Beiträge von ZapZockt

    Ich bin ja eher Anti-Warmhalte-Platte. Der Kaffee wird echt eklig nach einiger Zeit und Stromverbrauch, naja, so gering is das nicht. Da geb ich lieber alle paar Jahre mal Geld für eine richtig gute Thermoskanne aus, die den Kaffee auch ein paar Stunden lang warm hält.

    Wenn man ein Video hochladen will, so kann man das tun. Wird man damit zum YouTube-Star, der im Vollerwerb mit drei Angestellten gut leben kann? Vermutlich nicht. Aber hunderte Millionen Creator erreichen das niemals, also warum davon abhalten lassen?


    Sinn ergeben ist halt eine extrem weit gefächerte Zielvorgabe. Wenn es Dein Ziel ist, ein Video der Öffentlichkeit oder auch nur Freunden und Bekannten zur Verfügung zu stellen, dann ergibt es Sinn, dies über YouTube zu tun. Jeder YouTube Account hat so oder so bereits einen Channel, der genauso heißt wie der Account, also ist das auch kein Extra-Stress. Und wenn man dann ein Video online hat, kann man sich ja irgendwann immer noch entscheiden, irgendwann mal mehr hochzuladen, oder das eine Video zu wieder zu löschen. Jeder YouTuber, egal ob groß oder klein, hat mit einem Video angefangen.

    welche Tipps und Tricks habt ihn in Bezug auf Thumbnails. Vorallem da ja der Algo sogar die Schrift lesen kann frage ich mich ob es dort präverenzen gibt?

    Bei Thumbnails geht es nicht um den Algorithmus, sondern um die Menschen und darum, ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen, bevor es die Konkurrenz tut.


    Mein wichtigster "Trick": Bei der Erstellung eines Thumbnails sollte man die Ansicht des Bildes im Editor immer mal wieder auf 10% verkleinern, sodass man das Bild wirklich so klein anschauen kann, wie es meistens bei YT dargestellt wird. Und wenn man dann für max. eine Sekunde auf das Bild schaut und dabei die wichtigsten Details nicht erkennen und die Texte nicht mehr lesen kann, ist das Thumbnail halt nicht gut. Es muss so "simpel" gestaltet sein, dass es auch in dieser Miniatur-Ansicht in weniger als einer Sekunde funktioniert und "funkt", sprich seine Message verbreitet.


    Menschen schauen meistens im Vorbeiscrollen auf die Thumbnails und es sind viele andere Thumbnails daneben, darüber, darunter, euer Bild hat also nur Bruchteile einer Sekunde, um in der Konkurrenz gegen andere Thumbnails herauszustechen und den Klick zu gewinnen. Ich vergleiche das gern mit den Werbetafeln, die man in den USA an den Highways sieht, die Leute fahren dort sehr schnell dran vorbei und achten eigentlich gerade auf was anderes, trotzdem muss die Werbe-Message rüberkommen, sonst ist die Werbetafel sinnlos.


    Dazu braucht man poppige Farben, hohe Kontraste, Reduzierung auf 1-2 wichtige Details im Vordergrund des Bildes (im Hintergrund nicht zuviel verschiedenen Kram) und sehr klare, schnörkellose Schriften, die möglichst mit Outlines vom Hintergrund abgehoben sind. Der Text sollte nicht mehr als ca. 20-25 Buchstaben oder zwei bis drei kurze Worte umfassen. Ein Gesicht, das den Betrachter direkt anschaut, ist hilfreich, weil Menschen von der Psychologie her mit den Augen daran "festhängen". Hier geht es insgesamt halt mehr um peripheres Sehen, sprich um unbewusste Wahrnehmung am Rande unserer tatsächlichen Aufmerksamkeit, da nur in den seltensten Fällen jemand sich die Zeit nimmt, und 5-10 oder 50 Sekunden auf das Thumbnail starrt, es vergrößert und genau analysiert in allen Details, ehe die Entscheidung zum Klick fällt.


    In den meisten Fällen ist das Thumbnail nach weniger als 1 Sekunde wieder aus dem Blickfeld herausgescrollt. Die Impression ist damit vertan, wenn man den Zuschauer dann noch nicht davon überzeugt hat, dass das eigene Thumbnail interessanter ist, als der daneben angezeigte "Rest". Das ist auch ein sehr wichtiger Punkt, sowohl was Thumbnails wie auch Themenwahl, Titel-Gestaltung, etc. angeht, das Umfeld oder die Konkurrenz, in der euer Video und das Thumbnail angezeigt werden. Je besser die anderen in Eurer direkten Nische ihre Thumbnails und Titel gestalten, desto mehr Arbeit müsst Ihr auch selbst dort hineininvestieren.


    Es nützt nichts, zig Stunden an einem Video zu arbeiten, wenn man sich dann nicht die Zeit nimmt und auch mindestens 1-2 Stunden am Thumbnail arbeitet. Wenn das Thumbnail nicht funktioniert, wird eventuell der gesamte Inhalt niemals wirklich funktionieren, weil die Menschen, die das Thumbnail sehen, aber nicht anklicken, niemals Zuschauer werden können und damit gar nicht wissen, ob Euer Content gut ist oder nicht. Das sind dann eine Menge vertane Chancen, wenn man sich nicht bemüht, gute Thumbnails zu gestalten.

    Hashtags bei YT sind so gestaltet, dass je mehr man davon nimmt, die Gewichtung stetig abnimmt, sprich mit jedem zusätzlich Hashtag wirken sie schwächer. Und bei mehr als 15 werden sie dann ignoriert. Immer alle 15 zu nehmen, macht also aus einem ohnehin schon extrem schwachen Instrument ein nahezu nutzloses. Hier kann man also doch einiges falsch machen.


    Hashtags haben, anders als bei Twitter oder Instagram, bei YT kaum eine Wirkung, da es hier sehr viel effektivere Vorschlags- und Suchmöglichkeiten gibt, die Nutzer nehmen das einfach nicht so sehr an. Dazu kommt, dass Hashtag-Ergebnisseiten bei YT einen zeitlichen Abschnitt bringen, in dem man nur für extrem kurze Zeiträume sichtbar bleibt, und eine nach Relevanz sortierte Abteilung, wo aber, zumindest für die größeren Hashtags, kleine Channels selten eine Chance bekommen. Die Wirkung ist also in vielen Fällen irgendwo zwischen gering und nicht messbar.

    Höchstwahrscheinlich automatisiert massengenerierte SEO-Erzeugnisse. Was ist das?


    Es gibt SEO Firmen, die sozusagen "Lücken" in Suchmaschinen-Ergebnisseiten suchen, sprich sie generieren automatisiert Inhalte zu sehr generischen aber häufig vorkommenden Suchen. "Die besten 5 Restaurants in XYZ" sind so ein Ding und sie schauen dabei auf Suchergebnisse, die nicht viele oder gar keine Treffer haben. Dann gebe man einer entsprechend optimierten Software eine Liste mit 100 Städten aus solchen Suchanalysen, dann werden von dieser Software aus Google Maps 5-10 Restaurants herausgefischt und in eine Tabelle eingetragen, vermutlich gleich ein paar Bewertungstexte dazu extrahiert.


    Daraus generiert das Programm dann vollautomatisch kurze Webseiten mit Stockfotos, für alle 100 Städte, mit einer Liste von 5 Restaurants und per KI etwas umgeschriebenen Bewertungstexten (im besten Fall, oft wird einfach 1:1 kopiert). Später geht man dann mit einem Tool über die einzelnen Seiten und lässt aus Texten, Bildern und einer synthetischen Stimme, die die Texte vorliest, ein Video erzeugen (das geht auch vollautomatisch mittlerweile) und bindet das Video dann in die Webseite ein.


    Schon hat man eine Webseite, die Suchtraffic abgreifen kann, weil es halt einfach kein besseres Ergebnis für die meisten dieser 100 Städte gibt. Google erkennt zwar meistens, dass es echt schlechter Content ist, aber wenn es keine bessere Konkurrenz gibt, wird erstmal dieser Müll angezeigt, bevor Google gar nichts als Suchergebnis anzeigt. YouTube Videos werden sehr prominent zu vielen Google-Suchen angezeigt mittlerweile und so ein automatisch erzeugtes Video kann dann darüber ebenfalls Klicks generieren und Websites mit Videos im Text ranken oft besser als reine Text-Seiten. Wenn man mit solcher Software 100.000e Webseiten erstellt zu unterschiedlichsten "Top5" Themen oder auch zu ähnlich simplen Sachen, und dann gut durchmonetarisiert mit Werbung, Affiliate Links, etc. kann man damit schon einiges an Geld verdienen.


    Wenn ihr mal solche Ergebnisse in der Suche findet auf Top-Plätzen, ist das ein sehr guter Indikator dafür, dass hier ein "underserved Topic" vor Euch steht, ein Thema, zu dem es einfach nicht genug Suchtreffer gibt bisher, die wirkliche Qualität haben. Das ist eine Chance, macht einfach besseren Content und Ihr werden sehr wahrscheinlich vor diesem Müll landen.

    heißt man sollte sich nach jedem upload bzw benutzen seines channels ausloggen?

    Ich denke nein. Es heißt viel eher, es gibt keine 100%ige Sicherheit. YouTube versucht einen Spagat aus "So Sicher wie möglich, aber nicht so nervig, dass niemand mehr die Plattform nutzen möchte", und ich denke, das gelingt ihnen auch einigermaßen. Zumindest wenn man den sogenannten "Common Sense" nutzt und nicht völlig blind und naiv alles mögliche anklickt.


    Das Internet birgt halt Gefahren, genauso wie allein auf der Straße herum zu laufen Gefahren bergen kann. Man kann vom Auto überfahren werden, man kann vom Blitz erschlagen werden, man kann einen Meteoriten oder Sateliten auf den Kopf bekommen, man kann zusammengeschlagen und/oder ausgeraubt werden, aber die Chance, dass dies passiert ist jeweils ziemlich gering, also gehen wir trotzdem raus.


    Und so ist das auch bei YT, es gibt immer kleine und minimalste Gefahren, aber wenn man aufpasst, passiert mehreren Hundert Millionen Creatorn über Jahre hinweg nichts, und man sieht nur die paar Dutzend jeden Monat, die öffentlich jammern, dass sie "gehackt" wurden. Aber das ist nur ein 0,000x% Anteil (vermutlich gehören da mehr Nullen hin) der gesamten Creator-Community. Gehirn aktiv lassen, genau hinschauen und genau lesen, bevor man irgendwas anklickt, installiert, akzeptiert, die normale Sicherheit nutzen und normale Updates machen und dann ist die Gefahr schon sehr gering, dass was passieren wird. Und null wird sie niemals sein, selbst wenn man sich einen Bunker baut, und tausend Stufen Sicherheitsmaßnahmen einrichtet.

    ist das dann "gefährlich" weil YT z.B. nicht will, dass Leute YT verlassen um auf andere Seiten zu gehen?

    Disclaimer: Vorsicht - es folgen YouTube-Theorien, die nicht offiziell bestätigt sind:


    Das ist ein Punkt, den YouTube beachtet. Wie das genau funktioniert, ist aber ziemlich unbekannt. Es gibt (laut Derral Eves, CEO einer YouTube-Marketing-Firma, die mehrere dutzend Milliarden Views auf YT generiert hat) sogenannte Session Starter und Session Ender Kennzahlen. Mir sind bisher keine offiziellen Texte von YT dazu bekannt, ich meine aber, es wurde in sogenannten technischen Whitepapers erwähnt. Das sind Dokumente, die YT-Ingenieure manchmal veröffentlichen oder auf Entwickler-Konferenzen zeigen und erklären.


    Ein Session-Starter ist ein Video/Kanal, der einen User von außerhalb ins YT-Ökosystem bringt. Laut Derral bekommt der Channel mehr oder weniger Pluspunkte für jeden Session-Start, wobei ungeklärt ist, wie stark dieses "Plus" ist und wie es genau wirkt. Dies betrifft nicht nur den ersten View, den dieser Zuschauer bringt, sondern es geht sogar weiter, man bekommt weitere Boni, wenn die Person danach weitere Videos anschaut, selbst wenn das Videos von anderen Channels sind. YouTube möchte, dass Zuschauer so lange wie es geht auf der Plattform bleiben, und Inhalte, die das unterstützen und fördern, werden dafür belohnt, mehr angezeigt und bevorzugt ausgespielt.


    Dann gibt es die Session-Ender, das sind Videos/Channel, wo Zuschauer aus dem YT-Ökosystem ankommen, und danach per Link oder auf andere Weise von der YT-Plattform weggelotst werden. Dies geht mit Links in Vieo-Beschreibungen, auf der Hauptseite, in Infocards oder vermutlich auch, wenn der Zuschauer den Browser schließt. Ein Session Ender bekommt einen Abzug, und wenn das immer wieder passiert, kann dies wohl auch dazu führen, dass die Videos des Channels dadurch Nachteile erleiden.


    Wie stark das wirkt, kein Plan. Laut Derral Eves ist es wohl so, dass ein Session Start mehr Punkte bringt, als ein Session End abzieht, so dass man immer noch Vorteile davon hat, wenn man Leute dazu bringt, zu YT zu kommen und diese dann nur ein einziges Video anschauen. Aber grundlegend sollte man sich schon überlegen, was einem wichtiger ist, Leute auf eine Website zu lotsen, oder bei YouTube zu unterhalten und dort deren Aufmerksamkeit weiter zu nutzen.


    Es kann ja sein, dass man mit der Website ebenfalls Geld verdient, es kann sein, dass man dort versucht Leute auf eine eMail-Liste zu bekommen, etc. Es kann durchaus trotzdem sehr viel Sinn ergeben, Menschen auf eine andere oder besonders auch auf eine eigene Plattform umzuleiten, weil man dort besser monetarisieren kann oder weil man dann einen engeren Kontakt bekommen kann, der nicht mehr von YT abhängig ist. Eine eMail-Liste kann einem (fast) niemand wegnehmen, ein YT-Channel unterliegt den YT-Regeln und kann durch Missachtung der Regeln oder durch False-Detections jederzeit verschwinden, wenn man Pech hat.


    Um auf das Copyright-Problem zurückzukommen:
    Duldungen und Claims sollen offiziell laut YT keine negativen Effekte für den Kanal durch YT haben. Google Adsense hat da aber dann noch ganz andere Regeln (bitte hier Adsense Guidelines für YT nachlesen) schauen sehr viel konkreter auf Fremd-Content-Nutzung und den Anteil an eigener kreativer Arbeit im Videomaterial, und wenn die Inhalte mehr oder weniger "Musik-Videos mit random Bilder-Sammlungen" sind, ist die Gefahr sehr, sehr groß, dass bei einem Antrag auf Monetarisierung die Prüfer "Nope" sagen. Hier hat man durch die Nutzung von urheberrechtlich geschütztem Material also definitiv Nachteile.


    Und auch wenn die Nutzung derzeit vielleicht geduldet wird, kann sich dies jederzeit ändern. Manchmal ignorieren Rechte-Inhaber die Nutzung lange Zeit und irgendwann, wenn die Menge zu groß und die Views zahlreich werden sollten, oder wenn mal wieder die jährliche "Mal schauen, wer alles unseren Content klaut"-Prüfung gemacht wird, dann werden sie plötzlich darauf aufmerksam und ändern ihre Meinung. Eine Duldung und eine Tolerierung kann jederzeit widerrufen werden und in einen Löschantrag geändert werden durch den Rechte-Inhaber. Jedes Video mit Fremd-Content ist also im Endeffekt eine Zeitbombe, die jederzeit hochgehen könnte. Und wenn drei davon in kurzer Zeit hochgehen, sind das drei Strikes und damit ist der Kanal futsch. Das sollte man immer dabei bedenken.


    Und ja, es gibt viele, die das machen. Aber es gibt auch sehr viele, die dauernd irgendwo auftauchen und jammern "jahrelang war alles okay, und plötzlich bekomme ich jede Menge Strikes und mein Kanal wurde gelöscht, wie unfair". Und hier gibt es auch kein "Gleiches Recht für alle", woraus man ableiten könnte, "wenn die das machen, darf ich das auch". Manche werden weiter ignoriert, toleriert oder rutschen bei Prüfungen einfach irgendwie durchs Raster, während andere bereits beim dritten Verstoß gebannt werden. Und manche haben einfach die offiziellen Rechte gekauft, angefragt oder sind eventuell Teil einer Firma, die das getan hat, die dürfen das dann offiziell.


    Die Entscheidung darüber liegt nicht bei YT, sondern bei den jeweiligen Rechte-Inhabern. Jeder Rechte-Inhaber handhabt das anders, und jeder Rechte-Inhaber kann per Daumen Hoch oder Daumen Runter, über das Überleben der Channels entscheiden, die deren Content nutzen. Da es Millionen verschiedene Musik-Labels, Plattenfirmen, Musiker, etc. gibt, gibt es auch sehr viele unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten, nichts davon ist verlässlich oder vorhersagbar, ein ziemlich großes Risiko insgesamt.

    Ich denke, was Steve eigentlich sagen wollte, ist, dass man für alle Links, die man setzt voll verantwortlich ist. Und wenn man auf Seiten verlinkt, die eventuell zweifelhaften Inhalt oder ab18 Inhalt anbieten, oder was auch immer, dann kann man auch für das Verlinken auf eine solche Seite Strikes oder Kanallöschungen bekommen. Man sollte sich also sehr sicher sein, dass die Seite 100%ig save ist, was die Community Guidelines angeht. Und eine Einblendung ist zwar rein technisch kein Link, aber im Endeffekt ist die Verantwortlichkeit für den eingeblendeten Link trotzdem den gleichen Regeln unterworfen.


    Prinzipiell als Kurz-Antwort: Wasserzeichen einblenden sollte in fast allen Fällen okay sein. Und wenn das Wasserzeichen aus einem Link besteht, gelten halt die oben von Steve verlinkten Regeln zu externen Links.


    Und man geht ja auch nicht auf so eine Forums-Seite um ellenlange externe Texte lesen zu können.

    Manchmal ist die Verlinkung von Regelwerk und Quellen notwendig, weil es immer wieder Leute gibt, die das einfach nicht lesen. Und dann Fragen stellen, die man durch das Lesen der Regeln, die man beim Anmelden und Eröffnen des Kanals akzeptiert hat, eigentlich wissen könnte. Klar ist es voll okay, solche Fragen trotzdem zu stellen, aber dann muss man halt auch damit rechnen, das als erstes der Link zu den entsprechenden Regeln folgt, danach kann man dann tiefer einsteigen und Details klären.

    Es gibt Techniken, die solche Angriffe per 1-klick zulassen. Diese attackieren aber Sicherheitslöcher in Browsern, die in fast allen Fällen binnen Stunden oder maximal wenigen Tagen von den Browser-Herstellern gefixt wurden und vermutlich auch zukünftig werden. Dabei werden Daten aus einem Browser-Tab oder Cookie von einem anderen Tab genutzt, was eigentlich nicht erlaubt ist und technisch verhindert werden sollten. Diese Attacken funktionieren dann nach diesen Fixes nur noch auf Browsern, die nicht geupdated wurden, also wieder User-Problem, wenn man wichtige Accounts mit veralteten Browsern benutzt. Sollte man seinen Browser automatisch aktualisieren lassen, wie es die Standard-Einstellungen eigentlich vornehmen sollten, ist man extrem schwer mit solchen Attacken angreifbar.


    Die meisten Angriffe sind jedoch nachgemachte Login-Seiten, die aussehen wie das Google-Login (meistens), aber oben in der Browser-Zeile ist klar zu sehen, dass man nicht auf einem Google.com Server connected ist, sondern irgendeine ellenlange merkwürdige Cloud-URL. Eine sehr erfolgreiche Attacke aus der Crypto-Ecke war sogar so dreist, dass sie einfach ein Google-Forms Formular angezeigt haben, das nicht mal ansatzweise wie der original Google-Login aussah. Und trotzdem haben eine nicht geringe Menge User ihre Login-Daten in dieses Formular eingetragen. Und natürlich haben danach viele auch noch ihre 2FA Codes ebenfalls dort eingetragen. Autsch. Und wenn man einfach immer die Logins von Google/YouTube nicht per Links ansteuert, sondern aus den Favoriten heraus, ist man nochmal eine ganze Nummer sicherer. Außer man speichert gefakte Seiten in die Favoriten.


    Bei Änderungen an wichtigen Account-Settings wird meines Wissens nach auch bei Google/YouTube eine erneute Verifizierung abgefragt.

    Erstmal muss halt klar sein, dass grob 95%+ der "gehackten" Accounts niemals gehackt wurden, sondern der Faktor Mensch dort versagt. Ich denke, das ist mittlerweile klar geworden, oder? Damit ist dann aber auch der Faktor "was YouTube/Google noch dagegen tun kann", schon ziemlich eingeschränkt. Zumal wir hier von hunderten Millionen Accounts nur von den Creatorn reden, mit allen Usern sind es geschätzt wohl eher 2-3 Milliarden Accounts. Für jeden dieser Accounts zusätzliche Geräte, wie ein Extra-Pin-Reader, wie man das von früheren Bank-Accounts kennt, herzustellen, zu verschicken, etc., das wäre ein extremer Kostenfaktor und ein massiver Ressourcenverbrauch, ohne dass das eigentliche Problem, nämlich die leichtgläubigen und manchmal leicht auszutricksenden Menschen, damit sicherer wären. Und die meisten Banken haben die Pin-Reader mittlerweile durch 2FA Apps ersetzt, weil die zusätzliche Sicherheit eben halt auch nicht so hoch ist, da nicht wenige Menschen auch bei Hardware-Pin-Readern versagen, und ihre Pincodes freiweilig in das gefälschte Formular der Phishing-Seite eintragen. Da ist kein wirklicher Unterschied zwischen physikalisch erzeugtem Pin-Code oder eine 2FA-App. Und Google nutzt ja im Endeffekt das verknüpfte Telefon wie eine Art "Hardware"-Schlüssel.


    Auch ein Dongle wäre möglich, also eine Art USB-Stick, auf dem ein Verschlüsselungs-Code enthalten wäre. Das hat eben genauso die gleichen Schwachstellen, wie Pincodes, 2FA-App, etc. und das gleiche Kosten- und Ressourcen-Problem. Sehr viel Aufwand, mit minimalster Wirkung.


    Eine mögliche Sicherheits-Erhöhung wäre so vorzugehen, wie DDG-Leon es oben beschrieben hat. Einen extra getrennten Rechner, der nichts anderes macht, als nur die Uploads und Verwaltung bei YT und ansonsten niemals den Account benutzen, den man für seinen YouTube Channel hat, um andere Dinge damit zu machen. Das ist allerdings ein reichlicher Aufwand und erfordert für die meisten Otto-Normal- oder Olga-Normal-User, dass sie sehr viele Google-Dienste vom YouTube Account trennen müssten. Und ein größerer Kostenfaktor ist das noch obendrauf, da man einen extra Rechner besitzen muss, vom Platzbedarf für einen weiteren PC mal ganz abgesehen.


    Im Endeffekt wäre mit zusätzlicher Hardware oder zusätzlichem Aufwand von Google-Seite aus nur sehr wenig Sicherheit zusätzlich zu gewinnen, denke ich. Das beste, was man tun kann, ist an den 95%+ Sicherheitsproblemen zu arbeiten, den Menschen vor dem Bildschirm, dass diese verantwortungsvoll und mit eingeschaltetem Hirn an die Sache herangehen.

    Moin,


    wie eigentlich jedes Jahr gibt es beim Rabatt-Software-Händler Humble Bundle wieder ein Content Creator Package für einen kleinen Preis und es ist eine etwas ältere aber total gut brauchbare Version von Vegas Pro dabei, dass normalerweise in der aktuellsten Version ca. 400 Hundert Euro kostet.


    Im Paket:

    • Music Maker EDM Edition
    • Voucher Code for Producer Planet
    • Movie Studio 2022
    • SOUND FORGE Audio Studio 16
    • ProDAD Mercalli V5 (Two-Year License)
    • MAGIX MUSIC MAKER 2023 PREMIUM
    • Vegas Pro 18

    Das ganze Paket gibt es für einen Preis von 24,11 € zur Zeit. Man kann mehr bezahlen, wenn man möchte und damit einen guten Zweck unterstützen, in diesem Fall werden davon Bäume gepflanzt.


    Ich erneuere mir so schon seit einigen Jahren mein Vegas Pro fürn kleinen Preis, bin sehr zufrieden damit und für weniger als 25 € kann man da wirklich nicht viel falsch mit machen.


    Link zum Bundle:

    https://www.humblebundle.com/s…e/vegas-pro-2022-software (KEIN affiliate Link)


    LG,

    Euer Zap

    Die meisten "gehackten" Kanäle sind immer noch das Ergebnis von Phishing, sprich die Besitzer haben irgendwo in einer gefakten eMail auf einen Link geklickt und dann in ein nachgemachtes Google-Login Fenster ganz von allein ihre Daten eingetippt. Danach folgt vermutlich gefaktes Sponsoring, wo den Leuten mit Geld vor der Nase rumgewedelt wird, so dass ihr Gehirn auf Gier schaltet und sie dann z.b. eine Test-Software auf ihrem Rechner installieren, die natürlich ein Trojaner ist, der den Login kapern kann.


    Bei beiden Methoden findet also keinerlei "Hacking" der Sicherheitssysteme statt, sondern ein "Social Hacking" der Besitzer. Und da dann jeweils der Besitzer des Accounts bewusst einloggt, ist es ziemlich egal, wie hoch die Sicherheits-Vorschriften sind. Gegen Unüberlegtheit, Unwissen über Phishing und gegen Gier der Account-Besitzer helfen die besten Sicherheitssysteme nicht. Die Dicke der Tresortür in einer Bank ist nicht entscheidend, wenn der Bankpräsident höchstpersönlich mit einem Lächeln die Tür aufmacht.


    Die meisten Leute verstehen nur einfach gar nicht, wie ihnen das passiert ist oder es ist ihnen so peinlich, dass sie auf solche Betrugsmethoden hereingefallen sind, dass sie deshalb von "Hacking" sprechen.


    Dagegen hilft nur, dass man sich als Account-Inhaber stärkt gegen solche "Social Attacks", sprich bei jeder eMail vor dem Klicken erstmal checken, ob die Links zu google.com oder zu einem anonymen Internetspeicher gehen oder noch besser, wichtige Seiten mit Accounts, wie Bank, Steuern, Google und YouTube generell niemals über Links aus eMails öffnen, sondern immer manuell aus den Favoriten. Bei jedem Sponsoring dreimal prüfen, ob es die Firma wirklich gibt, ob die eMail-Adressen und Personen dahinter tatsächlich die richtigen sind und noch xmal vorsichtiger werden, wenn eine Software aus einer unbekannten Quelle installiert werden soll. Vor allem muss man an sich selbst arbeiten, dass man, falls man Geld angeboten bekommt, nicht das $-Zeichen in den Augen bekommt und das Hirn abschaltet.

    Vorweg:

    Bitte schreib Deinen Kanal im Userprofil in das dafür vorgesehene Feld, dann erscheint es auf der linken Seite Deiner Posts, so wie bei mir oder Steve und wenn Du dann Fragen hast oder andere Posts machst, können wir anderen User leichter einordnen, wie die Zusammenhänge sind. Dann braucht man nicht immer extra Links zu posten und extra danach fragen.


    Zum Thema:
    Ich denke, Lore ist ein gängiger Begriff, der besonders bei denen, die sich für solche Themen interessieren, keine Fragen aufwirft und es wird auch oft danach gesucht, auch von deutschen Suchern. Meistens sollte es ausreichen, wenn man die Begriffe Deutsch und German in der Videobeschreibung in den ersten 2-3 Sätzen erwähnt, denke ich. Wenn aber bestimmte Suchanfragen speziell für zum Beispiel"Warcraft Lore Deutsch" existieren, könnte man das eventuell noch minimal optimieren, indem man diese Keyword-Kombi direkt so auch im Titel verwendet.


    Für YouTube sind englische Begriffe kein großes Problem. Und es wäre schlecht, die englischen Begriffe nicht zu verwenden, wenn die Zuschauer diese aber zum Beispiel in die Suche eingeben, weil es bei vielen Themen völlig normal ist, auch als deutscher Zuschauer englische Begriffe zu verwenden. Da kommt YT mit klar.


    Wenn als Videosprache Deutsch eingestellt ist, wird es vor allem erstmal im deutschen Bereich eingeordnet. Wenn Du internationale Untertitel dazufügst, und es eventuell international zu dem Thema nicht viele Suchergebnisse geben sollte, kann es sein, dass Dein Video auch international im Ranking auftaucht, aber das passiert eher selten, weil halt bei den meisten Themen genug Videos in der jeweiligen Landessprache der Zuschauer vorhanden sind. Bei totalen Nischenthemen kann das aber durchaus einen Teil der Zuschauer ausmachen (bei mir als Beispiel ca. 5-10%).


    Bei Videos, die sich mit Games beschäftigen, würde ich schon auch Gaming wählen. Entertainment ist nicht völlig verkehrt, aber da trifft der Inhalt dann auf Stars und Sternchen, Tv-Serien und Kino-Filme, Streaming News, Theater-Berichte, Konzerte, etc. etc.

    Wenn ein Kanal frisch ist, gibt es erstmal viele neue Abonnenten, da gibt es nur eine Richtung, aufwärts. Je älter ein Kanal allerdings wird, desto größer wird die Anzahl der täglichen De-Abonnenten. Dies trifft noch mehr zu, wenn man das Thema des Kanals ändert, oder bei Games-Channel, wenn man das Spiel ändert. Der Anstieg wird dann zur Gleichung:


    Neue Abonnenten - De-Abonnenten = tatsächlicher Abonnenten-Anstieg


    Und manchmal kann diese Gleichung durchaus auch nahe Null sein oder sogar negativ ausgehen.

    5. Lass doch bitte deine herablassende, selbstgefällige Art und tu nicht so, als ob nur 2, 3 YouTuber hier und da mal einen Ausschnitt eines anderen YouTubers verwenden, als Reaction oder so. Selbst die erfolgreichsten und größten YouTuber haben ganez eigene Kanäle dafür! Das sollte jemand wir du eigentlich wissen aber ja, du bist wahrscheinlich noch viel klüger und kreativer, als MrBeast und Co...Meine Güte...gefühlt 90% bei YouTube wurde nicht vom Uploader rein selbst erstellt.

    Du wirfst anderen Selbstgefälligkeit vor, und dabei sind Deine Posts ihrerseits total abwertend und angreifend. So werden wir nicht auf einen grünen Zweig kommen.


    1. Ich habe richtig gelesen, aber Du leider nicht. Steve und ich haben uns Mühe gegeben, Deine Frage zu beantworten. Leider gibt es keine einfache Antwort, auch wenn Du diese noch so gern haben möchtest. Für mich scheint es so, als wenn Du für Dich selbst sowieso bereits entschieden hast, dass Du das machen willst. Aber wir werden Dir dazu keine Absolution erteilen können. Eben weil die Antwort auf diese Frage eine enorme Spannweite hat und zahlreiche Faktoren dabei hineinspielen, wie ich oben schrieb.


    2. Die Links sind allgemein, natürlich, sie sind die Grundlage, die Basics. Woher soll Steve wissen, wie weit Du Dich vorher mit dem Thema beschäftigt hast? Also muss er vorne anfangen, das ist logisch, das ist normal. Wenn Du Vorwissen hast, kannst Du dann ja tiefer einsteigen.


    3. Du redest von Deutschland, das ist fein, YouTube und die meisten Film- und Musikfirmen sind aber international. Und, wie oben ebenfalls erwähnt, die rechtliche Lage und die Entscheidungen, die bei YouTube durch die Urheber gefällt werden, sind dann oft zwei völlig verschiedene paar Schuhe. Man kann das dann eventuell ausklagen, wenn die Entscheidung der Urheber eventuell rechtlich angreifbar sein könnte, aber auch dann sind es Einzelfall-Entscheidungen.


    Ansonsten mag ich es auch nicht, wenn ich meine Zeit aufwende, um jemandem zu helfen, und dieser dann völlig patzig, angreifend und herablassend antwortet. Daher rechne nicht damit, dass ich nochmal auf eine Frage von Dir antworten werde, außer es ist aus Moderationsgründen erforderlich.


    Übrigens: Christian Solmecke ist ein Anwalt, und der darf Rechtsberatung geben. Merkst Du selbst, wo da Dein Denkfehler liegt, oder?

    Also am besten einfach kurzes ja oder nein, darf ich bei den 15 Sekunden auch die Musik im Hintergrund haben, ohne Copyrightclaims?

    Diese einfache Lösung gibt es nicht. Abgesehen davon, dass Urheberrecht sehr komplex ist, und man im Zweifel entweder ohne Inhalte anderer auskommen sollte, oder halt mit einem erfahrenen Anwalt zusammenarbeiten muss, gibt es grundlegend drei unterschiedliche Dinge, die hier wichtig sind: Urheberrecht und YouTubes Guidelines und die Adsense Guidelines zur Monetarisierung von YouTube Inhalten. Und da sind die Links, die Steve oben gepostet hat die Grundlage, in die man sich einarbeiten muss, wenn man auf der sicheren Seite sein will. Wenn man TikTok Inhalte weiterverwenden will, sind deren TOS halt auch ein weiterer wichtiger Punkt, und die Tatsache, dass Urheberrecht weltweit sehr unterschiedlich gehandhabt wird, verkompliziert die Sache nochmal erheblich.


    Dazu kommt, dass die Urheber einen sehr weiten Ermessensspielraum haben, ob sie etwas dulden oder nicht, ob sie claimen, löschen oder gar Unterlassungserklärungen, Abmahnung und Schadensersatzklagen verschicken, alles ist möglich, aber nichts davon muss passieren. Und auch YouTube und Adsense haben ebenfalls weite Ermessungsspielräume, welche Inhalte auf der Plattform geduldet werden und welche monetarisiert werden dürfen. Das alles sind Einzelfall-Entscheidungen. Und hier kann niemand per Glaskugel vorhersagen, was passieren wird. Es gibt einen sehr groben rechtlichen Rahmen, aber der hat sehr dehnbare Grenzen, immer abhängig vom exakten Content. Und ob etwas erlaubt ist oder nicht, klären im Endeffekt die Urheber und im akuten Streitfall die Richter beim späteren Prozess.


    Wenn man unbedingt die Inhalte anderer recyclen will aber zu faul ist, sich in die Rechtslage einzuarbeiten, kann man alternativ einfach machen, und dann nach einigen Wochen oder Monaten entweder die Monetarisierung durch Claims und Strikes verlieren oder den YouTube-Kanal gelöscht bekommen, das geht natürlich auch. Das Risiko von Schadensersatzzahlungen, Abmahnungen, etc. muss man dann halt akzeptieren. Oder man lässt es und macht einfach seinen eigenen Content.


    Und ja, manche machen das und wurden (bisher) nicht gelöscht. Aber da weiß man auch nicht, wie das bei denen mit Claims aussieht, wie viele Videos gelöscht wurden, was man nicht sieht und ob sie eventuell vorher schriftliche Lizenzen, Abmachungen, etc. hatten, oder eventuell sogar Teil der gleichen Firma sind, die die ursprünglichen Inhalte erstellt haben. Und manche wurden bisher nicht erwischt, aber das kann dann in den kommenden Wochen oder Monaten jederzeit passieren, da die Erkennungssoftware auch täglich dazu lernt.

    Abspannelemente können maximal die letzten 20 Sekunden des Videos sichtbar sein, und das ist auch die Standardeinstellung. Daher ist bei einem Video von 5:46 Länge die oben gezeigt Voreinstellung genau richtig. Eine Änderung wird nur möglich sein, wenn man das Element kürzer darstellen möchte, weniger als 20 Sek. sollte gehen. Falls das Zahlenfeld mal keine Eingabe annehmen sollte (das hatte ich auch schon mal), versuch mal, den linken Rand des blauen Balkens unten "anzufassen" mit der Maus, der sollte mit Drag&Drop verschiebbar sein, im gezeigt Fall natürlich nur nach rechts, da es dann kürzer würde, länger geht halt nicht.