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    Moin,

    die Bundesregierung will, laut der Aussage des Sprechers des Justizministeriums Gerd Billen, genauer definierte Gesetze erlassen, die die Kennzeichnungspflichten von Influenzern für Werbe Botschaften regeln. So soll weiterhin jeder bezahlte Beitrag als #Werbung gekennzeichnet werden müssen, aber für die Abgrenzung zu unabhängigen Produktests und Beiträgen, die ohne Bezahlung aber mit kostenlosen Mustern verfasst wurden , soll es exakte Vorgaben geben. Bisher haben viele Influenzer, Content Creator und auch andere Medien in diesem Bereich sehr viel Unsicherheit gehabt und teilweise gab es Vorgaben der Landesmedienanstalten, die aber je nach Bundesland unterschiedlich ausgelegt wurden. Der Effekt war in letzter Zeit, dass die meisten einfach fast alles mit #Werbung markiert haben, was dann aber die Wirkung dieser Markierung im Endeffekt genullt hatte. Dieses Durcheinander soll nun klarer formuliert werden.

    Aufgekommen ist dieses Thema durch eine breite Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf ein Gerichtsverfahren beim Landgericht München, bei dem es um Beiträge der Sportlerehefrau und Influenzerin Cathy Hummels ging, die bei einigen Instagram Beiträgen, die scheinbar bezahlte Werbung waren, diese nicht gekennzeichnet hatte. Ein Gericht hat ihr aber im Endeffekt Recht gegeben, und ihren gesamten Instagram Account mehr oder weniger als eine Art Dauerwerbesendung definiert und sie damit von einer Kennzeichnungspflicht mehr oder weniger enthoben.

    Mehr dazu im Artikel der Quelle

    Meinung:
    Also mal abwarten was das Justizministerium da ausheckt. Die bisherigen Netz-bezogenen Gesetze waren meistens eher weltfremd, wie auch die gesamten Auftritte der Regierung und der meisten Oppositionsparteien im Internet eher als "stümperhaft" einzustufen sind. Neuland ist da ein oft verwendeter Begriff, der leider eine tieftraurige Wahrheit beinhaltet. Die Art und WEise wie Artikel 13, DSGVO und ähnliche Gesetzeswerke vorbereitet und durchgesetzt wurden, lassen da schlimmes befürchten. Ich denke also, dass auch dieses kommende Gesetz da wohl eher wieder für Verwunderung sorgen wird und durch praxisfremde Regelungen für Amüsement sorgen könnten. Aber ich lasse mich da gern eines Besseren belehren und positiv überraschen.

    Quellen

    1. Der Spiegel , spiegel.de/wirtschaft/unterneh…definieren-a-1271928.html
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    • 00

    Vor einem Moment

    Hej Du

    Vielleicht hilft dir das weiter:
    Ich sehe das auch eher kritisch in Bezug auf die Umsetzung. Regulierungen im Netz haben bisher selten etwas wirklich besser gemacht. Aber mal abwarten, grundsätzlich wäre mehr Klarheit bei dem Thema schon wünschenswert. Es ist ja schon gerade zu lächerlich, wie viele Beiträge mittlerweile vorsichtshalber mit "Werbung" gekennzeichnet werden, obwohl sie faktisch keine Werbung sind. Mal abwarten was das gibt ^^
    Mit freundlichen Grüßen,
    Tobias Grund
    Ich muss immer ein bisschen grinsen, weil die diversen Kennzeichnungspflichten ja mal zu mehr Transparenz führen sollten. Was wir bekamen, ist das exakte Gegenteil - niemand weiß mehr, was wie und warum zu kennzeichnen ist ^^ Und die großen Influencer wie die Reif oder die Hummels kloppen sich mit den Gerichten - die eine gewinnt, die andere verliert, und die Masse bleibt weiter ahnungslos ^^

    Eine Anwendungsregelung würde ich daher begrüßen - dazu müssten sich aber eigentlich nur die Landesmedienanstalten deutlicher äußern. Zwar gibt es einen LMA-Überblick via PDF, den ich hier auch schon öfter gepostet habe, aber der beantwortet auch nicht alle Fragen, vor allem im - für mich relevanten - Bereich der Rezensionen.

    Eine gesetzliche Regelung halte ich für unnötig - bringt ja auch nix, siehe eben wieder die Urteile Hummels oder Pamela Reif (die ich, nebenbei erwähnt, unglaublich heiß finde ^^)
    Das Ganze bringt so wenig wie die sinnlosen Cookie Warnungen:

    Ich blende mehr und mehr einfach standardmässig "Dauerwerbesendung" ein (ob berechtigt oder nicht).
    Die Zuschauer haben sich daran gewöhnt und ich habe meine Ruhe- Das übernehme ich jetzt noch für social Media...

    Das fiese ist ja, dass so ein Gesetz mal schnell auch "rückwirkend" gilt (die Videos bleiben ja online)!

    lehrerschmidt schrieb:

    wenn der Gesetzgeber einfach mal davon ausgehen würde, dass Verbraucher auch mitdenken!
    wir leben in einer Gesellschaft wo auf den Kaffee Bechern ne Warnung drauf stehen muss, dass sie heiße Getränke beinhalten ;)

    Und auch sonst ist hier eine Neuregelierung mit sinnigen Definierungen "Wann,wie,wo" schon lange überfällig. .... das Problem was ich wie viele sehe, ist halt inwieweit die es hinbekommen etwas sinniges da auf die Beine zu stellen.

    Es endet dann damit wir alle und immer #Werbung drunter schreiben.
    Nach meiner Einschätzung wird es dann (wieder) eine Regelung sein, die zwar gut gemeint, aber schlecht gemacht sein wird.

    Und grundsätzlich bin ich weiterhin der Meinung, dass man wirklich nicht alles regulieren muss.
    Ein bisschen Mitdenken sollten auch der Gesetzgeber voraussetzen.

    so far!

    lehrerschmidt schrieb:

    Es endet dann damit wir alle und immer #Werbung drunter schreiben.
    Nach meiner Einschätzung wird es dann (wieder) eine Regelung sein, die zwar gut gemeint, aber schlecht gemacht sein wird.

    Und grundsätzlich bin ich weiterhin der Meinung, dass man wirklich nicht alles regulieren muss.
    Ein bisschen Mitdenken sollten auch der Gesetzgeber voraussetzen.

    so far!
    Lustig das du es erwähnst. Erst Gestern hat ein CDU Gast bei Maybrit Illner behauptet die CDU hinkt bei allem Themen in der digitalen Welt hinterher.
    Aber das man einfach nur alles Regulieren will damit man mehr oder minder die Meinungen diskreditiert, das hat er hübsch ausgelassen. :D :thumbup:
    Ohnehin interessiert es "die" (Ausnahmen bestätigen die Regel) Regierung nicht ob und wie umfangreich die digitale Welt existiert!
    Es geht meiner Meinung nach nur um den großen (Cash - Geld) Kuchen und um nichts anderes.
    glg
    Meine Präsenzen:
    -> Edelmetallplatz.de | Founder
    -> Silbermatze | on YouTube

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Silbermatze

    Ich hoffe ihr seid nicht sauer, wenn ich so einen älteren Beitrag hoch hole.
    Aber das ist auch für mich ein Thema, dass ich sehr undurchsichtig finde.
    Gibt es dazu schon etwas neues zu berichten?

    Denn wenn man eigene Produkte in seinen Videos bewirbt, die man selbst versucht zu verkaufen, dann hat man ja damit noch KEIN Geld verdient, nur weil man für seine eigenen Artikel Werbung in den Videos macht.

    Zumal mein Account leider ja eh noch sehr lange an der 1. neuen Hürde der 11.000 Abonnenten und dann an der 2. total übertrieben hohen Hürde von REGELMÄSSIG vielen Stunden Views zu knabbern hat -_-
    Ich würde schon gerne endlich mal ein paar cents an meinen Videos verdienen, schließlich mache ich hochwertigen Kontent, der ein Recht auf Bezahlung hat (wie alle Copyright-Inhaber übrg.).

    Eine gerechtere Bezahlung nach INHALTEN würde ich mir da zum Beispiel eher wünschen.
    Also sogar nochmal eine Kontrolle nach etwas hochwertigeren Inhalten, damit z.B. diverse tumbe Bashing-Videos mit lächerlichen Fights zwischen youtubern, nicht auch noch bezahlt werden (meine Meinung - Beispiel: Videodiebe, die immer wieder unter neuem Namen diesen Drachenlord-Müll hochladen und dafür auch noch bezahlt werden !!!).
    Also, was "Werbung" angeht, würde ich lieber einmal zu viel "Dauerwerbesendung" einblenden, als zu wenig (ich bin kein Anwalt und dies ist keine Rechtsberatung).
    Wie oben schon gesagt: Gesetze ändern sich und Videos bleiben online.

    Sinn macht das alles - wie viele Deutsche Gesetze - für den Verbraucher nicht.

    Meine Meinung: Für mich würde es reichen, wenn klargestellt ist, wer an was verdient: hier gibt es Youtuber, die an einem Shop beteiligt sind und das bei ihren "Klamottenempfehlungen" nicht erwähnen. Das ist dreist.

    Zu den Abo Grenzen: Soweit ich weiß sind es "1000" Abos (vertippt?).

    Dominik Schuierer schrieb:

    Also, was "Werbung" angeht, würde ich lieber einmal zu viel "Dauerwerbesendung" einblenden, als zu wenig (ich bin kein Anwalt und dies ist keine Rechtsberatung).
    Wie oben schon gesagt: Gesetze ändern sich und Videos bleiben online.

    Sinn macht das alles - wie viele Deutsche Gesetze - für den Verbraucher nicht.

    Meine Meinung: Für mich würde es reichen, wenn klargestellt ist, wer an was verdient: hier gibt es Youtuber, die an einem Shop beteiligt sind und das bei ihren "Klamottenempfehlungen" nicht erwähnen. Das ist dreist.

    Zu den Abo Grenzen: Soweit ich weiß sind es "1000" Abos (vertippt?).
    Generel würde ich von der Politik in den kommenden 20 Jahre nicht groß war erwarten.
    Erst mal muss da ein Generationswechsel her.
    Leute die nicht wissen was ein Computer ist und von welcher Seite man auf den Monitor schaut, können einfach auch keine sinnvollen Gesetze für IT und IT-nahe Themen machen.
Exit