Beiträge von ZapZockt

    Ehrlich gesagt, vermutlich auf keines davon.


    Punkt 1: Impressionen, Thema, Zusammenhang
    Als allererstes, Thumbnails stehen immer im Zusammenhang zum Thema und zum Zusammenhang, in dem sie angezeigt werden. Nicht jede Impression ist gleichwertig, sondern es geht eher in die Richtung fast jede Impression ist einzigartig, abhängig vom Ort, den umgebenden anderen Videos, dem thematischen Zusammenhang, dem Interesse, dass der Zuschauer gerade verfolgt und wie gut Dein Thumbnail dazu passt.


    Dann ist Black Flag halt einfach uralt, und damit ist das Interesse an diesem Thema einfach sowieso extrem gering. Daran würde auch das allerbeste Thumbnail der Welt nichts ändern. Dazu kommt, dass solche Main-Stream Titel selbst als sie aktuell waren, dermaßen mit riesigen Mengen an Content bedacht wurden von zigtausenden Kanälen, dass damals schon nur wenig Klicks pro Kanal übrig blieben. Und heute stehst Du zwischen Millionen Videos zu Black Flag.


    Du bekommst also Impressionen, das ist an und für sich ein gutes Zeichen. Die dabei Frage lautet nur, in welchem Zusammenhang? Denn manchmal bekommt man Impressionen zu völlig falschen Zusammenhängen und Themen und dann klicken die Leute nicht, weil sie einfach sich gerade für was völlig anderes interessieren, und nicht AC Black Flag.


    Es gibt zum Beispiel eine Band die Black Flag heißt, oder auch ein frz. Software Studio, und vermutlich wird der Begriff auch in ca. 10.000 anderen Zusammenhängen rund um das Thema Piraten genutzt, was leicht mal zu falschen Impressionen vor dem völlig falschen Publikum führen könnte.


    Mit Deinen Panzern und dem 1. Hochschul-Tag Thema kann ich gar nichts anfangen. Da geht auch das Thema schon völlig an mir vorbei. Wenn ich also, aus irgendeinem Grund Dein Thumbnail sehen würde, wäre es kein Klick, einfach weil ich nicht die Zielgruppe bin und dann vermutlich YT das Thumbnail an der falschen Stelle gezeigt hätte.


    Es ist also für ein gutes Thumbnail auch extrem wichtig, dass die YT KIs gut verstehen, worum es in Deinem Video überhaupt geht (gute und korrekte Metadaten), damit das Video nicht an den falschen Stellen angezeigt wird. Denn jede Impression an der falschen Stelle bedeutet eine schlechtere CTR und damit eine geringere Chance, dass YT weiterhin Dein Video überhaupt versucht zu promoten.


    Punkt 2: Das Thumbnail an sich
    Das gewählte Bild ist so ein Sonnenuntergang-Braun in Braun Mischmasch, dass man in Thumbnailgröße kaum erkennt, was das Bild darstellt. Die Text-Varianten sind dann Schwarz und Rot auf Braun, was einen extrem schlechten Kontrast bedeutet und man müsste schon dreimal hinschauen, um zu erkennen, dass es sich um Assassins Creed Black Flag handelt, was auch vermutlich nur geht, wenn man das Spiel bereits kennt, und dann ist das eh geringe Interesse nochmal kleiner.


    Dein Gesicht macht es zumindest für mich dann auch nicht besser. Weil, ich kenne Dich halt gar nicht, und daher ist auch dabei kein Wiedererkennungswert für mich vorhanden. Das mag eventuell für einige wenige aus dem Kreis Deiner Abonnenten funktionieren, aber für Leute, die Deinen Kanal noch nie gesehen haben, eher nicht. Ich seh dann nur "irgendein Typ, vor irgendeinem nicht erkennbaren Hintergrund", ergo: weiterscrollen.


    Die tollen YouTube Guide Channel und Webseiten empfehlen immer, es sollte ein Gesicht ins Thumbnail, was auch nicht völlig falsch ist. Aber, ich schränke das mal etwas ein: es sollte ein Gesicht ins Thumbnail, dass einem vorbei scrollenden potenziellen Zuschauer, der noch nie ein Video von Dir gesehen hat, trotzdem etwas sagt. Und die Standard-Gamer-Headset-Grinse-Pose ist dabei nicht so hilfreich. Und auch mit Piratenkopftuch sagt mir das nicht viel mehr, es könnte auch ein Halloween-Kostüm sein, oder generell um Piraten gehen, das Assassins Creed Logo ist extrem schlecht zu erkennen, weil kein Kontrast, da fehlt der Zusammenhang für mich.


    Grundlegend solltest Du beim Thumbnail erstellen immer Deinen Entwurf im Grafikprogramm auf circa 10 % der Größe verkleinern, und Dich dann fragen, funktioniert das Design auch auf 10% ? Falls Du nicht sofort in weniger als 1Sek erkennst, was im Bild abgeht, dann mach es nochmal neu. Text und/oder Game Logos am besten mit Outline/Stroke, der einen starken Kontrast zum Hintergrund bringt.


    Daneben nutzt Du in Deinen Bildern meistens mehrere Objekte, Texte an verschiedenen Stellen, und insgesamt ergibt das leider eine Überfrachtung und ein Durcheinander. Ich würde Dir empfehlen, konzentriere Dich auf 1-2 Objekte im Bild maximal und bring diese in hohem Kontrast, und in einer Größe, dass man auch auf der Mini-Variante als Thumbnail in weniger als 1 Sek erkennt, worum es geht. Dein Thumbnail steht zwischen zig anderen, und die Benutzer scrollen im Eiltempo vorbei. Da schaut niemand erst 20 Sekunden und versucht zu analysieren, worum es im Bild geht. Entweder springt einen das Bild direkt an, oder der User scrollt weiter.


    Bei Deinen anderen Thumbnails auf Deinem Hauptkanal nutzt Du sehr oft schräge Fonts und sehr viel Text, das würde ich auch versuchen zu vermeiden. Gerade, schnörkellose Fonts, maximal 2-3 Worte oder 25 Buchstaben (ist meine persönliche Faustregel), und diese paar Buchstaben dann so groß, dass sie ca. 30-40 % vom Bild einnehmen. Niemand möchte einen halben Roman im Thumb lesen, sondern das Lesen muss mehr oder weniger im vorbeiscrollen unbewusst passieren. Vermutlich sind Deine Panzer-Bilder da noch die, in denen textmäßig das meiste stimmt. Auch wenn dort ebenfalls zu viel Text im Bild steht für meinen Geschmack, abgesehen davon, dass ich nicht verstehe, worum es geht.


    Ansonsten sind Goldener Schnitt oder die Drittel-Regel interessante Themen, mit denen man sich mal beschäftigen sollte. Und dann braucht ein Thumb immer extreme Kontraste, Schärfe, viel Helligkeit und Farbsättigung.

    Muss ich die Videos immer erst im nachhinein der Playlist hinzufügen?

    Ja



    Ansonsten kann Dir hier wohl niemand Abhilfe verschaffen. Wenn Du dazu Feedback hast, kann ich nur empfehlen die Feedback-Funktion unten links im YouTube Studio zu verwenden. Wir sind hier ein Forum von Creatorn für Creator, und niemand arbeitet hier bei YouTube/Google/Alphabet (soweit ich weiß), von daher können wir weder Dein Feedback weiterleiten, noch für Verbesserungen sorgen, auch wenn wir das sicher manchmal sehr gern tun würden.

    Fehler 503 ist ein HTTP Errorcode, der ausdrückt, dass der empfangende Server mit Deiner Anfrage keine sinnvolle Antwort erstellen konnte, oder aber der Server nicht korrekt antwortet. Da YouTube und Google ja aber an und für sich funktionieren, vermute ich, dass es sich um ein Problem mit Deinem Endgerät oder Deinem Account handelt.


    Bei Deinem Endgerät muss vermutlich nicht nur der Cache des Browsers, sondern eventuell auch der App Cache gesäubert werden. Wie das geht, kannst Du hier nachlesen: https://www.heise.de/tipps-tri…nktioniert-s-4072925.html

    Hallo wer kann mir sagen warum seit 17. Oktober im der Kanalinfo sich die Statistik sich nicht verändert/steigt ? Lt. Kanalanalysen die Wiedergabezeit in den letzten 7 Tagen aber um 43 % gestiegen ist.

    Weniger Viewer, die aber dafür einige Zeit länger schauen, so sieht das für mich aus. Und eigentlich ist das eine positive Entwicklung, die average Watchtime steigt und das ist einer der wichtigsten Werte überhaupt, wenn es um Ranking und um Vorschläge geht.


    Ansonsten immer bedenken, Statistiken mit nur wenigen Eingangsdaten sind wenig aussagekräftig, da einzelne User diese Statistik bereits um mehrere Prozent verändern könnten. Statistiken beginnen erst relevante und halbwegs verlässliche Informationen zu bringen, wenn wir über einige tausend Datenpunkte reden, und auch dann gilt, je mehr, desto weniger fehleranfällig.

    Moin und


    Willkommen auf

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    Als Harzer find ich den Kanal besonders schön und als Geschäftsmann, der vom Tourismus lebt, kann ich nur sagen, wunderbar, zeig den Leuten wie schön es im Harz ist. :)


    Lieben Gruß von der anderen Seite des Hügels

    Ich bin kein Experte im Kinder hüten, aber es gibt eine App von Google, die nennt sich Google Family Link, und damit sind einige Einstellungen möglich, wo Eltern die Accounts ihrer Kinder verwalten und einschränken können. Ob dies für das gerade frisch umgebaute YouTube Music allerdings Einstellungen anbietet, kann ich nicht sagen. Einfach mal ausprobieren, würde ich sagen:


    https://play.google.com/store/…ds.familylink&hl=de&gl=US

    Aber: Hattet ihr auch schon einmal eine Fase in eurer YouTube-Laufbahn, in der ihr ganz ähnliche Gedanken hattet? Und wenn ja, wie handhabt ihr das mit euren Upload-Plänen - Auch wenn ich in meinem Fall keinen habe?
    Würdet ihr euch erklären oder einfach weitermachen wie gehabt, um dann vielleicht am Folgetermin mit den angekündigten Videos startklar zu sein? Und rast euer Vitamin-D-Spiegel auch gerade derart in den Keller? :p

    Ja, solche Phasen hatte ich schon mehrmals. Teilweise habe ich dann mal 3-4 Wochen komplett Pause gemacht, 2mal sogar meinen zu der Zeit geläufigen Content komplett eingestellt, umgestellt, auf den Kopf gestellt, alles in Frage gestellt und mich neu aufgestellt.


    Disclaimer:
    Folgendes gilt für mich und mag für manchen anders sein, kommt auch auf die eigenen, inneren Prioritäten an. Hier geht es vor allem um Gefühle und seelisches Gleichgewicht, aber auch um das Feeling, das in Euren Videos mitschwingt oder mitschwingen sollte.


    Hab ich das sofort bei jedem kleinen Zweifel gemacht?


    Nein, ich habe bei kleinen Tiefs und kleinen Zweifeln nur kurze Pausen gemacht und geschaut, ob ich mich selbst wieder aufraffen kann. Manchmal muss man nur Energie tanken. Mal ein paar Tage was anderes machen. Für mich persönlich ist es immer eher hinderlich als hilfreich, wenn ich in einem unflexiblen Korsett aus Erwartungen, eigenen Vorgaben, Versprechungen, etc. feststecke. Darum hab ich für mich auch daraus gelernt, nicht mehr so viele Versprechungen zu machen. Nicht mehr zu sagen "Nächste Woche kommt dies und das".


    Was auch, zumindest in meinem Fall, eher Unfug war, weil nur ein Teil der Leute ein Video nach dem anderen schaut. Das passiert vielleicht bei der Menge, die Eure Videos in den ersten 24h anklicken. Bei denen ist es möglich, dass sie bereits das Video davor gesehen haben. Aber die meisten Zuschauer kommen von Tag 2 bis 2222 und die haben vermutlich das Video in der Suche gefunden oder irgendwo vorgeschlagen bekommen, und kennen das vorherige und das nachfolgende Video gar nicht. An denen gehen diese "in der letzten Woche" und "in der nächsten Woche" Informationen total vorbei. Für viele Zuschauer existiert diese lineare Verbindung Eurer Videos fast nie und der Teil, wo man darüber spricht, ist für diese Personen eher belangloser, irrelevanter Content, der vom eigentlichen Inhalt des Videos sogar eher störend ablenkt. Vielleicht kann man irgendwelche Info-Card Momente einbauen, und dann klicken ein paar wenige darauf. Aber ansonsten würde ich diese "Was bisher geschah" und "in der nächsten Folge wird sie dies und das erwarten" Stellen eher weglassen.


    Dadurch habe ich mir selber auf jeden Fall auch etwas Druck weggenommen, weil wenn ich nicht sage "in der nächsten Folge wird es dies und das geben", dann erstelle ich keinerlei Erwartungen, zum einen nicht bei den wenigen Zuschauern, die wirklich jedes Video nacheinander weg schauen (kleiner Teil der Zuschauer nur), und zum anderen und vor allem bei mir selbst. Weniger Druck, weniger Selbst-Zweifel, freieres Schaffen und freiere Zeiteinteilung. Dadurch mache ich jetzt Content wann und worüber ich will, und wenn ich auf etwas keinen Bock mehr habe, dann lasse ich es halt, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen, weil ich das letzte Woche angekündigt habe.


    Für mich heißt das als gelernte Lektion: Kein Upload-Plan, keine festen Termine, kein künstlicher Druck, der mir den Freiraum nimmt und aus dem Spaß eine Pflicht macht. Aber daraus folgt für mich auch, kein schlechtes Gewissen, keine Selbst-Zweifel, keine Inneren Konflikte.


    Was ist, wenn der Zweifel tiefer geht, und länger andauert?


    Und daraus ist auch bereits mehrmals ein extremer Themenwechsel auf meinem Kanal entstanden. Einfach weil ich mit dem bisherigen Thema kopfmäßig fertig war, und weil es mich belastet hat und ich so nicht mehr weiter machen konnte. Also stand ich vor der Frage, so weiter machen wie bisher oder etwas radikal ändern. Weiter machen, einfach nur um niemanden zu verärgern, und dann als Folge vielleicht irgendwann ganz aufhören, weil mein Kopf sich total sperrt. Oder etwas ändern, vermutlich Leute unzufrieden werden lassen, vielleicht sogar verärgern, aber dafür etwas Neues, etwas Anderes machen, wo ich selbst richtig Bock drauf habe, und mit richtig neuem Schwung und Elan weiter machen.


    Das erstere zu tun würde zwar manche Abonnenten glücklich machen (aber nur sehr wenig), aber auf Dauer würde man mir meine innere Unzufriedenheit anmerken und das würden auch die Zuschauer merken, vermutlich eher abschalten, etc. Also ist das auch für die Zuschauer kein erstrebenswerter Weg. Im schlimmsten Fall würde es halt irgendwann keinen Content mehr auf dem Kanal geben, weil man entweder jeglichen Spaß am Videos drehen verliert oder kopfmäßig zusammenbricht und dadurch aufhört.


    Also hieß es für mich Schritt B zu wagen. Einfach tun was mein Bauchgefühl sagt, aufhören mit dem Gewohnten, alte Zöpfe abschneiden und auch ganz bewusst riskieren, Abonnenten und vielleicht sogar "Fans" zu vergraulen. Aber dafür die Freude am Videos drehen und veröffentlichen behalten, einen gesunden Kopf zu behalten und auf lange Sicht, den Kanal und sich selbst am Leben zu halten.


    Habe ich dabei Abonnenten verloren?


    Ja, mittlerweile habe ich circa 2,5k Abonnenten "verloren". Einige echt begeisterte Fans vergrault, manche kommen heute noch bei jedem 2. oder 3. Video und fragen "Warum machst Du nicht mehr dies und das?".


    Hat das meinem Kanal geschadet?


    Vielleicht ja, aber... Denn wenn ich zu den Zeitpunkten mit dem bisherigen weiter gemacht hätte, und meine inneren Zweifel, meine Unzufriedenheit und mein unglücklich sein ignoriert hätte, wäre es nach ein paar Wochen mit mir bergab gegangen und das hätte auch keine dauerhafte Lösung gebracht. Vielleicht gibt es Creator, die in so einem Moment anders entscheiden und sagen, ich zieh das durch, egal was mein innerer Schweinehund sagt, ich will die Abonnenten. Vielleicht ergibt es irgendwann, wenn man genug verdient mit den Videos, auch geschäftlichen Sinn, es mehr wie einen Job zu sehen, auf das Geld zu schauen und nicht mehr auf das Bauchgefühl zu hören, und einfach eine Ware regelmäßig abzuliefern, damit die Views und die Einnahmen stimmen. Aber an dem Punkt sind wenige, und die meisten bereuen eine solche Entscheidung irgendwann, oder landen psychisch auf der Rolltreppe abwärts. Für die meisten kleineren Kanäle ist diese Entscheidung eher nicht schädlich, weil die geringe Menge Zuschauer eh noch nicht ausgeprägt auf ein bestimmtes Thema ist.


    Anmerkung:
    Rein technisch ist so ein Wechsel negativ für CTR und average Watchtime, zumindest für einige Zeit. Dauerhaft gleichen Content zu bringen, kann diese beiden wichtigen Werte hochhalten.


    Kann sich das positiv auswirken?


    Ja, absolut. Für mich persönlich funktioniert das so besser. Vermutlich habe ich nicht das maximal mögliche Wachstum dadurch, aber mein Kopf ist frei, mein Bauchgefühl ist positiv und ich fühle keine Zwänge und keinen Druck. Und dadurch arbeite ich kreativ und schöpferisch, was mir andersrum nicht dauerhaft möglich wäre.


    Und viele Abonnenten sind sogar geblieben. Manche nur aus Gewohnheit, manche warten bis heute, dass ich mit dem alten Kram wieder anfange, manche haben vermutlich auch vergessen, dass sie mich abonniert haben. Aber es gibt immer noch einige, die mit Begeisterung dabei sind und weiterhin zuschauen, und auch sehr viele neue Zuschauer, die gerade das neue gut finden, und bei den alten Sachen vermutlich niemals abonniert hätten.


    Fazit / tl;dr :


    Also macht Euch nicht zuuu viele Gedanken um Abonnenten und Zuschauer, denkt dabei vor allem auch an Euch und Euer Wohlbefinden bei der Sache. Niemand hat etwas davon, wenn ihr gelangweilt, genervt oder frustriert vor der Kamera sitzt, und einfach Content macht, weil Ihr das versprochen habt, weil Ihr selbst solche Erwartungen an Euch und Euren Content aufgebaut habt. Die Zuschauer merken dann auch irgendwann, dass es nicht mehr Echt ist, das keine Begeisterung dahinter steckt.


    Tu was Dir Spaß macht, baue keine Erwartungen auf und erstelle möglichst Content, in dem man Deine Begeisterung fürs Thema spüren kann.

    Ich habe das oben wohl falsch verstanden. Lesen während der ersten Tasse Kaffee...


    Wenn es Dein eigener Content ist, und Du diesen auch noch das erste Mal nutzt oder veränderst, sollte das total problemlos durchgehen. Selbst wenn Content ID was erkennen sollte, dann würdest höchstens Du als Urheber erkannt und dann gibt es mit höchster Wahrscheinlichkeit keine Meldung, oder eine an Dich (was mich aber sehr wundern würde).

    Ganz abgesehen von Copyright Fragen:


    Ich glaube, wenn die Videos nicht extrem langsam laufen, dann wird das zu unruhig im Hintergrund. Vermutlich nicht so angenehm anzuschauen, wenn sich hinter Dir alles bewegt.



    Zum Copyright:
    Nur eine Vermutung, wahrscheinlich wird die Content-ID KI es meistens nicht hinbekommen, dies zu erkennen. Zumindest momentan noch nicht, aber das kann sich dann in Zukunft mit Verbesserung der Software jederzeit ändern. Aber spätestens, wenn der Besitzer des Materials oder ein manueller Prüfer über Deinen Kanal drüber schaut (passiert garantiert mindestens einmal bei Beantragung der Monetarisierung), wird dieses Vorgehen recht wahrscheinlich erkannt werden.



    Im schlimmsten Fall wird dir gesagt dass du dein Video löschen musst bzw dein Stream

    Löschungen passieren nicht als "Lösch das mal Bitte" Nachricht, sondern als automatisierte YouTube-seitige Löschung und die beinhaltet dann immer einen Strike. Wobei ein Strike gerade für livestreamende Creator doppelt dramatisch ist, weil man dabei unter anderem das Livestream-Privileg zeitweilig verliert.

    @Liz Nm:
    Eventuell kann dabei auch helfen, wenn man auf Twitter den Account @TeamYouTube anschreibt, die sind manchmal ganz hilfsbereit. Klar bekommt man auch dort erstmal Textbausteine um die Ohren gehauen, aber bei genaueren Details in der Frage, steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass man einen Menschen mit richtigen Hinweisen und Möglichkeiten auf Lösung auf der anderen Seite bekommt.



    Das sehe ich etwas anders, und die YouTube Guidelines wohl auch.




    Rechtlich ist ziemlich klar, solange man nicht gegen Copyrights verstößt, gehört einem jedes Video, das man auf YouTube hochlädt (anders als zum Beispiel bei FB, Instagram, die sich die Rechte daran einräumen). Das bedeutet aber nur, dass man die Inhalte auch auf anderen Plattformen hochladen darf, und weiterhin alle Copyrights daran behält. Das bedeutet nicht, dass man nach Kanallöschung die Videos ausgehändigt bekommt. Da muss man schon eigene Vorsorge treffen.


    Ansonsten ist das mit hochgeladenen Videos wie mit den typischen "unaufgefordert eingesandten Manuskripten", man sollte nur Kopien verschicken, und sich nicht darauf verlassen, dass die Gegenseite schon gut auf die Originale aufpassen wird.


    Denn niemand zwingt einen, die Inhalte die man hochgeladen hat, lokal zu löschen. Und YouTube bietet eine riesige Menge an Service und Dienstleistungen an, aber "lebenslange kostenlose Backups Deiner Videos" gehört glaube ich nicht zum Angebot. Vor allem nicht, wenn man gegen die Regeln verstoßen hat. Und auch wenn man mal ein Video aus Versehen selbst löscht, wird die Antwort immer lauten "keine Wiederherstellung". Wenn man absolutes Interesse daran hat, seine Inhalte zu behalten, sollte man sie lokal bei sich zu Hause speichern und archivieren.


    Deutsche Rechtsanwälte sollen dazu was sagen? YouTube Europa ist in Irland ansässig, also gelten bei allem, was man in Europa auf YouTube veranstaltet und wo man in Probleme mit dem Betreiber kommt neben den AGBs erstmal das irische Recht, danach vermutlich Europa Recht, soweit ich das weiß (Fehler möglich, wie immer).


    Wenn ein Kanal "gelöscht" wird, existiert er auf jeden Fall erstmal noch eine ganze Weile im Netzwerk von YouTube weiter. Schließlich gibt es hier zum einen erstmal die Einspruchsfristen, die eingehalten werden müssen. Und wenn man gute Argumente, entkräftende Beweise etc vorlegt, gibt es auch Chancen, dass der Kanal wiederhergestellt wird. Und mit Kulanz geht YT da auch mal über die Fristen hinaus.


    Ich habe noch nie gehört, dass YouTube irgendwem geantwortet hätte, sie hätten keine Backups, weil sie das Geld dafür nicht haben. Daher ist das keine "Lächerliche Ausrede", weil diese Aussage eigentlich nicht kommt. Wenn ein Kanal nicht wieder hergestellt wird, liegt das meistens an abgelaufenen Fristen, zu vielen Vergehen oder einfach schlichter Weigerung oder Überarbeitung der Mitarbeiter, die das Entscheiden. Kosten für Backups spielen dabei glaub ich überhaupt keine Rolle.

    Drone Swarm – 32.000 Drohnen im Echtzeit-Strategie Kampf – Review – Test


    Im Echtzeit Strategie Spiel Drone Swarm schicken wir 32.000 Drohnen in den Kampf gegen unsere Gegner. Alle Infos zum Spiel in diesem Drone Swarm Review – Test


    Das Echtzeit-Strategie Spiel Drone Swarm (Deutsch) mit 32.000 Drohnen im Test. Wie steuert man zigtausende Flugeinheiten und macht das auch Spaß ? Wie steht es um die Herausforderung und wie umfangreich ist das Spiel? Alle Infos zur Drone Swarm PC Version mit Gameplay in 1440p60 in diesem Beitrag. Wird Drone Swarm ein Hit im Bereich Echtzeitstrategie 2020 ?


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    Wartest Du lange genug? Mach mal nach dem Upload beim Probeschauen einen Rechtsklicks ins Video und wähle "Statistiken für Interessierte", und schau nach, ob dort bei codes "VP9" oder "AVC" steht. AVC ist die schnellere Variante, die YT immer zuerst anwendet. VP9 dauert manchmal Stunden, bei längeren 2k oder 4k Videos im schlimmsten Fall auch mal Tage. Erst wenn dort VP9 auftaucht, ist es die "End-Qualität".

    Sorry, wir können hier gerne diskutieren, Tipps und Erfahrungen austauschen. Aber grundlegend sollten, wenn irgendwie möglich, alle Themen im Forum stattfinden, denn was hier im Forum steht, hilft der ganzen Community auf einmal und muss nicht dauernd neu geschrieben werden.


    Aber private Kontakte per eMail führen nach meiner Erfahrung nur dazu, dass ich alle Dinge xmal schreiben muss oder Menschen von mir erwarten, dass ich Ihnen die Arbeit abnehme (das geht, aber das kostet dann halt einen entsprechenden Stundensatz).

    Also ganz ehrlich, in Deinen beiden Screenshots sehe ich fast keinen Unterschied. Aber das nur nebenbei, das hat ja auch wenig mit der Bildqualität des Videos in Bewegung zu tun.


    1080p Material auf 4k hochzurechnen und dann von YT wieder auf 1080p runtergerechnet zu bekommen, kann nur schlechter aussehen als das Original, da beide male Filter, Rundungen, und je nach Methode andere Berechnungen über das Bildmaterial laufen, und dabei gibt es halt Verluste. Es wird eventuell dadurch in VP9 codiert und dies kann unter Umständen diese Verluste ausgleichen, muss aber nicht, hier spielt auch die Bitrate eine große Rolle.


    Frage: Wenn es selbst-gemachte Animations-Videos sind, warum erstellst Du diese nicht gleich in 4k? Dann sollte eine der Umwandlungen schonmal gleich wegfallen und auch die Verluste bzw. Verfremdungen etwas geringer ausfallen.


    Die von YT angegebenen Bitraten sind grobe Empfehlungen. Ich würde das Material einfach in der höchst-möglichen Qualität hochladen und dann die Codecs von YouTube ihre Arbeit machen lassen, möglichst einige Stunden oder sogar Tage warten, bis alles umgerechnet wurde.


    Ich lade meine Videos in 1440p60 hoch und dazu verwende ich eine Bitrate von 100MBit/s. Das funktioniert für meine Art von Content relativ gut, aber auch dort gibt es nach dem Upload starke Verluste, besonders in anderen Auflösungen. Das kann man nicht völlig vermeiden. Alles Videomaterial wird halt von YouTube "eingestampft" um möglichst wenig Speicherplatz zu verbrauchen, dort müssen pro Minute 500 Stunden Videomaterial archiviert werden, und das in zahlreichen verschiedenen Auflösungen. Also ist klar, dass sie dabei so viel wie möglich komprimieren wollen, und das geht nicht verlustfrei.


    Besonders stark wirken sich solche Auflösungsänderungen übrigens aus, wenn es zu Änderungen der Seitenverhältnisse kommt. UHD (3840x2160; 16:9) und echtes 4k (4096×2160; 19:10) haben nämlich zum Beispiel unterschiedliche Seitenverhältnisse, und wenn man das vertauscht, verschieben sich kleine Details im Bild, die alle umgerechnet werden, was wieder zu mehr Verlusten führen kann.

    Erstmal zu Beginn, mein volles Mitgefühl, etwas über Jahre aufzubauen und es dann zu verlieren ist ein katastrophales und niederschmetterndes Erlebnis. Das wünsche ich niemandem, das tut weh und seine jahrelange Freude und die ganze Arbeit zu verlieren, die man in seinen Kanal gesteckt hat, ist furchtbar. Und darum versuchen wir hier im Forum auch seit langer Zeit über Probleme und die möglichen Folgen bei Urheberrechtsverstößen aufzuklären, möglichst bevor sie passieren. Denn wenn es erst zu Strikes und Löschungen gekommen ist, ist die Katze meistens in den Brunnen gefallen. Danach dann noch etwas zu retten ist nur in seltenen Fällen möglich.


    Rechtliches vorweg:
    Ich bin kein Anwalt, ich darf keine Rechtsberatung geben. Um zuverlässigere Aussagen zu rechtlichen Fragen zu bekommen, kontaktiere einen Anwalt, in diesem Fall am besten einen Fachanwalt für Urheberrechts-Verstöße und internationale Copyright Regelungen.


    Meine Meinung/Erfahrung:
    Monetarisierung ist keine Bedingung um einen Copyright-Verstoß zu begehen. Nur weil man sich nicht daran bereichert, die Rechte eines anderen zu brechen, macht es die Sache nicht rechtens. Wenn jemand Material nutzt, dass eine andere Person oder eine Firma hergestellt hat, ist dies ein Vergehen gegen die Urheberrechte dieser anderen Partei. Das ist bis auf sehr wenige Ausnahmen so, egal ob man damit Geld verdient, anderen hilft und eigentlich etwas Gutes vorhatte, oder in welchem Zusammenhang auch immer das geschieht. Im Idealfall fragt man vor der Benutzung und lässt sich eine schriftliche Erlaubnis geben, um auf der sicheren Seite zu sein. Auch wenn man die Quelle nennt und verlinkt, ist dies kein Freifahrtschein das Material anderer nutzen zu dürfen.


    Im schlimmsten Fall kann bei so einem Vergehen auch ein zivilrechtliches Verfahren vor einem Gericht angestrengt werden, und neben Unterlassungs-Erklärungen auch Schadensersatzzahlungen erwirkt werden. Und auch ohne direkte Monetarisierung auf YouTube, kann zum Beispiel durch Affiliate Links unter den Videos, oder durch die Verlinkung auf eine Webseite, wo man dann wiederum eventuell Werbung geschaltet oder Affiliate Links genutzt haben könnte, indirekt trotzdem eine "Bereicherung" stattgefunden haben.


    Wenn es sich nur um einen kurzen Ausschnitt eines fremden Werks in einem eigenen schöpferischen Werk handelt, kann man manchmal das deutsche Zitaterecht, oder in den USA den "Fair Use"-Paragraphen in Anspruch nehmen. Ob dies zutreffend ist oder nicht, muss aber im Einzelfall ein Richter entscheiden. Es gibt kein immer geltendes Anrecht auf "Fair Use", ein Gesetz, das nur in den USA existiert und nur dort anwendbar ist, oder das Zitaterecht in DE, das aber auch nur in Deutschland gültig ist. Wie die Situation in Australien ausschaut, ist mir völlig unbekannt, aber ganz sicher haben sie dort noch mal völlig andere eigene Regelungen.


    YouTube ist kein Gericht, schon gar kein international gültiges. Daher kann die Plattform im Streitfall nur vermittelnd und schlichtend eingreifen, dies geschieht durch die vorgegebenen Claim/Strike/Dispute, etc. Funktionen. YT kann aber keine Entscheidung treffen, wer nun recht hat und wer nicht, und das auch besonders dann nicht, wenn die Parteien sich sehr uneinig sind. Dann kann nur entweder eine Seite einsichtig sein oder aus anderen Gründen ein Kompromiss gesucht werden. Oder wenn das nicht passiert, ist wohl ein Gerichtsprozess notwendig, um eine Entscheidung herbeizuführen.


    Sollte dies nicht in einer bestimmten Frist passieren, wird YouTube das beanstandete Material löschen und bei drei oder mehr Strikes den Kanal löschen. Dies ist so in den Community Guidelines von YouTube festgelegt, die jeder bei der Account-Erstellung akzeptiert hat und zu deren Änderungen man regelmäßig eMails bekommt.


    Das öffentliche Interesse und die Anzahl der Abonnenten sind dabei leider auch keine Argumente. Die Entscheidung, ob das Material genutzt werden darf oder nicht, liegt beim Besitzer der Kamera und dessen Entscheidung kann man nur mit dem Versuch einer Vermittlung oder eines Kompromisses versuchen zu erreichen oder durch einen Gerichtsprozess, bei dem Deine Chancen aber nach meiner Einschätzung auch nicht allzu gut stehen dürften.


    Was würde ich tun?
    Wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde ich also weiter versuchen in Kontakt mit dem Betreiber der Kamera zu treten, und ihm klar etwas in der Art zu sagen, wie "tut mir leid, dass ich Deine Rechte umgangen habe, ich möchte mich bessern. Wie können wir einen Kompromiss finden, der Dich zufrieden stellt und der mir es möglicherweise erlauben wird, meine jahrelange Arbeit an meinem YouTube Kanal zu erhalten?"


    Schildere ihm Deine Situation, vielleicht ist ihm gar nicht bewusst, dass seine Entscheidung zu Deinem Vergehen nun gleich Deinen ganzen Kanal zerstört. Nicht jeder hat einen Einblick in die Abläufe und Regelungen bei YouTube. Vielleicht wird er Gnade vor Recht ergehen lassen, vielleicht seinen Einspruch widerrufen, wenn Ihr extern eine andere Lösung findet. Aber wenn das nicht erfolgreich ist, weiß ich auch nicht wirklich, was ich Dir raten sollte.


    Auf jeden Fall gibt es Fristen, um eine Kanallöschung wieder rückgängig zu machen. Ich meine Du hast einige Tage Zeit um einen Widerspruch einzulegen. Aber dieser Widerspruch muss sehr gut begründet sein. Und wenn diese Fristen erstmal verstrichen sind, dann ist, so leid es mir tut, der Kanal an irgendeinem Punkt unwiederbringlich verloren.

    Ich habe nicht expliziet gefragt. Aber andere auch nicht. Deren Kanal ist weiter verfügbar. Er macht genau die gleichen Videos -

    Nur weil andere etwas machen und nicht bestraft werden, heißt das nicht, dass das eigene Vorgehen dadurch legalisiert wird. Zumal man von außen nicht sehen kann, ob die anderen vielleicht eine Genehmigung hatten, bereits einen Kompromiss geschlossen haben, oder einfach nur bisher nicht erkannt wurden.


    Oder übertrieben anders ausgedrückt, die Tatsache, dass einige Bankräuber nicht erwischt wurden, ergibt nicht ein Recht für alle anderen ungestraft Banken auszurauben.

    Teil des Prozesses ist wohl auch, eine ständige Beobachtung des Ergebnisses. Und bei Fehl-Einschätzungen, bekommt die KI mehr oder weniger ein Fingerzeig "dies Ergebnis ist falsch, bitte Parameter korrigieren". Und dies wird immer und immer wiederholt, bis das Ergebnis weniger Fehler beinhaltet. Dies passiert bei YT zum Beispiel durch Disputes bei Demonetarisierungen, Widersprüche gegen Claims, etc, etc. Diese Entscheidungen werden von der KI erstellt, und die menschlichen Feedbacks von Nutzern wie auch von YT Angestellten werden immer wieder vorne als Input reingetan, um das Ergebnis auf Dauer zu verbessern. Und durch Millionen und Abermillionen Datenpunkte wird die Fehlerquote stetig gesenkt.


    Das ist jetzt sehr vereinfacht gesagt, und ich bin auch kein Experte auf dem KI Sektor. Aber ich lese generell gern mal ein paar Fachtexte dazu, wenn ich nicht anderweitig ausgelastet bin, da mich das Thema sehr interessiert.


    Und im Endeffekt läuft vieles in die Richtung, dass wir in wenigen Jahren an sehr vielen Stellen, Teile unseres Alltags-Lebens und vermutlich auch unser Leben selbst (Stichwort Autopilot) solchen Systemen anvertrauen können/werden/müssen. Da möchte ich schon zumindest im Ansatz verstehen, wie das funktioniert. Von Social Scoring, Crime Prediction, etc möchte ich jetzt lieber nicht anfangen.

    Aber könnte es dann nicht auch vorkommen, dass YouTube nicht bloß explizit diese Fake-Channels und ihre Käufer terminiert, sondern auch die Kanäle, bei denen sich die Bots durch einzelne Schlagwörter "selbstständig" gemacht haben?

    Das ist bestimmt nicht absolut ausgeschlossen, aber extrem unwahrscheinlich. Man muss dabei beachten, dass echte Bots meistens Kommentare in 10.000er Stückzahlen pro Tag oder noch viel mehr abgeben und dabei auch bestimmte Verhaltensmuster an den Tag legen, die schon recht klar als "nicht menschlich" identifizierbar sein sollten. Da müsste man als normaler Creator schon wirklich schräge Sachen veranstalten, um da "ins Netz" zu gehen.


    Aber es werden auch bestimmt mal menschliche Spammer gebannt, wenn diese z.B. per Copy&Paste einige hundert Kommentare an einem Tag posten.

    Sucht YouTube hauptsächlich im Titel oder auch in der Beschreibung?

    Dazu gibt es keine 100% Regeln. Und diese Parameter werden auch stetig geändert, zum einen manuell durch YT-Mitarbeiter und zum anderen stehen selbstlernende KIs dahinter, die ihre eigenen Parameter dauernd variieren, erweitern und verändern. Ein extrem komplexes Thema, zu dem es hier im Forum einige Diskussionen und Beiträge gibt. Aber nicht einmal die YouTube Mitarbeiter, die an diesen Software-Konstrukten arbeiten, wissen 100%ig was alles einberechnet wird.


    Ich versuch es in extremer Kürze zusammenzufassen, kein Anspruch auf Richtigkeit


    Grobe Faustregel, für ganz neue Videos:

    • Titel
    • Beschreibung (je weiter vorne, desto wichtiger)
    • tatsächlicher Inhalt des Videos, über Untertitel und Spracherkennung vollautomatisch ausgelesen. Das ist aber bei Liedern sehr schwierig, außer man liefert manuell erstellt Untertitel. Hier könntest Du zum Beispiel Deinen Song-Text als Untertitel hochladen
    • Bilderkennung
    • Tags
    • Texte in Kommentaren
    • Playlists (damit der Inhalt benachbarter Videos)
    • Kontext bei Verlinkungen von außerhalb. Beispiel: Eine Webseite verlinkt das Video mit einer Beschriftung, die "Ein toller Song über unser liebstes AKE Bier" lautet

    Je länger ein Video online ist und je mehr Klicks und Impressionen es bekommt, desto mehr Daten sammelt YouTube. Und dann wird es immer komplizierter und gerät immer weiter aus der Reichweite, die man als Creator beeinflussen kann.


    Hier werden auf der einen Seite Experimente gemacht, indem das Thumbnail einfach neben anderen Videos angezeigt wird und dann gemessen wird, ob die Leute klicken oder nicht, und wie lange die Leute dann schauen. Dann hat YouTube Daten über sogenannte Zuschauer-Kreise. Wenn also jemand Dein Video anschaut, der gern Videos über Bier Dokus anschaut, und es kommt jemand anderes online, der auch gern Bier-Dokus anschaut, wird vielleicht probiert, wie diese Person dann auf Dein Video reagiert. Und derart komplexe Methoden gibt es dann noch zahlreiche weitere. Je länger ein Video online ist, desto mehr solche abstrakten Daten sammelt YouTube und je mehr solche Daten verfügbar sind, desto unwichtiger werden die Daten eingestuft, die man als YouTuber selbst eingeben darf.


    Warum wird das so gemacht?
    Im Lauf der Jahre haben sich Unmengen "Tricks" etabliert, wie man die Suchmaschine betrügen und austricksen kann. Und YouTube arbeitet permanent daran, dies weniger effektiv werden zu lassen (gilt auch für Google). Und die größte Quelle für Betrugsversuche sind die Daten, die ein YouTuber selbst angeben darf. Darum wird versucht, diese immer etwas "vorsichtig" einzustufen und nach und nach durch eigene Daten, die nicht (oder zumindest nicht so leicht) manipulierbar sind, zu ersetzen.

    Als Erstes würde ich probieren, die Seite mit einem anderen Browser oder einem anderen Gerät aufzurufen. Mit recht großer Wahrscheinlichkeit liegt es am Browser oder recht sicher an den zahlreichen Browser-Add-ons die Du installiert hast (Icons oben rechts im Screenshot).


    Bei diesen Add-ons sind mehrere Sicherheits-Tools dabei, die tatsächlich oder vorgegeben Deinen Verkehr im Internet prüfen und oft auch teilweise oder sogar wie in diesem Fall ganz blockieren. Und wenn man dann solche Tools sozusagen "stapelt" kann es zu sehr unvorhergesehen Effekten kommen. Das geht so weit, dass diese Tools eventuell sich gegenseitig als Bedrohung einstufen können und dann gar nichts mehr geht. Da müsstest Du also vielleicht mal aufräumen. Da sind mindestens 4 Browser-Add-ons, die ich als "Sicherheits"-Tools erkenne. Und dann noch einige Icons, die mir nicht direkt bekannt sind.



    Am Rande meine Meinung als ehemaliger System- und Netzwerk-Administrator dazu:
    Solche Sicherheits-Tools können einen wirklich helfen, etwas sicherer im Internet unterwegs zu sein, wenn man genau weiß, was sie tun und warum. Absolute Sicherheit kann es niemals geben, nur etwas bessere Chancen, sicher zu sein.


    Wenn man sie aber einfach nur im Vollautomatik-Modus laufen lässt, eventuelle Meldungen der Programme nicht versteht und/oder missachtet (siehe die Nummern an den Icons oben rechts), dann kann schnell ein trügerisches Sicherheits-Gefühl aufgebaut werden, was aber nicht im entferntesten der Realität entspricht. Das gilt für die tatsächlich in vielen Fällen (nicht immer) wirksamen Tools, wie zum Beispiel NoScript, Disconnect, UBlcok, etc.


    Daneben gibt es dann aber auch noch zahlreiche sogenannte "Schlangenöl"-Tools, die einem Sicherheits-Features versprechen, aber nicht wirklich liefern. Oder noch schlimmer, viele dieser Tools können sogar eventuell zusätzliche Lücken aufreißen. Und es gibt auch einige als Sicherheitstools getarnte Malware.


    Wenn man solche Programme dann einfach installiert und miteinander kombiniert, können die wildesten Dinge passieren. Angefangen von nicht funktionierenden Webseiten, wie in diesem Fall, bis hin zu wirklich gefährlichen Sicherheitslücken, Umleitungen von Datenverkehr über unsichere Server oder eventuell riskantes Verhalten im Internet, weil der User denkt "Ich bin ja abgesichert, mir kann nichts passieren".


    Der größte Schutz im Internet ist und bleibt die Software Brain.exe und das Verhaltensmuster "Erst denken, dann klicken". Das ganze gilt nicht nur für Browser, sondern lässt sich auch 1:1 für WIndows, Android und iOS übertragen.