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Von Felix,

In vergangenen Jahren konnte YouTube regelmäßig neue Meilensteine vorweisen, was die Menge der hochgeladenen Videos betrift. Waren es im Mai 2013 noch 100 Stunden pro Minute, wurden es 300 Stunden im November 2014, und nur wenige Monate später im Juli 2015 sogar 400 Stunden Videos, die pro Minute hochgeladen wurden. Seitdem gab es jedoch kein offizielles Update dieser Zahl mehr.

Gestern jedoch hat der YouTuber Casey Neistat ein Interview mit YouTubes Chief Business Officer Robert Kyncl durchgeführt. Hierbei ging es zwar hauptsächlich um YouTubes Handhabung von Kontroversen um Creator wie Logan Paul, Demonetarisierung und Kommunikation mit Creatorn, aber es gab auch eine für mich doch etwas überraschende Information: Auf YouTube werden aktuell 450 Stunden Videos pro Minute hochgeladen.

Robert Kyncl schrieb:

And what you really need is people who are incredibly proficient at building an infrastructure on an unprecedented level all around the world, ingesting 450 hours of videos every single minute, streaming a billion hours a day in HD quality.

Natürlich ist das noch immer eine massive Menge an Videos, die hier jede Minute hochgeladen wird. Auch macht es deutlich, warum es für YouTube schwierig ist, ein schnelles und genaues System zu entwickeln, dass werbeunfreundliche Videos erkennt.

Allerdings ist die Rate von 450 Stunde pro Minute deutlich geringer, als ich erwartet hätte. Legt man das Wachstum von November 2014 bis Mai 2015 zugrunde, so würde die Rate eigentlich bei über 770 Stunden liegen. Im Diagramm wird die Verlangsamung des Wachstums besonders deutlich.



YouTube am Ende?
Doch was heißt das jetzt? Zu viele Kontroversen? Geht es mit YouTube bergab? Nein, keineswegs. Natürlich sieht diese Verlangsamung dramatisch aus, aber es is nach wie vor ein Wachstum gegenüber dem Vorzeitraum. Und nach wie vor ist es eine massive Menge an Videomaterial, die hier den Weg auf die Plattform findet. Auf den Tag gerechnet sind das knapp 74 Jahre neue Videos, mehr als ein Mensch jemals alleine anschauen könnte. Das ganze verpackt in handliche 2.7 Petabyte pro Tag, die auf den Servern landen (bei durchschnittlich 10 Mbit/s), extra Platz für RAIDs, Backups und Kopien in verschiedenen Auflösungen noch gar nicht mitgerechnet. Und die Zahlen steigen ja weiterhin.
Funfact: In knapp einer Woche durchbricht YouTube die Schallmauer von 10 Milliarden Videos (bei durchschnittlich 5 Minuten pro Video).

Allerdings zeigt sich, dass YouTube mit dem Wachstum zumindest vorerst auf dem Weg zu einem Plateau ist. Vielleicht ist auch ein Maximum an Creatorn erreicht, die Videos produzieren wollen. Für den Boom 2013 bis 2015 hat sicherlich auch die Öffnung des Partnerprogramms für alle beigetragen. Inwieweit nun Kontroversen und die Verschärfungen im April 2017 und Januar 2018 zu der Verlangsamung des Wachstum beigetragen haben, ist schwer zu sagen, hier fehlen uns Zahlen aus 2016 und 2017.

Es bleibt also definitiv spannend, YouTubes Entwicklung zu beobachten. In den letzten Monaten ging der Trend immer stärker zu hochwertigen Produktionen, sowohl von Creatorn als auch von YouTube selbst. Dazu kamen Produkte wie YouTube Red und YouTube TV. Diese Professionalisierung könnte ein Grund für die Plateauisierung des Wachstums sein. Auf einer Konferenz hat Susan Wojcicki nun angekündigt, dass YouTube Red in bis zu 100 Ländern angeboten werden soll, einen Zeitplan dafür nannte sie jedoch nicht. Ich vermute aber, dass wir dieses Jahr die ersten Länder außerhalb der USA mit YouTube Red sehen werden.

Wie seht ihr die Veränderung des Wachstum? Besorgniserregend oder alles im grünen Bereich? Was sind eurer Meinung nach die Gründe für die Veränderung?
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