Kanal gebannt - bitte um Hilfe!

  • Liebe YT-Community,


    ich bin aktuell gerade wirklich am Boden zerstört.😭

    Ich habe vor etwa 3 Wochen mithilfe dieses Video: [Moderationshinweis: Link entfernt] meinen ersten Kanal eröffnet.

    Der Inhalt meines Youtube Shorts Kanals sind FAIL Videos gegenĂŒber WIN Videos zu stellen, die bestmöglich die selbe Aktion ausfĂŒhren. Das hat mir wirklich unfassbar viel Spaß gemacht!


    In dem populĂ€ren Tutorial-Video von [Name entfernt] erklĂ€rt er Schritt fĂŒr Schritt wie man die Shorts Videos erstellt und monetarisieren kann durch Affiliatepartner wie [Name entfernt].

    Schaut euch bitte das Video an bei Minute 20:04. Hier wird empfohlen, dass die Affiliatelinks als Kommentare festgepinnt werden können.

    Ich habe wirklich tagelang bis in die NĂ€chte meine Videos bearbeitet und wollte den Zuschauern auf der Plattform mit viel Liebe einen echten Mehrwert bieten.

    Ich habe circa 50 Short Videos hochgeladen und bei etwa 45 Videos den Affiliatekommentar angepinnt: "You finally want to quit 9-5 working? đŸ˜© Start your new life now with YT-Shorts đŸ€© "Affiliate Link".


    Youtube hat mir gestern Mittag eine Mail geschrieben, dass mein Youtube Kanal entfernt wurde und ich als Person die Plattform nie wieder als Creator nutzen darf.


    HĂ€tte ich in irgendeiner Form ein Feedback bekommen, dass die Kommentare unter den Videos so nicht gewĂŒnscht sind, hĂ€tte ich jeden einzelnen direkt gelöscht.

    Es gab auch niemanden, der ĂŒber den Link auch nur einen Euro ausgegeben hat.


    Ich ĂŒbernehme die volle Verantwortung fĂŒr das, was ich gepostet habe und verstehe jetzt, dass die Creator-Kommentare eher Spam sind fĂŒr die Zuschauer als ein Mehrwert.


    Ich wĂŒrde alles dafĂŒr geben, dass der Kanal wieder eröffnet wird und sofort mit der "Bereinigung" starten. Sollte der Kanal nicht wieder herzustellen sein, wĂŒrde ich zumindest gerne eine zweite Chance bekommen, um einen neuen Kanal eröffnen und weiter als Creator aktiv sein zu können.


    Ich habe noch keinen Einspruch erhoben gegen die aktuelle Entscheidung.


    Habt ihr eine Idee, wie ich mit Youtube weitermachen kann?

    Ich bin euch fĂŒr jeden Tipp oder jede Idee zur Lösung dankbar!


    LG Philipp

  • Zur hilfreichsten Antwort springen
  • Moin Philipp Wellmann


    zuerst:

    Willkommen auf

    Themen-Empfehlung fĂŒr neue Mitglieder:
    >>> DU bist NEU im Forum? Worum geht's hier & ĂŒber Eigenwerbung
    >>> Alles was du ĂŒber YouTube wissen musst! [Tutorial Register]


    Solltest du Hilfe rund um das Forum benötigen, wende dich gerne an das Foren-Team.


    Zu Deinem Post:

    Vorweg muss ich sagen, wir sind ein inoffizielles Forum von Creatorn fĂŒr Creator. Niemand hier arbeitet fĂŒr die Firmen Alphabet/Google/YouTube (soweit ich weiß) und niemand hier hat Einfluss oder Zugriff auf irgendwelche Prozesse, die bei diesen Firmen durchlaufen werden, wenn es um Claims, Strikes oder Bans geht.


    Erstmal muss ich sagen, dass ich volles VerstĂ€ndnis und MitgefĂŒhl habe, wenn jemand seinen Kanal verliert und darĂŒber entsetzt, traurig, aufgeregt, verzweifelt und wĂŒtend ist. Wir sind hier (fast) alle YouTuber und können uns sehr gut in diese Situation hineinversetzen, was es bedeutet, die vielen Stunden Arbeit und Hingabe, die in einem Channel stecken können, auf einen Schlag zu verlieren.


    Grundlegend ist es mit der Verlinkung von Websites als Creator so, dass man fĂŒr die dort verlinkten Seiten genauso verantwortlich ist, als wĂ€re der Inhalt der dortigen Seiten auch Inhalt der Videos gewesen. Und wenn dort irgendwelche Dinge passieren, gezeigt oder beworben werden, die bei YT/Google nicht erwĂŒnscht sind, sind die Links dorthin genauso nicht erwĂŒnscht. Dazu kommt, dass Link-VerkĂŒrzer extrem ungern gesehen werden und bei PrĂŒfungen oft anecken, da man damit Zuschauer sehr leicht auf nicht gewĂŒnschte Plattformen umleiten kann. Es ist dabei egal, ob das wirklich passiert, die Nutzung von Link-VerkĂŒrzern allein, ohne dass fĂŒr den Zuschauer vor dem Klick ersichtlich ist, wo die Reise hingehen soll, ist unerwĂŒnscht.


    Ich weiß nicht, was in Deinen Videos zu sehen war, da der Kanal gebannt wurde, und auf was Du da genau verlinkt hast, aber wenn Videos einzig aus dem Grund erstellt werden, um Zuschauer dazu zu bringen, auf einen Link zu klicken, dann ist das ein weiteres Indiz fĂŒr etwaige PrĂŒfer, das auf einen Kanal hinweisen kann, der gegen die YT Community Guidelines verstĂ¶ĂŸt. Und wenn Du dann dabei auch noch den Zuschauern erzĂ€hlst, sie könnten mittels YouTube reich werden, und sie auf andere Seiten verlinkst, die eventuell zu einem finanziellen Risiko fĂŒr die Zuschauer werden können, ist das ein riesiger Dorn im Auge der PrĂŒfer, denke ich.


    Genau wissen kann ich das aber nicht, denn diese PrĂŒfungen passieren hinter verschlossenen TĂŒren und YT ist nicht verpflichtet Dir genau Auskunft darĂŒber zu geben, was genau falsch gelaufen ist nach deren Ansicht. Beim Anmelden hast Du sozusagen zugestimmt, dass Du alle Community Guidelines einhalten wirst, und dass YT das Recht hat, wegen VerstĂ¶ĂŸen gegen diese Guidelines, aber auch aus allen möglichen anderen GrĂŒnden, jederzeit Deinen Account zu schließen.


    Was also tun? Einen Versuch mit dem Widerspruch ist es auf jedenfall wert. Aber wenn man nicht genau weiß, was eigentlich falsch lief, ist das eventuell schwierig und die Zeit fĂŒr diese WidersprĂŒche und die Menge an Widerspruchsversuchen ist stark begrenzt. Also sollte man erstmal versuchen in Erfahrung zu bringen, worum es eigentlich genau ging. Im Endeffekt bleibt Dir nur, Dich an das offizielle YT Hilfe-Forum zu wenden: https://support.google.com/youtube/community?hl=de - Dort "arbeiten" zwar auch nur ehrenamtliche und freiwillige Helfer, aber zum einen kennen die sich noch etwas besser aus, als die meisten Creator und zum anderen haben sie zumindest teilweise einen internen Kontakt, bei dem sie bestimmte FĂ€lle "eskalieren" können, falls sie das möchten. Daneben gibt es den Twitter Account @TeamYouTube der fĂŒr solche Probleme oft eine Hilfe darstellen kann, wenn man sie freundlich anschreibt.


    Ich drĂŒcke Dir die Daumen, dass Du noch herausfinden kannst, was genau falsch lief auf Deinem Kanal und wie Du ihn vielleicht retten kannst und ihn zurĂŒck bekommst.


    PS und Moderationshinweis: Ich habe den Link zu dem genannten Video entfernt. Denn wenn Du auf seine "Tipps" hörst und dafĂŒr gebannt wirst, dann sollte man diese Videos wohl nicht auch noch weiter bewerben.

    • Hilfreichste Antwort

    Wenn du bei YouTube registriert warst um Geld angezahlt zu bekommen, wird es schwierig. Denn dort stehen die Menschen auf der schwarzen Liste.


    Nach 3 oder 5 Jahren hat man das recht auf ein neues Konto. Egal was passiert ist. (naja, fast.) Ähnlich wie eine Insolvenz.


    Du kannst das Risiko eingehen und beten, unter dem Radar zu fliegen. Wenn es aber auffĂ€llt, ist der Schaden oft groß und dann ist erst recht nichts zu machen.


    Du kannst den Kanal ĂŒber jemand anders laufen lassen.



    Ich hab zwar nicht ganz verstanden, was du da genau gemacht hast, aber das schaut nach moralischen und eventuell auch juristischen Betrug aus. Dann hast du es verdient. =D

  • Nach 3 oder 5 Jahren hat man das recht auf ein neues Konto. Egal was passiert ist. (naja, fast.) Ähnlich wie eine Insolvenz.

    Hast Du dazu eine Quelle? Soweit ich weiß, sind Bans lebenslang und personenbezogen, sprich, wenn sie herausfinden, dass man einen Account ĂŒber Umwege installiert, wird dieser neue Account auch hĂ€ufig sofort gebannt, weil er eine "Umgehung der Strafmaßnahmen" beinhaltet sozusagen.


    Man darf zwar bei YT/Google mehrere Accounts haben, aber das hindert sie nicht daran, diese intern zu verknĂŒpfen ĂŒber GerĂ€te-IDs, IP-Adressen, etc., und wenn einer davon Mist baut, dann alle zu sperren. Aber auch das ist nicht immer der Fall, teilweise wird es toleriert, wenn man mit anderen Accs weitermacht, teilweise nicht, ist wohl auch mal wieder die berĂŒhmte "Ermessenssache" der jeweiligen Mitarbeiter. Und kommt vermutlich auch darauf an, wie heftig der "bannable offense" sprich das "Vergehen" war. Daraus leitet sich wohl auch das Interesse von Googles Seite ab, wie stark man sowas kontrolliert und verfolgt.


    Nun muss man bei normalen Google Accounts keine Realdaten angeben, außer einer Telefonnummer evtl., es wĂ€re also nicht soo schwer sich als jemand anderes auszugeben. Es gab aber auch FĂ€lle, wo ein Ban auf YT wegen Betrugs dazu gefĂŒhrt haben soll, dass alle mit der entsprechenden Telefonnummer verknĂŒpften Alphabet Accounts deaktiviert wurden, inklusive des dazugehörigen Android-Accounts, sodass im Endeffekt das Telefon nicht mehr mit Google-Produkten nutzbar war.


    Bei Adsense ist das wohl allerdings noch einige Nummern hĂ€rter, dort muss man ja Real-Namen, Bankdaten und Steuernummern angeben, und wenn man dort gebannt wird, ist man sehr viel weiter raus. In deren AGBs steht klar drin, dass nur ein Account pro real existierender Person erlaubt ist, und ein Zweitaccount zu einem sofortigen Ban fĂŒhren kann. Dort ist ein Umgehen des Bans sehr viel schwieriger und erfordert schon fast "kriminelle" Energie und Involvierung von Verwandten, Bekannten oder (Schein-)Firmen.

  • Ich habe circa 50 Short Videos hochgeladen und bei etwa 45 Videos den Affiliatekommentar angepinnt: "You finally want to quit 9-5 working? đŸ˜© Start your new life now with YT-Shorts đŸ€© "Affiliate Link".

    NatĂŒrlich tut es einem auch etwas leid zu lesen, wenn einem User so etwas wie von Philipp Wellmann geschildert passiert, gar keine Frage, daher finde ich auch Deine ausgesprochen sachlich gehaltene erste Antwort gut, ZapZockt .


    Andererseits: Liest man mal das oben zitierte, sollte doch eigentlich alles klar sein, oder?


    Da bedarf es doch eigentlich keiner speziellen Feedbacks, um zu erkennen, dass da jemand - muss ja nicht direkt der User selber sein - versucht, eine ausgesprochen fragwĂŒrdige Geldscheffel-Maschine anzuschmeißen, daraus folgend mĂŒsste eigentlich dem Creator klar sein, wer da mit ihm "zusammenarbeiten" will.


    Ganz offen gesagt, finde ich ganz persönlich es gut, dass Google/Youtube da so konsequent durchgreift.


    Klar, Philipp Wellmann , kannst Du Einspruch einlegen, wĂŒrde ich an Deiner Stelle möglicherweise auch tun, denn schlimmer kann es eh nicht werden, wie ich meine :/

    Wer will, findet Wege, wer nicht will, sucht GrĂŒnde...und der Mensch ist Weltmeister im Erfinden von GrĂŒnden :D

    Wenn die KlĂŒgeren immer nachgeben, haben am Ende die Dummen das Sagen ;)

  • Hallo Leute!

    Herzlichen Dank fĂŒr euer Feedback!

    Ja ich habe diese Affiliatekommentare ausprobiert, weil ich es in einem YT Tutorial gesehen habe und einfach blind vertraut, dass das Communityrichtlinien konform ist.

    Ein passives Einkommen aufzubauen mit YT Shorts hat mich persönlich motiviert. In erster Linie wollte ich aber die Monetarisierungsanforderungen erreichen und die Affiliatekommentare habe ich einfach mal ausporbiert.

    Der beworbene Onlinekurs ist verifiziert auf Digistore24 und hat mich vom Thema her "KI nutzen fĂŒr YT Shorts" sehr interessiert und meiner Meinung grundsĂ€tzlich interessant fĂŒr meine Zuschauer, wie ich die Videos erstelle.

    Ich habe jetzt jedoch mehr als kapiert, dass Affiliate Kommentare Spam sind und nerven und ich wĂŒrde nie wieder so einen Kommentar anpinnen.



    Mal schauen was aus dem Antrag wird.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt. :)


    Philipp

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite?
Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!