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    Und wie Du diese bespielen kannst.

    Die Fronten sind geklärt und Deine Ausrichtung steht. Oder eben nicht.
    Falls Du letzte Woche verpasst hast, schau hier nochmal nach.

    Heute versuchen wir einmal die relevanten Social Media Kanäle zu definieren und suchen Ansätze Deinen YouTube Content sinnvoll auf diese Plattformen zu erweitern.
    Natürlich kannst Du Deine weiteren Social Media Kanäle frei wählen. Schließlich gibt es unzählige. Es macht vielleicht dennoch Sinn, wenn Du bestimmte Kanäle wählst und demnach bestimmte Kanäle weglässt. Dazu aber später mehr.
    Schauen wir uns einmal an welche relevanten Plattformen es gibt und was wir über diese herausfinden.

    1. Facebook

    Facebook kennen wir alle. Natürlich, denn seit 2004 begleitet uns das Netzwerk. Schon längst ist es für uns alle irgendwie mehr oder weniger Alltag. Noch immer. Zwar kann Deutschland nicht die größten Nutzerzahlen im Vergleich aufweisen, aber mit weit über 300 Millionen monatlichen Nutzern in Europa, ist das Netzwerk doch präsent.

    Zudem ist der Videokonsum auf Facebook wirklich groß. Wie ist das bei Dir? Schaust Du Videos auf Facebook?
    Die Plattform Wordstream beschreibt, dass die meisten User Videos stumm schauen. Aber sie schauen sie. Und nein, nicht nur Katzen.

    Zudem gibt es da diese großartige Wunderwaffe namens Gruppen. Wir nutzen für unsere Online Marken tagtäglich Gruppen und füllen diese. Das ist genial! Durch Deine Ausrichtung hast Du mit Sicherheit eine Nische für Dich entdeckt. Sei es Dart, Gartenarbeit, Gaming, Videoediting oder oder oder. Jetzt stell Dir einmal vor Du erstellst eine Facebook Gruppe zu exakt diesem Thema, füllst diese mit Gleichgesinnten und positionierst Dich selbst in ihr als Experte für Dein Thema. Viel definierter kannst Du Deine Videos nicht an deine Zielgruppe bringen!

    Ich weiß schon - Zielgruppe, Nische, Ausrichtung, Positionierung. Du willst lediglich Dein Hobby betreiben und das ist völlig in Ordnung! Ich zeige Dir hier dennoch gerne, dass Du mit Deiner Arbeit auch wirklich etwas erreichen kannst. Oder sollte ich besser sagen "Menschen erreichen kannst"! Es ist doch schön, wenn Du durch Deine Expertise und Deine Videos wächst. In sozialen Medien und als Mensch. Es ist schön, wenn Du Menschen kennenlernst, die gleiche Interessen haben wie Du. Auf der ganzen Welt (oder zumindest in Deutschland). Das geht heute alles und Facebook macht es Dir wirklich leicht.

    Was kannst Du also auf Facebook machen?

    Du solltest eine Fanpage erstellen mit Deinem Namen und Dir die Vanity URL sichern. Diese URL facebook.com/DeinName sollte auch wirklich Dir gehören. Egal ob Du Facebook aktiv nutzt oder nicht. Es wäre doch ärgerlich, wenn jemand anderes das für Dich macht oder?

    Diese Seite kannst Du mit Texten bespielen. Texte, die über Deinen Videocontent hinausgehen.

    Kleines Beispiel: Du spielst als Gamer ein Storyspiel durch. Einen ausführlichen Bericht kannst Du dann auf Facebook stellen. Damit Du Deine Abonnenten nicht verärgerst, weil Du sie auf eine andere Plattform schickst, kannst Du auch ein Video dazu machen und dieses Video in Facebook unter deinem Bericht einbinden. Noch besser lädst Du es zusätzlich auf Facebook hoch.
    Oder Dein YouTube Kanal dreht sich rund um das Thema Survival. Wenn Du also mit der Kamera begleitend zelten gehst und das auf YouTube hochlädst, kannst Du "Behind The Scenes" Bilder auf Facebook hochladen. Oder Du filmst gesonderte Videos, oder erstellst zusätzliche Berichte.

    Die Grenze liegt bei Dir.

    Nun zur Gruppe:
    Stell Dir vor Du machst Videos über Comics, Animes oder ähnliches. Dort Gibts Du Deine Meinung zu Comic XY ab. In einer Facebookgruppe kannst Du jetzt mit Gleichgesinnten jederzeit über weitere Comics und Serien sprechen. Ihr könnt dort Preise diskutieren, Orte zum Kauf/Verkauf austauschen und über MARVEL und die Welt plaudern. Du als Experte hast zudem die Quelle für Inspiration, um weitere Inhalte zu produzieren.

    Beides, oder Social Media generell, ist mit großen Zeitaufwand verbunden. Also überlege Dir gut, ob Du die Zeit daür aufbringen willst und kannst.


    Ein Nachteil: Organische Reichweite mit Deiner Seite aufbauen ist nur noch sehr sehr schwer. Facebook will natürlich, dass Du möglichst Geld für das Hervorheben Deiner Seite ausgibst. So teuer ist das übrigens gar nicht.

    2. Instagram

    Eine Nutzerzahl von mittlerweile 1 Milliarden. Unglaublich aber wahr. Die Bilderplattform unter der großen Facebook-Macht ist eine Instanz für sich. Und in Deutschland sind jeden Monat 15 Millionen Menschen aktiv (Quelle). Meiner Meinung nach ist Instagram nicht nur auf dem Vormarsch, sondern kaum wegzudenken für jeden, der eine Marke im Internet etablieren möchte. Dabei sind nicht nur Bilder interessant für diese Plattform.

    Auch Videos sind möglich. Und diese werden auch gnadenlos genutzt. Klar, denn Videos schauen macht Spaß und ist "leichte Kost". Zudem haben wir alle tagtäglich unser Instagram auf dem Smartphone dabei.

    Welchen Inhalt Du auf Instagram postest, liegt ganz an Dir. Kleiner Hinweis an der Stelle: Nicht jeder möchte sich im Internet zeigen. Das ist in Ordnung, dann fallen die schlechten Selfiebilder immerhin aus. Vielleicht bist Du aber auch einfach ein ambitionierter und passionierter Fotograf und erstellst schöne Landschaftsbilder. Go for it. Memes, Videoschnipsel, Bilder, Animationen - alles findet auf Instagram seine Berechtigung.

    Was Du dabei beachten kannst: Probier Dich natürlich aus. Das ist gut und Du wirst einen Weg finden zwischen "Hey das macht mir Spaß" und "Wahnsinn das kommt aber gut an". Regelmäßiges Posten alleine reicht jedoch auf Instagram nicht aus. Wer Engagement erwartet, der sollte auch selbst engagen. Was ich damit meine? Durchsuche Hashtags Deiner Nische, finde interessante Leute und sei bei ihnen aktiv. Likes, Kommentare, Hilfestellung - Je aktiver Du bist umso besser. Karma bringt das Ganze zurück. Bitte kein "Hey ich bin auch YouTuber, kannst Du mal bitte.." Gelaber.

    Die Instagram Stories sind übrigens Gold wert! Diese gehen im Feed nämlich nicht unter und sind oben fest. Also nutze diese so häufig es geht!

    Instagram ist für jeden interessant. Du brauchst dafür wirklich keine unheimlich teure Ausrüstung!

    Ein Nachteil: Die Auffindbarkeit ist durch die Empfohlen-Liste und Hashtags begrenzt. Deswegen ist zeitlicher Aufwand nötig, um Deinen Account wirklich wachsen zu lassen.

    3. Twitter

    Das Zwitschern ist in Deutschland immer noch nicht so ganz angekommen - meiner Meinung nach. Vor allem Politiker und große Persönlichkeiten nutzen Twitter gerne. Journalisten teilen dort Ansichten und Artikel. Übrigens sind 24,6% der verifizierten Accounts von Journalisten. Das schnelllebige Netzwerk lässt Nachrichten genau so schnell erscheinen wie wieder verschwinden. Microblogging - früher war es die SMS - heute ist es Twitter. Wer etwas sagen möchte, kann das ohne Probleme machen. Und das an durchschnittlich 707 Follower laut Brandwatch.


    Die Nutzung von Twitter ist also irgendwie sehr vielseitig und dennoch eingeschränkt. Für die Meinungsbildung ist die Plattform klasse, da jeder Journalist sein kann. Etwas handfestes oder langfristiges scheint es allerdings weniger zu sein.

    Der Erfolg von Twitter ist meiner Meinung nach auf ein Wort beschränkbar: Netzwerk


    Twitter funktioniert nur im Dialog und genau das macht es zunächst so "schwierig". Zwar kannst Du die Themen, zu denen Du gerne Stellung beziehen willst, per Twitter-Suchfunktion aufspüren, dazu helfen Dir klar auch die klassischen Hashtags, doch dann musst Du auch noch regelmäßig Anklang finden in bestehenden Gruppen und Kreisen. Kommunikation ist da gefragt.

    Wie ist Twitter für YouTuber denn nun interessant?

    Eine Sache gleich vorweg: Bitte keine von Bots automatisierte Nachrichten per API senden lassen und sagen, dass das jetzt Dein Twitterprofil ist. Das ist unheimlich langweilig. YouTube hat diese Funktion. Dein neues Video wird ohne weiteres von YouTube auf Deinem Twitter gepostet. Jeder Text ist dabei gleich. Öde!

    Märkte sind Gespräche - so steht es auch im bekannten Cluetrain Manifest.

    Und Gespräche finden nicht unter Algorithmen, Programmen oder sonstigem statt, sondern?
    Richtig, unter Menschen.
    Hier ein paar Anreize, wie Du Twitter für Deinen YouTube-Kanal nutzen kannst:
    • Für Livestreams; mit entsprechenden Programmen kannst Du die Tweets bestimmter Hashtags visuell in Deine Streams einbinden. Der Vorteil gegenüber des Chats ist, dass Du hier wirklich nur Nachrichten filterst, die bewusst an diesen Hashtag gehen.
    • Für Formate; hier gibt es zwei Optionen. Entweder posten User unter einem von Dir erstellten Tweet Dinge (Aufgaben, Fragen usw) oder sie füllen einen Hashtag, den Du ganz bequem durchsuchen kannst. Jedes Event kann Twitter nutzen, offline und online.
    • Für Netzwerke; bleib zu bestimmten Themen, mit bestimmten Menschen einfach ständig in Kontakt.
    4. weitere


    Pinterest, SnapChat, XING uvm. Es gibt so viele Social Networks, die alle etwas reizvolles haben. An dieser Stelle lasse ich den Rest aber aus. Die drei obigen sind großartig. Wenn Du andere testen möchtest oder bereits Erfahrungen gemacht hast, dann sei frei diese mit anderen zu teilen.

    Allgemeines

    Content is King. Wir alle haben das mehrfach gehört. Also nutze die Plattformen auch für den Content. Inhalte mit Mehrwert sind Inhalte, mit denen sich andere auseinander setzen. Positiv wie negativ. Alles, was die kleinen grauen Zellen anregt, hat eine Daseinsberechtigung.
    Ein Punkt war mir besonders wichtig: Egal ob Du diese Kanäle nutzt oder nicht, oder noch nicht, oder demnächst dann oder wer weiß schon. Sicher Dir Deinen Namen auf allen Plattformen, als E-Mail und gerne auch als Domain. Wer weiß, ob Du die mal brauchst und wenn Dein Name dann nicht mehr zur Verfügung steht, ärgerst Du Dich schwarz.

    Auf namechk kannst Du ganz bequem nachschauen, ob Dein Name frei ist und wo er belegt ist. Versuch es mal.

    Wie war das jetzt?

    Facebook ist vor allem für Videos spannend. Anders als bei YouTube werden etwa 85% aller Videos stumm geschaut. Außerdem kannst Du über Gruppen Deine exakte Zielgruppe finden. Mach was daraus!

    Instagram ist nicht nur für Models etwas. Auch eine überteuerte Kamera kann getrost im Laden bleiben. Videos, Bilder, Gemaltes und die Story sind Gold wert. Sei aktiv bei anderen und sei Dir sicher, dass Du gesehen wirst. Instagram ist sehr direkt, wenn man es richtig macht. Mach was daraus!

    Twitter ist zum Netzwerken da. Du kannst Hashtags kreieren und für Formate nutzen. Auch begleitend für Livestreams ist Twitter immens spannend. Meinungen kannst Du immer kundtun. Pass ein wenig auf mit langweiligen Tweets á la "ich habe X gegessen, gerade Y gemacht, Film Z geschaut". Lass das nicht den einzigen Content sein. Mach was daraus!

    Und natürlich gibt es noch mehr.

    Du musst auch nicht alle diese Kanäle bespielen! Im Gegenteil. Einer unserer Klienten hat sich aktiv gegen Twitter ausgesprochen. Seine Abneigung ist groß, also lässt er es.
    Die Plattformen allerdings, die Du aktiv nutzen möchtest, solltest Du auch wirklich aktiv bespielen. Und sei aktiv, nicht nur in Deinem Feed. Vor allem auch bei anderen Usern. Zeig Dich!

    SMKoenen schrieb:

    Wer Engagement will, muss selbst engagiert sein!
    Mein Keylearning im Social Web!

    Kleine Aufgabe: Hast Du bei allen Socials ein und den selben Namen? Sind diese vergeben? Gibt es Alternativen? Schau mal auf namechk.com nach! Vielleicht findest Du auch tolle Namen, die für Dich interessant sein könnten. Sicher sie Dir!

    Ich hoffe, dass Du etwas mitnehmen kannst. Natürlich kennst Du all diese Plattformen. Und selbstverständlich hast Du die ein oder andere bereits mit Content gefüllt. Mit Sicherheit hast Du auch schon gemerkt, dass sich Aktivität auszahlt. Bestimmt geht da noch mehr!
    Und nimm Dir wirklich nur die Plattformen heraus, die Du wirklich mit Freude nutzt! Alles andere ist Quatsch! Wirklich. Das kostet Zeit.

    Wir haben in unserer Agentur eine Kollegin, die ausschließlich für Instagram zuständig ist. Das ist mehr als eine 40 Stunden Woche. Für Dein Hobby heißt das: Finde Deine eigene Balance. Mach die Dinge einfach aus Spaß! Aktivität und Freude sind spürbar und zahlen sich aus!

    Nächste Woche schauen wir uns einmal an wie Communities so ticken und welche Schlüsse Du daraus ziehen kannst.

    Die gesamte Artikelreihe dient dazu Leuten Anreiz zur Diskussion zu geben. Also bitte, lass Feedback da. Ich stelle mich gerne Deiner Kritik und beantworte Fragen, falls Du welche zu Deiner Situation hast.


    Ein offenes Auge sieht nicht das, was ein offenes Herz sieht.


    Bis dahin wünsche ich Dir viel Spaß und Erfolg bei Deinem Hobby!

    Ganz lieben Gruß
    Daniel Koenen

    Mein Twitter nerd-squared
    Mein Instagram vampire-squared
    SMKoenen
    Social Media Enthusiast & Digital Native

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    Vor einem Moment

    Hej Du

    Vielleicht hilft dir das weiter:
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