Subs und knapp 400 Views pro Video im Durchschnitt wären meine Chancen für diesen Begriff zu ranken nicht so gut. Für deinen Channel, eher unmöglich oder nur mit Zufallstreffer machbar.




    Und hier sieht man die Top 5 der Videos zu diesem Suchergebnis, das 5. ist das bei Morningfame "Gateway Video" genannte besondere Video. Mit dem Gateway ist gemeint, dass dies das schwächste Glied in den 20 Topsuchergebnissen ist. Um ins Ranking zu kommen, müsste man also grob gesagt besser als dieses Video werden. Und das geht auch nur bei gutem Platzieren der Keywords in Titel und Beschreibung (das ergibt dann die Relevance).


    Hier mal eine Keyword Suche, und grobe Einschätzung der Keywords, mit Bewertungen auf meinen Kanal gemessen. Und klar ist, das ist keine 100%ige Wissenschaft, aber ein etwas anderer Ansatz, als die meisten Tools das machen:

    Es gibt momentan eine starke Botwelle auf YouTube und ich kann mir gut vorstellen, dass es sich hier um Kommentare und Likes von Bots handelt, die dann aber von YT gleich wieder entfernt werden, weil die Verweildauer dieser Views zu gering ist. Auch bei Channels, die viel mit Sub4Sub arbeiten oder ihre Videos an unpassenden Orten promoten, dürfte dies öfter passieren. Damit will ich niemandem etwas unterstellen, nur nahelegen, sich davon fern zu halten. Und gegen Botbesuche kann halt eh niemand etwas tun, außer YouTube selbst, und das tun sie mehr und mehr.


    Views werden von YouTube mittlerweile sehr stark nach verschiedenen Kriterien auf ihre Gültigkeit überprüft und ein ganz wichtiger Punkt dabei ist die Verweildauer im Video. Wenn ein View nur wenige Sekunden beträgt, dabei aber auch noch Kommentar und Like dagelassen werden, wird alles davon mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wieder gelöscht und aus den Statistiken getilgt. Aber die Benachrichtigung darüber geht halt direkt in den ersten Sekunden raus, und wird auch nicht wieder entfernt, auch wenn das betreffende Ereignis gelöscht wurde.

    1. Vom Voice-Over her ist es Okay, ganz leichtes Sirren in den Höhen glaub ich, aber meine Ohren sind nicht die besten. Wenn ich die Worte verstehen würde (siehe unten), wäre der Rest wohl in Ordnung.


    2. Bei der Bildqualität ist bedingt durch LoL nicht viel mehr herauszuholen, ist halt ein älteres Game, bei dem es nicht um tolle Grafik geht.


    3. Ich hab mir Deine Facecam mal konzentriert angeschaut, und ich glaube die Kamera wackelt gar nicht, sondern Du, oder? Sieht zumindest für mich so aus, als würdest Du im Stuhl auf und ab wippen, der Hintergrund scheint ruhig zu sein. Und ja, das bringt etwas Unruhe ins Video für mich.


    Also für mich ist es extrem schwer anzuschauen, da ich keinerlei Ahnung von LoL habe und auch wenig Interesse daran. Gleich in den ersten drei Sätzen sind ca. 20 "Fachbegriffe" enthalten, von denen mir maximal 1-2 etwas sagen. Ich vermute für echte LoL-Fans ist das kein Problem, aber für jeden anderen Zuschauer führt es vermutlich zu "Hääää, was hat er gesagt??" Empfindungen.


    Das ist wahrscheinlich ein schwieriges Abwägen, denn wenn Du nicht in diesem Fachjargon sprichst, werden echte LoL-Gamer vermutlich wiederum abgeschreckt. Nur für Random-Zuschauer ist da halt der Einstieg ziemlich krass und damit geht man sehr schnell wieder, ich zumindest. Fühlt sich halt an, als hätte man 2 Monate den französisch Kurs geschwänzt und wäre mitten in einen Vokabeltest gerutscht. Das grenzt schon irgendwie an unangenehm für mich.


    Bei den Thumbnails schwankt es bei Dir stark, und besonders Deine letzten Uploads, da hast Du wohl die Lust verloren, neue zu machen, und immer wieder das gleiche Ding recycelt, das schadet bestimmt. Figuren und da besonders Nahaufnahmen im Thumbnail sind als Blickfang wichtig, aber ich würde dann vermeiden, diese Figuren mit Text zu überlagern, dadurch werden sie wieder entwertet.


    Allerdings sind Deine Titel und Beschreibung halt eh so aussageschwach, dass Du vermutlich keine hohen Impressionen erzielen dürftest, was Deine hohen CTR Werte erklären dürfte. Denn, weil die KIs dort kaum Keywords finden, wird Dein Content halt auch nur wenig angezeigt. Und bei wenig Impressions ist es dann auch einfach auf hohe CTRs zu kommen. Aber das ist ein längeres Thema, das ich hier nicht wirklich aufmachen will.

    Moin @Vernunftrigger :)


    Erstmal einen dicken Glückwunsch zu den 100 Abonnenten, freut mich, dass es gut für Dich läuft.


    Kleiner Hinweis: Dein Videopost in Nachrichten & Politik [Videos] wurde entfernt, da er nicht den Regeln entsprach (2-3 Sätze Beschreibung Minimum), mehr Infos dazu auch hier nachzulesen: Bereichsregeln Videos .Du kannst gern neu posten, dann aber bitte mit etwas Beitext.



    weiterhin viel Erfolg und Spaß mit Deinem Kanal :thumbup:

    Falls Du Dir sicher bist, dass da etwas wirklich defekt ist, gibt es unten links in der YouTube Oberfläche einen "Feedback" Button, dort kannst Du Fehler melden. Falls Du gern direkte Rückmeldung zu Deinem persönlichen Problem möchtest, kann ich die YouTube Support Foren empfehlen. Dort gibt es engagierte Helfer und wohl auch hin und wieder YT Mitarbeiter, die sich das dann anschauen. Wir hier beim YTF sind ein Forum von Creatorn für Creator, und niemand von uns arbeitet bei YouTube und kann Dir direkten Support geben.


    Es gibt da einige Dinge zu beachten, so wird zum Beispiel Watchtime von privaten / ungelisteten Videos wird nicht für die Monetarisierung angerechnet. Auch Videos, die älter als 12 Monate sind, werden nicht mitgezählt, das der Wert für die Monetarisierung 4000 Stunden bzw 240.000 Minuten in den letzten 12 Monaten betragen muss. Ebenfalls ziemlich gesichert ist, dass Watchtime von Videos, die über einen Copyright Claim einem anderen Kanal zugerechnet werden, nicht gezählt werden und gelöscht Videos fallen auch heraus.

    Später am Tag gab es dann noch eine eMail von YouTube an alle Creator, die für Werbung qualifiziert sind:




    Moin,


    Midroll Ads sind die kleinen Werbungen mitten im Video, manche stören sie sehr, vielen sind sie egal, manche blocken sowieso alle Werbung. Bisher war es so, dass ein YouTube Video mindestens 10 Minuten lang sein musste, ehe man als Creator dort Midroll Ads aktivieren durfte und standardmäßig waren Midroll Ads deaktiviert (war zumindest bei mir so, als ich Ads bekam vor 2 Jahren), es war also ein Opt-In System.


    In den Support-Seiten zu YouTube Werbung kann man derzeit diesen Hinweis finden, der darauf hindeutet, dass Ende Juli die Anforderungen für Midroll Ads auf 8 Minuten gesenkt wird und diese auch standard-mäßig immer aktiviert werden, außer der Creator spricht sich per Opt-Out dagegen aus:



    Aktuell sind Mid-Roll-Anzeigen nur bei Videos mit mehr als 10 Minuten Länge möglich. Ab Ende Juli können diese Anzeigen auch schon in Videos mit einer Mindestlänge von 8 Minuten eingeblendet werden. Im Rahmen dieser Änderung werden Mid-Roll-Anzeigen für alle berechtigten Videos aktiviert. Das betrifft sowohl künftige Uploads als auch bestehende Videos und gilt auch dann, wenn Mid-Roll-Anzeigen zuvor deaktiviert wurden. Bei Videos, die schon Mid-Roll-Anzeigen enthalten, ändert sich nichts. Falls deine Inhalte deiner Meinung nach nicht für Mid-Roll-Anzeigen geeignet sind, kannst du bis 27. Juli 2020 deine Einstellungen in YouTube Studio entsprechend anpassen.
    Mid-Roll-Anzeigen werden automatisch in natürlichen Pausen eingeblendet. Das ist nicht nur nutzerfreundlicher, sondern steigert auch dein Monetarisierungspotenzial. Du hast auch nach der Änderung jederzeit die Option, Mid-Roll-Anzeigen zu deaktivieren oder ihre Platzierung in den einzelnen Videos manuell anzupassen.


    Quellen


    Zap, ich hab bei dir gesehen, dass du Untertitel für zig verschiedene Sprachen hast. Hast du die alle mit Übersetzungstools erstellt, oder sind die alle von Fans hochgeladen?

    Deutsch und Englisch sind handgemacht von mir, der Rest ist automatisiert. Die Qualität ist dann natürlich eher so lala, aber ich hab einige Zuschauer, die damit wohl zurechtkommen, und dann denke ich besser so als gar nicht.

    Wie @Bennsen das schon beschrieben hat, hat Konstanz (English consistency) einen gewissen Effekt auf die Zuschauer. Aber der ist mäßig, fast niemand wird Dich aus dem Grund deabonnieren, weil Du mal eine Woche auslässt.


    Je nach Qualität denke ich, sind 1-3 Videos das absolute Optimum. Lädt man öfter hoch, so ist es mittlerweile so, dass sich die Videos in den einzelnen Systemen gegenseitig Konkurrenz machen und man sich damit eher schadet als hilft. Allerdings ist es auch extrem hilfreich, einfach enorm viele Videos zu haben, weil das a) Übung und Sicherheit bringt und b) mehr Einstiegspunkte für neue Zuschauer, um Deinen Kanal zu finden. Das gilt zumindest, solange die Qualität über einer gewissen Grenze liegt, einen Haufen an Schrott-Videos hochzuladen hilft weder Dir, noch dem Kanal und ganz und gar nicht dem Zuschauer.


    Für mich persönlich ist ein enorm wichtiger Punkt, dass ich mich selbst nicht zu sehr überlaste mit dem "Ich muss noch ein Video machen"-Druck, weil sich das enorm schlecht auf meine Kreativität, meine Arbeitsmoral und auch auf mein seelisches Wohlbefinden auswirkt. Und da muss jeder für sich selbst eine Grenze finden und dann einhalten, denke ich.


    Zu Beginn hab ich 5-10 Videos pro Woche hochgeladen, aber die meisten davon waren aus meiner heutigen Sicht eher Müll, aber immerhin Müll, durch den ich etwas gelernt habe. Heute lade ich alle 1-2 Wochen ein Video hoch, investiere aber in dieses Video dann 20-50 Stunden Arbeit. Damit fahre ich ganz gut.


    Mein Kanal würde besser laufen, wenn ich mehr Videos hochladen würde, aber dann müsste ich meine Firma pleite gehen lassen und meine Familie und meine Frau vernachlässigen und ganz sicher würde ich das nur ein paar Monate durchhalten und dann zusammenbrechen. Damit wäre also auch nichts gewonnen, denn dann würde halt nach der "viele Videos"-Phase eine lange "keine Videos"-Phase folgen. Dann lieber etwas wenig und dafür konsistent.

    Oh man, die weltübergreifende Krise hab ich jetzt nicht auch noch gebrauchen können.

    Die Schwankungen würden auch ohne Corona stattfinden, sie sind nur dieses Jahr etwas extremer und zu verschobenen Zeitpunkten. Von daher ist der Gesamt-Einfluss vermutlich sehr viel geringer als Du jetzt denkst. Ich habe das jetzt auch nicht erwähnt, um Dich zu demotivieren, im Gegenteil.


    Ob und wie ein Kanal performt, ist von extrem vielen Dingen abhängig. Manche sind außerhalb Deiner Reichweite, und da ist es eigentlich nur wichtig, zu erkennen, dass man daran nichts ändern kann, denn dann kann man sie einfach ignorieren. Denn egal wie sehr man sich über Corona ärgert, sich darüber aufregt oder sich Sorgen macht, man kann nichts daran ändern. Man kann nur aufpassen, dass man nicht krank wird und nicht andere ansteckt, aber in Bezug auf YouTube kann man nichts am Verhalten der anderen Menschen ändern. Das ist generell ein wichtiger Punkt, beschäftige Dich nicht mit Dingen, die Du selbst nicht ändern kannst (finde ich auch außerhalb von YouTube sehr wichtig), denn sich damit zu beschäftigen ist eigentlich komplette Zeitverschwendung.


    Was Du aber auf jeden Fall beeinflussen kannst, ist wie gut Deine Videos sind. Dazu ist es erstmal hilfreich, wenn Du lernst, welche Themen interessieren andere Leute, welche Bereiche sind nicht so beliebt bei den Zuschauern und dann konzentrierst Du Dich erstmal auf die Dinge, die am besten funktionieren. Es ist auch gut, immer mal wieder zu experimentieren und neue Dinge auszuprobieren, aber immer, wenn man merkt "das, was ich da gemacht habe, das hat gut funktioniert", dann würde ich empfehlen: "Mach mehr davon". Dann kannst Du Erfahrungen sammeln und nach und nach besser herausfinden, warum etwas funktioniert hat, und warum etwas anderes vielleicht nicht gezündet hat.


    Darum ist es auch so wichtig, was @demynator oben geschrieben hat, denn Du brauchst mehr Videos. Denn generell brauchst Du einfach mehr Übung, Erfahrung, Training, und das geht nur dadurch, dass Du es machst, je öfter, desto besser. Je öfter Du eine Handlung durchführst, desto effektiver und sicherer wirst Du dabei, zumindest ist das die grobe Richtung, passt nicht immer, aber fast immer. Und so ist es notwendig, um Fortschritte zu machen, dass man sich soviel es geht damit beschäftigt und eine Balance findet zwischen "so viele Videos wie möglich" und "so viele Videos, dass ich nicht total erschöpft und genervt davon bin".


    Dann werden die Vorgänge wie Video-Idee finden und Keyword Analyse dazu machen, Video vorbereiten, aufnehmen, Audio und Bild Bearbeiten, Video Editing, etc., etc. (sind vermutlich 100 weitere, kleine Schritte in diesem Prozess) immer geläufiger und zum einen einfacher und zum anderen vermutlich auch schneller. Wenn Du dann mehr Videos online hast demnächst, dann hast Du auch mehr Daten, um herauszufinden, was gut geht und was nicht. Und außerdem haben Zuschauer, die auf Deine Videos stoßen mehr Auswahl, mehr Angebot und bekommen auch einen umfangreicheren Eindruck davon, was sie bei Dir erwarten können und damit auch eher einen Grund, mehr Videos von Dir anzuschauen und vielleicht den Abo-Knopf zu drücken, wobei anschauen sehr viel wichtiger ist als abonnieren. Und jedes einzelne Video ist eine neue Chance, dass Leute Dich überhaupt entdecken und Deinen Kanal und Deine Videos finden. Stell Dir das wie Wegweiser vor, oder wie Werbeschilder, die darauf hinweisen, dass es Dich überhaupt gibt. Je mehr dieser Wegweiser Du aufstellst, desto öfter werden Leute Dich auch finden können.


    Es wird immer gern gesagt, dass YouTube ein Marathon sei und kein Sprint. Ich persönlich vergleiche das aber lieber mit etwas anschaulicheren Dingen, stell Dir mal vor, Du möchtest Gitarre spielen in einer Band. Dazu braucht man erstmal eine Gitarre, aber das ist nur der erste von 10.000 Schritten, denn danach folgt erstmal üben, üben, üben, je mehr je besser. Niemand lernt Gitarre, nur weil sie in der Ecke steht und man sie nur 1mal die Woche für 10min rausholt um drauf rum zu klimpern. Es reicht auch nicht, 3 Kumpels zu haben, mit denen man eine Band gründen will und man viel darüber spricht, wie toll es wäre, eine erfolgreiche Band zu sein. Ein guter Gitarrist wird man nur, wenn man über Wochen, Monate, Jahre, sich immer wieder hinsetzt und spielt, und wenn man ein gewisses Niveau erreicht hat, dann gemeinsam mit anderen spielt. Auch erfolgreiche Sportler sind nicht nur so erfolgreich, weil sie als sportliche Menschen auf die Welt kamen, sondern durch ihre jahrelange Investition in Training. Und mit YouTube ist das sehr ähnlich.

    @Steve hat oben schon einige wichtige Dinge angesprochen


    Dazu kommt, dass wir dieses Jahr, durch Corona, erst eine "alle bleiben Zuhause und schauen viel Videos"-Phase hatten, und jetzt momentan eine "wir gehen wieder raus, die Sonne scheint und jetzt aber alles nachholen"-Phase folgt. Ob das gesundheitlich sinnvoll ist oder nicht, lassen wir mal bei Seite. Die Views sind bei YT eh einem saisonalen Rhythmus unterworfen, im Winter schauen mehr, im Sommer weniger. Und so kommt es immer wieder zu "up and down" Momenten, für fast jeden. Manche wachsen über die downs hinaus, so dass sie die gar nicht wirklich bemerken, aber für die meisten gibt es diese Schwankungen.


    Und dann ist Dein Kanal nicht tot, sondern er ist mehr oder weniger noch ein Baby. Es gibt Ausnahme-Erscheinungen, wo ein Kanal in wenigen Monaten oder in extremen Fällen binnen weniger Wochen extrem wächst. Aber für die meisten Channels ist der Anfang schwierig und die ersten Jahre sind eine mehrfache Lernphase. Zum einen eine Lernphase für den Creator, um auszuprobieren, was ihm gefällt, um zu lernen, wie Meta-Daten funktionieren, welche Nachfragen am "Markt" bestehen, wie gut die versorgt sind und wo man dort eine Lücke finden kann. Dann lernen die Zuschauer Dich als Creator erst nach und nach kennen, schauen am Anfang vielleicht ein Video, abonnieren nicht, schauen ewig nicht wieder rein, irgendwann aber dann doch wieder und analysieren, was hat sich bei Dir getan in der Zeit. Und auch YouTube, bzw. die verschiedenen KIs lernen erstmal was Du überhaupt für eine Art von Content machst, wie die einzelnen Videos zusammenpassen, wie regelmäßig Du bist, wie Zuschauer auf Deinen Content reagieren und wie oft, etc., etc. Und diese Vorgänge brauchen meistens viel Zeit, und je weniger Videos man macht, desto länger dauert es dabei auch noch.

    Das wäre jetzt für mich auch eine schwierige Entscheidung.


    Auf der einen Seite hast Du einen kleinen Gewinn an Bekanntheit, auf der anderen Seite werden mit Deinen Inhalten Profite erzeugt, denn 9gag, Bored-Panda, etc schalten ja auch Werbung auf Deine Inhalte und davon bekommst Du nichts ab. Wenn Du Nein sagst, hast Du nichts, aber etwas weniger Popularität.


    Um das genauer beurteilen zu können, fehlt mir jetzt die Angabe, wie stark ist denn wirklich die Popularität, die Du durch die Seiten gewinnst. Kannst Du diese Kanäle in den Statistiken unter Extern denn wirklich finden, und wieviele Views und wieviel Watchtime macht das für Dich aus?

    Indischer Metal / Metalcore, mal was ganz anderes:



    Externer Inhalt youtu.be
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    Die Untertitel sind Teil der Meta-Daten, die YouTube nutzt, um Videos zu analysieren. YouTube nutzt im Video erkannte Begriffe, um Rankings zu erstellen, die vielleicht in Titel, Beschreibung, Tags gar nicht vorkommen. Und wenn die Keyword Phrases aus Titel und Beschreibung im tatsächlichen Inhalt auch noch mal oder mehrmals auftauchen, werden sie dadurch noch verstärkt.


    Es kommt dabei relativ häufig vor, dass Videos demonetarisiert werden oder zu völlig unsinnigen Suchbegriffen angezeigt werden, und wenn man dann nachforscht, wurden in den automatisch erstellten Untertiteln Wörter von der Spracherkennung falsch erkannt und dann auf diese Fehlerkennung hin Einstufungen vorgenommen.


    Damit denke ich, dass ein handgemachter Untertitel einige Vorteile bietet. Zum einen gibt er eine ziemliche Gewissheit, dass eben keine Fehlerkennungen stattfinden. Dann sind automatisiert erstellte Untertitel immer komplett kleingeschrieben, ohne Satzzeichen und fast immer liegen sie so weit neben den tatsächlichen Aussagen des Videos, dass jemand, der nur diesen Text liest, einen völlig falschen Eindruck vom Video bekommen könnte.


    Aus meiner persönlichen Erfahrung:
    Ich bin 100%ig Untertitel Nutzer, vor allem auch deshalb, weil meine Videos eh auf einem genau ausgefeilten Script basieren. Ich brauche also nur mein Script nehmen und es bei YouTube hochladen, das ist nur sehr wenig extra Aufwand für mich. Es gibt dort eine automatische Timing-Funktion, so dass der fertige Text wirklich sehr genau auf die tatsächliche Sprache zugeschnitten wird. Und das mit korrekter Rechtschreibung, Groß- und Kleinschreibung, Satzzeichen, etc und natürlich mit dem korrekten Inhalt, der dann auch für die Meta-Daten richtig ausgelesen werden kann.


    Und ich denke, Gehörlose oder andere Menschen, die gern auf Untertitel zurückgreifen, weil sie das Video aus anderen Gründen ohne Ton anschauen oder einfach gern Audio + Untertitel nutzen, freuen sich sehr, wenn die Untertitel eine gewisse Qualität haben. Ich habe keine exakten allgemeinen Daten dazu, aber auf meinem Kanal werden im Schnitt 6-10% aller Views mit eingeschalteten Untertiteln getätigt, und die Audience Retention (Zuschauerbindung) bei Untertitel Nutzern ist im Schnitt höher als bei Nicht-Untertitel Nutzern.


    Und ich sehe bei den Such-Begriffen, zu denen meine Videos angezeigt werden, immer wieder welche, die so niemals in Titel oder Beschreibung vorkamen, aber im Video genannt wurden. Da ich meine Texte dann auch eh für meine Webseite ins Englische übersetze, gibt es dann auch noch handgemachte Englische Untertitel dazu, aber das ist wohl ein Luxus beziehungsweise eine enorme Mehrarbeit, die sich nicht jeder an die Backe kleben mag.

    Um auf Dein Zitat einzugehen:
    Aber manchmal ist eine Ente auch einfach nur eine dusslige Quietsche-Ente, und dann darauf zu warten, dass sie Eier legt, könnte etwas übertrieben sein.


    Ich weiß nicht, ob Deine Vermutung richtig ist oder nicht, aber solange gilt erstmal "Im Zweifel für den Angeklagten". Ich habe mir ein paar Videos auf dem Kanal angeschaut, und dabei dort absolut nichts Rechtsradikales oder anderweitig diskriminierendes entdecken können. Von daher gehe ich davon aus, dass die Assoziation hinter dem Namen vermutlich eine völlig andere sein könnte.


    Ich finde es absolut gut und wichtig, wenn man sensibel und aufmerksam gegenüber Unterdrückung von Minderheiten, Diskriminierung von schwächeren und Klassifizierungen von Menschen über irgendwelche unwichtigen Merkmale ist. Wie schon erwähnt wurde, sind hier Jahrhunderte lang und werden auch heute noch, viele Dinge als "normal" eingestuft, die das nicht sein sollten, wenn wir eine Erde haben möchten, die für alle Menschen gleich lebenswert und fair ist. Das kann ich uneingeschränkt unterstützen.


    Auf der anderen Seite, muss man aber auch aufpassen, dass man nicht über das Ziel hinausschießt. Und mit zu schnellem Verteilen von "Rassismus" oder "Nazi" Verurteilungen, bei Dingen die es nicht sind, diese Begriffe verwässert und die krasse Scheisse, die echter Rassismus und richtiges Nazi-Denken ist, damit im Endeffekt verharmlost. Wo wir bei Tier-Metaphern sind, fällt mir hier die Geschichte mit dem Schafhirten ein, der immer wieder aus Langeweile "Hilfe, der Wolf ist da" rief, und irgendwann kam niemand mehr, wenn er rief, selbst als irgendwann der Wolf wirklich kam und seine Herde und Ihn gefressen hat.