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    Hallo!

    Ich heiße Johannes und mache seit Kurzem Angelvideos auf YouTube. Ich werd mich bei mehr Zeit noch genauer vorstellen.

    Da ich seit Kurzem jeden Dienstag um 20 Uhr ein Video veröffentliche und mir das Problem erst gerade eben aufgefallen ist, stehe ich etwas unter Zeitdruck.

    Zum Problem:
    Mein neu hochgeladenes Video hat eine extrem schlechte Qualität, vorallem in Momenten, in denen viel Bewegung ist, wird das Bild so verpixelt, dass man nichts mehr ordentlich erkennt. Das Original an meinem Computer sieht weitaus schöner aus.
    Mir ist bewusst, dass YouTube nach dem Hochladen das Video verarbeitet und dabei Qualität verloren geht.

    Ich habe nun schon in diversen Beiträgen gelesen, dass es meist an einer geringen Bitrate liegt, dass das Video schlecht wiedergegeben wird. Nun gut, aber bei meinem Programm (VideoPad) kann ich die Bitrate nicht einstellen. Lediglich den Kompressor H.264 (oder mpeg4) und den Rate Factor konnte ich verändern, wobei ich beim Rate Factor 2 verschiedene Einstellungen nutzte und beide keine Veränderung brachten.

    Meine Exporteinstellungen:
    MP4
    1080p
    30 fps
    Speicherung auf Computer und anschließend von Computer auf YouTube

    Das Video ist mit der Planungsfunktion heute auf 20 Uhr geplant. Kann es sein, dass erst bei Veröffentlichung die volle Qualität wiedergegeben wird?

    Ich bitte um Hilfe!

    Mit freundlichen Grüßen
    Johannes

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Joschiiie96

    • 00

    Vor einem Moment

    Hej Du

    Vielleicht hilft dir das weiter:
    Hallo!

    Also das Video ist seit gestern online und zeigt rechts unten auch schon 1080p HD an, leider merkt man davon nicht viel.

    Problem ist nun, dass ich in der kurzen Zeit kein neues Schnittprogramm kaufen und das Video nicht neu schneiden kann...

    Bis jetzt war ich schon sehr zufrieden mit dem Programm, aber hier zeigt es mir gerade Grenzen auf, an die ich vorher nicht gedacht habe.
    Hallo!

    Nein, alles gleich!

    Ich habe gerade versucht, das Video per Voreinstellung "YouTube 1080p" (.avi & fps von knapp unter 30) zu exportieren und einmal direkt aus dem Programm hochladen bzw. beim zweiten Mal am Computer normal abzuspeichern.

    Beim direkten Hochladen konnte YouTube die Datei nach vollständigen Upload nicht verwerten und es kam im Videomanager anstatt der Kommentar-, Like/Dislike-Angaben etc. am rechten Rand nur ein Hinweis, dass es sich um einen Uploadfehler handelt, und ein Löschen-Button.

    Beim Speichern am Computer stellte ich eine Qualität fest, die von Haus aus miserabel war.

    Es rendert gerade die selbe Einstellung nur als mp4-Format - das muss passen!

    Es ist halt wirklich schei*e, da ich in 55 min - 20 Uhr - das Video fix und fertig veröffentlichen will...

    Bin mit meinem Latein am Ende und denke auch, dass ich mit diesem Programm und als Leicht-Fortgeschrittener nicht mehr ausrichten kann.
    Hallo Leo!

    Danke für deinen Tipp!

    Also 4096 x 2160 und die gleichen fps?

    PS: Habe es soeben probiert und die Fehlermeldung erhalten: "Ihr Film konnte nicht erstellt werden. Konnte Videoausgabe nicht initialisieren."
    Das kann es doch nicht sein, dass man kein stinknormales 1080p auf YouTube laden kann, ohne Experte sein zu müssen...man, man...bin echt schon sauer.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Joschiiie96

    Dann versuchs erst mal mit 2048 x 1152p.
    Damit steigt die Qualität auch schon deutlich.

    Youtube vergibt 1080p nur sehr wenig Bitrate. Daher ist es schwierig / fast unmöglich, mit reinen 1080p-Videos gute Quali zu erhalten. Einfach weil die Bitrate so gering ist.

    Mit höheren Auflösungen vergibt Youtube kurz gesagt höhere Bitraten, daher ist das der schnellste und auch am meisten effektive Weg, um die Quali zu steigern.
    You like music? I like pissing.
    ~Corey Taylor
    Hallo!

    Danke für die Antwort, die für mich zwar logisch klingt, aber scheinbar nicht umsetzbar ist.

    An alle, die das lesen und eventuell VideoP*d kaufen wollen: Nein, macht es nicht.

    PS: Ich habe das Programm nun upgedatet, daher ist nun mein Code für die Kaufversion abgelaufen und ich versuche erstmal mein Glück mit der Gratisversion. Es rendert nun mit .avi, 4k und 30 fps. Das Format mp4 ist in der Gratisversion nicht verfügbar. Sollte dies auch nicht gehen, werde ich mir ein neues Programm kaufen.
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Joschiiie96

    Joschiiie96 schrieb:

    Hallo!

    Danke für die Antwort, die für mich zwar logisch klingt, aber scheinbar nicht umsetzbar ist.

    An alle, die das lesen und eventuell VideoP*d kaufen wollen: Nein, macht es nicht.

    PS: Ich habe das Programm nun upgedatet, daher ist nun mein Code für die Kaufversion abgelaufen und ich versuche erstmal mein Glück mit der Gratisversion. Es rendert nun mit .avi, 4k und 30 fps. Das Format mp4 ist in der Gratisversion nicht verfügbar. Sollte dies auch nicht gehen, werde ich mir ein neues Programm kaufen.
    Das klingt auch alles ziemlich nervig. Das Programm selbst sagt mir auch nichts.

    Ich selber kann dir für Anfänger empfehlen orientier dich mal in Richtung Magix oder Sony (sind so die 2, die ich kenne, gibt noch paar andere Kandidaten, die in ähnlicher Preisklasse ebenfalls zu empfehlen sind). Für 50-100 Euro bekommt man schon wirklich ordentliche Schnittprogramme, die für die meisten Zwecke wirklich was auf dem Kasten haben.

    Natürlich haben auch die Programme dann ihre Grenzen, und ich kenn mich jetzt nur mit Movie Studio aus, da hatte ich solche Probleme aber nie. Bei mir auf dem Kanal hängt die Qualität am Nutzungs Know How und nicht vorhandenem Drehequipment.
    Kennt ihr eigentlich schon das "Stylophone"?
    Klick mich hart, ich bin ein Link :D
    -------
    7 Tipps zum Musikvideo drehen (Tutorial für Anfänger)
    Klick mich ... ich bin auch für Videos mit ohne Musik zu gebrauchen :D
    Also, es ist schon so, dass YouTube dieser Tage auch ein bisschen verbuggt ist, muss man auch mal sagen. Hochgeladene Videos konnten bei mir teils nicht abgespielt werden, erst 30 Minuten später konnte ich diese ohne Fehlermeldung überhaupt ansehen, die planmässige Veröffentlichung griff nicht, Thumbnails wollten ums Verrecken nicht gespeichert werden. Das ist immer nur mal hier ein Bug, und an einem anderen Tag ein anderer, aber alles Gold ist halt auch bei YouTube nicht.

    Ansonsten ist mir unverständlich, wie man ein Video ohne Angabe der Bitrate aufnehmen oder encodieren kann ^^ 30 fps ist aber halt auch nicht so das Wahre, das geht nur bei Sachen mit wenig Bewegung.

    Den Tipp mit dem Encodieren in einer höheren Auflösung als das Quellmaterial kann ich üb-er-haupt nicht empfehlen - der Tipp kommt von niemandem mit Ahnung im Videoschnitt, das garantiere ich. Encodiere die Videos in derselben Auflösung wie das Quellmaterial, vergib eine anständige Bitrate (ich rate übrigens bei Aufnahme wie Encodieren zur konstanten Bitrate) und nutze einen vernünftigen Codec zur Kompression, dann sieht das Video auch nach dem Upload auf YouTube wunderbar aus.
    Wenn gezockt wird, dann aber bitte richtig ! LitharienTV - Games & More

    youtube.com/channel/UCf33Bblxwmxliy_Eb7BBCZw
    Hallo!

    @strohi
    Ja, für den Beginn super, aber hier scheinbar nicht mehr zu gebrauchen.

    @Semu
    Danke für die Tipps, bin nebenbei am Testen verschiedener Testversionen!

    @Litharien
    Derzeit ist ausrüstungsbedingt nicht mehr wie 30fps möglcih - aber daran liegt's ja nicht, da das exportierte Video vor Upload den Erwartungen vollends gerecht wird.

    Man kann beim Kompressor H264 keine Bitrate, außer jene für Audio einstellen (max. 320).
    Bei mpeg4 kann ich die Bitrate einstellen, aber ich habe ja gehört, dieser Kompressor soll nicht das Wahre sein.
    Oder soll ich diesen Kompressor wählen und welche Bitrate?
    Resolution kann keine ausgewählt werden, da auch nach Klicken auf "Custom Bitrate" das Feld leer bleibt und nicht ausgewählt werden kann.

    Ich kann keine konstante Bitrate einstellen - nur eine konstante Framerate.

    Bitte hilf mir, was ich hier wie einstellen soll... :/
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    Litharien schrieb:

    Ansonsten ist mir unverständlich, wie man ein Video ohne Angabe der Bitrate aufnehmen oder encodieren kann 30 fps ist aber halt auch nicht so das Wahre, das geht nur bei Sachen mit wenig Bewegung.

    Den Tipp mit dem Encodieren in einer höheren Auflösung als das Quellmaterial kann ich üb-er-haupt nicht empfehlen - der Tipp kommt von niemandem mit Ahnung im Videoschnitt, das garantiere ich. Encodiere die Videos in derselben Auflösung wie das Quellmaterial, vergib eine anständige Bitrate (ich rate übrigens bei Aufnahme wie Encodieren zur konstanten Bitrate) und nutze einen vernünftigen Codec zur Kompression, dann sieht das Video auch nach dem Upload auf YouTube wunderbar aus.

    Sagt dir MeGUI etwas? Das ist z.B. ein grafischer x264 Kodierer, der es ermöglicht auch qualitätsbasiert zu rendern. Das kommt natürlich der finalen Dateigröße dann gut. Stell dir mal ein Standbild in einem Video vor. Um ein Standbild scharf zu rendern wird z.B. nicht so viel Bitrate benötigt wie bei einem Streckenabschnitt aus Need For Speed o.ä. Generell benötigen Szenen mit viel Bewegung mehr Bitrate als die mit langsamen oder gar keiner Bewegung um scharf dargestellt zu werden. Das berücksichtigt ein qualitätsbasierter Kodierer. Ein bitratenorientierter rendert ein Video stur mit ein und der selben Bitrate durch. Ggf. hat man dann noch 2-Pass Encoding um vielleicht doch noch ein besseres Dateigröße/Qualität-Verhältnis rauszuholen.

    Wenn man sich ein bisschen mit interner Videokodierung von Youtube auskennt und der @strohi tut das, dann weiß man auch dass ab einer Auflösung von 2048x1152 eine höhere Bitrate vergeben wird, weil YT dann schon eine Codierungsstufe rauf geht auf 1440p.

    @Joschiiie96 dir kann ich als Videoschnittprogramm Davinci Resolve empfehlen. Das gibt es in einer beschnittenen Version kostenlos. Da ist aber alles bei was man für stinknormale Vlogs braucht. Kannst es dir ja mal anschauen.
    "Du bist interessiert an Technik, Gaming und anderem Nerd Stuff? Dann bist du hier genau richtig!"
    (goo.gl/VC9R7e)

    Joschiiie96 schrieb:

    Ja, für den Beginn super, aber hier scheinbar nicht mehr zu gebrauchen.
    Jetzt, wo ich die Screenshots so sehe, würde ich das gar nicht mal so unbedingt sagen.
    Ein Programm, dass tatsächlich CRF beherrscht (das ist der Regler bei h.264, den du verstellen kannst und der im Screenshot auf 23 steht), kann man sich noch mal genauer anschauen, bevor man es frustriert wegwirft. Das ist nämlich durchaus ein Vorteil, den viele Programme leider nicht haben.
    Auf Bitrate umzustellen ist an der Stelle nicht ratsam. Mit dem CRF hast du einen deutlich besseren Regler. Allgemein aber weiß ich gar nicht, warum der CRF mit deinem Problem verknüpft wird. Das hat ungefähr gar nichts damit zu tun. Im Gegenteil, du bist effizienter unterwegs als viele Leute, die feste Bitraten vergeben und damit sieht dein Video eher besser aus, als es mit Bitrate aussehen könnte (wenn man nicht gerade eine Horror-Bitrate vergeben hat, aber selbst dann ist der Effekt minimal). Versuch mal, den CRF kleiner zu machen. Vielleicht von 23 auf 19.

    Wenn du morgen Nachmittag so zwischen 14.30 und 17 Uhr mal Zeit hast, können wir mal miteinander skypen. Wenn ich das Programm vor Augen habe, kann ich vermutlich besser helfen und vielleicht ist der Fehler ganz einfach zu lösen. :)

    Solltest du nicht können, kann ich ganz vielleicht auch am Wochenende (das ist aber nicht sicher) oder nächste Woche Abends.

    Was kannst du denn so im Resolution-Feld vom Screenshot alles einstellen?
    Vielleicht hilft auch eine Mediainfo (<= draufklicken für Infos und Anleitung) von einer uploadfertigen Videodatei. Bitte mal posten.

    Joschiiie96 schrieb:

    Derzeit ist ausrüstungsbedingt nicht mehr wie 30fps möglcih - aber daran liegt's ja nicht, da das exportierte Video vor Upload den Erwartungen vollends gerecht wird.
    Zwei Sachen:
    Erstens heißt es leider gar nichts, wenn das Video auf deinem PC gut aussah. Es kann trotzdem schon hässliche Stellen enthalten, die dir einfach nicht auffallen (zum Beispiel weil sie nur in einem einzelnen Bild zu sehen ist, dein Monitor dafür ungünstig einstellt ist oder vielleicht auch nur, weil dein Auge nicht geschult genug ist).
    Einem Computer fallen sie aber auf, denn ein Computer sieht ALLES.
    Und auch Youtube sieht alles. Wenn Youtube jetzt neu kodiert, dann sinkt die Qualität wieder etwas (weil Youtube verlustbehaftet kodiert, dass heißt, dass etwas Qualität verloren geht und neue hässliche Stellen entstehen).
    Wenn jetzt aber hässliche Stellen neu kodiert werden und dabei Qualität verlieren, dann vergrößern sie sich immens und werden infolgedessen richtig riesig und fallen dann auch dem menschlichen Auge auf. Und genau deswegen muss es nichts heißen, wenn ein Video auf deinem PC für dich gut aussieht. Die Grundlage für solch riesige hässliche Stellen kann trotzdem schon da sein.
    Das kann man so ein Stück weit mit einem Waldbrand vergleichen: Wenn du einen riesigen Wald siehst, in dem nur ein Baum brennt, dann merkst du das vielleicht nicht. Wenn jetzt aber der ganze Wald irgendwann brennt, weil das Feuer auf weitere Bäume überspringt, dann merkst du das auch irgendwann. Ein Computer hingegen, der per Satellit sämtliche Bäume genau überwacht, sieht auch schon den einen Baum brennen.

    Das andere, was ich ansprechen möchte, ist die FPS-Geschichte:
    Irgendwo im Videopad kannst du sicherlich die FPS ändern. Verdoppel sie einfach mal auf 60 und schau, was passiert.
    Wenn du Pech hast, dann berechnet er aus zwei Frames jeweils das Bild, dass er dazwischen einfügen will. Das würdest du daran merken, dass auf einmal bei schnellen Bewegungen Wände und so verwischen. Das wäre ungünstig und dann bringt es leider nichts.
    Wenn du aber Glück hast, dann fügt Videopad nur leere Bilder ein, also wirklich leer und nicht schwarz oder so. Da wird dann einfach das vorige Bild noch angezeigt und ein Qualitätsverlust wäre nicht zu bemerken.

    Wenn du das dann aber hochlädst, hast du einen recht großen Vorteil, weil die von Youtube gegebene Bitrate von 30 fps auf 60 stärker ansteigt, als es nötig wäre, um die Qualität zu erhalten (das heißt, dass du eine leichte Qualitätssteigerung hättest). Einen Versuch ist es wert, die FPS einfach im Nachhinein mal auf 60 zu erhöhen. Sollte es nicht klappen, kannst du ja wieder zurückgehen, denn idR versucht man immer, die FPS von Aufnahme bis zum fertigen Video nicht zu ändern. Das kann nämlich ganz unschöne Nebeneffekte haben, wenn man nicht weiß, was man macht.

    Und halte dich ja von krummen FPS fern, falls du die verwenden solltest. 29,97 ist ein Wert aus der Fernsehzeit, heutzutage im Internet nimmt man aber 30 fps (bzw. statt 59,94 nimmt man 60)!


    ---

    An Litharien

    Litharien schrieb:

    der Tipp kommt von niemandem mit Ahnung im Videoschnitt, das garantiere ich
    Also habe ich garantiert keine Ahnung. Naja, solange die Garantie von einem kommt, der scheinbar noch weniger Ahnung hat, kann ich damit leben. :love:
    So, und jetzt mal im Ernst: Nachdem du vorher schon mal in einem Beitrag ziemlich ins Klo gegriffen hast, kriegst du für den hier jetzt mal Contra.
    Denn auch in dem Beitrag hier ist vielleicht die Hälfte richtig und dafür ist dann deine Wortwahl dann doch etwas arg unangemessen. Daher würde ich dich bitten, in Zukunft etwas gemäßigter zu schreiben, das ist so nicht in Ordnung.

    Litharien schrieb:

    Ansonsten ist mir unverständlich, wie man ein Video ohne Angabe der Bitrate aufnehmen oder encodieren kann
    Naja, diese Leute wählen dann halt den effizienteren Weg über den Constant Rate Factor.
    Das heißt, dass der Computer sich vom User eine gewisse Qualität geben lässt, die das Video erreichen soll, und dann berechnet er für jede einzelne Sekunde im Video genau die Bitrate, die für die angegebene Qualität gebraucht wird.

    Jetzt vergleiche doch mal den Menschen, der pi mal Daumen die Bitrate für alle Sekunden im gesamten Video gleich vergibt mit dem Computer, der sie für jede einzelne Sekunde separat und präzise berechnet. Wer von beiden wird nun häufiger daneben liegen und entweder zu geringe Bitrate (=> Videoqualität schlechter als gefordert) oder zu hohe Bitrate (=> Speicherplatz verbraten, weil weniger auch gereicht hätte) vergeben haben und wer wird die Qualität durchgehend ziemlich genau treffen?
    Richtig. Der Mensch trifft sie nicht so gut.

    Eine konstante Bitrate gibt nur da Sinn, wo ich irgendwo eine Limitierung habe, z. B. durch meine Internetleitung. Wenn ich zwei MBit/s Upload habe und streamen will, dann stelle ich die Bitrate vielleicht auf 1,5 MBit/s. Dann kann ich nämlich sicher sein, dass mein Stream keinen Aussetzer haben wird, weil ich die 2 MBit/s nicht überschreite, wie es ja bei CRF sein könnte, weil ich da keine Bitrate anpeile, sondern eine gewisse Qualität.
    Oder auch bei Youtube zum Anschauen macht das Sinn. Weil Youtube für jede Stufe sicherstellen kann, dass die Leute sie mit einer gewissen Bitrate schauen können. So ist z. B. die 1080p60-Stufe auf ~ 5 MBit/s gesetzt und damit kann das in Deutschland jeder schauen, der DSL 6000 hat (und wo die Leitung auch halbwegs ankommt).

    Aber beim Upload auf Youtube ergibt das doch keinen Sinn. Youtube schaut sich das Video nicht an, Youtube möchte das nur weiterkodieren. Und wenn das Video bei denen nicht in Echtzeit ankommt, dann warten die halt etwas. Da ergibt es deutlich mehr Sinn, dass man den effizienteren Weg über den CRF nimmt. Weil dann kann man sich sicher sein, dass das Video genau so groß ist, wie es sein muss, um die gewünschte Qualität beim Upload zu erreichen. Es ist nicht zu groß und man hat seine gewünschte Quali definitiv erreicht.

    Und bei der Aufnahme hat eine fixe Bitrate schon mal gar nichts verloren, wenn man wirklich auf Qualität abzielt. Auch hier gibt es wieder genau zwei Probleme, die man sich damit machen kann:
    Einerseits kann man die Bitrate zu niedrig geben, dann verliert man Qualität. Und da man seine Aufnahmen meistens ja noch weiterkodiert, holt man sich damit unter Umständen durch die doppelte verlustbehaftete Kodierung sogar noch einen ziemlich unschönen doppelten Generationsverlust ins Boot, der u. U. dazu führen kann, dass die Videoqualität am Ende extrem leidet.
    Oder aber man vergibt die Bitrate zu hoch. Dann ärgert man sich, weil man nicht mehr so lange aufnehmen kann und der Speicherplatz zu schnell zur Neige geht. Ist zwar auch nicht schön, aber immerhin besser als eine (übrigens auch nicht mehr korrigierbare) schlechte Qualität schon in der Aufnahme. Trotzdem ist auch hier ein CRF viel besser, weil er sicherstellt, dass das Video genau so groß wird, wie es werden muss, um verlustfrei zu sein.

    Litharien schrieb:

    Den Tipp mit dem Encodieren in einer höheren Auflösung als das Quellmaterial kann ich üb-er-haupt nicht empfehlen
    Mit welcher Begründung? Wenn du das nicht empfehlen kannst, muss es ja einen Grund dafür geben, und den würde ich gerne mal hören.
    Youtube gibt die Bitraten nunmal fest auf die Stufen, und welche Stufen ein Video erhält, kann man über die Auflösung einstellen. Und damit kann man dann die Qualität doch noch am stärksten beeinflussen.
    Dass das nicht überall in der Videobearbeitung so ist, weiß ich auch. Aber auf Youtube ist das so. Und bloß weil ich das weiß, heißt das noch lange nicht, dass ich keine Ahnung habe. :love:

    Aber wie gesagt, über eine Begründung dazu würde ich mich freuen.
    You like music? I like pissing.
    ~Corey Taylor

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von strohi

    Lieber strohi, ich hab nirgends "ins Klo gegriffen", und in meinem Beitrag ist alles korrekt. Dein "Kontra" (mit "K"...) lässt mich daher ehrlich gesagt kalt. Bist halt beleidigt, weil ich gesagt hab, dass der Tipp hinsichtlich Auflösung/Export von niemandem mit hinreichender fachlicher Kompetenz kommt, und dazu steh ich nach wie vor angesichts der von Dir verbreiteten Halbwahrheiten. Was Du daran als "unangemessen" empfindest, dazumal ich mich völlig sachlich formuliert habe, ersehe ich nicht, ist mir offen gesagt aber auch total egal.

    Encodieren in höherer Auflösung als das Quellmaterial bringt schlicht nichts, weil lediglich Nachbarpixel verdoppelt werden. Du kannst keine Bildinformationen hinzuerfinden, die das Quellmateriel nicht aufweist. Du wirst Deine Bildqualität daher nicht verbessern (im Gegenteil), auch nicht beim Upload bei YouTube. YouTube mag Dir dann eine bessere Bitrate zuteilen, das weiß ich tatsächlich nicht genau, glaube den diesbezüglichen Ausführungen da aber durchaus, obwohl es mir nicht zwingend logisch erscheint - da es aber zu Lasten der Bildqualität geht, kommt es bestenfalls auf das Gleiche heraus. Was Du empfiehlst, ist Quellmaterial ohne entsprechende Bildinformationen aufzublasen, selbstverständlich gibt das einen Qualitätsverlust, Videodaten sind nun mal keine Vektorgrafiken. In erster Linie ist das Ziel immer, eine anständige Videodatei zu kreieren, der Upload ist dann Thema 2. Deine Hinweise sind daher m.E. keine gangbare Lösung für den OP, weil somit schon das erste Glied in der Kette, naja, zumindest das zweite, fehlerbelastet ist. Kein empfehlenswertes Vorgehen aus videotechnischer Sicht.

    Hinsichtlich der Bitrate gibt es auch jenseits von zB einer schwachen Leitung gute Gründe, mit konstanter Bitrate aufzunehmen, so ist das nicht - auch wenn ich zustimme, dass per CRF aufzunehmen je nach Situation sinnvoller sein kann. Nicht muss, aber kann. Ich recorde im Regelfall ebenfalls mit CRF Werten, sofern ich nicht aus bestimmten Gründen gezielt auf eine kleine Dateiausgabe schiele. Im Gegensatz zu Deiner Aussage wäre die konstante Bitrate der Weg, die Dateigröße zu kontrollieren, nicht der Weg via CRF, was schlicht eine variable Bitrate ist, die sich je nach Bewegung im Bild die Bitrate nimmt, die sie braucht, um die voreingestellte Qualität zu erreichen. Bei einer konstanten Bitrate muss man halt wissen, was man tut, dann ist das kein Problem.

    YouTube selbst tut sich indes mit konstanten Bitraten naturgemäß viel leichter (nicht umsonst empfiehlt YouTube das in den entsprechenden Uploadhinweisen), und wenn man hier einen dem Quellmaterial angemessenen Wert vergibt, hat man keinerlei (!) Qualitätsverlust, und YouTube kodiert schneller und ändert weniger. Dann noch das .mov Atom an den Anfang, und der Upload und die Verarbeitung gehen ratzfatz bei Erhalt der Quellqualität. Dieses von Dir angesprochene "zu wenig" oder "zu viel" Bitrate vergeben kann ich nicht beurteilen - das sind Amateurprobleme, mit denen ich mich schon seit vielen Jahren mit mehr herumplagen muss. Ich weiß, welche Bitrate ich wann zu vergeben habe, oder ob überhaupt. Im Falle des OPs würde ich das Vorgehen schon deshalb testen, um das Problem einzugrenzen.

    So arbeitet man effektiv, und nicht indem man etwas aufpoliert, das gar nicht vorhanden ist.


    Ich bin ja immer offen für Diskussionen, gerne auch ohne Samthandschuhe - das ist nun mal das Leben, und ich finde ein Forum mit lebhaften Diskussionen, aus denen vermutlich alle Beteiligten was lernen können - manche mehr, manche weniger - interessant und aktiv. Ich nehm Dir daher nichts übel - aber ein bisschen weniger den Mod raushängen zu lassen, nur wenn man Dich mal - meiner Meinung nach berechtigt - kritisiert, stünde Dir gut zu Gesicht, wenn man mich fragt. Selbst wenn Du es anders siehst, kann man das eleganter lösen ;)
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    Ich hatte bei meinen ersten Videos exakt das selbe Problem, es hat sich aber durch den Umstieg auf mp4 einigermaßen gegeben. Natürlich kann ein gerendertes Video nicht aussehen wie das Raw-Material, jetzt kommt es dem aber zumindest halbwegs nahe.
    Und bei mir ist es sehr wohl so, dass unmittelbar nach dem Uploaden eine schlechtere Qualität zu sehen ist, als nach einer Stunde.

    Edelpower schrieb:

    Und bei mir ist es sehr wohl so, dass unmittelbar nach dem Uploaden eine schlechtere Qualität zu sehen ist, als nach einer Stunde.
    Ja, das ist aber normal und gehört zum Verarbeitungsprozess, das ist jetzt nicht das Problem dieses Threads :)
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    Litharien schrieb:

    Edelpower schrieb:

    Und bei mir ist es sehr wohl so, dass unmittelbar nach dem Uploaden eine schlechtere Qualität zu sehen ist, als nach einer Stunde.
    Ja, das ist aber normal und gehört zum Verarbeitungsprozess, das ist jetzt nicht das Problem dieses Threads :)
    Ich bezog mich auf die erste Antwort von Steve KTM, der meinte, dass sofort nach Veröffentlichung die volle Auflösung da ist. :)
    @Litharien wenn du Strohi und mir nicht glauben willst ist das ja auch in Ordnung. Allerdings verweise ich hier nochmal auf ein paar Aufnahmen, die Strohi mal in einem anderen Thread gepostet hat:
    High-end video qualität erzielen, aber wie?

    Dort kannst du dir selber mal vor Augen führen, wie sich die Faktoren Bitrate/CRF und Auflösung auf Youtube Encodierungen auswirken. Ich finde schon, dass der 1152p Upload besser aussieht als der mit 1080p. Die Änderungen mögen zwar nicht überragend sein, aber sie sind da. Kann natürlich auch sein, dass ich ne neue Brille brauche... xD

    Und wenn es dir um fachliche Kompetenz geht: letsplayforum.de/index.php/Thr…A4t-auf-Youtube/?pageNo=1
    Die Leute wissen wovon sie sprechen. Es mag definitiv nicht der einfachste Weg sein und er ist mit Sicherheit auch nicht jedem zu empfehlen ABER er holt die maximal mögliche Qualität bei Youtube Videos raus.

    Ich belege das auch gerne nochmal an dem Test vom User hier: computerbase.de/forum/showthread.php?t=1364448

    Du kannst ja auch mal "youtube video 1152p" googeln. Dann siehst du glaube ich genügend Tests dazu.
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