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Herzblut vs Erfolgs- Content

    • 00

    Vor einem Moment

    Hej Du

    Vielleicht hilft dir das weiter:
    Erfolg ist relativ. Für mich ist es schon Erfolg, Meine Videos drehen und darin meine Kreativität ausleben zu können. Mit Pranks etc. würde ich nicht einfach nur wegen dem Erfolg anfangen. Letztendlich finde ich die Personen "erfolgreicher", die sich selbst treu geblieben sind und das machen, was sie tatsächlich machen wollen.

    Bei mir ist es so, dass wenn ich Videos produziere, sie eine Qualität haben müssen, wo ich auch dahinterstehen kann. Der größte Erfolg nutzt mir absolut nichts, wenn ich mich (so wie es bei immer mehr Youtubern herausbröckelt) mit dem nicht identifizieren kann.

    Zuletzt weis ich nicht, ob es auch jedermanns Sache ist. Bedenkt dabei immer, dass ihr dann (wie Miguel Pablo, Leon Machere, ...) in der Öffentlichkeit steht und damit leben müsst (Privatsphäre etc.).
    Die Fragestellung ist mir offen gesagt zu fatalistisch - es gibt ja nicht nur "entweder Spaß oder Erfolg". Wenn es gut werden soll und für einen selbst nicht zum nervigen, unbezahlten Nebenjob, ist eine Mischung aus beidem Pflicht.

    Dein Herz muss dran hängen, was auch immer du tust, sonst bist du einfach nicht authentisch - und Zuschauer merken das so gut wie immer, ob man sich verstellt. Man sollte aber schon auch ein bisschen gucken, was grad angesagt ist. Ist ja nicht nur YouTube Deutschland und der Kardashian Klan, der trendy ist. Viele Leute interessieren sich für viele Dinge, und fast immer kann man mit irgendwas, das gerade im Gespräch ist, eine Schnittmenge mit den eigenen Themen finden. Ich bin mir sicher, dass man zu mindestens einem von 10 Trendthemen auf Twitter etwas finden kann, zu dem man mit dem eigenen Kanal beitragen kann - und schon hat man jeden Tag eine neue Videoidee, mehr als man umsetzen kann.

    tldr; Ich würde die Methoden des Erfolgsrezepts studieren, verinnerlichen, und sie auf meinen Herzblut-Content anwenden :)
    Da muß ich Comicladen zustimmen. Die meisten erfolgreichen Kanäle machen Dinge, die zu ihnen passen. Ausnahmen gibt es immer wieder, aber ich denke, die Anzahl der Kanäle die erfolgreich mit Dingen sind, die ihnen wirklich gar keinen Spaß machen, ist recht gering.

    Es gibt Kanäle, die von bezahlten "Statisten" erstellt werden, zB Werbekanäle von Firmen. Aber die allerwenigsten davon werden wirklich erfolgreich wegen der Videos die sie machen, sondern wenn überhaupt so ein Kanal jemals mehr erreicht, dann weil die Zuschauer die Marke dahinter gut finden. Ansonsten werden solche Kanäle mit viel Geld für Marketing "aufgepustet", damit die Werbemessage beim Kunden ankommt, aber ein solcher Kanal ist bezahlte Werbung, kein wirklicher YouTube Kanal.

    Und größerer Erfolg ist relativ selten mit den Begriffen "einfacher" und "schneller" im Zusammenhang. Meistens stecken in gut laufenden Kanälen reichlich Hirnschmalz, Herzblut, Arbeit und Lernaufwand drin. Auch hier gibt es Ausnahmen, zB wenn ein Video Viral geht. Aber das kann man nur wenig planen, sowas passiert einfach. Oder aber es steckt wiederum reichlich Hirnschmalz und wiederum eine Menge vorhergehende Analysen, Planung und Arbeit dahinter. Mehrere Virale Videos kriegt man nicht "einfach" mal so hin.

    Man muss schon ein echt guter Schauspieler sein, um dann vor dem Micro sich so zu verstellen, dass die Zuschauer nicht merken, dass man keinen Spaß an den Videos hat, sondern es wirklich nur für den Erfolg macht. Und wenn man das kann, sich so zu verstellen, ist auch das dann eine richtige Arbeit.

    Einen YouTube Kanal erfolgreich zu betreiben kostet enorm viel Zeit und Arbeit, wenn man das mit Sachen macht die einem Spaß machen, funktioniert das ganz gut. Die investierte Zeit wird dann zur Entspannung, dadurch kann man das gut nebenbei machen. Mit Sachen, die einen eigentlich langweilen und gar nicht interessieren, wird das denk ich sehr schnell, sehr ätzend. Und das Ergebnis wird dann sein, dass man entweder schnell damit aufhört, ehe man überhaupt erfolgreich geworden ist. Oder dass man, wenn man es schaffen sollte, es lange genug durchzuhalten bis der Kanal startet, dann relativ schnell einen Burnout haben wird.

    tl;dr:
    erfolgreich vs schnell und einfach, das geht nicht wirklich zusammen

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ZapZockt

    Super interessantes Thema!

    Als vloggende Partyband stehen meine Kollegen und ich genau im Spannungsfeld zwischen "100% reines Herzblut" und "sich dem Publikum anbiedern".

    Ich halte es für unrealistisch, immer nur machen zu können, was ICH will und/oder für richtig halte. Zumindest, wenn man davon leben will, wie in unserem Fall bei der Musik. Und auch nicht, wenn man ein Team ist, denn da gibts auch unterschiedliche Meinungen von jedem zu allen Themen. Am Ende gibt es bei vielem einen Kompromiss, man probiert neues aus und lernt daraus.

    Andererseits: Jeder von euch hat sicher Ideal und Werte, für die er sich nicht auch nur einen Zentimeter verbiegen würde. Und das ist auch gut so.

    Der Weg zum Erfolg liegt bestimmt irgendwo in der Mitte dieser zwei Extreme. Mehr habe ich aber bisher auch noch nicht rausgefunden. XD
    "Über Musik zu reden ist wie über Architektur zu tanzen" (Frank Zappa) ;)
    Ich bin eindeutig für herzblut. In meinem Genre Vlogs würde ich aber auch gerne Reise-Vlogs machen weil die meist super ankommen aber mir fehlt sowohl die Zeit als auch das Geld. Also in meiner Sparte gibt es schon was erfolgreicheres was ich gerne machen würde aber ich würde nicht in Chickenwings Baden oder pranks machen oder sowas
    Ganz klar das gesunde Mittelmaß.
    Ich möchte natürlich keine Videos machen, die niemanden interessieren.
    Ebenso möchte ich keine Videos machen, die mir keinen Bock machen.

    Was macht man also?
    Die Schnittmenge suchen, bei der man Spaß hat, aber auch genug Zuschauer erreicht werden. Ich denke jeder YouTuber hat eine unterschiedliche Ansicht, wie weit er in welche Richtung gibt. Es gibt sogar YouTuber, die machen Dinge, die ihnen an sich keinen Spaß bringen, weil ihnen dafür aber ein gelungenes und erfolgreiches Video widerum Spaß macht. Andere verbiegen sich hingegen kein Stück und sind auch zufrieden, wenn eine Hand voll Personen am Ende das Video schaut.
    Da gibt es kein richtig und falsch, sondern nur die Balance, die einem selbst als YouTuber am glücklichsten macht.
    Programmplan
    RimWorld | [b]Mo, Mi, Fr, So | 16 Uhr
    My Time at Portia | Mo, Mi, Fr, So | 17 Uhr
    Two Point Hospital | Di, Do, Sa | 18 Uhr
    Cities Skylines | Di, Do, Sa | 17 Uhr
    Trigger, Trigger, Trigger! :D

    Das ist wieder die klischeehafte Denkweise: Arbeit darf keinen Spaß machen.

    Ob man es glaubt oder nicht: Spaß, Erfolg und Geld-verdienen lassen sich super vereinen und stehen nicht im Versus. Ich würde mich sogar soweit aus dem Fenster lehnen und behaupten: Wenn du mit deinem Hobby nichts erreichst, dann steckst du auch nicht dein komplettes Herzblut darein. Leidenschaft resultiert bei mir in Interesse, Arbeit und Zeit investieren.
    Ich nehme beides.

    In meinen Videos steckt Herzblut drin weil ich sie gerne mache. Aber trotz allem plane ich auch ein bisschen. Zum Beispiel meine TrekNews beinhalten nun mal auch Themen zur Kelvin Timeline (den neuen Star Trek Kinofilmen) und zu Discovery, was momentan ja die aktuellste Serie ist. Genauso halte ich mich mit Faktenmaterial zu Discovery zurück bei anderen Formaten um diese zu bringen wenn am 17.01 die neue Staffel beginnt und ich so einen kleinen Hype mitnehmen kann.

    Kurz gesagt:
    Ich mache meine Videos aus Überzeugung und weil es mir Spaß macht aber plane auch um einen eventuellen Hype mitzunehmen in meinem Genre weil seien wir ehrlich, jeder möchte irgendwo auch etwas Erfolg sehen bei dem was er macht.
    Ja, Herzblut und Erfolg ist natürlich auch in Kombi möglich. Was Erfolg bringt kann auch Spaß machen ect usw

    Ich muss lernen, meine Fragestellungen spezifischer zu formulieren - ich mache das meist nicht weil ich es a) bereichender finde, wenn jeder das offener beantworten kann, und b) kommen mir diese Ideen zu diesen Diskussionsthemen meist aus persönlichen Gründen, aber ich formuliere es gerne allgemein, um eben keine stumpfe Werbung hier zu machen^^

    Ich versuche ein bissi zu erklären, was ich gemeint hab.

    Ich persönlich sehe einen großen Unterschied zwischen etwas was ich gerne mache, oder mir auch Spaß macht und einer Tätigkeit in der ich mein ganzes Herzblut stecke. Das wird vielleicht nicht jeder so unterscheiden.

    Wenn ich zum Beispiel zwei Kanäle betreiben würde (theoretisch) - einen an den mir wirklich irre was liegt, ich aber weiß, dass dieser nie großen Erfolg haben wird (aus unterschiedlichen Gründen) ich aber einen anderen Kanal mache/ machen kann, der doppelt so schnell und schneller wächst, und ich weiß das ich mit etwas Arbeit da einiges rausholen könnte- mir das vermutlich auch Spaß machen kann- aber noch lange kein Herzblut und volle Leidenschaft da drinnen steckt - wofür würdet ihr euch entscheiden?

    Ist ja eine Frage die häufiger (zumindestens in meinem Umfeld) auftaucht.
    Zum Beispiel eine Pharmareferentin die ihren Job erfolgreich und gerne macht- aber leidenschaftliche Sängerin ist, da drin viel mehr Bereicherung findet - aber mit großer Wahrscheinlichkeit damit nie das erreichen wird.
    Klar, können jetzt Gedanken kommen wie Lebensunterhalt, ect usw- aber ich rede einfach allgemein- würdet ihr eher tun, was euch aus tiefsten Herzen begeistert, auch wenn das immer eher mäßig funktionieren wird, oder wäre euch das zu wenig und ihr würdet es zu Gunsten einer Tätigkeit aufgeben, in der ihr mit vollsten Einsatz wesentlich mehr erreichen könnt, auch wenn die Freude daran nicht so groß wäre.

    Das es wenig Erfolg vermutlich bringt, wenn man etwas macht, was man hasst- auch wenn zB. der Content an sich Potential zum Erfolg hat, ist für mich klar/wahrscheinlich.

    Nur so ein ganz klein wenig zum Hintergrund meiner Frage...
    Vielleicht sind meine Gedankengänge da auch nicht nachvollziehbar- aber das war meine Überlegung in den Raum gestellt

    Elena schrieb:

    und b) kommen mir diese Ideen zu diesen Diskussionsthemen meist aus persönlichen Gründen

    Das war jetzt kein Fall für Akte X. Du hast halt 3 Kanäle, und davon ist einer der "Herzblut-Kanal", und ein Kanal macht schon auch Spaß, und der wächst auch schneller, aber die ganz große Leidenschaft steckt halt nicht so drin wie im Herzblut-Kanal. Sag mir gerne, falls ich total daneben liegen sollte.

    Ich finde den Fall mit der singenden Pharma-Angestellten daher schwierig. In so einem Fall würde wohl jeder erstmal seinen Job und damit seinen Lebensunterhalt sichern, ehe er das Hobby, die Leidenschaft vielleicht zur Profession machen kann. Aber die Frage "Job oder YouTube" stellt sich ja den meisten von uns nicht. Die Frage ist doch hier eher "Kanal A oder B, oder beides?", wenn ich mich nicht täusche.

    Persönlich wären mir drei Kanäle so oder so zuviel, ich würde mich lieber auf eine Sache konzentrieren, und das dafür dann gescheit. Dann würde ich überlegen, was genau ich von YouTube will. Will ich da nur Spaß, oder will ich auch wachsen? Dann würde ich mir ein Konzept überlegen, mit dem ich mit dem Inhalt, auf den ich echt Bock habe, ein paar Leute erreichen kann. Man muss sich nicht verbiegen, um seine Leidenschaften mit Trend-Themen in Einklang zu bringen, aber ein paar kreative Ideen braucht man immer.

    Für mich persönlich z.B. gehört beides dazu. Ich hab mega Spaß an Comics. Ich lese die gerne, sammle sie, rede gerne mit anderen drüber und tauche in hitzige Diskussionen in Fan-Foren mit ein. Würde sich aber kein Mensch für die Videos darüber interessieren, hätte ich am Thema "Comic-Kanal" nicht so viel Freude. Und natürlich rede ich viel über Comics und Filme, die gerade angesagt sind. Hätte ich aber privat keinen Bock auf Comics, würde ich auch keine Videos darüber drehen, egal wie gut die laufen können :)

    tldr; Wenn du Spaß am gut laufenden Kanal hast, würde ich mein Hauptaugenmerk auf den legen. Besser als mit dem "Herzblut" Kanal trotz Leidenschaft Frust zu erleben, weil mir die YT-Zahlen nicht gefallen.

    Der Comic Laden schrieb:

    Elena schrieb:

    und b) kommen mir diese Ideen zu diesen Diskussionsthemen meist aus persönlichen Gründen
    Das war jetzt kein Fall für Akte X. Du hast halt 3 Kanäle, und davon ist einer der "Herzblut-Kanal", und ein Kanal macht schon auch Spaß, und der wächst auch schneller, aber die ganz große Leidenschaft steckt halt nicht so drin wie im Herzblut-Kanal. Sag mir gerne, falls ich total daneben liegen sollte.
    Danke Dir für Dein Feedback :)
    Liegst nicht daneben - aber wollte mich selbst da gar nicht so thematisieren- nur eben auch niemanden triggern^^

    Zu mir: Ich bin super emotionaler Mensch der ohne Vernunft einfach meist aus dem Bauch heraus agiert- ob gut oder schlecht. Hab halt hin und wieder meine Frust- Zeit aber unterm Strich steh ich mir selbst immer Weg und nur ich kanns ändern^^

    Meine eigenen Bilder zu vermarkten fällt mir unglaublich schwer - aber passt da jetzt eh nicht her und wie gesagt wollt mich da gar nicht in den Mittelpunkt schieben nur eben auch niemanden triggern mit zb dass Erfolg und Spaß nicht gehen ect :)


    Der Comic Laden schrieb:




    tldr; Wenn du Spaß am gut laufenden Kanal hast, würde ich mein Hauptaugenmerk auf den legen. Besser als mit dem "Herzblut" Kanal trotz Leidenschaft Frust zu erleben, weil mir die YT-Zahlen nicht gefallen.
    Das ist es warum es mir oft hilft eure Beiträge im Forum zu lesen.
    Ich habe über Deine Worte ne Nacht geschlafen nachgedacht und weiß für mich jetzt dass Herzblut für mich immer vorgeht.

    Ich entscheide mich in meinem Leben immer für die Wege wo mein Herz liegt- egal wie steinig, kompliziert und schwer - weil ich nur will was ich absolut Liebe und dafür durchs Feuer gehen würde. Und das muss ich am Ende auch mit YT bzw YT da auch als Mittel sehen, was es sein sollte- denn ich beabsichtige eigentlich nie Youtuber zu werden - ich male und will dafür Reichweite.
    Und wenn ich damit trotz absoluter Leidenschaft dafür nie Erfolg haben sollte - dann weiß ich für mich, ich habs versucht.

    Somit Danke an eure Antworten @alle - die haben mir sehr geholfen und mir wieder gezeigt wo mein Weg liegt <3

    Elena schrieb:

    Wofür würdest Du Dich entscheiden?

    Du machst einen Content, in dem Dein ganzes Herzblut steckt und Du dabei Spaß und Freude hast- wächst aber nur langsam bis gar nicht. Du weißt aber Du könntest etwas machen, was Dir wesentlich schneller, einfacher, wesentlich größeren Erfolg bringt- was tust Du?
    Ich würde mir die Frage stellen, woran das liegt. Liegt es an meinen Inhalten, weil die wirklich niemanden interessieren oder daran, dass mir die Reichweite fehlt?

    Bei vielen Themen liegt es sicher nicht mal daran, dass die Inhalte kacke sind und sich niemand dafür interessiert, sondern eher daran, dass man nicht gefunden wird. Da kann es schon helfen, wenn man das Kanalkonzept etwas erweitert und auch mal Inhalte bringt, die für die breitere Masse relevant ist, denke ich. Für meinen Kanal habe ich das für 2019 auf dem Plan stehen. Das ersetzt Let's Plays als Kernthema natürlich nicht, aber ergänzt sie. So wie es im Supermarkt neben Pizza von Wagner und Dr. Oetker auch Pizza von Gut & Günstig, Pizza-Baguettes, Pizza-Burger und Tiefkühlpommes gibt. Mehr Auswahl ist nie verkehrt. Wichtig ist dabei aber, ob man das überhaupt bieten will und kann.

    Zur Not einfach mal testen. Fühlt es sich gut an? Fein. Bringt es Erfolg? Umso besser! Wenn es keinen Effekt hat, aber viel Arbeit ist und man nur mäßig Freude damit hat, lässt man es wieder. Dafür sind solche Pilotprojekte doch da und dafür machen wir den Kram doch. Wir wollen Spaß haben und kreativ sein und können dabei sogar unser eigener Chef sein.

    Elena schrieb:

    würdet ihr eher tun, was euch aus tiefsten Herzen begeistert, auch wenn das immer eher mäßig funktionieren wird, oder wäre euch das zu wenig und ihr würdet es zu Gunsten einer Tätigkeit aufgeben, in der ihr mit vollsten Einsatz wesentlich mehr erreichen könnt,
    Wenn die Frage so formuliert ist: Ich würde mich jederzeit für die Herzensangelegenheit entscheiden!

    Klar, man muss auch für seinen Lebensunterhalt sorgen usw... aber meine Leidenschaft (komplett) aufgeben, weil man bei und mit einer anderen Sache mehr Erfolg erwartet oder mehr Geld verdienen kann oder, oder oder... Niemals!
    "Über Musik zu reden ist wie über Architektur zu tanzen" (Frank Zappa) ;)
    Ich mach grundsätzlich nur das was mir auch Spaß macht, war noch nie einer der irgend einen Trend folgt, hatte nie Buffalo Schuhe, krempel meine Hose nicht hoch und mache auch keine Grafiken zu Sachen die grade voll "HIP" sind, obwohl ich sie selbst total "blöde" finde nur um Abos zu bekommen.

    Könnte auch so vieles anders machen ( z.B. How 2 Draw oder Illustrator Tutorials) auf meinem Kanal, oder sogar einen 2. Kanal machen, hab auch schon drüber nachgedacht. Aber dazu fehlt mir einfach die Zeit.


    (Eigentlich kann ich hier ja nicht mitreden da ich nicht der "Standard YouTuber bin", bin aber trotzdem der Meinung das man nur das machen sollte was einem Spaß macht....Scheiß auf Fame :D )
    Herzblut ist schön und gut, doch find ich eine Duallösung viel Besser zuerst auf der Erfolgswell, einmal einsteigen, und dann das machen was man möchte, anstatt 2 Jahre zu warten bis sich ein Contet bildet, oder auch nicht, es ist besser, schon einen aufgebaut zu haben der garantiert geht, und dann mit den Projekten starten die man wirklich liebt, weil dann die Berufung richtig Spaß macht.

    Currymischer schrieb:

    Herzblut ist schön und gut, doch find ich eine Duallösung viel Besser zuerst auf der Erfolgswell, einmal einsteigen, und dann das machen was man möchte, anstatt 2 Jahre zu warten bis sich ein Contet bildet, oder auch nicht, es ist besser, schon einen aufgebaut zu haben der garantiert geht, und dann mit den Projekten starten die man wirklich liebt, weil dann die Berufung richtig Spaß macht.
    Ja irgendwie klingt das nach der besten Lösung. Erst Lets Plays und Pranks und nach den 100k Abos wird man auf einmal zum Kaminholz-Test-Kanal. Aber die Frage ist : Macht es dich und deine Zuschauer glücklich ?

    Ich glaube.. nein ich weiß; man sollte machen was man liebt und dann erreicht man auch etwas. Denn:

    "Gib viel und du wirst viel bekommen" und nicht wie die Meisten fälschlich denken "Gib viel und nimm viel".
    Ich habe auch Jahre auf Youtube verbracht Dinge zu machen auf die ich eig. keine Lust hatte und mich immer aufraffen musste ( 2 andere Kanäle ). Und jetzt mache ich seit 3 Wochen einfach das worauf ich Lust habe und konnte einen ( 1 ) aktiven Abonnenten gewinnen der mir Kommentare schreibt und mit dem ich im Austausch stehe (Wöchentlich 2-3 Abos Zuwachs). Und das macht mich glücklicher als 1000 Leute die etwas an mir mögen was gar nicht von mir ist.

    Komm herein und finde heraus: IchBinEinLink
    Ich hab bei diesem Thema eine gespaltene Meinung...

    Zum Einen ist es zwar schon gut, wenn man das macht, was gut geht. Hierfür ist es meiner Meinung nach am Besten, die Community mit einzubinden.

    Zum Anderen finde ich aber auch, dass alles, was man macht, auch Spaß machen sollte, damit es möglichst lang den Ansporn und den Spaß an der Sache hochhält.

    Weil sich diese beiden Situationen manchmal aber ziemlich schlecht vereinen lassen, ist es wichtig, möglichst die goldene Mitte zu finden.

    Alles in allem sollte man aber auf jeden Fall ehrlich, authentisch und vor Allem immer man selbst bleiben, das kommt immer noch am Besten rüber. ;)
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