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    Vor einem Moment

    Hej Du

    Vielleicht hilft dir das weiter:
    Auszahlungsgrenze bei Amazon liegt bei 25 €. Bewerben kann sich eigentlich fast jeder. Es gibt nur ziemlich strenge Regeln und ein Verstoß kann schnell zur Auslistung führen. Aufwändiger wird es, wenn man auf Webseiten so Produktvorschau-Bilder oder gar interaktive Elemente haben möchte. Dafür braucht man API Zugriff und der wird seit Januar nur ab einem Mindestumsatz pro Monat gewährt, und wenn man einmal unter diesen Monatsumsatz fällt, wird der Api-Zugriff gestrichen. Man kann dann aber weiter personalisierte Links verwenden.

    Ansonsten bleibt zu sagen, dass die Raten teilweise sehr merkwürdig sind, für manche Waren kann man bis 10% Provision bekommen, bei anderen 1-3% und oft werden Käufe gar nicht gezählt, oder angezeigt, aber mit 0 Umsatz gebucht. Und wenn man dort versucht den Support anzufragen oder im Support Forum fragen stellt.... Braucht man wohl nicht mit einer Antwort rechnen.

    Denkt daran, dass dies eine gewerbliche Tätigkeit ist, und man ohne Gewerbeanmeldung da schnell sehr viel Ärger mit dem Finanzamt bekommen kann.

    ZapZockt schrieb:

    Denkt daran, dass dies eine gewerbliche Tätigkeit ist, und man ohne Gewerbeanmeldung da schnell sehr viel Ärger mit dem Finanzamt bekommen kann.
    Nicht nur das, auch Amazon geht davon aus das wenn du am Partnerprogramm teilnimmst ein Gewerbe angemeldet hast bzw. anmelden willst. Warum willst? Du kannst ein Gewerbe bis zu einem bestimmten Zeitpunkt auch Rückwirkend anmelden. Da frag mich jetzt aber bitte nicht nach dem Zeitraum. Hab das gerade nicht im Kopf.

    Wenn du dich fragst warum ein Gewerbe anmelden ist es einfach zu erklären. Jeder der....
    • eine Gewinnerzielungsabsicht hat, selbst wenn sie nebensächlich ist
    • eine Teilnahme am wirtschaftlichen Verkehr mit Dritten eingeht
    • eine Wiederholungsabsicht hat
    ... ist im Sinne des Gesetzes ein Gewerbetreibender. Da alle drei Punkte mit Ref-Links erfüllt sind ist DRINGEND anzuraten ein Gewerbe anzumelden! Aber bitte informiere dich vorher was das heißt. Es ist nicht zwingend ein Steuerberater nötig wenn man sich selbst mal in die Sache reinfuchst.

    Kleiner Tipp von mir an alle Creator mit Gewerbeschein oder mit der Absicht Einnahmen über Videos und Ref-Links zu genieren:


    Wenn ihr ein Gewerbe anmeldet dann NICHT nach der Kleinunternehmerregelung! Warum? Ihr schiesst euch selbst damit ins Bein weil als ordentliches Gewerbe was Umsatzsteuer abzuführen hat könnt ihr eure Ausgaben gegenrechnen bei der zu entrichtenden Umsatzsteuer. Heißt das wenn ihr z.B. eine Kamera kauft oder ein Mikro könnt ihr dies als Ausgabe deklarieren und die Umsatzsteuer von euren Zeug gegenrechnen um am Ende weniger ans Finanzamt abzudrücken. Gleiches gilt z.B. für Fahrtkosten welche eventuell entstehen weil ihr für ein Dreh irgendwo hinfahrt. Es ist auch dringend empfohlen sich damit auseinander zusetzen was Betriebsausgaben, bzw bis zu welcher Summe, und was GWG ist usw. Hört sich alles kompliziert an, ist es aber nicht. Einmal durchgestiegen ist es recht simpel.

    Ich selbst werde in meinem neuen Video was diese Woche erscheint auch das erstemal Ref-Links von Amazon benutzen da ich damit Bücher verlinke auf welche ich mich beziehe. Bin schon neugierig auf die Langzeitwirkung.


    ZapZockt schrieb:

    Auszahlungsgrenze bei Amazon liegt bei 25 €
    Je nach Auszahlungsmethode. Lastschrift 25 Euro, alle anderen Auszahlungswege 50 Euro.

    Pamyira schrieb:

    Ab wann würdet ihr sagen, sollte man sich für das Amazon Partnerprogramm bewerben?
    Können: Ab Tag 1. Ich würde damit trotzdem nicht so früh anfangen. Sehr kleine Kanäle, die früh mit Werbung, Trinkgeldern oder Ref-Links arbeiten, wirken - in meiner persönlichen Meinung - immer ein bisschen scharf aufs Geld. Lieber erstmal daran arbeiten, den Kanal ordentlich aufzubauen, und dann ans Geld denken. Nicht andersrum.

    Wie schon von den Vorrednern erwähnt, brauchst du aber definitiv einen Gewerbeschein, wenn du mit Affiliate Links arbeiten willst, führt überhaupt kein Weg dran vorbei.

    Treknerd schrieb:

    Wenn ihr ein Gewerbe anmeldet dann NICHT nach der Kleinunternehmerregelung!
    Dem kann ich so pauschal nicht zustimmen. Es gibt viel zu viele unterschiedliche Anwendungsbeispiele. Echte Ausgaben bestehen eigentlich für nur ganz wenige YouTuber. Das Finanzamt kann einen auch ganz schnell dazu auffordern, monatliche Abrechnungen einzureichen oder eine doppelte Buchführung zu führen. Ein Kleingewerbe finde ich in den allermeisten Fällen für Anfänger sehr praktisch. Aber auch das kann bzw. will ich nicht pauschal empfehlen - es kommt immer auf den Einzelfall an. Aber so pauschale Tipps abzugeben, finde ich nicht ganz ideal, auch wenn ich die gute Absicht dahinter sehe :)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Der Comic Laden

    Der Comic Laden schrieb:

    Ein Kleingewerbe finde ich in den allermeisten Fällen für Anfänger sehr praktisch.
    Kleingewerbe und Kleinunternehmerregelung sind aber zwei paar Schuhe. Bei Ersterem gehts darum nicht unter das HGB zu fallen, Letzteres ist eine davon unabhängige Regelung zur Umsatzsteuer. Theoretisch kann daher beispielsweise auch eine GmbH die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen; macht nur selten Sinn. Ein Kleingewerbe ist per Definition aber immer ein Einzelunternehmen oder eine Personengesellschaft (z.B. GbR), da eine Kapitalgesellschaft immer unter das HGB fällt.

    Nur damit das nicht zu Verwirrungen führt.


    Ansonsten sehe ich es auch so, dass Pauschalaussagen da schwierig sind und man den Einzelfall abwägen muss. Es kann sich aber tatsächlich durchaus lohnen, die Kleinunternehmerregelung nicht in Anspruch zu nehmen (mach ich persönlich auch nicht, obwohl ich unter den Grenzbetrag falle).
    Mit freundlichen Grüßen,
    Tobias Grund

    Der Comic Laden schrieb:

    Meine Wortwahl war nicht ganz exakt, aber das Beispiel ist schon einigermaßen abstrus ^^ Wir meinen aber im Grunde das gleiche :)
    Naja, nein. Du zitierst den Satz "Wenn ihr ein Gewerbe anmeldet dann NICHT nach der Kleinunternehmerregelung!" und schreibst dann über "Kleingewerbe". Das hat aber überhaupt nichts miteinander zutun. Ein vielleicht besser verständliches Beispiel: Ein Einzelunternehmen, dass die Kleinunternehmerregelung nicht in Anspruch nimmt, kann man trotzdem ein Kleingewerbe sein. Du meintest sicher das Richtige bzw. eventuell einfach Beides, trotzdem sind das zwei ganz verschiedene Dinge und die Unterscheidung ist wichtig, insbesondere für Leute die sich grad erst einlesen zu dem Thema.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Tobias Grund
    Hallo, ich habe mich auch beim Amazon Partnerprogramm angemeldet. Das läuft bei mir schon seit paar Jahren, naja eher schleppend. Liegt aber wahrscheinlich auch an der Abonnentenzahl auf meinem Kanal. Bin aber grad dabei das alles bisschen zu optimieren und auszubauen. Hatte die letzte Zeit viel um die Ohren. Aber ich würde sagen das lohnt sich trozdem das man da dabei ist, man kann ja auch auf anderen Plattformen (Netzerken) damit werben. Einfach etwas Gas geben, und dann denk ich läuts auch.

    LG

    Dein HobbyKoch
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