Beiträge von ZapZockt

    Ich bin der Ansicht, das ist bei den meisten Kanal-Themen nur bedingt hilfreich. Ich meine, wenn man jetzt tatsächliche "Behind the scenes" zeigt, ein paar Aufnahmen vom Set und wie man die Kameras aufbaut oder ein paar misslungene Outtakes zeigt, kann das für die normalen Zuschauer auch interessant sein. Dabei könnte dann am Rande auch 1min Videobearbeitung sein, wo man 2-3 Sätze dazu sagt und ein paar Aufnahmen davon macht. Aber ein 10min Video, das durchgehend zeigt, wie man Videoschnipsel zusammen packt, dürfte für die meisten Handwerker oder Bastler eher uninteressant sein.


    Anders wäre ein Tutorial, das hätte vermutlich etwas Potenzial in der Suche, würde aber vermutlich völlig andere Leute auf deinen Kanal locken, die sich dann wiederum mehrheitlich nicht für deine normalen Videos interessieren dürften.

    Mir ist auch noch nie eine genaue Angabe untergekommen, wo eine offizielle Grenze von Links genannt worden wäre.


    Noch viel wichtiger als die Menge sollte allerdings die Qualität und Art der Ziele dieser Links sein. YouTube verweist mittlerweile an einigen Stellen darauf, dass die gesetzten Links genauso die Community Guidelines einhalten müssen wie der Content selbst. Wenn man also Links auf Webseiten setzt, deren Content fragwürdig ist, oder wo z. B. Werbung für fragwürdige Dinge gezeigt wird (z. B. NSFW, Online-Casinos, Malware, etc.), dann kann dies zu Community Guideline Strikes oder sogar Kanallöschungen führen, genau so als hätte man die Sachen direkt im Video gezeigt.


    Ansonsten kommt generell ein Faktor hier ins Spiel, der sich "Session-Starter" und "Session-Ender" nennt. Das sind zwei Metrics, die noch nicht allzu oft offiziell angesprochen wurden, aber existieren und von einigen großen YouTube-Firmen mittlerweile auch offener kommuniziert werden. Es gibt aber keine exakten Infos dazu bisher, aber große Channels haben wohl dazu Messungen gemacht und Effekte feststellen können (Derral Eves und Little Monster Media sind da zwei Beispiele).


    Session-Starter, dies ist ein Video, das über einen externen Link, z. B. Social Media Share, externe Webseite oder ähnliches, Leute von außerhalb auf die YouTube Plattform bringt. Hier bringt man YouTube einen neuen Zuschauer, und man bekommt dafür einen kleinen Bonus, sprich die von diesem Zuschauer erzeugt Watchtime zählt vermutlich etwas mehr. Und darüber hinaus, wenn der Zuschauer danach noch andere Videos auf anderen Channels schaut, bekommt man von dieser Watchtime dort auch etwas als Bonus angerechnet. So wird man belohnt, wenn man Leute zur Plattform bringt. So lautet zumindest die Theorie dazu, genaues Wissen ist das noch nicht.


    Session-Ender, dies ist ein Video oder Kanal oder irgendwo gesetzter Link, der Leute von der Plattform wegbringt. Genau umgekehrt zum obigen, gibt es auch einen kleinen Malus, wenn man also sehr erfolgreich Zuschauer von der YouTube Plattform weglotst. Jedesmal wenn das passiert, gibt es an irgendeiner Stelle wohl Minus-Punkte für das Video und den Kanal.


    Es ist bisher nicht genau erklärt, wie das Prinzip der Session-Watchtime, Session-Starter und Session-Ender genau funktioniert. Aber es gibt bereits zahlreiche tatsächliche YouTube Experten, die darüber berichten und davon abraten, zuviele Links zu setzen und vor allem zu stark darauf zu drängen, dass Leute die Plattform für einen verlassen.

    Technisch würde das über die YouTube Mitgliedschaft funktionieren. Diese bekommt man aber nicht auf einem neuen Account freigeschaltet. Die Anforderungen schwanken, liegen aber auf jeden Fall jenseits der 1000 Abonnenten. Manche Kanäle mit >20k Abonnenten haben es immer noch nicht freigeschaltet.


    Also ist die vernünftigste Lösung mit eigenem Hosting oder in die eigene Webseite eingebettete Vimeo-Videos eventuell, und dann muss man sich die Bezahlinfrastruktur, die Serversicherheit, etc kümmern. Technisch schon ein nicht zu unterschätzender Aufwand.

    Moin Birdie,

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    Eigentlich ist jeder irgendwo eingeschränkt, wenn man ganz genau hinschaut. Manche können das nur besser verstecken, oder merken es einfach selbst nur nicht. Und genauso ist jeder auch irgendwo ganz besonders gut. Jeder Mensch ist anders und "Normal" gibt es eigentlich gar nicht. Das ist eine Illusion, die es einfachen Leuten einfacher macht, komplizierte Dinge zu verstehen.

    Ich möchte jetzt nicht unbedingt auf Facebook zu greifen. Klar! Instagram ist von F*ckbook. Aber hat es wirklich alles? Auch einen "Auto-Upload".

    Wie Du schon selbst schreibst, Instagram ist Facebook, da besteht Null Unterschied, was Datensicherheit, Firmenphilosophie oder irgendwelche anderen eventuell bestehenden Vorbehalte gegenüber der Firma anbelangt. Wer da Unterschiede sieht, der macht sich etwas vor.


    Was genau verstehst Du unter "Auto-Upload" ? Ein Tool das für Dich Dinge hochlädt, auch wenn Du gar keine Zeit oder Lust dazu hast? ;) Du kannst Posts auf Vorrat erstellen und in ein Schedule einplanen und damit genau getimed veröffentlichen, wenn Du das meinst und möchtest.

    Moin Dennis,

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    Der Content würde vermutlich meiner Frau gefallen, die ist auch Motorrad Fan, aber mir graut es da ein wenig. Aber Hauptsache Ihr habt Spaß mit dem Fahren und dem Kanal, viel Erfolg wünsch ich Euch :)

    Entweder hast Du dort im Adsense noch eine andere Webseite hinterlegt, sprich noch eine andere Property in der Anzeige, oder dort werden eh nur die Aufrufe Deiner Kanalseite gemessen, dort gibt es aber keine Werbung also auch keinerlei Einnahmen. Diese CPC Angaben an der Stelle machen auch mit Webseiten nur bedingt Sinn für mich.


    Aber alle Statistiken im Adsense sind für YouTube eigentlich komplett irrelevant geworden, außer was bei "Zahlungen" steht. Und dort sieht man immer nur die vorherigen Monate.

    Moin Ranny,


    erstmal mein volles Mitgefühl, so etwas ist für einen engagierten Creator ein dramatisches Erlebnis und enorm niederschmetternd. Und theoretisch darf YouTube das leider, es ist ihre Plattform und da gelten sozusagen Hausregeln, in gewissen Grenzen. Aber wir sind kein offizielles Forum und können daher auch leider keine verlässlichen Aussagen dazu treffen, was bei YouTube warum und wie entschieden wird.


    Grundlegend kann ich da nur empfehlen, sich bei Twitter an den Support-Account "@TeamYouTube" zu wenden, von allen Kanälen ist das erfahrungsgemäß der, wo man am ehesten gescheite Antworten und eventuell eine neue Prüfung erreichen kann. Aber auch gegen die Sperrung kann man durchaus ein weiteres Mal Einspruch erheben. Es ist mir selbst noch nicht passiert, daher weiß ich das nur vom Hören-Sagen, aber es gibt Leute, die einen gesperrten Account nach mehrmaligem Widerspruch wieder freigeschaltet bekommen haben.


    Der Auslöser mit den Änderungen der Beschreibungen ist mir indirekt schon 2mal untergekommen, nicht mir persönlich, aber in Berichten.


    Einmal lag es daran, dass mit einem Tool (TubeBuddy) Beschreibungen von hunderten Videos in ganz kurzer Zeit geändert werden sollten, und das wurde von den Systemen als irregulärer Spam erkannt. Und ein anderes Mal lag es an Links in der Beschreibung, die auf eine Webseite verwiesen, die ihrerseits gegen die YouTube Community Guidelines verstößt (in dem Fall ging es um Online-Wetten).


    Die Ziele von Links in Beschreibungen werden von YouTube genauso geprüft, wie der Content selbst. Und wenn verlinkte Seiten nicht den Regeln entsprechend ist dies ein Verstoß, genau so, als würde man in den Videos gegen die Regeln verstoßen. Und wenn man diesen Verstoß dann in zahlreichen Videos einbaut, dann gibt das im Endeffekt zahlreiche Strikes auf einmal und der Kanal wird sofort geschlossen.


    Aber auch hier kommt es regelmäßig zu falschen Erkennungen. Wenn Ihr also meint, dass Euch sowas nicht betrifft, unbedingt dranbleiben. Auch Link-Verkürzer werden teilweise als kritisch angesehen, wenn an den Links nicht dransteht, wo sie hinführen. Nicht korrekt gekennzeichnete Affiliate Links können ebenfalls für Probleme sorgen, sowohl bei YT wie auch bei den Affiliate Programmen selbst.


    Ich drücke Euch die Daumen, dass sich das Problem möglichst bald klären lässt.

    Moin Julia und Santo,


    durch Umstellungen in den Forenregeln sind seit Beginn des Jahres keine Video-Posts mehr in der Kanalvorstellung gestattet. Hier sollte es nur um Meilensteine, Kanal-Änderungen oder ähnliche News gehen. Für neue Videos gibt es den neu eingeführten Video Bereich, wobei Ihr für Euch die Kategorie Sonstiges gewählt habt, und dazu entsprechend gibt es hier: Sonstiges [Videos] auch einen Video-Bereich. Bitte zukünftig Eure Videos dort posten, Euren aktuellen Post habe ich mal für Euch verschoben. Danke im Voraus.

    Das von @quocvietle im Video oben gezeigt Facebook Creator Studio hat alles, was man bei FB/Instagram dazu braucht eingebaut. Facebook hat eine Menge technische Unzulänglichkeiten, aber das Creator Studio von FB gehört ausnahmsweise zu einem der besten Tools der Firma. Und das ganz offiziell von Facebook selbst. Da braucht man kein fremdes Tool, mit dem dann eventuell fast das Gleiche erreicht, aber seine Accountsicherheit und eventuell sogar seine Identität dem Diebstahl preisgibt.


    Ich vermeide Fremd-Tools, wo es nur geht. Je mehr Tools man Zugriff auf seine Accounts gibt, desto größer die Gefahr, dass jemand Daten klaut oder Accounts missbraucht werden. Die meisten Daten, die geklaut werden, werden nicht den Usern direkt geklaut, sondern wenn Hacker irgendwelche Firmen ins Zielkreuz nehmen, die riesige Datenbanken mit persönlichen Informationen und Login Daten von anderen angesammelt haben und diese dann nicht richtig schützen.


    Schöne Seite, wo man sich eventuell erschreckt, wenn man da mal nachschaut:
    https://haveibeenpwned.com/


    Stand derzeit: 431 gehackte Firmen und Webseiten, >9 Milliarden gehackte Accounts und E-Mails, die mit zahlreichen weiteren Daten verknüpft sind.

    Durchaus möglich, dass es dafür vielleicht eine App gibt, die verspricht, sowas zu managen. Aber, wenn wäre mir davon nichts bekannt. Und technisch wäre mir auch schleierhaft, wie diese funktionieren sollte. Die App müsste ja genau Buch führen, welche Videos Du bereits gesehen hast und Dich dauernd fragen, ob Dir etwas gefällt oder nicht und lauter andere Daten erheben. YouTube hat diese Daten zwar, aber die werden nicht extern zur Verfügung gestellt.


    Aber wenn man die vorhandenen Funktionen, die ich oben genannt habe, oft nutzt, lernt YouTube eigentlich sehr schnell, welche Sachen man nicht sehen möchte. Und Videos, die man bereits angeschaut hat, sollten eh fast gar nicht mehr angezeigt werden, außer YouTube vermutet, es könnte sein, dass man es zu Ende sehen möchte. Aber wenn das nicht der Fall ist, einfach "Kein Interesse" auswählen und YT lernt dazu. Das funktioniert vermutlich nicht perfekt, zumindest am Anfang nicht. Aber je mehr man die Funktionen nutzt, desto besser sollte das werden.


    Aber das würde eine App auch nicht so einfach leisten können, ohne das man Ihr ständig Unmengen an Daten vorwirft und selbst dann zweifele ich, dass eine App das besser könnte, als YT. Denn in Sachen Vorschlags-KIs ist YT eigentlich schon besser als fast alle anderen Plattformen.

    Statistiken ergeben oft erst Sinn, wenn man genug Messwerte hat. YouTube Analytics zeigt bereits sehr früh Daten an, oft auch, schon wenn die zugrundeliegende Datenmenge eher für Verwirrung sorgt und nicht wirklich aussagekräftig ist. In manchen Statistiken ist YouTube aber dazu übergegangen, vor der Anzeige zu warten, ehe wenigstens eine gewisse Mindestgrenze an Daten erreicht ist, dass die Daten überhaupt nur den Hauch einer Aussage haben, aus der man etwas herauslesen könnte.


    Bitte beachten: Gerade, wenn ein Video noch nicht 500-1000 Views hat, oder zumindest ein paar tausend Impressions, sind die Analytics selten wirklich aussagekräftig. Wenn man Entscheidungen aufgrund dieser Daten trifft, kann es leicht dazu führen, dass man sich selbst in die Irre führt. Denn bei sehr geringen Mengen von Datenquellen einer Statistik ist ein zufälliger Ausreißer in den Daten einfach zu leicht dabei, die ganze Statistik komplett in ihrer Aussage umzukehren.


    Einfaches Beispiel: Wenn ein Video nur 20 Views hat, und die Geschlechter und Alter Statistik einem anzeigen würde, dass 50 % aller Zuschauer weiblich und unter 18 sind, dann kann das bedeuten, dass die Zuschauerschaft des Kanals wirklich aus weiblichen unter 18-Jährigen besteht. Es kann aber auch sein, dass einfach per Zufall eine junge Frau den Link zu diesem Video in einer WhatsApp oder Snapchat Gruppe geteilt hat, und dadurch die Views zustande kamen. Aber das gibt keine Aussage darüber, ob das beim nächsten Video wieder der Fall sein wird, und man darum jetzt nur noch Content für weibliche Teenager machen sollte. Wenn beim nächsten Video niemand teilt, oder es plötzlich ein 40+ Mann teilt, sieht die Statistik völlig anders aus, nur aufgrund des Verhaltens einer einzigen Person. Damit ist die Statistik eigentlich wertlos. Lieber warten, bis eine Statistik ein paar tausend Datenpunkte hat, dann ergibt das etwas mehr Sinn.

    Vorab:
    16:9 ist das Standard-Seitenverhältnis bei YouTube, aber die Plattform ist mittlerweile dazu in der Lage auch andere Seitenverhältnisse korrekt darzustellen. Inwieweit die verschiedenen Ausgabe-Geräte das dann immer umsetzen können, ist noch eine andere Frage.


    Hier ein paar offizielle Infos von YouTube dazu: https://support.google.com/you….Platform%3DDesktop&hl=de


    Wie man das Seitenverhältnis des Endvideos herstellt, kommt glaub ich sehr auf das Video-Bearbeitungs-Programm an. Ich kenne 3-4 verschiedene und die arbeiten alle grob ähnlich, im Detail dann aber doch etwas anders.


    Ich arbeite aktuell mit Sony Vegas, bzw. Heute Magix Vegas Pro genannt. Dort erstellt man ein Projekt und weist diesem Projekt eine Auflösung zu, entweder aus einem Template, oder man erstellt sich etwas Eigenes. Beim endgültigen ausrendern des Videos kann man dann nochmals ein Ausgabeformat zuweisen. Hier kann man nochmals etwas anderes angeben, wenn man das möchte, würde aber vermutlich etwas mehr Rechenaufwand bedeuten. Der eigentliche Rechenaufwand ergibt sich aber auch aus dem Ausgangsmaterial und dem Unterschied zwischen Original und Endprodukt. Wenn die zugrunde liegenden Videos, Bilder, etc. andere Formate aufweisen, müssen diese halt umgerechnet werden. Wo man nun genau diese Formate angibt, ist dabei wohl relativ unwichtig, der Rechenaufwand bleibt relativ der gleiche. Außer man wandelt mehrmals um, was man vermeiden sollte, sowohl aus Qualitätsgründen wie auch aus Rechenzeitgründen.

    Das auch. Jedoch bringen Tags schon unglaublich viel, da das Video überhaupt gefunden wird.

    Hier muss ich mal bremsen, denn das passt nicht.


    Das Tags wichtig sind, ist bei vielen Plattformen so. Zumindest, wenn es um Hashtags geht. Bei Twitter, Instagram, LinkedIn, Pinterest, Facebook sind Hashtags sehr wichtig für die Auffindbarkeit und die Einordnung der Inhalte. Allerdings sollte man es auch dort nicht übertreiben und nicht 3x so viele Tags wie Inhalt posten. Das ist irgendwo zwischen schlechter Stil und Spam.


    YouTube Video-Tags sind aber keine Hashtags.
    Hashtags gibt es bei YouTube auch, sind aber hier nie wirklich so stark gewesen, wie bei den anderen Plattformen. Und ich glaube auch heute sind sie nur am Rande interessant, da es bei YouTube neben den Hashtags sehr viel mächtigere Wege gibt Content zu entdecken, durch die Suche und die verschiedenen Vorschlags- und Benachrichtigungs-KIs. Wenn ich mir Daten von manchen richtig großen Channels anschaue, da gibt es öfter große, die ihre Daten in der Öffentlichkeit vorstellen, und auch wenn ich in meine eigenen (nicht so großen) Daten schaue, dann ist 90+% der Quellen der Views ein Mix aus Suggested, Search, Homepage, External und Notifications. Das sind bei YouTube die wichtigen Quellen, nicht Hashtags.


    Und die Video-Tags, die man bei YouTube während des Uploads angibt, sind die wichtig?
    Eher Nein, nicht mehr. YouTube Tags funktionieren völlig anders als Hashtags und sie sind fast komplett entwertet worden. Sie bringen nur bei den ersten 50-100 Views ganz minimale Hinweise und das auch mehr nur, wenn die vielen anderen Meta-Daten keine hilfreichen Informationen enthalten. Bei den meisten Channels sind da aber längst die Views der Abonnenten hereingekommen und damit sind diese Nutzer-Verhaltens-Daten bereits viel mächtiger nach einer Stunde, die das Video online ist.


    Die Reihenfolge der Wichtigkeit der Meta-Daten zu Beginn eines Videos ist eher Titel und Videobeschreibung, dann Untertitel und Texterkennung und Mustererkennung im Video (Vision-KI), sehr minimal am Rande Video-Tags. Nach einigen Dutzend Views beginnt YouTube dann mehr und mehr das Nutzerverhalten in den Vordergrund zu rücken und macht selbst Experimente, neben welchen anderen Videos dein Video mal probeweise angezeigt wird. Und dann wird von den verschiedenen KIs gemessen was das Zeug hält und aus diesen Messungen werden Informationen gewonnen, die dann nach und nach immer mehr die "Kontrolle" übernehmen und so werden die vom Creator gegebenen Daten mit jeder Impression und jedem View immer unwichtiger für YouTube. Titel und Videobeschreibung behalten für die CTR einen wichtigen Anteil, weil sie starken Einfluss darauf haben, ob Leute klicken oder nicht. Auch für den Search Algorithmus behalten sie eine starke Funktion. Für die anderen KIs sind ab einer gewissen Menge von Impressionen dagegen diese Daten fast komplett unwichtig,


    Und Video-Tags, denk nicht so viel drüber nach, die sind auf YouTube fast komplett zu vernachlässigen. Video-Tags wirken ganz schwach bei Channels die fast keine Abonnenten haben. #NichtWichtig

    Video aus Playlists nicht mehr anzeigen zu lassen, da wüsste ich jetzt direkt keine externe Funktion für. Denn die Vorschläge, die Dir YT macht, hängen von Dir und Deinem Verhalten ab, da haben andere Tools eigentlich keinen Einfluss drauf.


    Du kannst das beeinflussen, wenn Du neben den Videos auf die drei kleinen Punkte klickst und bei Sachen, die Du nicht mehr sehen möchtest auf "Kein Interesse" klickst, dann sollte Dir dieses Video gar nicht mehr und der Kanal an sich seltener vorgeschlagen werden.


    Wenn Du Kanäle gar nicht magst, kannst Du auch im gleichen Menü "Nicht mehr empfehlen" anklicken, dann sollte es fast gar nicht mehr auftauchen. Aber auch wenn Du sie einfach nicht beachtest, merkt sich YT das. Jedes Mal, wenn YT Dir Videos von einem Kanal anzeigt und Du nicht draufklickst, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass er Dir nochmal angezeigt wird ein kleines bisschen.