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Zweiter Kanal/rechtliche Grundlagen?

    • 00

    Vor einem Moment

    Hej Du

    Vielleicht hilft dir das weiter:

    3 Ungelesener Beitrag

    Ich meine, das liegt total im Ermessen von YouTube. (Kein Anwalt, keine Rechtsberatung, nur Meinung)


    Offizielle Aussage ist:

    YouTube Guidelines schrieb:

    Wenn dein Kanal gekündigt wurde, bist du möglicherweise nicht berechtigt, auf andere YouTube-Kanäle zuzugreifen, diese zu besitzen oder zu erstellen. Der Kanalinhaber erhält eine E-Mail mit näheren Angaben zum Kündigungsgrund.
    Quelle:
    support.google.com/youtube/answer/2802168?hl=de

    Das hört sich in der Formulierung für mich an, als ob der YouTube Mitarbeiter der die Sperrung vornimmt, einen Ermessensspielraum hätte, ob er nur den Kanal oder gleich den ganzen Google-Account still legt. Und von beiden Varianten hab ich auch schon gehört, wird also mal so, und mal so entschieden. Ich vermute, dass es auch auf den Grund der Sperrung ankommt.

    Ein Kanal, der wegen 3 Copyright Verstößen in seinen 500 Videos gebannt wurde, ist vermutlich weniger "toxisch" als ein Kanal, der wegen Falschmeldungen, wegen politischer Hetze und Diskriminierung oder wegen Pädophilie aufgefallen ist. Ein recht bekannter Gaming YouTuber, dessen 1,5mio subs Kanal vor kurzem wegen Copyright Strikes gebannt wurde, betreibt jetzt wieder einen neuen Kanal unter dem fast gleichen Namen ohne Probleme. Ob das jetzt aber auf dem gleichen Account passiert, kann ich von aussen nicht sehen.

    Ziemlich sicher ist, wenn man seinen Adsense Account verliert, der ja meistens an Steuernummern, Bank-Daten und eine reale Person gebunden ist, dann gibt es für diese Person keinen zweiten Account. Adsense hat auch in den Regeln stehen, dass es nur einen Account pro realer Person erlaubt, Zweit-Account verstößt da schon gegen die Regeln. Da müsste dann schon die Frau, der Bruder oder der Nachbar seinen Namen dafür hergeben. Und wenn ein Adsense Account gebannt wird, dann werden ALLE damit verbundenen Accounts auch mitgebannt. Wenn man also 5 Google Accounts betreibt und auf allen YT Kanäle hat, kann ein Adsense Ban diese alle mitreissen. Es gibt zwar vermutlich Tricks, dies mit Fake-Accounts zu verhinden, aber spätestens wenn es nach 1-2 Jahren an offizielle Steuer-Daten und solche Dinge geht, wird es Google vermutlich irgendwann merken, wenn man da mauschelt. Und neue Steuernummern zu bekommen ist in den meisten Ländern ja eher schwierig.


    Aber auch hier ist YouTube halt "Hauswirt", sie machen die Regeln und in den meisten Bereichen können sie diese frei gestalten und ändern (im Rahmen der staatlichen Gesetze). Und sie entscheiden weitestgehend frei, welche Regeln sie wann und wie stark durchsetzen. Gleiches Recht für alle ist da nur bedingt anwendbar, da Google halt kein Staat ist, sondern ein gewinnorientierter Konzern. Darum ist in fast allen Fällen ja auch diese "Meinungsfreiheit"-Diskussion ziemlich unnütz, denn YouTube kann als Plattform relativ ungehindert Geschäftsbeziehungen aufnehmen mit wem immer sie wollen, oder auch nicht. Und einen Google Account zu besitzen, oder einen YouTube Kanal zu unterhalten, ist im Endeffekt nichts anderes als eine Geschäftsbeziehung, die beiderseitig jederzeit gekündigt werden kann, wenn keine anderen vertraglichen Vereinbarungen bestehen. Und zumindest momentan gibt es noch kein Menschenrecht, einen Google Account oder Facebook Account zu besitzen.

    Es gibt zwar Bestrebungen in den USA und auch in anderen Ländern, diese Freiheit der "Online-Riesen" zu ändern und einzuschränken, aber das ist alles noch nicht 100% spruchreif. Es gibt auch ein paar Gerichtsprozesse, wo Leute erfolgreich geklagt haben, nachdem Ihr Account bei YT, Twitter, Facebook, etc gebannt wurde. Aber meistens sind das außergerichtliche Einigungen gewesen oder richterliche Entscheidungen ohne den Charakter eines Präzedenzfalls. Völlig unkritisch ist dies ja auch nicht, denn wenn jemand zB aus Twitter, Facebook und Google rausfliegt, ist ja auch an irgendeinem Punkt seine Lebensqualität extremst eingeschränkt und die Chance seiner Meinungsbildung, Teilhabe am öffentlichen Leben, etc stark eingeschränkt. Ich vermute, da müssen noch so einige Gerichte drum streiten, und nicht jedes Land wird das gleich handhaben.

    Aber da ist dann auch eh irgendwo eine massive Grenze erreicht, sowohl was meinen Wissensstand über rechtliche Zusammenhänge angeht, als auch was meine Interesse an solchen Dingen angeht. Ich persönliche versuche einfach nett und fair in meinem Online Leben zu sein, Leben und Leben lassen, Achtung und Respekt vor den Rechten anderer zu haben und damit sinkt die Wahrscheinlichkeit Probleme dieser Art zu bekommen schonmal ganz beträchtlich.
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